2011 Vogesen - Alpen - Cote d' Azur - Midi Pyrenees

  • Hallo,




    im Sommer werden wir wieder eine kleine Runde in den Süden machen, und da mir sollche Touren mit mehreren Leuten mehr Spaß macht, suche ich Einige die mitmachen wollen. Ich bin 43, echt nett, entspannt bis tolerant, und Sie, bayrisch mit 650cm³, touristisch bis sportlich unterwegs.


    Die Route (SKIZZE)] ist etwa 3400 Km lang, davon sind, je nach Zeit, max.760 Km Autobahn.
    A-B und K-L verläuft über Autobahn, B-K (Option Autobahn Aus) führt über kurvenreiche und landschaftlich schöne Strecken, wobei ein kleiner Teil über Sand- oder Schotterpistenzu Sehenswürdigkeiten, Buchten oder Lagerplätzen führt.


    Reisezeit ist vom 3. bis 18. Juni, davon sind 2 Tg. für die Verbindungsetappen zur An- und Abreise, und 3-4 Tage für Erholung eingeplant. Pro Tag. sind 4 Etapen von 75 min. vorgesehen. Die andere Zeit des Tages, (3-5 Std) wird für die Dinge genutzt zu denen wir Lust haben.


    Für die Übernachtungen werde ich ein Zelt mitnehmen, wobei aber Hotels oder Auberges auch genutzt werden. Mit der Verpflegung wird es ähnlich sein, mal Picknick, mal Bistro oder eine Brasserie.., wie es sich anbietet.



    Wie siehts bei Euch aus, wer will mit machen?



    Gruß Olaf

    Edited once, last by motorx ().

  • Hallo Du "echt netter" :grin: .


    Zunächst mal herzlich willkommen hier im Forum. Und gleich mit einem Tourangebot :D - nicht schlecht.


    Das ist eine tolle Tour, die Du Dir da ausgedacht hast - keine Frage. Auch schon ganz ordentlich durchgeplant. Hast Du Erfahrungen mit großen Touren? Wie gehen solche detaillierten Pläne bei Dir üblicherweise auf? Mit 2 Wochen hat man ja schon ganz gut Zeit. Andererseits sind geplante 3.400 km (die sicher zu wirklichen 4.500 km werden) auch eine ganz nette Strecke. Da kommen schon gut 300 km pro Tag raus. Aber es sind ja auch schnelle Strecken dabei - das passt dann schon.


    In die Gegend würd' ich schon gern mal wieder fahren. Mit dem Termin und der Unterkunft hab' ich allerdings so meine Probleme.


    Ich wünsch' Euch auf jeden Fall viel Erfolg bei der Mitfahrersuche und schon jetzt eine schöne Tour. Vielleicht liest man sich hier im Forum ja öfters mal.


    Viele Grüße vom T1000

  • Hallo T1000,



    danke für die Begrüßung. :)



    Aber das ist keine Planung, das
    einzigste was hier im Plan ist, ist die zeiltliche Begrenzung. Was
    vieleicht wirkt als wäre es Planung, sind nur die Zahlen die sich
    aus der Idee ergeben haben. Diese hab ich dann einfach zur
    Orientierung für Interssenten mit in den Text eingearbeitet. Die
    Route selber sind ein paar Ziele, makiert im Routenplaner von
    Routekonverter.de und das Andrere ist Intuition und ein paar mathematische Grundregeln.




    Allerdings frag ich mich wie Du auf
    eine Abweichung von 1100 Km kommst, vielleicht solltest Du es mal
    ohne Planen versuchen.
    :rolleyes:




    Gruß


    Olaf

    Edited 2 times, last by motorx ().

  • Allerdings frag ich mich wie Du auf
    eine Abweichung von 1100 Km kommst, vielleicht solltest Du es mal
    ohne Planen versuchen.


    ein herzliches willkommen bei den reisewütigen! hoffentlich findet sich etwas "passendes".


    aber bei mir ist es auch so wie bei t1000: die tour ist am ende länger als "geplant". daher gibt es für mich keine km- planung mehr. nur noch ein verbinden von (sehenswerten) punkten ^^

  • Die Frage ist ja eigentlich nur, wie man seinen "Plan" versteht. Wenn bei einem meiner Vorhaben der Routenplaner 3.400 km ausspuckt, dann plane ich eben mit 4.500 km und werde dann wenn ich wieder zuhause bin wahrscheinlich ziemlich genau "im Plan" liegen. Nichts mehr als das wollte ich zum Ausdruck bringen.


    Ich habe dann also bei der Abfahrt Gummi für 4.500 km auf den Reifen und DryLube für eben diese Strecke. Außerdem wird in diesem Rahmen dann auch kein Kundendienst fällig usw.


    Abgesehen davon ist ein Plan eh' nur dazu da um davon abzuweichen. Stures Abfahren eines Planes macht ja keinen Spaß. Ein bisschen Flexibilität und Spontanität muss schon sein - gell?


    Viele Grüße vom T1000

  • Mmh, bin etwas überrascht, ich bezog mich auf Zitat:" ...sind geplante 3.400 km (die sicher zu wirklichen 4.500 km werden) ..."Zitat Ende.


    Meine größte Abweichungen liegt bei etwa 80 Km ungewollt, weil ein Pass gesperrt war. Wenn ich die Toleranzen eines schlechten Navis berücksichtige sollten selbst da nicht mehr als 100 Km rauskommen. Thema Vorbereitung und Wartung: Also, wenn es nicht gerade aus allen Dichtungen tropft oder sich sonst irgendwie erste Anzeichen von Totalausfall bemerkbar
    machen, dann wird mein Mop die 3500 Km auch ohne Ayurveda oder einer Klangraumtherapie überstehen. Das einzigste Problem bisher war ein verschlissner Kupplungszug, der sich
    festgesetzt hat, und ein abgerisser Koffer, weil ich dem Blumenkübel unbedingt zeigen wollte, wie rasant ich Mopped fahren kann. Auch bei Reifen mach ich mir keine Sorgen, die werden erst gewechselt wenn sie fällig sind, und dann kommt drauf was der Reifenhändler heute organisieren kann, oder ich melde meinen Bedarf da an wo wir in den den nächsten Tagen vorbei kommen.


    Gruß Olaf

    Edited 3 times, last by motorx ().

  • Dass Du die zitierte Äußerung meinst dachte ich mir :grin: . Ich wollte allerdings nicht auf Navi-Ungenauigkeiten hinaus (die Navis und Routenplaner sind ungemein genau - genauer als ich je gedacht hätte. Ich bin mal eine 100 km-Runde in der Schweiz gefahren genauso, wie sie geplant war. Die hat auf 100 Meter genau gestimmt - wirklich verblüffend.


    Nein, die Abweichung wird davon kommen, dass man noch was einschiebt, was einem der Wirt empfiehlt, was man auf Wegweisern aufschnappt oder auch weil man sich mal verfahren hat. Weil man vielleicht nach dem Absatteln im Hotel noch sagt "Lass uns doch noch schnell da rauf fahren und mal runtergucken" oder weil man vielleicht am geplanten Ruhetag doch mit dem Moped zum Baden an den (mehr oder weniger) nahen Strand fährt. Bei meinen vergangenen Touren war es halt immer so - bei Dir mag es vielleicht kontrollierter zugehen ;) .


    Wenn Du in Frankreich irgendeinen Reifen kaufst, den der Händler grad daliegen hat, dann darfst Du den zu 90% eigentlich in Deutschland nicht drauflassen. Klar kann man da drüberstehen - aber legal isses halt nicht. Du schreibst "ich melde meinen Bedarf da an wo wir in den den nächsten Tagen vorbei kommen". Du sprichst fließend französisch - am Telefon? Hast Du gute Erfahrungen damit gemacht? D.h. hatten die Händler den am Telefon versprochenen Reifen dann auch wirklich da? Mit Anzahlung? Wie macht man das von unterwegs?


    Ich habe in der Vergangenheit all diese Fragen damit geklärt, dass ich mit neuen Reifen losgefahren bin. Wenn ein Satz angekratzte drauf war dann hab' ich mir die in die Garage gelegt und bei passender Gelegenheit "verfahren".


    Versteh' mich bitte nicht falsch: ich will Dir keine Vorschriften machen oder Dich unbedingt dazu bringen, es so zu machen wie ich. Vielleicht kann ich ja bei dieser Gelegenheit noch was dazulernen :D . Auf jeden Fall darfst Du es so machen wie Du es selbst für richtig hältst.


    Es grüßt der T1000

  • Wenn Du in Frankreich irgendeinen Reifen kaufst, den der Händler grad daliegen hat, dann darfst Du den zu 90% eigentlich in Deutschland nicht drauflassen. Klar kann man da drüberstehen - aber legal isses halt nicht. Du schreibst "ich melde meinen Bedarf da an wo wir in den den nächsten Tagen vorbei kommen". Du sprichst fließend französisch - am Telefon? Hast Du gute Erfahrungen damit gemacht? D.h. hatten die Händler den am Telefon versprochenen Reifen dann auch wirklich da? Mit Anzahlung? Wie macht man das von unterwegs?

    Ja das ist mehr als dramatisch, die
    Franzosen fahren immer noch mit Kutschenräder durch die Gegend, und
    das nur weil die ihre 1a Silicat-Mischungen ausschließlich im Land
    der Vollkaskojünger verkaufen.


    Nein, die Abweichung wird davon kommen, dass man noch was einschiebt, was einem der Wirt empfiehlt, was man auf Wegweisern aufschnappt oder auch weil man sich mal verfahren hat. Weil man vielleicht nach dem Absatteln im Hotel noch sagt "Lass uns doch noch schnell da rauf fahren und mal runtergucken" oder weil man vielleicht am geplanten Ruhetag doch mit dem Moped zum Baden an den (mehr oder weniger) nahen Strand fährt. Bei meinen vergangenen Touren war es halt immer so - bei Dir mag es vielleicht kontrollierter zugehen ;) .

    Selbstverständlich werden wir uns auch
    einige Dinge ansehen, und Zeit am Strand verbringen, oder in
    irgendwelchen Seen baden. Die Freuden liegen auf der Route oder die
    Abweichung ist so gering dass es keinen Sinn macht diese Zahlenmäßig
    zu erfassen.
    Wenn Du dir jede Gesteinsformation oder
    rustikale Milchkanne, die sich weit der Route befindet, bestaunst
    , dann erklären sich natürlich auch die 1100 Km.
    Das hieße dann bei
    mir, etwa 180 Km Extratour am Tag. Ich denke das ist nicht notwendig,
    um ein paar Bilder von den Ziegen zu machen die man auch sonst
    überall antrifft.




    Versteh' mich bitte nicht falsch: ich will Dir keine Vorschriften machen oder Dich unbedingt dazu bringen, es so zu machen wie ich. Vielleicht kann ich ja bei dieser Gelegenheit noch was dazulernen :D . Auf jeden Fall darfst Du es so machen wie Du es selbst für richtig hältst.

    Mach ich!




    Gruß Olaf

  • Ja das ist mehr als dramatisch, die Franzosen fahren immer noch mit Kutschenräder durch die Gegend, und das nur weil die ihre 1a Silicat-Mischungen ausschließlich im Land der Vollkaskojünger verkaufen.


    Irgendwie reagierst Du da eigenartig, wenn Dir T1000 den Tipp gibt, mit ausreichend Reifen los zu fahren, damit Du unterwegs keinen Beschaffungsstress hast. Ich kann T1000 jedenfalls nur beipflichten.


    Ich hatte heuer das "Vergnügen" auf Sardinien einen neuen Hinterreifen zu benötigen - ich hab' den Reifenverschleiß auf der Insel unterschätzt (rechnerisch hätte es sich locker ausgehen müssen). Fazit: ich bekam nicht jenen Reifen, den ich wollte - nicht mal einen italienischen Tourenreifen (PR2), obwohl Sardinien zu Italien gehört. Die ganze Chose hat uns - auch meinem Mitfahrer(!) - mehr als einen halben Urlaubstag und viel Ärger gekostet. Und ich hatte einen Gummi drauf, der fürs Rennen gedacht war und nicht für Touren - er hielt dann auch nur knappe 3.000 km...


    ... NIE WIEDER auf Tour Reifen wechseln müssen, wenn es vermeidbar ist. Oder - falls die Runde länger ist - den Reifenwechsel am Ort XXX fix einplanen, d.h. vor dem Urlaub den passenden Reifen vorbestellen, anzahlen, Termin ausmachen...


    ... aber wie jeder meint.


    Ich rechne zur geplanten Route so 10-15% an Kilometern dazu - das passt dann.


    Reinhard



    P.S.: "entspannt" würde ich Deine Reaktionen auf die Tipps von T1000 nicht bezeichnen... ;)

    Edited once, last by ReinhardS ().

  • Tatsächlich, sowas kann
    einen echt den Urlaub versauen, aber genau da unterscheiden wir uns. Ich betrachte
    sollche Situationen nicht als Ärger sondern als ortsübliche
    Gegebenheiten, mit denen man eben umgehen können sollte, wenn ich
    fremde Länder bereise. Für Leute die nicht die Gelasseheit haben
    mit sollchen banalen Situationen fertig zu werden, gibt es doch
    genügend Pauschalangebote mit deutschsprachigen Notarzt als
    Tourenführer und Reservemaschine.

    Wenn ich so manche Beiträge lese bekomm ich immer mehr den Eindruck den Leuten geht es nicht ums Motorradreisen sondern eher darum Probleme zu Diskutieren die nie eintreffen werden. Außerdem geht es hier nicht um eine Weltreise durch exotische Länder. Nein, die Reise findet im EU Raum statt, da gibt es überall, Benzin, Reifen, Lebensmittel und was man sich sonst noch alles wünscht.

    So und jetzt versaut mir bitte nicht weiter den Faden, ich suche Interssierte Mitfahrer und will nicht über Banalitäten reden. :grin:


    Gruß


    Olaf


  • hmm, interessanter einstieg ins forenleben :grin:


    zum thema eu-raum: ich war letztes jahr in russland. ist zwar eu aber trotzdem nicht eu! über weitere disskussionen lass ich mich nicht hinreissen. es bringt eh nichts. es soll jeder machen wie er will. ich kann zumindest mit sicherheit sagen das ich alles richtig gemacht hatte! die uhren ticken dort anders!


    zum thema mitfahrer: ich weiss nicht in wie weit du es dir schon selber "versaut" hast. wer auf jeden gutgemeinten rat so argumentiert, da mache ich mir meine gedanken. ich würde jedenfalls über eine "teilnahme" stark nachdeken... wobei ich ohnehin nicht mit unbedingt mit einer gruppe auf urlaubstour gehen muss. das hat bis dato so prima geklappt. daher frage ich mich ausserdem: warum kannst du mit deiner frau nicht alleine was erleben? vielleicht alles zu durchstylt oder durchgeplant :?:

  • Hallo tdmdonner,



    Respekt vor deiner Russlandreise, da
    gehört sicher etwas mehr Vorbereitung zu, als für eine
    Frankreichreise. Sicher hast Du da auch andere Erfahrungen gemacht als ich auf meinen Reisen und bist mit Problemen anders zurecht gekommen als ich.
    Was hier wohl nicht ganz
    verstanden wurde, trotz des Zynismus, ist, dass ich mich hier nicht
    mit den Problemen anderer befassen wollte, ich hier keinen
    Erfahrungsaustausch oder irgendwelche Ratschläge suchte. Dafür gibt
    es anderswo mehr als reichlich Möglichkeiten. Hier ging es ganz
    deutlich darum Leute zusammenzubekommen die gemeinsam eine Reise
    unternehmen wollen, und sich allein über diese Unternehmung
    auszutauschen.



    Meine Erfahrung sagt mir auch, es gibt
    da ein paar ganz hartnäckige, die nicht verstehen wollen und
    rücksichtslos ihren Komunikationsbedarf in Foren stillen. Meinet
    wegen, nur erwarte ich von denen Verständniss für Leute wie mich, dafür dass ich nicht auf die Themaverfehlung, jedes schon
    zigmal angesprochenen Probleme und Ratschläge erwartungsgemäß
    antworte. Sicher fühlen sich da auch einige auf die Kravatte getreten,
    aber das Risiko gehe ich gerne ein. So versuch ich unötige
    Schreiberei zu vermeiden, und das Brett einigermaßen übersichtlich
    zu halten.






    Ich wünsch Euch noch viele schöne
    Motorradreisen. :)




    Gruß Olaf

  • Wenn Du alte Threads ausgräbst... selber schuld. :)
    Die Geschichte ist längst abgehakt und ausgekocht und hiermit endgültig beendet.


    liebe Grüße
    Buckbeak

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