Herunterschalten mit Zwischengas

  • Moin,


    nach längere Zeit auch mal wieder was von mit. Ich hatte auch das Problem mit Opera, dass ich ellenlange Beiträge geschrieben habe und beim Klick auf Absenden der Text einfach weg war. Und wenn das dann mehrmals passiert, hört man irgendwann auf...


    Jedenfalls bin ich jetzt seit einiger Zeit auf der 1000er unterwegs und muss sagen, dasss ich aktuelle deutlich weniger Spaß habe als auf der 600er. Das hat in erster Linie mit dem Kurvenfahren zu tun. Mit der 600er konnte ich vor einer Kurve herunterschalten und die Drehzahl im Schiebebetrieb auf ca. 11.000 - 12.000 treiben. Das Hinterrad kratzte dabei an der Blockiergrenze und ins Fahrwerk kam eine leichte Unruhe, die aber gut zu kontrollieren war. Während der Hinterreifen also abgebremst wird und ich vorne mehr oder weniger hart mitbremse, verlangsame ich das Motorrad auf die richtige Kurveneingangsgeschwindigkeit und lenke mit etwa 8.000 - 9.000 Touren ein. In der Kurve muss ich nicht die dort anliegende Leistung nutzen, aber ich habe dank der hohen Drehzahl eine feine Gasannahme und kann die Schräglage mit entsprechend fein dosierbarem Stützgas "stufenlos" variieren.


    Mit der 1000er sieht die Sache anders aus. Ich kann beim Zurückschalten im Schiebebetrieb maximal auf 7.000 Umdrehungen kommen. Danach blockiert der Hinterreifen. Wenn ich dann noch weiter anbremse, sinkt die Drehzahl weiter ab, so dass ich mit ca. 5.000 Touren einlenke. Da liegt zwar reichlich Drehmoment und damit Leistung an, aber die lässt sich eben nicht so fein abrufen wir bei 9.000 Touren.


    Es gibt nun mehrere Wege, das zu Umgehen. Der erste ist: Runterschalten, bremsen, wieder beschleunigen und dann in die Kurve einlenken. Das ist einigermaßen albern. Ich könnte auch direkt vor der Kurve nochmal runterschalten. Das ist aber auch keine vernünftige Technik. Wenn ich schon leichte Schräglage habe und erst dann wieder einkupple, reicht auch ein geringeres Drehmoment, um das Hinterrad empfindlich zu stören, weil ja schon Seitenführungskräfte wirken. Die richtige Technik wäre sicherlich, Zwischengas zu geben. Damit wäre es möglich, beim harten Runterschalten auf höchste Drehzahlen zu kommen, damit ich dann mit einer immer noch hohen Drehzahl einlenken kann.


    Ich habe dazu dann auch gleich mal in den (Bernt) Spiegel geschaut und war überrascht, dass er mehr oder weniger genau die Problematiken beschrieb, die ich gerade erlebe. Er schreibt, sinngemäß, dass man bei leichteren Motorrädern noch einigermaßen nachlässig schalten kann, dass einem aber spätestens beim Umstieg auf eine schwerere Maschine klar wird, dass man an seiner Technik was ändern muss. So ist das gerade bei mir.


    In "Motorradtraining alle Tage" sind dann auch gleich Tipps enthalten, wie man das richtige Runterschalten übt. Also: Auskuppeln, Zwischengas ("kurzer Gasstoß"), schalten und gleich wieder einkuppeln, das alles innerhalb einer halben Sekunde. Prinzipiell machbar, allerdings scheine ich das mit dem Zwischengas falsch zu machen. Unter einem Gasstoß verstehe ich eingentlich das Öffnen und unmittelbare Schließen des Gashahns. Das kann es aber nicht sein, denn ich müsste ja von der Gasgriffstellung [geschlossen] dann wieder unmittelbar auf die Stellung kommen, die für den nächstniederen Gang benötigt wird. Und diese Stellung wäre logischerweise eine weiter geöffnete als zuvor.


    Wenn ich das "richtige Runterschalten" bei der 600er mal probiert habe, dann war meine einzige Möglichkeit, einen sauberen Gangwechsel zu erzeugen, einfach bei unverändert geöffnetem Gas auszukuppeln und den nächstniederen Gang einzulegen. Das ist aber kein Gasstoß, sondern das einfache Aufhalten des Gases.


    Wie also macht man es richtig? Um das mal zu quantifizieren: Wenn 100km/h im 3. Gang einer Gasgrifföffnung von 20° entspricht und im 2. Gang einer von 30°, dann schätze ich, dass man auskuppeln müsste, das Gas auf 35-40° öffnen, den Gang einlegen und beim Auskuppeln den Gasgriff auf 30° stehen hat. Liege ich da ungefähr richtig? Bernt Spiegel ist mir da leider nicht genau genug.


    Und nebenbei stellt sich mir die Frage: Ich bin nun schon so lange in diesem Forum und diese meines Erachtens elementare Frage ist mir noch nie untergekommen. Dabei betrifft sie jeden, der ein großvolumiges Motorrad ohne Anti-Hopping-Kupplung fährt und alle anderen, die vernünftig schalten lernen wollen...

  • heiho


    hab erst seit kurzem eine 1000er...


    mir ist bisher (im vergleich zu meiner alten) zwar aufgefallen das ich noch nicht so elegant um die kurven komme aber ich hätte das bisher nicht auf das schalten bezogen...
    versuche halt immer vor der kurve runter zu schalten und dann mit ein wenig gas (so das man halt nicht ausgekuppelt fährt) und somit ein wenig kraft am rad gut durch kommt... bisher war das ergebnis nicht so wie ich es gerne hätte ;-)
    aber es kann bei mir auch noch gut daran liegen das ich mich noch nicht traue meine große so zu drücken wie man es eigentlich könnte... hab rechts und links noch gut 1,5cm angststreifen... rasten kratzen hatte ich auch noch ned...


    werde den thread mal weiterverfolgen und vlt kann ich meine kurvernfahrten auch noch um einiges verbessern


    lg und noch einen schönen abend

  • Wie wäre es denn wenn du / ihr mal die Kurve in einem höheren Gang fahrt? Da blockiert dann auch nichts und bei einer 1000er ist auch genug Druck da wieder raus zu beschleunigen. Vor allen Dingen ist die Gasannahme weicher. Ihr sprecht ja sowieso von Drehzahlen die ich nie erreichen würde. Bei mir ist bei 8500 U/Min Schluss.

  • Wenn ich das "richtige Runterschalten" bei der 600er mal probiert habe, dann war meine einzige Möglichkeit, einen sauberen Gangwechsel zu erzeugen, einfach bei unverändert geöffnetem Gas auszukuppeln und den nächstniederen Gang einzulegen. Das ist aber kein Gasstoß, sondern das einfache Aufhalten des Gases.


    Jo. Offen gesagt: ich hatte den Part in "Motorradtraining alle Tage" auch gelesen und prompt nicht verstanden. Ist mir zu kompliziert. Im Zweifel: Auskuppeln, wieder leicht Gas geben, runterschalten, mit Gas einkuppeln. Zumal der Motor stellenweise eine gewisse Trägheit besitzt und man dann schneller ist, wenn man ohne solche Spielchen schaltet, als wenn man erst auf den Effekt des Gasstoßes wartet. Ich hab das dann einfach unter "man muss nicht alles können" verbucht. Außerdem möchte man beim Runterschalten meist per Motorbremse abbremsen, und dann den Schaltvorgang zeitlich zu verlängern, um dann mit Gas (also ohne Motorbremse) einzukuppeln ist da auch kontraproduktiv. Das ganze Spielchen bringt für mich nur etwas, wenn man runterschalten möchte, aber gleichzeitig seine Geschwindigkeit halten will. Und da ist "Gas offenhalten" ein recht guter Ansatz.


    Lustigerweise habe ich auf der 50er durchaus mit Zwischengas geschaltet. Beim Auto musste ich es mir dann mühsam wieder abgewöhnen, weil man in der Regel den Gang weicher wechselt, wenn man kein Gas gibt, als wenn man die falsche Drehzahl anliegen hat, was ja trotz aller Übung immer wieder mal vorkam.



    (Edith hatte deine Postprobleme übrigens auch.)

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

    Edited 3 times, last by Coyote ().

  • Ich hab zwar keiner 1000er aber ich nutze das Zwischengas wenn ich sportlich unterwegs sein will. Denn nur so komm ich mit ordentlich Drehzahl in die Kurve rein und hinten wieder raus - was bei einer 500er auch sicherlicher wichtiger als bei einer 1000er ist.


    Ich mach das dann so: Während ich auf die Kurve zubremse mache ich folgendes:


    1. Bremse weiter gedrückt halten
    2. Kupplung ziehen
    3. Wirklich nur einen kurzen Gasstoß geben (sprich Gas auf und sofort wieder Gas zu)
    4. runtschalten
    5. Kupplung wieder raus


    Das Ganze muss natürlich sehr schnell gehen, sonst bringt der Gasstoß nix....


    Aber so und nur so kann ich auch bei 8000U blitzschnell runterschalten ohne das das Hinterrad stempelt.


    Unmittelbar wenn ich in die Schräglage gehe mache ich das Gas dann wieder einen ticken auf um in voller Schräglage keine bösen Lastwechsel zu haben.


    So hab ich dann am Kurvenausgang ne ordentliche Drehzahl anliegen und kann schön rauspowern :)

  • Mir scheinen die von dir angegebenen Drehzahlen für eine 1.oooer im Landstraßenbetrieb deutlich zu hoch zu sein.
    Ich würde einfach mal den höheren Gang drin lassen und mal schauen was passiert, wenn du den Motor „von unten“ ziehen lässt.


    GruHS
    Richard

    CN 07-355-3512

    ora et motora

  • hehe, folgendes Problem wird sein :


    runterschalten mit zwischengas zu erklären ist zwar möglich aber da sich das ganze innerhalb von zehntelsekunden abspielt, kaum möglich bewusst mit einer gedachten abfolge auszuführen.


    Probierst doch einfach aus, die Kupplung musst ja auch nicht voll durchziehen, gleichzeitig kupplung anziehen auf den hebel treten und mit dem Handgelenk zucken musst du einfach mal üben, damit du den passenden anschluss findest.


    Die theorie mit der Gasgriff stellung ist schön und gut, aber überleg mal in welchem zeitrahmen sich das abspielt.


    Beim kuppeln fällt die drehzahl ja recht flott ab, wenn du dann kurz am hahn drehst schnellt sie wieder hoch und mit den einkuppeln findet sich die drehzahl dann auf dem gangniveau schon wieder ein.


    wie gesagt ausprobieren und üben :)

  • Ich würde einfach mal den höheren Gang drin lassen und mal schauen was passiert, wenn du den Motor „von unten“ ziehen lässt.


    genauso fahre ich. ne 1000er hat genug dampf um von untenheraus den anzug zu bekommen, klar geht e auch andersrum, aber ich muss sagen der wechsel von meiner 750er auf ne größere ist deutlich einfacher...
    bei kleineren moppeds hast du nicht den druck aus der kurve zu kommen wenn du m hheren gang bist, aber probiers mal aus, bei deiner 1000er dürfte das anders sein

  • oder fahren für die, die wissen genug power unterm arsch zu haben...;-) :thumbsup:

  • @Coy: Interessant, dann erging es uns beiden ja ähnlich. :-)


    Ich hatte nämlich auch unter "nett, aber nicht notwendig" abgehakt. Jetzt wird es aber notwendig. Ich will zwar vor der Kurve wie auch du abbremsen, aber vom Schaltpunkt bis zum Einlenkpunkt verliere ich dann zuviel Drehzahl. Das hieße, früher weiter runterzuschalten und eben das geht nur mit Zwischengas. Bernt Spiegel schreibt ja auch, dass man durchaus während des Gasstoßes noch die Bremse ziehen kann. Das wäre dann bei mir das Ziel.


    Und warum ich nicht bei niedrigeren Drehzahlen durch die Kurve fahre? Das habe ich doch erklärt: Da ist zwar Drehmoment, aber man reguliert eben auch die Schräglage mit dem Gas. Und wenn ich 1000er, die bis 11.500 dreht und zudem mit ihren 5 Gängen lang übersetzt ist, mit 4.500 durch eine Kurve trage, dann hat das mit einem sauberen Fahrstil nichts mehr zu tun, weil das Gas ruckartiger einsetzt und einen auf die Linie nicht halten lässt. Das alles muss nicht in kriminellen Geschwindigkeitsbereichen sein.


    Ich habe neulich mal eine Autobahnabfahrtskurve im ersten Gang genommen. Das war fahren wie es sich gehört. Allerdings hätte ich keinem den Anbremsvorgang zeigen dürfen. Ich glaube, ich werde mal ein bißchen rumprobieren. Und ich schaue mir die verhassten Raservideos an. Die älteren Tausender haben ja auch alle keine Anti-Hopping-Kupplung, da werde ich mal schauen, ob man erkennen kann, ob und wie geschaltet wird.

  • Ich habe vermutlich noch nie eine saubere Kurvve im ersten Gang hinbekommen, außer bei einer Cafewende. Da bockt bei mir alles und ich werde Teil einer Rückkopplung: jedes Wackeln führt zu einem Wackler am Gas, was wieder zu einem Ruckler führt... im ersten Gang hüpfe ich eher um Kurven. Fahren kann ich erst im zweiten.


    In deiner Situation würde ich vermutlich relativ früh schalten (Gas offen halten dabei) und dann verzögern, indem ich den Hahn langsam zudrehe. Aber bewusst ist mir so eine Situation noch nicht begegnet.

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

  • Von 2 in 1 tut es aber bestimmt einen ganz schönen Schlag im Getriebe... ob mit oder ohne Zwischengas... Der Erste wird nur zum Anfaheren benutzt... gefahren wird von 2 - 6...

    Greets
    ----------------------------------------------------

  • Also, ehrlich gesagt komme ich bei Deiner Problematik überhaupt nicht mit... im 1. Gang in die Kurve... 9.000 Umins... reguliert Schräglage mit dem Gas... naja, ist ja auch egal. Vielleicht hat die Yppse einfach einen etwas harschen Lastwechsel. Dagegen kann man freilich etwas tun. Das letzte Mal, als ich mich ein bißchen mit solchen Fragen beschäftigt habe, war bei einem Renntraining oO
    Vermutlich bist Du irgendwie "ganz anders" unterwegs als z.B. ich... irgendwie viel schneller... irgendwie nicht BT021-komptatibel :grin:


    Wie geht´s denn sonst so? Der Haxen ist wieder in Ordnung? Die fette Yppse säuft doch Öl ohne Ende? Was war nun mit dem Händler? Hab ich irgendwo was nicht mitgekriegt?


    Herzlichen Gruß,


    s.

  • Hm, ich habe gerade mal weitergesucht und das hier gefunden (vorspulen bis 3:30):


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    Da erklärt er, dass der Gasstoß tatsächlich so funktioniert, dass man ausgehend von der aktuellen Gasgriffstellung einen Stoß gibt. Wenn ich jetzt überlege, wie gering die Entlastung des Antriebsstranges beim Hochschalten für ein sauberes Hochschalten sein muss, dann dürfte sich der nötige Gasstoß kaum in einem von außen erkennbaren Drehen zeigen, sondern wirklich als Offenhalten+leichtes Zucken in der Hand.


    edit: Und hier erklärt der gute Mann von MCN exakt mein Problem mit dem Hinterreifen und dass das Zwischengas das vehindert:


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    Ich muss wohl üben...


    edit nochmal: @schoko: Jau, Bein ist wieder ganz. Mit dem Händler habe ich eine Einigung erzielt, die muss nur noch umgesetzt werden. Die Karre kommt in die Werkstatt. Schreib ich bestimmt nochmal ausführlicher drüber, wenn das alles durch ist.


    @Ellenbogen: Das Autoforum ist woanders... :P

  • Irgendwie verstehe ich das ganze mit dem Zwischengas überhaupt nicht. Mir ist der Sinn der ganzen Übung noch nicht klar geworden. Hab das auch bei Spiegel gelesen, aber umsetzen kann ich davon nichts, weil ich nicht weiß, wozu's gut sein soll....


    Also man fährt mit einer gewissen Drehzahl/geschwindigkeit/Gang an eine Kurve heran. Man will langsamer werden, also schält man runter. Aber wenn ich dann doch wieder das Gas hochdrehe, wird's doch nicht langsamer, sondern schneller.. Oder wie?


    Kann mich mal jemand aufklären? 8|

    *Lille*

  • Das Einkuppeln wird weicher. Beim Auto, wenn ich es richtig gemacht habe, hast du den Schaltvorgang überhaupt nicht gespürt. Du setzt den Motor quasi an dem Punkt ein, wo er in dem neuen Gang bei normaler Fahrt schon wäre, anstatt dass er sich erst nach dem Einkuppeln durch Schubbetrieb auf die angemessene Drehzahl raufschraubt. Bei den kräftigren Maschinen könnte auch im Extremfall das Hinterrad blockieren, wenn die Differenz zwischen Drehzahl und Geschwindigkeit zu hoch wird (das erwähnte Stempeln).

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

    Edited once, last by Coyote ().

  • Lille, schau dir mal das zweite Video an, der Mann erklärt das ganz gut. Und der Spiegel eigentlich auch. Und ich dachte, ich hätte das auch getan. Ich kann's ja nochmal probieren.


    Ziel: Ich will viel Drehzahl in der Kurve haben, weil das Gas dann feiner anspricht und ich eine saubere Linie fahren kann. Dazu muss ich vor der Kurve runterschalten. Bei einer 600er schalte ich so runter, dass mir das Hinterrad den Motor auf 12.000 dreht. Dann bremse ich die Kurve weiter an und lenke bei 8.000 ein und kann dann die Kurve von 8.000 - 10.000 fahren und immer schön präzise das Gas dosieren.


    Problem bei der 1.000er: Wenn ich soweit zurückschalte, dass ich auf 12.000 (oder entsprechend 10.000 - 11.000) Touren bin, dann bleibt mir der Hinterreifen stehen, weil der 1000ccm verdichten muss und nicht mehr nur 600. Ich kann also maximal so runterschalten, dass ich auf 7.000 Touren komme. Wenn ich dann weiter anbremse, habe ich vor der Kurve noch 5.000. Und weil die 1000er so lang übersetzt ist, fahre ich die Kurve von 5.000 - 6.000 Touren. Da habe ich aber noch keine hinreichend präzise Gasannahme, um die Schräglage genau zu dosieren.


    Lösung für die 1000er und guter Fahrstil für jedes Motorrad: Zwischgas. Wenn ich bei einer konstanten Geschwindigkeit einen Gang herunterschalte, muss ich die Drehzahl erhöhen, also die Drehzahl von Motor und Getriebe an einander anpassen. Dann blockiert der Reifen nicht mehr und ich kann mit der richtigen Drehzahl einlenken.

  • Horneburg du denkst zuviel ! Probier das mit dem Gasstoß einfach mit deiner Maschine aus. Du wirst vermutlich sehr schnell verinnerlichen wie stark der stoß für den nächst tieferen Gang sein muss. Das ging mir selber wahnsinnig schnell ins Gefühl über.


    Wenn du eine Woche übst solltest du schon gut mit Zwischengas arbeiten können. Bei mir passt die Drehzahl nach dem Gasstoß eigentlich immer.


    Viel Erfolg :grin:

  • Genau meine Meinung, nicht viel denken videos anschauen literatur lesen sondern einfach mal ausprobieren und üben üben üben :thumbup:

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