Yamaha TDM 900 Bj 2004

  • Quelle/Autor : Nictom
    Marke : Yamaha
    Modell : TDM 900
    Baujahr : 2004


    Ich denke mal, dass ich hier einfach meine Erfahrungen mit der TDM (im weiteren Verlauf Tom genannt) nüchtern betrachte (versuchsweise zumindest :grin: )


    Als meine XJ600S sich langsam aber sicher der 80.000km-Marke näherte und mein Sparschwein dick genug für eine neue Maschine war, habe ich mir überlegt, was ich denn im Anschluss an die gute XJ, mein Schätzchen, fahren möchte.
    Nach der Überlegung Renner oder Tourer, fiel die Entscheidung zugunsten der Tourenmaschine und meinen Urlauben, ging es dann ans Überlegen, was ich denn gerne fahren möchte.


    Klar habe ich mir die komplette Palette der Fahrzeughersteller angesehen. Bei Kawasaki fiel mir kein wirklicher Tourer zu der Zeit auf.
    Bei Suzuki bin ich die V-Strom zur Probe gefahren und habe schon jede Menge Spaß damit gehabt. :D Auch kein schlechtes Motorrad.
    Bei Honda hat mich der Händler nur Probesitzen, nicht –fahren lassen. Also durfte er die Varadero behalten :P
    Dann ging es zu dem Yamahahändler und ich durfte eine TDM900 Probe fahren. Damals bin ich dann mit einem Freund dorthin gefahren. Immerhin war es eine Steigerung um 300ccm und keine Ahnung um wie viel PS :grin: Das konnte ich unmöglich alleine machen :grin:
    Da dachte ich noch, dass alle anderen Maschinen außer meine XJ schwieriger zu handeln sind :grin:
    War aber jedenfalls so, die anderen Motorräder, die ich zwischendurch gefahren bin, waren irgendwie gewöhnungsbedürftig (GPZ500, Ducati SS600, 748, GS1150, VFR800, ganz zu schweigen von den Choppern).


    Somit ging es im Herbst 2003 mit einem BMW-Fahrer zu Yamaha, habe Schätzchen in die Ecke gestellt und durfte eine TDM900 fahren.


    Aufgesessen, hui ist die hoch…
    Losgefahren, hui hat die Dampf…
    Erste Kurve gefahren, hui, das klappt ja super…
    Etwas schneller auf der Geraden, hui, funktioniert auch, ganz leichtgängig…
    Dann kam der Punkt zur Wendung, Mist, schon wieder zurück zu Yamaha?
    Vor der Tür, nee, was fällt das Absteigen schwer…
    Beim Händler selber, fiebriges Vorschwärmen vom Fahrgefühl auf der TDM
    Zuhause, wie soll ich nur jetzt bis zum Frühjahr warten, bis ich Tom abholen kann?


    Nachdem ich mich dann schweren Herzens im Januar von Schätzchen getrennt habe, dauerte es bis März desselben Jahres gefühlte 2 Jahre, bis ich endlich Tom abholen konnte.
    Die ersten 1.000km fuhren sich flugs hinunter und auf dem Heimweg von der ersten Inspektion, fing es an zu hageln. Selbst das haben wir gemeinsam überlebt :D


    Auf den nächsten 50.000km sind nur störend die Inspektionen und Reifenwechsel zu vermerken. Keine einzige Panne, kein nicht anspringen wollen, keine Hüsteleien, sondern stets ein zuverlässiges Motorrad, was in sämtlichen Straßenlagen Spaß macht.
    Es lässt sich so schön einfach fahren, dass ich meine Blicke zwischendurch vermehrt durch die Gegend schweifen lassen und meine Umgebung beim Reisen besser betrachten kann.
    Durch die die 2 Zylinder ist auch schön viel Dampf und durch die 900ccm ausreichend Drehmoment in dem Motorrad.
    Zu Beginn haben mich einwenig die Fußrasten gestört, da sie mit einer Sitzhöhe von über 80cm meinen (für dieses Motorrad wohl) zu kurzen Beinen den direkten Weg zum Boden verwehren. Somit bin ich anfangs nur überlegend an meine Haltepunkte gefahren und habe darauf geachtet, dass keine Spurrille oder kein Fahrbahnloch den Bodenkontakt hinauszögern und mich samt Tom in eine zu große Schräglage bringt. (War jedenfalls mal ein Grund, warum mich dir TT600R abgeworfen hat :grin: )
    Dies ist in der Form mit Tom auch nie passiert und ein paar Kilometer später ging das Anhalten in Fleisch und Blut über.


    Mit seinen 193 kg Trockengewicht ist Tom auch nicht soooo leicht, aber er weiß seine Pfunde gut zu tarnen :grin:
    Die aufrechte Sitzposition gibt einem während der Fahrt irgendwie das Gefühl über den Dingen zu thronen und man könnte genüsslich und gemütlich durch die Landschaft fahren. Wäre da nicht der schön giftige 2-Zylinder, der einen in die Realität zurückruft und zum zügigen Fahren verleitet :angel:


    Nachteilig zu nennen ist der nicht serienmäßige Hauptständer, ja ja, ich weiß, die Technik machts, aber aufgebockt bekomme ich ihn nur alleine mit Glück und leerem Tank :grin: Yamaha wusste wohl schon, warum der nicht serienmäßig da ist :grin:
    Ebenfalls die Sitzbank kann bei längerem Fahren unbequem werden, da recht schmal. Ich bin aber nicht auf die Idee gekommen dies zu ändern, da meine Beine ja auch auf dem direktesten Wege nach unten müssen, damit das mit dem Anhalten klappt :grin:


    Ansonsten zaubert Tom aber jedem seiner bisherigen Fahrer ein Grinsen ins Gesicht.
    Fahrer, die da gewesen wären: zwei Freunde (der eine wollte seine Duc am Ende gar nicht mehr wiederhaben), meine Schwester (Grinsen wie ein Honigkuchen), Fischi (auch wenn hier noch eine größere Runde ansteht), Chroessi (erschrocken wie einfach Tom in die Kurve fällt), Stefan73er (fühlte sich gleich so wohl, dass er eine Vollbremsung samt blockierendem Rad hinlegte), Klanor (hat zumindest drauf gesessen, wenn ich mich recht erinnere, keine Ahnung, wie er zu der Transe gekommen ist, vermutlich wurde sie ihm als TDM verkauft :grin: ), Inox (ebenfalls mit einem Grinsen nach der Fahrt, steht aber wohl mehr auf Katzen ;) ).
    Falls ich jemanden vergessen haben sollte, dann nicht böse sein, wollte die Liste nicht nur noch mehr erweitern, sonst denken am Ende alle, ich wäre die 50.000km nicht selber gefahren :grin:


    Sein Benzindurst hält sich mit 4,5l/100km auch in Grenzen und bei wirklich sparsamer Reise konnte der Tacho auch mal 400km anzeigen, bevor die Tankleuchte aufgeleuchtet ist :shocked:
    Normale Fahrweise besagt bei 350km die Suche nach einer Tankstelle zu beginnen.


    Zur Reifenwahl kann ich nur sagen, dass ich mit den Dunlops zufrieden war, nach dem Ratschlag meines Yamahahändlers auf eine andere Marke gewechselt habe und diese noch länger halten, sowohl bei der Entfernung, als auch in der Schräglage und bei kalter/nasser Witterung Halt bieten als der Dunlop.
    Hier muss ich aber mal nachsehen, welcher Reifen das nun ist. Merke ich mir nie…


    Fazit: Recht schmächtig wirkender Reisetourer, der es in sich hat. Leider irgendwie zu wenig Aufmerksamkeit erhält und daher auf unseren Straßen nicht sehr häufig zu sehen ist.
    Wer bedenkenlos auf ein Motorrad steigen und Spaß haben möchte, dabei nicht auf Tourenqualitäten verzichten möchte und die Beine lang genug hat, sollte es mal mit einem Tom versuchen :D


    Und so schauts aus (Topcase ist der einzige Anbau, neben dem Hauptständer, der von der Serie abweicht):



    von vorne:


    Gute Fahrt wünscht euch
    Nictom


    Noch zu den Fakten (mit denen ich nur teilweise was anfangen kann :O):
    Motor: Wassergekühlter Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor, DOHC, 5 Ventile je Zylinder, Bohrung x Hub 92 x 67,5 mm,
    Hubraum: 897 ccm,
    Einspritzanlage
    Leistung 86,5 PS bei 7.500 min-1
    max. Drehmoment 89 Nm bei 6.000 min-1
    E-Starter
    6-Gang-Getriebe
    Alu-Brückenrahmen mit abschraubbarem Rahmenheck
    Radstand 1.440 mm
    Nachlauf 100 mm
    Lenkkopfwinkel 66°
    Sitzhöhe 805 mm
    Tankinhalt 20 Liter (gut, dass ich das nun auch mal weiß)
    Reifen vorn/hinten: 120/70-18 160/60-17
    Hinterradantrieb über Kette
    Bremsen vorn: Doppel-Scheibenbremse mit Vierkolben-Festsätteln ø 298 mm
    hinten: Einfachscheibe
    Leergewicht 193 kg
    Gewicht fahrfertig 207 kg

  • Hi,


    seeeehr gut gemacht, Nicole - und danke, das hat unser Mchen verdient!


    Quote

    Original von Nictom
    Auf den nächsten 50.000km sind nur störend die Inspektionen und Reifenwechsel zu vermerken. Keine einzige Panne, kein nicht anspringen wollen, keine Hüsteleien, sondern stets ein zuverlässiges Motorrad, was in sämtlichen Straßenlagen Spaß macht.


    *unterschreib'* :) :) :) - meine hat jetzt 48.000 km drauf - und nix Außerplanmäßiges, nicht mal ein Birndl!


    ----


    Ich hab' meiner TDM halt ein paar Dinge verpasst, die mir wichtig waren: (original) Hauptständer, (original) Griffheizung, Handschalen, (original) Motorschutzbügel, CLS Kettenöler, alle (original) Koffer und bei 28.000 km Öhlins Federbein & Gabelfedern (nein, das originale Federbein war nicht ausgeleiert - mich hat eher die Kohle im Sack gedrückt oder die Mundpropaganda beeindruckt).


    Kette & Ritzel schauen nach 48.000 km mit dem Öler so aus, als ob sie noch mal so lang halten würden. Verbrauch 4,5-4,8 Liter im Voralpengeläuf, in Norwegen waren es meistens 4,2. Die Langstreckentauglichkeit sehe ich voll gegeben - von fast Sizilien bis Wien in 2 Tagen war auch kein Problem.


    Reifenmäßig hab' ich vor einem halben Jahr vom Dunlop zum Z6 gewechselt - die Shimmy-Neigung mit Topcase ist praktisch weg (nur ganz in Schräglage muss ich mich noch ein wenig an den Z6 gewöhnen).


    Einziger Schwachpunkt der TDM, der mir einfällt und den man nicht verschweigen sollte: wenn man auf eine sauber geputzte Maschine Wert legt, muss dem Krümmer alle 2-4 Wochen eine ¾ Stunde Aufmerksamkeit mittels Polierpaste geschenkt werden - sonst kommen blaue Flecke und ein unschöner Belag.


    Erst im Herbst frug mich einer "... ist die neu?" ... *stolzbin*


    Ich hab' mir in letzter Zeit eher Gedanken gemacht, ob (bzw. wann) ich sie wegen der nicht unbeträchtlichen km-Leistung gegen eine Neue tauschen soll - das Ergebnis meines Nachdenkprozesses lautete: NEIN, SIE BLEIBT :grin:!


    LG
    Reinhard



    Anm.: erst nach dieser Tour hab' ich erstmals die Krümmer poliert...

    Edited 2 times, last by ReinhardS ().

  • Anmerkung von einem TDM Fan:


    Der Motor ist eine Weiterentwicklung des ganz besonders erfolgreichen XTZ 750 Paralleltwins der Stephane Peterhansel insgesamt sechs Siege auf dem Motorrad der Rally Dakar einbrachten.


    Die Wirkungsweise eines Paralleltwins ist vergleichbar mit dem eines Einzylinders oder sogar Boxers, daher kommt auch der enorme Schub aus dem tiefsten Drehzahlkeller mit einem Drehoment das auch fast von Standgas an zu 100% ansteht.


    Das erstaunliche ist, die TDM wird immer noch als eine Art "Enduro" gesehen, dabei ist sie viel mehr...sie ist die japanische Variante der "eierlegenden Wollmilchsau" :)



    Kleiner Kritikpunkt von mir ist ebenfalls der nicht serienmäßige Hauptständer und die etwas ungünstige Anbringung des Hauptständers der ein Aufbocken ohne einen beherzten Griff nicht ganz einfach macht, nach vorne ist sehr viel Gewicht zu stemmen....das können andere mit 80kg mehr auf den "Rippen" deutlich leichter....



    Mein Fazit:
    Gäbe es nicht meinen Hang im Dreck auch fahren zu wollen wäre die TDM meine allererste Alternative...eine XTZ 900 mit diesem Motor wäre sofort bei mir daheim.

  • Einige Nachträge:


    Windschild: dieses wird von einigen TDM-Treibern als nicht ganz optimal empfunden, es werden auch von Yamaha Windschilder +8,5 und +14 cm angeboten - Faktoren wie Größe, Sitzposition, Helm und persönliches Empfinden fließen in die Problematik ein. Ich persönlich hab' das +14-Schild gekauft - und mehr Verwirbelungen (Lautstärke!) am Helm bemerkt. Ich bin daher wieder zurück aufs Originalschild - und hab' mich daran gewöhnt, dass einem beim Mopedfahren der Wind um die Nase weht. Andere sind mit Bastellösungen wie z.B. Abstandhaltern oder Windschildern von Fremdherstellern glücklicher.


    Es existiert ein funktionierendes TDM-Forum - und damit gibt es kaum ein Problem(chen), für das nicht umgehend eine oder mehrere Lösungsmöglichkeiten parat wäre(n). Ich kann dem TDM-Forum hohe fachliche Kompetenz und eine große Hilfsbereitschaft bestätigen. Weiters gibt's im TDM-Forum einen eigenen WIKI-Bereich, wo schon sehr viele Lösungen zu Problem(chen) oder Umbauten bzw. technische Infos angeboten werden.


    "Paralleltwin": ergänzend zu Fischis Statement von oben - früher war die TDM ein "echter" Paralleltwin, also Gleichläufer. Die jetzigen Modelle haben 270 Grad Hubzapfenversatz. Näheres steht - wie sollte es anders sein - im WIKI auf dieser Seite.


    Momentane Situation am Markt: einerseits hat die TDM große Vorteile, weil sehr ausgereift, bereits großes KnowHow vorhanden etc. - andererseits wartet die TDM-Gemeinde auf ein neues Facelift, z.B. einen 1.000er-Motor (der vielleicht nie kommt).


    Links zu Fahrberichten: Fahrbericht BMA-Magazin; Fahrbericht Kradblatt; Fahrbericht Reisemotorrad - beachtet bitte, dass die schon älteren Datums sind und in der Zwischenzeit wieder ein paar Detailverbesserungen Einzug gehalten haben!


    MfG
    Reinhard

  • Habe mal auf Toms Bereifung geachtet.
    Damals habe ich von Dunlop auf den Michelin Pilot Road gewechselt und bin damit schwer zufrieden. Hält bei Regen und für recht lange Kilometer. Mag nicht wieder auf den Dunlop wechseln :angel:
    Dazu braucht man aber diese "Betriebserlaubnis" für die TDM, gibt es aber im Netz und braucht nur herunter geladen zu werden. :D


    Quote

    Ich hab' mir in letzter Zeit eher Gedanken gemacht, ob (bzw. wann) ich sie wegen der nicht unbeträchtlichen km-Leistung gegen eine Neue tauschen soll - das Ergebnis meines Nachdenkprozesses lautete: NEIN, SIE BLEIBT :grin:!


    Stimmt, mir ist auch noch keine Alternative zu Tom eingefallen :durchgeknallt: Also bleibt er vorerst bei mir in der Garage und darf mich auch weiterhin auf meinen Touren begleiten :D Hoffentlich auch noch weitere 50.000km ;)

  • Schöner Bericht :danke:


    Für mich als Anfänger, ist die ältere Version von Tom einfach nur genial.
    Die sog. Yamaha TDM 850 3VD (in meinem Fall genannt Lissie ;) )


    Ganz ehrlich, allein vom Aussehen her, hätte sie mich nich vom Hocker geholt..
    Aber mir gings beim Yamsehändler ähnlich wie Nictom.
    Das Grinsen fing schon beim draufsetzen an...



    Unter den schon beschriebenen störenden Punkten möchte ich noch den Lastwechsel erwähnen. (Weiß ja nicht, ob der bei der 4TX oder noch neueren genauso heftig ist?)
    Für ungeübte Fahrer erstmal ein ganz schönes Genicke auf dem Möp. :grin:
    Mit seeehr einfühlsamen Gasgriff lässt es sich aber eingermassen händeln.. *hüstel*


    Hat mich auf jeden Fall schon in eingen Kurven bös erschreckt...., man sollte keine Zuckungen in der rechten Hand haben.. ;)



    Hauptständer ist eines der nächsten Anbauteile - ganz bestimmt.
    Windschild gabs ebenfalls ein neues, weil ich bei dem alten, originalen mit geöffnetem Visier ständig Fliegen en masse gefuttert hab :grin:


    Hab nun aber selbiges Problem wie Rheinhard mit der Lautstärke..


    Ansonsten wäre mein Gedanke, wenn das Lissie denn mal nicht mehr sein sollte, höchstens der an eine neuere Version...


    Aber das hat ja noch Zeit... *hoff*

    Kristin



  • Quote

    Original von paulinchen
    Ganz ehrlich, allein vom Aussehen her, hätte sie mich nich vom Hocker geholt..
    Aber mir gings beim Yamsehändler ähnlich wie Nictom.
    Das Grinsen fing schon beim draufsetzen an...


    *hüstel*
    Mir gefiel die TDM schon immer gut, egal, ob nun 850 oder 900er... :O


    Quote

    Original von paulinchen
    Unter den schon beschriebenen störenden Punkten möchte ich noch den Lastwechsel erwähnen. (Weiß ja nicht, ob der bei der 4TX oder noch neueren genauso heftig ist?)
    Für ungeübte Fahrer erstmal ein ganz schönes Genicke auf dem Möp. :grin:
    Mit seeehr einfühlsamen Gasgriff lässt es sich aber eingermassen händeln.. *hüstel*


    Das mag bei deiner Lizzie der Fall sein. Aber bei der 900er TDM ist dies nicht mehr der Fall. Hier klappt alles wie am Schnürchen :wow:
    Fahr sie mal bei Gelegenheit Probe und du wirst zu einer Art Sparfuchs, um dir bei nächster Gelegenheit die 900er zuzulegen ;)


    Quote

    Original von paulinchen
    Hab nun aber selbiges Problem wie Rheinhard mit der Lautstärke..


    Das ist mir nun noch nicht störend aufgefallen. Mag an meiner Körpergröße liegen, oder am Helm, oder daran, dass es auch bei anderen Motorrädern der Fall ist. Ich würde dies nun nicht als Mangel in eine Liste eintragen wollen...


    edit:
    Ich würde vorschlagen über die 850er einen eigenen Bericht zuverfassen. Dazu sind die beiden Motorräder trotz ähnlicher Bezeichnung unterschiedlich genug ;)

    Edited once, last by Nictom ().

  • *knirsch*
    Dit soll ja nu eigentlich nich hier hin..


    Aber dazu fehlt es mir defintiv an Erfahrung..
    Mit den paar km die ich bisher gerutscht bin, kann ich sowat in keinster Weise wiedergeben.. leider..

    Kristin



  • paulinchen: Meinst Du nicht? Ich denke, Du kannst bestimmt einiges über Deine Maschine berichten, nur nicht hinter dem Berg halten!


    Klar, unsere Nicole hat eine Super-Steilvorlage hingelegt, wie immer eine Freude zu lesen und :respekt::smirk:
    (Hat schon im Freundeskreis sehr geholfen, Dein Bericht über Tom) :danke:



    Aber ansonsten würde sich ja auch kein anderer trauen, einen Reisebericht zu schreiben,oder? ;) ;)
    Also, nur Mut!




    lg Ute *auch noch nix über die Guzzi verfasst hat*

  • @ Paulinchen


    Bitte schreib mal einen Bericht, da ich mich auch für die TDM 850 interessiere



    Nictom Klasse Bericht :respekt:



    Lieben Gruß


    Christoph

  • So, hier mal noch ein PRESSETEXT zu der TDM900-Einführung im Jahr 2002. Wurde mir von Yamaha zur Verfügung gestellt:


    2002 YAMAHA TDM900


    Gebaut auf einem Jahrzehnt des Erfolges
    Schon seit dem Stapellauf des ersten Motorrades steht der Markenname Yamaha als Synonym für technische und konzeptionelle Innovationen. Eines von vielen Beispielen für die Fähigkeit des Unternehmens, einzigartige und originelle Produkte produzieren zu können, stellt die TDM850 dar.


    Seit ihrem Debüt 1991 war — und ist bis heute — die unkonventionelle TDM850 anders als alle anderen Modelle auf dem Markt, wo sie eine neue Nische im Segment der Straßenmotorräder begründete. Mit ihrem drehmomentstarken Parallel-Twin in einem stabilen Deltabox-Rahmen bietet die TDM850 den europäischen Motorradfahrern eine erfrischende Alternative zu den allgegenwärtigen Bikes mit Reihenvierzylinder-Motor.


    Die vielseitige TDM850 gehört wegen ihrer kraftvollen Motorcharakteristik, der aufrechten Sitzposition, der komfortablen Doppelsitzbank und der avantgardistischen Form zur ersten Wahl der kritischen Fahrer, die einen ausgeprägten Allrounder suchen. Das einzigartige Motorrad hat viele gute Eigenschaften für viele verschiedene Fahrertypen: Es ist ebenso ein modisches Stadtfahrzeug wie ein Bike für kurvenreiche Bergstraßen oder lange Urlaubstouren. Der außergewöhnliche Erfolg dieses Modells gründet auf der unvergleichlichen Eigenschaft, in vielen verschiedenen Situationen besonders gute Leistungen erbringen zu können.


    Nun, ein Jahrzehnt nach dem Debüt der TDM850, bringt Yamaha diesen Big Twin einen großen Schritt weiter und stellt mit der TDM900 eine neue Generation für das 21. Jahrhundert vor.


    Die neue TDM900 ist leichter und kraftvoller als ihre Vorgängerin und bereitet mit ihrer stärkeren Beschleunigung, dem agileren Handling, den kräftigeren Bremsen und der gesteigerten Kurvenfreudigkeit noch mehr Fahrspaß als bisher. Aber die Neue bleibt dem Original-Konzept der TDM treu.


    TDM900-Motor
    Der neue flüssigkeitsgekühlte TDM900-Parallel-Twin mit zwei obenliegenden Nockenwellen und Fünfventiltechnik zeigt eine große Anzahl von signifikanten Änderungen, die nicht nur mehr Leistung und ein höheres Drehmoment mit sich bringen, sondern auch helfen, die Schadstoffe im Abgas und den Verbrauch zu reduzieren. Außerdem verstärkt der neue Motor die eindrucksvolle Vielseitigkeit der TDM.


    Die Yamaha-Ingenieure haben auch eine Reihe von Motor-Komponenten entwickelt, die sowohl einer höheren Leistung dienen als auch zur Reduzierung des Gewichts der TDM900 beitragen.


    Mehr Hubraum
    Die Zylinderbohrung wurde auf 92 Millimeter vergrößert, um den Hubraum um 49 ccm auf 897 ccm zu erweitern. Das Mehr an Hubraum hilft sowohl bei der Steigerung des maximalen Drehmoments um über 11 Prozent auf 89,6 Nm bei 6000/min als auch bei der Erhöhung der Spitzenleistung um über fünf Prozent auf 63,6 kW (86,5 PS) bei 7500/min.


    Der neue Motor der TDM900 produziert neben der beeindruckend höheren Drehmomentspitze bei 6000/min auch ein höheres Leistungsniveau im unteren und mittleren Drehzahlbereich und ist dadurch noch vielseitiger.


    Leichte innere Bauteile
    Passend zum erstarkten und im Hubraum aufgestockten Motor wurden etliche neue und leichte Bauteile konstruiert.


    Die neuen Kolben aus geschmiedetem Aluminium sind standfester und laufen in keramisch beschichteten Zylinderlaufbahnen, die nicht nur leicht sind, sondern auch helfen, die Motorkühlung zu verbessern. Der TDM900-Motor ist außerdem mit einsatzgehärteten Pleuelstangen bestückt, die sowohl stabiler als auch 12 Prozent leichter sind als ihre Vorgänger. Das Material der Auslassventile ist modifiziert und deshalb noch hitzebeständiger.


    Neue Kurbelwelle und überarbeitete Nockenwellenprofile
    Für mehr Leistung und weniger Gewicht sorgen sowohl die modifizierte Kurbelwelle mit um 270 Grad versetzten Hubzapfen als auch die neuen, leichten Nockenwellen mit ihren geänderten Profilen.


    Andere Detailänderungen — wie zum Beispiel der Steuerkettenspanner, der aus der R-Serie stammt — dienen der Geräuschreduzierung, während der schwerere Magnet auf dem Lichtmaschinenrotor dafür sorgt, dass sich ein stärkeres Drehmomentgefühl im unteren und mittleren Drehzahlbereich einstellt.


    Kompakter Kühler
    Auch der neue, im Vergleich zum Radiator am Modell 2001 wesentlich kompaktere Kühler hilft, Gewicht zu sparen. Bei gleichem Lüfterdurchmesser von 160 mm konnte die Kühlleistung erhöht werden.


    Neugestalteter Öltank
    Ein weiteres Gewicht sparendes Bauteil ist der neue Öltank aus gepresstem Stahlblech. Er sitzt über dem Motorgehäuse und wiegt 23 Prozent weniger als sein Vorgänger. Ein eingebauter Ölstandsensor sorgt für eine bequeme Ölstandkontrolle.


    Neues Sechsgang-Getriebe
    Um die kraftvollere Leistungsentfaltung des neuen Motors noch besser nutzen zu können, haben die Yamaha-Ingenieure den Twin mit einem neuen Sechsgang-Getriebe und einer optimierten Kupplung ausgerüstet. Die neue Kupplung verbessert — im Vergleich zur TDM850 — die Schaltbarkeit des Getriebes.


    Das Sechsgang-Getriebe der TDM900 besitzt— im Vergleich zur bekannten Fünfgang-Schaltbox der TDM850 — einen etwas kürzer übersetzten ersten Gang. Die enger beieinander liegenden Getriebeabstufungen der Gänge zwei bis sechs ermöglichen noch bessere Fahrleistungen. Mit einem Übersetzungsverhältnis von 0,923 im letzten Gang ist diese Fahrstufe länger ausgelegt als die der TDM850. Deshalb kann die TDM900 bei gleichem Tempo wie die TDM850 im letzten Gang mit geringerer Drehzahl cruisen.


    Das Motorgehäuse musste für das neue Sechsgang-Getriebe leicht geändert werden. Neu ist auch der Nockenmechanismus zur Betätigung der Mehrscheibenkupplung, die mit einer um 5,6 Prozent stärkeren Federlast beaufschlagt ist.


    In Zusammenarbeit mit dem stärkeren Drehmoment und der höheren Motorleistung ermöglicht das Sechsgang-Getriebe bessere Fahrleistungen. Somit ist die TDM noch vielseitiger als bisher, weil sich dieses Motorrad nicht nur zum Touren eignet, sondern auch für sportliche Einsätze taugt — allein oder mit Beifahrer.


    Elektronisch geregelte Benzineinspritzung
    Eine weitere wichtige Änderung der Technik für 2002 ist die völlig neue elektronisch geregelte Kraftstoffeinspritzung, die die beiden Fallstromvergaser der TDM850 ersetzt.


    Das Herz des Systems bildet eine leichte, in einem Kunststoffgehäuse sitzende zentrale Steuereinheit (ECU = Electronic Control Unit), die ständig von zahlreichen Sensoren gelieferte Informationen über Ansaug- und atmosphärischen Luftdruck, Kühlwasser- und Ansaugtemperatur, Drosselklappenstellung, Abgasqualität, Kurbelwellenposition, Zylinder-Identifikation, Motordrehzahl und Fahrgeschwindigkeit analysiert.


    Aus all diesen Infos kalkuliert die Steuereinheit die optimale Einspritzdauer, den Einspritz- und den Zündzeitpunkt sowie die Zeit, die der Zündstrom zum Erreichen der Höchstspannung in der Zündspule benötigt, um zur rechten Zeit die richtige Benzinmenge einzuspritzen. Die elektronisch gesteuerte Benzineinspritzung sorgt selbst in Höhenlagen für eine möglichst effiziente Motorleistung sowie für eine effektivere Gemischzusammensetzung, die wiederum dazu führt, dass der Motor sparsamer mit Treibstoff umgeht. Die Reichweite profitiert zudem von dem großen 20-Liter-Tank. Eine automatische Kaltstart-Anreicherung (Choke-Automatik) ermöglicht wiederum zuverlässige Starts unter vielen verschiedenen Konditionen.


    Neuer variabler Lufteinlass-Kanal
    Das innovative Luftfiltergehäuse wurde mit seinem variablen Lufteinlass-Kanal und dem Schaumstoff-Filter speziell auf die elektronisch gesteuerte Benzineinspritzung abgestimmt. Die TDM900 ist als erstes Motorrad mit dieser neuen Technologie ausgerüstet. Gestützt auf Informationen von zahlreichen Sensoren öffnet und schließt die zentrale Steuereinheit den Lufteinlass-Kanal und kontrolliert so die einströmende Ansaugluftmenge, um herrschenden Betriebsbedingungen Rechnung tragen zu können.


    Weil das Einspritzsystem die Kraftstoff- und Luftmenge viel genauer bestimmen kann als ein konventioneller Vergaser, sorgt die moderne elektronisch geregelte Benzineinspritzung der TDM900 mit ihrem variablen Lufteinlasskanal für eine verbesserte Verbrennung und somit für eine höhere Motorleistung sowie weniger Schadstoffe im Abgas.


    Sekundär-Luftsystem
    Der Einsatz der elektronisch gesteuerten Benzineinspritzung spielt bei der Schadstoffreduktion eine wichtige Rolle. Um die EU-2-Grenzwerte zu unterschreiten, wurde darüber hinaus ein Sekundär-Luftsystem (Air Induction System) am TDM900-Motor installiert.


    Dieses kompakte System leitet Luft direkt vom Luftfiltergehäuse zum Zylinderkopf, wo Membranventile die Luft dosiert in den Abgasstrom entlassen und so eine Nachverbrennung ermöglichen. Eine Lambda-Sonde in der Auspuffanlage signalisiert dem Steuergerät, ob Luft benötigt wird. Daraufhin öffnet das Steuergerät das Luftabschaltventil und ermöglicht den Zustrom der Sekundärluft.


    Die zugeführte Sekundärluft beschleunigt die Oxidation von Kohlenwasserstoff (HC) und Kohlenmonoxid (CO) und senkt durch die Nachverbrennung den Anteil dieser Schadstoffe, wodurch die Effizienz des geregelten 3-Wege-Katalysators verbessert wird.


    Geregelter 3-Wege-Katalysator
    Die völlig neue Auspuffanlage ist 2002 aus korrosionsbeständigem Edelstahl gefertigt und mit Schalldämpfern ausgestattet, in denen 3-Wege-Katalysatoren sitzen, die Schadstoffe im Abgasstrom in harmlose chemische Bestandteile umwandeln und somit zur Reduzierung der Abgase unter die der in Zukunft gültigen EU2-Norm beitragen.


    Motor — die technischen Highlights
    • Parallel-Twin mit 897 ccm, Flüssigkeitskühlung und nach vorn geneigten Zylindern
    • DOHC-Zylinderkopf mit Fünfventil-Technik
    • Größere Zylinderbohrung (92 mm) gegenüber TDM-Modell 2001
    • 49 ccm mehr Hubraum als TDM-Modell 2001
    • Fünf Prozent mehr Leistung
    • Elf Prozent mehr Drehmoment
    • Neue elektronisch gesteuerte Benzineinspritzung
    • Neues Sekundär-Luftsystem
    • Neue Edelstahl-Auspuffanlage mit geregelten 3-Wege-Katalysatoren
    • Neues Sechsgang-Getriebe
    • Leichte innere Motorbauteile



    TDM900-Fahrwerk
    Mit der TDM850 hat das hochwertige Fahrwerk der TDM900 nicht mehr viel gemeinsam, denn sowohl Rahmen als auch Schwinge und Federsysteme sind neu. Neben einem geringeren Gewicht bietet das 900er-Fahrwerk zudem bessere Handlingeigenschaften.


    Neuer leichter Rahmen und Schwinge aus Aluminium
    Eine der bemerkenswertesten Änderungen im Vergleich zum Vorgängermodell stellt der Aluminium-Rahmen dar, der den bekannten Stahlrahmen ersetzt. Mit weit gespreizten Hauptrahmenzügen und einem demontierbaren Heck ist der neue Rahmen 29 Prozent leichter als der bekannte, bietet aber gleichzeitig eine größere Torsionsfestigkeit und mehr Stabilität in vertikaler als auch in horizontaler Belastungsrichtung.


    Die Ausleger zur Motorbefestigung befinden sich unterhalb der Hauptrahmenzüge. Die Motoraufnahmen sind wie bei den YZF-R-Modellen sehr stabil ausgeführt und nutzen auch den Zylinderkopf, um die Fahrwerksstabilität zu optimieren.


    Neu ist auch die Hinterradschwinge, deren Schwingenarme aus Aluminium-Kastenprofilen bestehen und die für geringe ungefederte Massen ebenso sorgt wie für eine verbesserte Straßenlage.


    Verbesserte Teleskopgabel
    Um dem aufgewerteten Rahmen Rechnung zu tragen, ist die TDM900 mit einer verbesserten Teleskopgabel ausgestattet, deren Standrohre einen stattlichen Durchmesser von 43 Millimetern aufweisen. Das Modell 2002 bietet die Möglichkeit, die Zugstufendämpfung und die Federvorspannung individuell einzustellen. Mit 150 Millimeter Federweg steht somit nicht nur ein außerordentlicher Federungskomfort zur Verfügung, sondern auch die Option, das Fahrwerk rasch unterschiedlichen Belastungszuständen oder Einsatzzwecken anpassen zu können.


    Neues Zentralfederbein mit Hebelanlenkung
    Zur völlig neuen Hinterradaufhängung gehört neben dem ausgeklügelten Hebelsystem ein Zentralfederbein mit Ausgleichsbehälter, das über Justiermöglichkeiten für die Zug- und Druckstufendämpfung sowie die Federvorspannung verfügt.


    Die Hebelanlenkung des Federbeins sorgt für eine progressive Wirkung von Federung und Dämpfung, während das komplett einstellbare Federbein der TDM900 dem Fahrer die Möglichkeit eröffnet, eine optimale Fahrwerksabstimmung vorzunehmen.


    Leichtere und breitere Dreispeichen-Räder
    Jede Anstrengung wurde unternommen, um das Gewicht zu minimieren. So auch an den Rädern: Die neuen Dreispeichenräder sind leichter, obwohl sie breiter sind. Auf der MT 3,5-Zoll-Felge vorn sitzt ein Reifen der Dimension 120/70 ZR 18, während hinten auf der MT 5,0-Zoll-Felge ein Pneu in der Größe 160/60 ZR 17 zum Einsatz kommt. Diese Kombination aus geringen ungefederten Massen und breiten Radialreifen sorgt für eine verbesserte Straßenlage und feinfühlig ansprechende Radaufhängungen.


    Neue Bremszangen von der R1 vorn
    Wie fast jedes andere Bauteil des Fahrwerks, so wurde auch die Bremsanlage verbessert. An der TDM900 nehmen vorn zwei einteilig gegossene Vierkolbenzangen zwei 298 Millimeter große und fünf Millimeter starke Bremsscheiben aus Stahl in die Zange. Die schwimmend gelagerten Scheiben sind einen Millimeter dicker als die am Vorgänger-Modell. Zusammen mit der Schwimmsattelzange hinten bietet die TDM900 eine sehr starke, progressiv wirkende, aber auch gut dosierbare Bremsanlage.


    Überarbeitete Hebel
    Für einen gesteigerten Bedienungskomfort sorgt der fünffach einstellbare Handbremshebel. Um Gewicht zu sparen, sind der Brems- und der Schalthebel aus geschmiedetem Aluminium hergestellt. Für geringere Reibungsverluste sorgt wiederum die geänderte Schaltstange.


    Neugestaltete Verkleidungsteile
    Die Yamaha-Designer haben ein komplett neues Outfit für die TDM900 entworfen, das diesem Motorrad einen noch dynamischeren Stil verleiht, der aber gleichzeitig unverkennbar zur Tradition der TDM passt.


    Die eckige und aggressiver aussehende Frontverkleidung geht nahtlos in die neue Tankform mit 20 Liter Fassungsvermögen über. Das grundlegend überarbeitete Design wird durch einen ebenfalls neuen Doppelscheinwerfer mit Multi-Reflektortechnik und ein modifiziertes Rücklicht unterstützt.


    Passend auf den Stil der TDM900 abgestimmt wurden darüber hinaus die vordere Radabdeckung, das veränderte Heck und die komfortable neue Doppelsitzbank.

  • Teil 2 des Berichtes, der mir von Yamaha zur Verfügung gestellt wurde


    Cockpit mit Multifunktionsanzeige
    Das Cockpit der TDM des Modelljahrgangs 2002 ist ebenfalls neu. Es besteht aus einem leichten Multifunktionsdisplay und einem zentral angeordneten runden Drehzahlmesser, der eine Digitaluhr und eine Ölstand-Kontrollleuchte integriert.


    Links vom Drehzahlmesser werden die Geschwindigkeit und die zurückgelegten Wegstrecken digital angezeigt. Eine nützliche Kraftstoffstandanzeige fehlt ebenso wenig. Die Kühlmittel-Temperaturanzeige sitzt wiederum rechts vom Drehzahlmesser. Zum komplett ausgestatteten Cockpit gehören darüber hinaus eine ganze Reihe von sinnvollen Kontroll-Leuchten.



    Farben für 2002
    Die TDM900 wird in drei Farbvarianten erhältlich sein:

    RYC1 Reddish Yellow Cocktail 1
    S3 Silver 3
    VDBMA Very Dark Blue Metallic A


    Fahrwerk — die technischen Highlights
    • Neuer leichter Aluminium-Rahmen
    • Demontierbares Rahmenheck
    • Neue leichte Aluminium-Hinterradschwinge
    • Aufgewertete Teleskopgabel
    • Komplett einstellbares Federbein mit Ausgleichsbehälter
    • Neues Hebelsystem zur Federbeinanlenkung
    • Neue leichte Dreispeichen-Räder
    • Breitere Räder und Reifen
    • Neu: Verkleidung, Tank, Heckpartie und Radabdeckungen
    • Neu: Doppelscheinwerfer mit Multi-Reflektortechnik und Rücklicht
    • Einteilig gegossene Vierkolben-Bremszangen wie an der R1
    • Schwimmsattelbremszange hinten
    • Neues Multifunktionsinstrument



    Die einzigartige, neue TDM900 fährt auf höherem Niveau.
    Vom ersten Tag an hat die TDM850 Motorradfahrer begeistert, die das Besondere suchen und auf Vielseitigkeit ebenso viel Wert legen wie auf einen starken Charakter.


    Die TDM ist bekannt für ihre Vielseitigkeit. Im Stadtverkehr ist sie ebenso leicht zu handhaben wie bei sportlichen Ausfahrten auf der Landstraße oder beim Touren mit Gepäck und zwei Personen Zuladung. Die einzigartige TDM ist das ideale Motorrad für Fahrer, die nicht unbedingt mit der Masse schwimmen wollen.


    Weil die Individualität der TDM ein Teil ihrer Erscheinung und ihres Erfolges ist, haben die Yamaha-Techniker das neue Modell so gestaltet, dass der ursprüngliche Charakter dieses vielseitigen Motorrades erhalten bleibt. Trotzdem konnten die Fähigkeiten der TDM deutlich gesteigert werden.


    Mit dem kraftvolleren 897 ccm-Einspritz-Motor, dem Sechsgang-Getriebe, dem leichten Aluminium-Fahrwerk, den einstellbaren Federelementen und der aufgewerteten Bremsanlage baut die TDM in der Version 2002 auf der starken Basis des Originals auf.


    Die leichtere, kräftigere und mit dynamischen Verkleidungsbauteilen ausgestattete TDM900 fährt mit ihrer noch größeren Vielseitigkeit auf einem neuen, höheren Niveau. Auch das ist absolut einzigartig!

  • Hi,


    so schön der Testbericht für die 900er sich liest - eines sollte man aber nicht verschweigen:


    Quote

    Original von Nictom
    .... auch ein höheres Leistungsniveau im unteren und mittleren Drehzahlbereich ....


    Mit dem ist's seit der Homologation auf die Abgasnorm EU3 ( Modelle 2007 und 08 ) - leider wieder vorbei :(. Die Motoren müssen wegen der neuen Abgasregelung im unteren Drehzahlbereich so mager eingestellt werden, dass für mein Gefühl viel vom "Bums von unten" verloren geht (ich bin gestern eine 2008er Probe gefahren...). Und weil man die Maschine nun höhertourig fährt, damit was weiter geht, braucht sie mehr Sprit.


    Aber da wird es der Konkurrenz ähnlich gehen.


    Reinhard

  • Quote

    Original von Fischi


    Kleiner Kritikpunkt von mir ist ebenfalls der nicht serienmäßige Hauptständer und die etwas ungünstige Anbringung des Hauptständers der ein Aufbocken ohne einen beherzten Griff nicht ganz einfach macht, nach vorne ist sehr viel Gewicht zu stemmen....das können andere mit 80kg mehr auf den "Rippen" deutlich leichter....


    Wahrscheinlich hast Du einen "FiveStars" - Ständer erwischt. Ich denke da noch mit grausen an meine heißgeliebte "Biggy" (DR800 Big). Die sind saumäßig konzipiert (Hebel).
    Wahre Freuden bietet der Nachrüstständer von "SW-Motech". Ich hatte damit meine V-Strom ausgerüstet. Perfekt!!!


    Gruß,
    Jörg

    Edited 2 times, last by -JJ- ().

  • Quote

    Original von -JJ-
    Wahrscheinlich hast Du einen "FiveStars" - Ständer erwischt. Ich denke da noch mit grausen an meine heißgeliebte "Biggy" (DR800 Big). Die sind saumäßig konzipiert (Hebel).
    Wahre Freuden bietet der Nachrüstständer von "SW-Motech". Ich hatte damit meine V-Strom ausgerüstet. Perfekt!!!


    Gruß,
    Jörg


    Keine Ahnung, aber ich glaube meine TDM, also die, die Fischi damals aufgebockt hat, hat einen SW-Motech-Hauptständer. Kann ich aber mal bei Gelegenheit nachsehen, sollte ja auf der Rechnung stehen.


    LG
    Nictom


  • @ReinhardS
    wozu gibt es denn für viele Motorräder mit Steuergeräten, sogenannte Einstellgeräte, wo man die Einsoritzmenge verstellen kann. :grin: Zur Prüfung fahren, eben mal runterstellen, Prüfung bestanden, zu Hause wieder hochstellen. Kostenpunkt dieser Geräte = ca 300 Euro je nach Hersteller.

  • Quote

    Original von Oldi1963
    wozu gibt es denn für viele Motorräder mit Steuergeräten, sogenannte Einstellgeräte, wo man die Einsoritzmenge verstellen kann. :grin: Zur Prüfung fahren, eben mal runterstellen...


    Ich hab' die Rubrik "Motorradtests und Produktvorstellungen" eher so verstanden, dass hier möglichst objektiv die Facts zu einem Motorrad oder Produkt zusammen getragen werden sollen - und nicht um Diskussionen über illegale Tuningmaßnahmen vom Zaun zu brechen.


    Reinhard



    P.S.: Wenn Diskussionsbedarf zum Thema "Sinn und Unsinn von illegalen Tuningsmaßnahmen" - hier dazu ein >Link< - oder "... Umweltschutzmaßnahmen" (wie Euro3, 30er-Zonen etc.) besteht, bitte einen eigenen Thread an geeigneter Stelle eröffnen.

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