Jeder denkt nur an sich

  • Tag Leute,


    mal was zum nachdenken was aus das fahrene Zweirrad Volk geworden ist.
    Ein Kumpel und ich waren auf Tour heute wieviele andere von euch ja auch.Wetter super und die Kisten liefen super.Bis sich die KTM mitten im Nichts ,nichts mehr sagte.Die Kiste hatte kein Zündfunken ist ja auch nicht weiter tragisch haben wir vor Ort hinbekommen.
    Das was uns erschreckt hat war es ist eine beliebte Motorradstrecke es kammen auch vielen von den Leuten vorbei ganz lässig die Hand zum Gruß aber mal anhalten und fragen ob man helfen kann kein einziger.Ich habe es anders gelernt ,schade das es soweit gekommen ist.Wir sind glaube an einen Punkt angekommen wo jeder nur noch an sich denkt. Gott sei dank hatten wir keinen Unfall vielleicht würden wir sonst da immer noch liegen aber sie hätten uns ja schön gegrüßt und alles wer gut. Achso der einzige der angehalten hat war der ADAC obwohl wir keine Mitglieder waren und hat uns mit einen Meßgerät ausgeholfen. Jetzt geht es mir besser der Frust ist weg .


    Wie sind denn eure Erfahrungen vielleicht kommt mein Glaube wieder zurück.

  • Ich halt normalerweise an, aber Du warst ja nicht alleine. Du hattest ja einen Kumpel dabei.


    Also wäre ich wahrscheinlich auch davon ausgegangen das dir schon geholfen wird.!



    Darum hat wahrscheinlich kein anderer angehalten


    Gruss
    Crosser

    ----------------------------------


    "Make Life A Ride"

  • 1. Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.


    Leider ist das bei manchen Leuten die Grundeinstekkung.


    2. Ich halte immer an wenn ich die Möglichkeit habe.


    3. Ich stand letzten Montag mit verrecktem Motorrad auf dem
    Seitenstreifen der Autobahn und bis der ADAC kam verging fast
    eine Stunde. In der Zeit kamen an die 10 Motorradfahrer vorbei,
    und es hat kein einziger angehalten.


    :danke: nochmal dafür...

  • Du hast doch zwei Arme, oder? Wie wäre es mit rauswinken, wenn Du wen brauchst? Solange Du nach Hilfe fragen kannst, brauch ich mich Dir nicht aufdrängen.


    Wenn da zwei Typen mit ihren Möps am Rand stehen, dann ist das für mich kein Notfall, wo mein Eingreifen erforderlich wäre. Wenn ein Möp in der Pampa liegt, dann schon, aber das war nun wirklich nicht der Fall.


    Wenn ich bei meinen Fahrten bei jeder Panne mal anhalten würde, bräuchte ich wohl eine Stunde länger, soviele wie da immer rumstehen.

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

    Edited once, last by Coyote ().

  • HI!


    also bei einem unfall wäre es ganz bestimmt noch eine andere geschichte gewesen!


    hast du vll mal signalisiert mit der hand, dass ihr hilfe braucht, vll sah es auch nur so aus, als ob ihr ne pause macht?


    cu

    Südschwarzwald-Kurven-Fachmann
    oder
    Wenn meine Drosselklappen senkrecht stehen, steht das Tor zur HÖLLE WEIT OFFEN^^....
    -------------------
    http://www.mehrsi.de -> gute sache

  • Hast du erkenntlich gemacht, dass du Hilfe brauchst? Früher habe ich bei jedem gehalten, der am Straßenrand steht - nur hat nie einer Hilfe gebraucht, sondern die haben auf irgendwen gewartet.

    MO24 Team Reisen

  • Also ich bin mal in Altenberg liegen geblieben und ein netter Mensch der vorbei gekommen ist hat mir geholfen meine Mühle wieder ans Laufen zu bekommen.



    Gruß


    Christoph

  • Bei mir haben auch schon Autos und Möps gehalten - ein HD-Fahrer ist sogar an der nächsten Ausfahrt umgedreht um an der Schnellstraße zurück zu mir kommen zu können. Nicht, dass es mir weitergeholfen hätte, damals, aber beschweren kann ich mich auch nicht. Als ich meinen Wildunfall hatte, hat auch gleich jemand gehalten.

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

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  • Sehen wir das mal anders wären wir zwei gutaussehende Mädchen hewesen hätte die männliche Bevölkerung gehalten .Jede Wette.

  • also ehrlich gesagt hätte ich auch nicht angehalten wenn du mit nem kumpel am straßen rand stehst. das könnte alles heißen. bei einem unfall oda so ist es schon ehrsichtilich das jemand hilfe braucht :smirk:


    ich wurde aber das ein oder andere mal auch von zweiradfahrern enttäuscht....da wo ich zum beispiel im graben gelegen habe. da lag die karre nämlich noch im dreck als alle an mir vorbei gefahren sind und ich hab sie alleine nicht raus bekommen. aber nach ner halben stunde kam nen fahrradfahrer der mir geholfen hat :smirk:

  • schliesse mich der Meinung an, wenn da zwei in der Prärie rumstehen, guck ich auch nur und fahre weiter.
    Wenn da einer mit den Händen wendelnd am Strassenrand steht und auf sich aufmerksam macht ist das schon was anderes, dann halte ich natürlich an und gucke was faul ist.


    Kablubb: Hat man das von der Strasse gesehen das ne Maschine im Graben lag?

  • Ich hab sogar heute für nen Rennradler angehalten, der sich direkt vor mir langgemacht hat :grin: (gerade strecke, einfach übers Vorderrad und wech :grin: - zum Glück kurz vor ner Kurve, -->ich war langsam...)


    Aber dem gings wohl auch schnell wieder besser, ich glaub dem war das extrem peinlich :grin:

    Sitzenbleiben hilft :P

  • ich hab zwar noch nicht die motorrad erfahrrung,aber ich bin ganz ehrlich.wenn ich jemanden an der straßenseite seh, wo schon jemand dabei steht,und es kein notfall is,würd ich auch weiter fahren.wie käme das denn auch an wenn wirklich jeder 2. biker bei euch anhält und fragt was los is? dann gäb es die ersten threads "biker nurnoch gaffer?". :)


    ich find es immer ein wenig komisch das motorrad fahrer denken andere motorrad fahrer seien was besonderes,klar ist man durch sachen wie dem "bikergruß" und der tatsache das man auf 2 rädern unterwegs ist eine kleine "familie" aber manche biker sind nunmal eben ganz normale familien papis die von mo bis fr im büro hocken und nur mit dem auto unterwegs sind.da ist es doch ein wenig übertrieben zu erwartet das jemand sobald er auf seinem bike sitzt eine komplett andere grundeinstellung gegenüber liegen gebliebenen fahrzeugen hat bzw plötzlich immer den hilfsbereiten samariter spielt.


    abgesehen davon hab ich eig immer nur positive erfahrungen gemacht,bin schon das ein oder andere mal als sozius mit wem liegen geblieben und da gab es schon einige die gehalten haben :) manch einer bot sogar eine tasse kaffee aus der thermoskanne an.und das war letztes jahr ;D so verkommen kann die bikerszene also auch nicht sein.

  • Kann mich bis jetz net beschweren.


    Als ich 2006 ne unfreiwillige Bekanntschaft zwischen Möp und nem Golf hatte
    kamen von allen Seiten Leutz gelaufen und haben geholfen und nen RTW
    gerufen.


    Heute auch (blöde Sache). Angehalten, wollte nur en paar Jungs nach dem
    Weg fragen, mitm Fuss vom Seitenständer abgerutscht und links rüber die
    Kiste hingelegt. Mitten auffe Straße. Sofort standen alle parat und haben
    mir aufgeholfen.


    Wenn ich seh, dass einer Probs hat, halt ich an und helf, wenn ich mir unsicher
    bin, frag ich nach. Wenn zwei Jungs am Straßenrand stehen und sich nicht
    groß bemerkbar machen, fahr ich weiter. Sonst könnt ich hier im bergischen
    alle 500 Meter ne Pause machen.

  • Hey, nimm's Dir nicht so zu Herzen! Wie die anderen schon schrieben, ist einfach niemand von den vorbeifahrenden Motorradfahrern davon ausgegangen, dass ihr zwei von Eurem Handwerk nichts versteht. Es gibt auch einige Menschen, die Angst davor haben zurückgewiesen zu werden, wenn sie ihre Hilfe anbieten und sich somit dann einfach von Anfang an deplatziert fühlen. Ich im Übrigen auch, nicht weil ich unter geringfügigen sozialen Ängsten leide, sondern weil ich einfach keinen Plan von der Wiederinstandsetzung von Motorrädern habe. Vielleicht haben die Jungs und Mädels, die an Dir vorbei fuhren einfach nicht gecheckt, dass Ihr ein Problem habt. Wenn ich keinen Bock habe zu helfen, dann bin ich auch nicht so dreist die Hilfebedürftigen zu grüßen. Also, Kopf hoch! Wie die anderen schon anhand ihrer Posts bewiesen haben, ist die Gattung der hilfsbereiten Motorrasfahrer noch nicht vom Aussterben bedroht.
    Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich im übrigen auch bis nach Dresden. Als ich meine Bella in die Horizontale gebracht habe, ist auch gleich ein netter Mann gekommen und hat gefragt ob mit mir alles in Ordnung sei und ob er mein Motorrad aufheben darf. Dann kam gleich darauf ein BMW-Fahrer mit seiner Sozia, der zuerst hinter mir und meiner Freundin fuhr und extra umkehrte, um nach dem Rechten zu fragen. Leider war ich viel zu schockiert um mich herzlich bei ihm zu bedanken. Ich hab ihn einfach nur blöd angeglotzt. :grin:
    Hoffe Du bist jetzt wieder besser drauf. :P


    Liebe Grüße,
    Bianca

  • @ duplo:


    ich habe gestern erst für jemanden angehalten...


    etwas glück und sein schätzchen ging wieder... 8)

  • Wenn jemand am Rand steht und nicht auf sich aufmerksam macht
    fahr ich auch weiter. Sehe da kein Problem bei. Bei Unfällen ist das was
    anderes.


    Letztes Jahr fahr ich in Vossenack ne 50er Kurve runter. Mitten im
    Scheitelpunkt hatte sich vor 3 Sekunden ein Opi mim Fahrrad hingelegt.
    Warnblinkanlage an und gefragt ob alles okay ist. "Jaja Jung *hechel hechel*, alles okay". Der war total verpeilt, ist aber sanft im Graben gelandet und dann weiter geradelt :D


    Aber Warnblinkanlage am Töff ist schon von Vorteil, gerade in so ner
    Kurve.



    BTW: "Bikergemeinde" ist sowieso ne Sache für sich.
    Solang ich den Helm aufhab wird fleißig gegrüßt.
    Geht der Helm ab, gucken alle blöd und fragen sich ob ich
    denn schon 18. bin und was ich denn auf nem Motorrad verloren habe :smirk:
    Ein Grund warum ich Bikertreffs wie die Motorradranch meide...

    Edited once, last by Gerards ().

  • Ich sag dazu nur: Gelber Schal!


    Das war mal das "amtliche" Signal dafür, dass man Hilfe benötigt.
    Bei einer Panne wurde das gute Stück einfach am Spiegel befestigt und jeder wusste was gemeint war!


    Seit Ende der 80er hat sich da viel geändert - leider!


    Falls mal was sein sollte kann ich mir zwar weitgehend weiterhelfen, aber im Tankrucksack habe ich den gelben Schal noch immer. Vielleicht habe ich ja mal richtig Pech unterwegs. Dann packe ich meinen Schal aus, und warte auf nen alten Sack, der das Signal noch kennt.... ;)

  • Das sagt aber auch, dass es schon damals nicht üblich war, einfach so anzuhalten, sondern dass man auf entsprechende "Hilferufe" wartete. Sonst hätte es den Schal ja nicht gegeben.


    Die Zeiten sind heute also wohl doch nicht so schlecht... :)


    Ich persönlich kenne den gelben Schal nicht, werde aber in Zukunft darauf achten. Danke für den Tipp!

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

    Edited once, last by Coyote ().

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