Harley Davidson Sportster 883 Low

  • Quelle/Autor : {Sportyzilla}


    Marke : {Harley Davidson}
    Modell : {Sportster 883 L, XL-2}
    Baujahr : {2006}




    Harley Davidson Sportster



    Ich möchte hier in einigen Punkten meine Erfahrungen mit der Sportster-L schildern.


    Dabei möchte ich die wichtigsten Aspekte dieses Motorrades abdecken und auch persönliche Erfahrungen ergänzen.




    Merkmale


    • Gummigelagerter XL Evolution Motor mit 883 cm3
    • Silbern pulverbeschichteter Motor mit polierten Seitendeckeln
    • Neues, geräuschärmeres Getriebe
    • Neue, leichtgängigere Kupplung
    • Drahtspeichenräder
    • Tiefergelegtes Fahrwerk
    • Verchromte Staggered Shorty Dual Auspuffanlage
    • Mittig montierte Fußrastenanlage
    • Klassischer 12,5-Liter Peanut-Tank
    • Diebstahlwarnanlage mit Wegfahrsperre serienmäßig
    (Quelle: Harley Davidson.)


    Technische Daten


    Länge 2.250 mm
    Sitzhöhe beladen (81 kg) 641 mm
    Lenkkopfwinkel/Nachlauf 30.0º / 117 mm
    Radstand 1.515 mm
    Tankinhalt 12,5 L
    Motorölfüllmenge 3.4 L
    Leergewicht 251 kg
    Motor Luftgekühlt, Evolution®
    Hubraum 883 cm³
    Bohrung x Hub 76.2 mm x 96.8 mm
    Drehmoment (gemäß Euronorm EC95/1) 70 Nm / 3750 U/min
    Gemischaufbereitung Vergaser
    Verdichtungsverhältnis 8.9:1
    Gangübersetzungen (1. - 5. Gang) 10,78 - 7,70 - 5,73 - 4,75 - 4,07
    Räder und Reifen vorn 19” verchromtes Drahtspeichenrad,
    100/90-19 37H
    Räder und Reifen hinten 16” verchromtes Drahtspeichenrad,
    150/80B16 71H
    Auspuffanlage Staggered Shorty Duals, verchromt
    Sicherheitsanzeigen Fernlicht, Leerlauf, Öldruck, Motorsteuerung, Blinker, Security System, Kraftstoffreserve
    Garantie 24 Monate ohne Kilometerbegrenzung
    (Quelle: Harley Davidson.)



    Motor


    Der luftgekühlte V2 leistet bei meinem Motorrad gedrosselte 34PS, was aber dennoch zum gemütlichen Cruisen ausreicht und für den Anfänger auch für das „Sportster Feeling“.


    Der Motor ist vermeintlich simpel aufgebaut, verfügt aber dennoch über zahlreiche Details, die ihn auch zu einem modernen Triebwerk machen.


    Die Ventile werden über Stößelstangen von vier Nockenwellen (untenliegend) angetrieben.
    Die Stößel werden allein durch den Öldruck eingestellt und bedürfen bei Wartungen keiner komplizierten Einstellungen.


    Der 2006er CV Vergaser macht seinen Job ganz gut, so dass das Motorrad um die 5,5-6,0l auf 100km verbraucht.
    Selbstverständlich lässt sich an diesem Motor sehr viel machen, wobei dies natürlich mit Kosten verbunden ist.


    Für kurze Strecken ist der Milwaukee-Twin allerdings gar nicht zu gebrauchen, da die Warmfahrzeit etwa 15-20km beträgt.
    Das heißt, der Motor läuft dann erst gänzlig ohne ruckeln und nimmt auch Gas an.
    Kurzstrecken werden sofort durch Schaumbildung abgestraft.


    Jedoch einmal warm läuft das Triebwerk sehr angenehm und das Rascheln der Ventile ist eine Wonne.
    Auch im Hochsommer überhitzt der Motor beim Stop-and-Go Betrieb nicht, lediglich das Vergaserspucken bei der gedrosselten Variante stört ein wenig und manchmal stirbt der Motor deshalb an der Ampel ab – das ist nunmal Charakter.


    Konstantfahrruckeln, welches man den Sportys nachsagt, habe ich bisher nie festgestellt, ebenso ist kein Ölverbrauch feststellbar.


    Der serienmäßige Sound ist zwar als Harley zu erkennen, aber sollte (nach der Probezeit) etwas verändert werden – der größte Aftermarket sollte da die richtigen Produkte bereithalten.



    Bei verschiedenen Strecken schlägt sich abschließend gesagt der Motor ganz toll, aber man sollte jetzt nicht erwarten, dass es der Killer ist – das bekommt man bei Buell.
    Offen, modifiziert und richtig getreten kann man aber schon den Teer umkrempeln.



    Fahrwerk


    Was ist bei einem Harleyfahrwerk wichtig zu erwähnen?


    Die Gabel vorn ist sehr weich, man merkt dies besonders bei starkem Bremsen.
    Hinten gibt sich die Dame sehr knackig, also alles andere als weich, wie man es oft liest.


    Hinten sind die Federbeine übrigens auch vom Laien einzustellen, in fünf verschiedenen Positionen.


    Das Fahrwerk ist kein überaus sportliches, aber der flotte Landstraßenritt ist trotzdem möglich und Ich persönlich fühle mich sehr wohl mit diesem Fahrwerk.



    Alltag


    Kurzum:
    Langer Arbeitsweg: JA.
    Kurzer Arbeitsweg: NEIN.


    Das hohe Gewicht ist eigentlich gut zu kontrollieren, nervig wird es erst beim rangieren ohne Motorkraft.
    Daher sollte man schon vorrausschauend einparken etc.



    Stärken und Schwächen


    Negativ


    -Bremsen (bei starker Beanspruchung schnell sehr ausgereizt Fürs Cruisen in Ordnung, aber für kurvige Serpentinen wäre mir die Doppelscheibe der Roadster lieber.


    -Warmfahrzeit


    -Tankvolumen von 12,5l, dennoch akzeptable Reichweite (Ich finde den Peanut-Tank allerdings sehr genial. Sportster eben!)


    -der Serien-Dunlop bei Nässe.
    -Vergaserspucken, aber sehr selten


    -Tankdeckel in Serie nicht abschließbar


    -Gabelfedern speziell, da eher schwach




    Positiv


    -Charakter. (Die Sportster blicken auf eine interessante Geschichte zurück und alles in allem kauft man ein Bike mit Seele.)


    -Low ist auch der Kaufpreis. (Für unter 8.000€ der beste Einstieg in die glänzende Harleywelt, was aber nicht heißen soll, dass die Sporty nichts für Fortgeschrittene wäre.)


    -tolle Serienausstattung, viele tolle Details.


    -Alarmanlage, einstellbar


    -Umbaumöglichkeiten


    -Motor


    -Fahrwerk allgmein


    -nicht entscheidend, aber nennenswert: H.O.G. Mitgliedschaft beim Neukauf.


    -Verbrauch




    Persönliche Eindrücke



    Als ich mit dem Führerschein angefangen habe, musste es diese Harley sein.


    Das ist schwer zu erklären, denn rational ist das kaum zu erklären, weshalb es eben diese sein musste, allerdings spricht doch viel für sie.


    Gekauft ohne Probefahrt: Nie bereut.


    Das Bike ist tatsächlich sehr gutmütig und trotz der Masse gut zu kontrollieren.


    Nachdem ich etwa 12.500km gefahren habe kann ich sagen, dass es ein paar wenige Probleme gab, die aber eigentlich nicht sehr gravierend waren.
    Da brennt mal eine Sicherung durch, da spuckt sie mal Öl – alles Dinge, die durch Erfahrung abzustellen sind, wenn man sich mit der Sportster beschäftigt.


    An sich fällt mir zum Gesamteindruck wenig ein, weil ich durch und durch zufrieden bin.



    Am schönsten ist es, das möchte Ich noch loswerden, wenn man gemütlich bei 2.500 UpM der Sonne entgegenfährt, man dem angenehmen Rascheln der Motoreinheit lauscht und die stetigen Arbeitstakte hört.
    Dann beschleunigt man und bei 3.500 UpM zieht man die Kupplung. Daraufhin konzentriert man sich auf den Gangwechsel, lässt die Kupplung kommen und genießt das Drehmoment von Unten, wenn frischer Treibstoff in Fahrspaß umgewandelt wird und dem Fahrer ein breites Grinsen beschwert.
    Da ist einfach alles romantisch und echt.



    Hier ein paar Bilder:






    Bitte stellt ruhig Fragen!

  • Einige Ergänzungen zu dem Erfahrungsbericht aus persönlichen Eindrücken und Artikeln der Fachpresse, die auch weitere Informationen liefern sollen.



    Die Zeitschrift MO schreibt in ihrem Jahresbuch 2008 folgendes über die 883 Low:


    Anmerkung: Bei anderen Modellen der Sporty-Serie finden sich oft teilweise sehr unterschiedliche Kommentare und andere Eindrücke zum jeweiligen Modell.


    MO zufolge haben die 883 Modelle nicht zu Unrecht den Ruf einer Frauen- oder Einsteigermaschine, was allerdings im Weiteren nicht weiter begründet wird.


    Ich halte diese Formulierung für absolut unpassend, ganz gleich wie man nun zu der Sportster Serie steht, denn eine solche Abwertung ist sowohl aus technischer Hinsicht, als auch aus Gründen der Gleichberechtigung unangebracht.
    Viele Männer fahren auch als Fortgeschrittene eine 883er Sporty und auch Frauen wollen sicherlich nicht mit einem „Mädchenmopped“ durch die Gegend fahren – was sie bestimmt auch nicht tun!


    Weiter führt MO aus, dass die Benzineinspritzung der Modellreihe gut getan habe, was sich so auch in den Fachforen bestätigt, denn demnach zieht der Twin bereits in unteren Drehzahlbereichen sehr kraftvoll und sauber durch.
    Die Maximalleistung sei bei dem Testmotorrad von MO sogar um 3PS höher, als vom Werk aus angegeben.
    Die EFI bietet zudem den Vorteil, dass die negativen Eigenschaften bei kaltem Motor, wie das Spucken, Stottern und der schlappe Durchzug sehr deutlich reduziert werden bzw. wegfallen.
    Überdies geht der Verbrauch auf 5 Liter Super zurück.


    Laut MO stehe sportivem Fahrspaß eigentlich nur das hohe Gewicht von etwa 260kg im Wege, da das Motorrad mit diesem Gewicht ein eher unhandliches Gefühl vermittele.


    Überzeugt waren die Tester hingegen von Details, wie dem leisen Sekundärantrieb, den Hydrostößeln und der wartungsfreien Batterie, was der Sporty viel Sympathie beschere.
    Diese Dinge kann ich so nur bestätigen, d.h. die Technik an neuen Sportys ist sehr wartungsarm, so dass nebenbei auch die Wartungsintervalle verlängert werden können.


    Da die Low allerdings durch verschiedene Maßnahmen, sprich Federbeine, anderer Polsterung und einer Tieferlegung hinten, sehr tief sei, wäre dieses Modell nur für sehr kurzbeinige Mensche zu empfehlen.
    Da ich selbst eher kurzbeinig bin macht das für mich nichts aus, doch auch langbeinige Menschen haben nach einer Anpassung der Sitzposition, der Fußrasten und des Lenkers gar keine Probleme, eine Sportster „genießen“ zu können, ohne eine Reha einzuplanen.


    Allgemein bewertete MO die Stadttauglichkeit mit 2/3, Touring mit 1/3, Sportlichkeit mit 0/3 und Sozius mit 0/3.
    Zum letzten ist zu sagen, dass die Low ja von Werk aus ein Einmannmopped ist, sie sich aber ohne Probleme auf Zweimannbetrieb umrüsten lässt.
    Ich habe meine Dame auch umgehend auf Soziusbetrieb umgebaut und auch beim TÜV gab dies keine Probleme mit den Papieren, da Harley diese Option bereits offen gelassen hat.


    Ich wurde noch gefragt, etwas genauere auf die Motoreigenschaften einzugehen, was ich im Folgenden machen werde.
    (Wenn weitere Fragen vorhanden sind, diese bitte sofort stellen!)



    Allgemein erstreckt sich das Drehzahlband von 800-6.000 UpM.


    Abgeriegelt wird bei 5.500 UpM, was man überaus deutlich spürt.


    Auf der anderen Seite macht der Motor oberhalb von 4.000 UpM auch keinen Spaß mehr, weil ihm dort bei 34PS einfach die Puste ausgeht.
    Offen hat der Motor aber eine ungeahnte Elastizität, wenn man auf das Schalten verzichtet.


    Will man jedoch richtig sportiv fahren, so ist man schon gezwungen im Getriebe zu rühren, aber es ist nun mal ein Cruisermotor.


    Ab etwa 2.000 UpM zieht der Motor dann auch sauber durch und reagiert agil auf Lastwechsel.
    Sehr angenehm läuft der Motor bei 3.000 UpM, wo ich persönlich vom Gefühl auch das Drehmomentmaximum ansiedeln würde, da sich das Drehmoment in diesem Bereich sehr cremig entfaltet, wenn man das mal so formulieren möchte.


    Da die 883er (außer R) keine Drehzahlmesser in Serie haben und selbige bei HD um 850€ kosten habe ich ein Louis Produkt angebaut, welches nun sehr exakte Werte liefert, welche durch eine Soundanalyse bestätigt wurden.


    Wird der Motor oberhalb von 3.000 UpM richtig gefordert, so ist einzuschränkend schon einzugestehen, dass das Gewicht schon seine Tribut fordert und dort ein wenig Dynamik eingebüßt wird.


    Allerdings ist die Sporty schon die „fahraktivste“ Harley, ausgenommen die XR1200, denn im Vergleich zu de Big Twins sind sportivere Landstraßenritte eher möglich und bereiten auch Spaß.




    Leistungssteigerung


    Natürlich auch heiß diskutiert, auch in der Harley-Welt.


    Offene Töpfe oder auch eingetragene Anlagen bringen neben dem Sound auch sofort spürbar mehr Leistung, wie sich in vielen Harley Foren lesen lässt.


    Ein anständiger Luftfilter, eine gute Zündung und dergleichen bringen dem Motor dann einige Pferde mehr und vor Allem ein deutliches Plus an Drehmoment, welches hier ja besonders geschätzt wird.


    Die Kosten stehen dabei eher in einem guten Verhältnis zum spürbaren Nutzen.


    So ganz legal ist dies aber sicher alles nicht und findet daher von mir zunächst keine weiteren Ausführungen. ;-)
    Ich würde sagen, dass das Thema Motor im Großen und Ganzen damit an sich abgedeckt ist und ihr höchstens noch Fragen loswerde solltet, wenn Ich noch was Interessantes übersehen habe.




    Ich werde bei Zeiten meine Erfahrungen beispielsweise zu anderen Reifen mitteilen, denn man weiß ja nie, wann es für de ein oder anderen wichtig wäre!? ;-)

  • zum motor-tuning sei angemerkt, dass man die 883 mit big-bore-kits bis auf 1.470 cm³ aufstocken kann, wobei der 1200er kit sicher am weitesten verbreitet ist. mit bearbeiteten Buell-XB-zylinderköpfen und buell-nockenwellen kommt man dann auf werte von über 100 PS und deutlich über 130 Nm drehmoment. ist zwar nicht ganz billig der spass, aber so ist man als sportster-fan nicht gezwungen, einen big twin zu kaufen, wenn einem die leistung mal nicht mehr reicht.
    fahrwerks- und bremsen-aufrüstung empfehlen sich dann allerdings von selbst.
    härtere, progressive gabelfedern würde ich sowieso empfehlen.
    bei der bereifung sind die original dunlops bekanntermaßen eher suboptimal, metzeler hat aber passenden und besser funktionierenden ersatz im programm.


    Unfinished Business.

  • metzteler hat scheinbar allerdings im moment lieferengpässe bei den marathon-reifen.


    so sind die hinterreifen im moment beispielsweise vergriffen.



    umbaukits für 1200ccm gibt es bereits ab 800€, mit einbau und umbau liegt man allerdings schnell bei 1200-1500€.



    allgemein gilt, je mehr geld man bereit ist zu investieren, desto mehr ist machbar!


    :)

  • Testbericht Metzeler ME 880 "Marathon":


    Quote

    Original von Serpent_Absäger
    Neue Gummis für die Sporty



    habe meinen neuen reifen nun ausgiebig getestet, um nun einen testbericht vorzustellen.


    dazu habe ich die neuen reifen ca. 200km sehr vorsichtig eingefahren, wobei lediglich einmal eine kleine rutsch-bewegung zu spüren war.


    nach etwa weiteren 1.500km habe ich ziemlig alle eventualitäten mit meinem neuen paar kennengelernt und - das vorab - bin daher sehr zufrieden mit den reifen.



    warmfahren:


    der reifen kommt deutlich schneller als der dunlop auf temperatur und fühlt sich viel schneller sehr geschmeidig beim fahren an.


    vom start weg etwas "taub", aber schnell dann bekommt man saubere rückmeldungen und fühlt sich bereit, die kurven tiefer zu nehmen.



    kurven:


    der reifen hat echt ganz tolle kurven eigenschaften.


    der dunlop war ebenfalls sehr toll bei kurven, der metzeler steht ihm jedoch in nichts nach.


    man kann sehr gefühlvoll die kurven nehmen und es kommen keinerlei nervösitäten auf.



    abwinkelverhalten:


    hier schlägt der ME880 den D401 aufalle fälle.


    die maschine winkelt deutlich einfacher ab und fühlt sich an wie "100kg leichter".


    man kann mit viel weniger körpereinsatz das mopped runter bringen und aufstellen tut es sich ebenfalls wieder recht easy.


    (easy heißt: easy für 270kg + pilot...)


    einziger kritikpunkt dort:


    die rückmeldungen werden sehr viel feiner, was eigendlich auch hervorragend ist, aber bei kleinen löchern fühlen sich diese gleich viel schlimmer an, als selbige eigendlich sind.


    da hat der dunlop zwar keine solchen feedbacks gegeben, war dafür aber auch etwas "gröber".



    regen und wasser:


    viel sichereres gefühl und größere sicherheitsreserven als der D401.


    kein schlingern, kein driften - besonders auf glatten bitumen ein deutliches sicherheitsplus und gut für die psyche. :P



    optik:


    toll. wirkt etwas schmaler als der D401, aber sieht toll aus.
    :D



    fazit:


    möchte den D401 nicht nur kritisieren, denn das war gewiss kein schlechter reifen.


    ABER:
    den ausschlag zum ME880 gab letztendlich der gute preis (300€ für beide inkl. wuchten) und vor allem die größeren reserven bei nasser fahrbahn, was beim D401 immer recht nervig war.


    ich würde den reifen jedem weiter empfehlen, besonders auch zum powercruisen eine gute alternative zu den mitbwerbern (D401, Bridestone BT4, Conti TKV 11, Avon Venom AK41/42), die es für die sporty gibt.



    mein weißwandsatz ist bereits bestellt und kommt (wenn wieder lieferbar und meine jetzige ME880 abgefahren sind) dann später aufs bike.
    (die sind übrigens mit 245-270€ deutlich günstiger, als die schwarzen.)



    :mo24:

  • Ergänzungen zur Haltbarkeit: ME 880 Marathon



    Ich habe die Reifen jetzt gute 13.000 km gefahren und kann daher einen ersten Vergleich in Punkto Haltbarkeit zu den originalen Dunlops ziehen.



    Die Dunlops waren nach 13.000 km fertig und wurden durch die ME880 ersetzt.


    Der Hintere war platt, der vordere hatte noch 30-40%.




    Nun hat der hintere noch etwa 40-50%, der vordere grob 50-60%.




    Insgesamt kann ich also auch sagen, dass die Metzeler entgegen verschiedenen Händlermeinungen doch haltbarer sind, als die Dunlopbereifung.

  • Sekt her:




    Anfang des Jahres war der hydraulische Bremslichtgeber defekt. Neuteil von Drag Specialities unter 10€ aus England. Bremse entlüften = nervig hinten.


    Ansonsten alles cool. Gestern TÜV neu. Abgaswert 1,8 "Einheit" CO MIT Drossel. :thumbup:


    Ich denke, mein Bruder ist inzwischen ziemlich heiß auf die Lady. :cool:

  • Wichtig:


    Der Erfahrungsbericht oben ist inzwischen in die Jahre gekommen... Mir ist aufgefallen, dass Google beim Thema "Sportster" gerne diesen Thread vorschlägt - Danke übrigens für 25.000 Klicks. :D


    http://www.google.de/#hl=de&ou…756e09b1&biw=1280&bih=855


    Meine Linkssammlung zum Thema wird dabei wohl gerne übersehen, daher schaut ggfs. dort rein:
    SPORTSTER - Gesammelte Werke
    - Informationen rund um die Sportster -

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