blahwas Leisereitung
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Posts by blahwas

    Die Enduros von KTM und Yamaha sind deshalb gefühlt so teuer, aus der Brille eines Straßenfahrers, weil sie es sich erlauben können. Der Markt gibt das her.

    Ich habe mich für den Motorradschein Anno 2005 durch 25 Fahrschulen in Köln durchtelefoniert, die Einzelpreise und mich dann für die günstigste entschieden. Das waren 1020 Euro oder so.


    Natürlich wird das alles immer teurer, und zwar schneller als alles andere. So läuft halt das mit der Verwaltung und in der Schnittmenge staatlicher Vorgaben und privatwirtschaftlicher Interessen. Hier hat man sich immerhin die Mühe gegeben, dafür dem Kunden ein zusätzliches Dokument zu produzieren, auch wenn es keinen echten Wert hat.

    gnome

    Autoreisezug Feldkirch-Wien, dann noch 1 Stunde bis Bratislava. Da ist eine Kawasaki Werksvertretung ;) Allerdings zahlt man da in Euro. Möglicherweise ist Kawasaki in Budweis (Tschechien) umgerechnet günstiger. Da habe ich mir mal ein Kettenkit montieren und das Öl wechseln lassen, weil ich eh grade vorbei kam. Für Kawasaki ist das ein Händler wie jeder andere auf der Welt auch. Gleiche Austattung, gleiche Ausbildung, gleiches Angebot.

    Antihoppingkupplung ist rein mechanisch und erstaunlich simpel - keine zusätzlichen Bauteile - aber das nur am Rande ;)


    Kawasaki W800 gibt's im Moment für 7500 Euro neu. Hatte sie mal als Leihfahrzeug. Es ist schon schwer, sich dem Charme von so einem Oldtimer zu entziehen. Für den Fahrer und Passanten. Selbst wenn sie nur Erstzulassung 2020 sind :)

    Okay, bei nem elektronischen Fahrwerk würde ich mir auch Sorgen machen, ob das in 20 Jahren noch gut funktioniert. Auch ABS-Pumpen können sich zusetzen, wenn die Bremsflüssigkeit zu selten gewechselt und das ABS nicht vor und nach dem Wechseln ausgelöst wurde. Das kann aber bei der Probefahrt rausfinden, wenn die Kiste läuft und die Batterie nicht kurz vorm Tod ist.


    Traktionskontrolle ist harmlos. Elektronische Tachos halten besser als mechanische. Defekte Benzinpumpen und Limaregler gab's auch früher schon.

    Von meiner Seite sind echt keine "bad vibrations" gemeint. Wenn einer 5 Youngtimer statt 'ner GS in der Garage stehen hat, dann hat er sich damit sicher mehr befasst und vermutlich auch mehr interessantes zu erzählen, also der GS-Katalog-Neukunde. Ich kann nur die Schlussfolgerungen nicht teilen und würde den Ratschlag nicht teilen. Ich empfehle auch schon lange niemandem mehr Vergasermoppeds oder irgendwas ohne ABS, außer in Nischen.

    Ich freue mich, wenn ich gepflegte Young- und Oldtimer sehe. Ich verstehe auch die Faszination, die diese Fahrzeuge auf ihre Besitzer und Fans ausüben und fiebere mit, wenn jemand seine Restaurationsprojekt dokumentiert und mit anderen teilt:thumbup:


    Aber ganz nüchtern betrachtet, auch aus der Brille eines Vielfahrers, sind die Dinger pro km am Ende des Tages deutlich teurer und unzuverlässiger als 5-15 Jahre alte Japaner wie SV 650, diverse Wasser-Bandits, Versys 650, usw., und dabei fahren die neueren wesentlich besser. Und oft scheitern diese Restaurierungen auch, weil nach jeder Baustellen immer noch eine noch größere kommt. Auch das Preisniveau gerade im Enduro-Bereich ist schlicht und einfach absurd. Da werden Neupreise für Fahrzeuge aufgerufen, die in allen Teilen am Ende ihrer Lebensdauer angekommen sind. Welcher Einzylinder hält denn wirklich länger als 60.000 km? Was ist von 30 Jahren alten Schläuchen, Dichtungen und Steckverindern zu halten?


    Für Geldanlage gibt's hier nen anderen Thread, da ist das Risiko besser zu steuern und zu streuen. Gerade wenn man kein ausgebildeter und erfahrener Zweiradmechaniker ist.


    Nichtsdesto trotz freue ich mich jederzeit über jedes Motorrad abseits der aktuellen Massenmodelle und lese auch gern drüber. Nur eigenes Geld würde ich nicht rein tun, und empfehlen kann ich es auch nicht.


    (Was wurde eigentlich aus timmaes XT?)

    Okay, Messevorführer ist natürlich ein Sonderfall und von dem üblichen "0 km" Varianten wohl die schlechteste. Da sollte aber Rabatt drin sein. Ich bin da ja nicht so empfindlich. Gebrauchsspuren mache ich früher oder später noch selbst rein - mal den staubigen Stiefel beim Aufsteigen übers Verkleidungsplastik gezogen, mal den Tankrucksack nicht richtig eingerastet und erst nach 10 km gemerkt dass er sich aufm Tank bewegt, Gepäck festgezurrt, Motorrad auf Anhänger verladen und nicht gemerkt dass der Gurt über Plastik läuft, usw. Auch vor und nach dem Service sieht das Motorrad gern minimal anders aus. Besonders wenn Mechaniker A zerlegt und Mechaniker B zusammenbaut.

    Ah, das gute Straßentraining :) Ich fand das Konzept von der Beschreibung her nicht überzeugend, habe aber trotzdem mitgemacht und einiges mitgenommen. Es ist wirklich für jeden was dabei, und dass es eine öffentliche Straße ist, halte ich eher für einen Vorteil. Trainings auf Hütchenkursen finde ich zu abstrakt.