Offroad ?? --> Roadbook Touren

  • Ab 16:00 Uhr ist es dunkel, der gefrorene Sand und die Spurrillen können steinhart wie Beton sein und am schlimmsten finde ich stundenlang auf einer eiskalten Sitzbank im Regen zu sitzen.

    blahwas hat sich ja glaube ich sitzheizung gebastelt, oder arbeitet daran, wenn nächstes jahr mal wieder was geht muss ich da dann mal freundlich fragen ob man probesitzen darf.


    so ein warmer Arsch wäre schon was schönes.

  • Alles über 5Grad ist frostfrei, nur mit dem Matsch hat man zu kämpfen. Die Griffheizung hat sich bewährt, und Sitzheizung ist Kinderkram, Offroad hat man nicht zu sitzen. :grin:


    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • :dakar: So, der erste Schritt zu einer offiziellen Offroad Roadbook Tour mit dem Sandman als Instruktor und Tourguide in NL ist getan. :dakar:


    Es soll im Frühjahr 2022 eine erste Aktion für Roadbook Anfänger und/oder Dickschiffe geben. Viel mehr kann ich noch nicht verraten, aber es wird eine Tagesaktion incl. vorangehender Einweisung ins Roadbooklesen, Fahrtipps und alles Wichtige zum Offroad Fahren werden. Das ganze in einem Cafe oder einer lokalen Räumlichkeit in der Provinz Brabant, irgendwo südlich von Tilburg. Für die Theorie ist etwa 1h geplant und die anschließende Tour mit max 150km Länge (es kann jederzeit abgekürzt/abgebrochen werden) mit 2-3 Gruppen a 5 -10 Teilnehmern.


    Die Kosten stehen noch nicht fest, es wird aber überschaubar bleiben. Roadbooks bzw. Tripy werden gestellt/geliehen und sind im Preis enthalten.

    Die Anreise soll an einem Samstag (genauer Termin kommt noch) bis ca 08:30 erfolgen, um 09:00 startet die Veranstaltung mit der Theorie und ab 10:00 werden Fahrer und Maschinen vorbereitet, so das es spätestens um 11:00 auf die Reise gehen kann. Gegen 17:00 werden wir wieder zurück sein und danach gehts für jeden auf die individuelle Heimreise. Anreise am Vortag oder Abreise am Sonnatg wird auch möglich sein, Campingplätze gibt es genügend. Die Übernachtung muss sich aber jeder selbst organisieren, genau wie die Verpflegung (wir finden sicher auch ein Cafe auf der Tour) mitzubringen ist. Sprit und sonstiges ebenfalls aus eigener Tasche, der Sandman gibt die Theorie und macht den Tourguide während der Fahrt, alles übrige auf eigenes Risiko und aus eigener Tasche.


    MO24 Mitglieder bekommen die exclusive Möglichkeit sich bei Interesse vorab beim Sandman zu melden. Irgendwann Anfang 2022 wird es eine offizielle Ankündigung geben . . bin schon auf die Resonanz gespannt. Alle Teilnehmer werden rechtzeitig über alle weiteren Details informiert.


    Brauche jetzt nur noch einen Namen . . Sandmans Adventure Tours ? (Vorschläge erwünscht)

    Und selbstverständlich auch ein Logo, am besten mit einem Wildschwein . . oder was wühlt sonst noch gerne im Dreck? ;)

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Cooler Plan.

    Falls Du eine rote Laterne, Hilfe-Fahrer, Bergefahrzeug oder Tourguide Assistenz brauchst, kannst Du mich gerne einplanen.

    Oder für Leute denen auf halber Tour langweilig wird und die mal etwas schneller ballern möchten, oder Leute ins Camp eskortieren, die die Tour abbbrechen möchten.

    Ich würde mit meiner Suzuki und meinem eigenen Tripy mitfahren.


    Auch wenn die Vorstellung eine GS 1200 mit Strassenreifen auszubuddeln jetzt nicht soooo cool ist. :sostupid: :saint: :D

  • Es soll im Frühjahr 2022 eine erste Aktion für Roadbook Anfänger und/oder Dickschiffe geben.

    Hast du eine grobe Beschreibung, was einen Gelände-Anfänger mit Dickschiff bei dir erwartet?

    Yamaha Ténéré 700 (2022 - ?)

    Suzuki V-Strom 1000 (2018 - 2022)
    Suzuki Bandit 1250 SA (2015 - 2018)
    Yamaha XJ 600 S Diversion (2013 - 2015)

  • Kommt da, wo ein Dickschiff durchkommt, auch eine Transalp durch? :/

    *Lille*

  • Die Kosten stehen noch nicht fest, es wird aber überschaubar bleiben. Roadbooks bzw. Tripy werden gestellt/geliehen und sind im Preis enthalten.

    Ich will das gar nicht Provokant fragen sondern einfach so,


    aber woher kommt diese fokussierung auf Roadbook, ?

    Die meisten machen es ja eh nur zum Spass.


    Itchy Boots, (motorrad reise youtuberin) war zb als kompletter Neuling im Rally Game (aber sehr viel Offroad Erfahrung) bei der Kalahari Rally in Afrika Teilnehmer, aber hat die Adventure Raid Kategorie (oder sowas in der Art) gewählt, bei der man nicht um Wertung fährt, sondern die GPS Daten/Route kriegt und dann die Rallystrecke mitfahrhren kann. (wobei glaub ein paar Stellen etwas von der Rallystrecke abweichen damit da keiner Bescheissen kann vermute ich in dem Daten weitergegeben werden)


    Dadurch konnte sie auch als Rally Neuling einfach so mitfahren, weil sie eben wusst wo sie hin muss.


    Das einzige "Problem" wäre eventuell das Leute touren weitergeben, die nicht weitergegeben werden sollen, aber das hat man auch wenn ein Teilnehmer auf Handy, Navi oder sonstwas einen GPS Logger mitlaufen lässt oder einfach seine gopro aufnahmen nutzt

  • Die Touren bei Ad, und so schätze ich Sandmans Touren auch ein, sind immer ohne Wertung oder Renncharakter.

    Die Fahrer:innen bekommen das Roadbook als Papierrolle oder Tripy-Datei, was einer GPS-Route entspricht und dürfte der "Adventure Raid Kategorie" enstprechen.

    Meistens gibt es Kleingruppen. Vorne navigiert jemand, ein bis vier Leute fahren hinterher.

    Allein Anstand und Fairness gebieten es das Papier Roadbook hinterher zurück zu geben und die Tripy Dateien funktionieren dank Zeitstempel nur am Fahrtag.

    Wer die Touren kopiert oder aufnimmt, ist ein Idiot, weil das die Gefahr birgt, dass es sowas in Zukunft nicht mehr geben wird.


    Kommt da, wo ein Dickschiff durchkommt, auch eine Transalp durch? :/

    Ja, sollte gehen. Ich bin lange Zeit mit Suzuki DR 650 oder BMW G650 Xchallenge gefahren. Nur die Reifen sollten TKC 80 oder Michelin Desert Race sein. Bitte keine Tourance, Anakees oder Scorpion Trail.

  • Denke, da kommt eine gewisse "Verwandtschaft" mit dem Sport "Orientierungslauf" ins Spiel.


    OL wird auch heute noch ganz traditionell mit Papierkarte und Kompass gelaufen (ist ja auch eine Olympiadisziplin) - da ist nichts mit gps & co.


    Dann auch die Unterschiede an Kartenmaterial der verschiedenen GPS-Geräte und deren Geschwindigkeit, auf Änderungen zu (re)agieren.


    Sandman wird uns sicher auch die "richtige" Erklärung geben können.

    Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

  • Warum man mit "Papier" fährt, wenn man auch per GPS navigieren könnte, ist mir schleierhaft :/ Warum macht man das? Klar - "Weil man's kann". Aber... ^^

    *Lille*

  • Red ist schon mal als Lumpensammler, Rückführer, Tempomacher oder Hilfsguide vorgemerkt. :thumbup:

    Wenn es akut wird sollten wir das auf jeden Fall nochmal besprechen.



    Hast du eine grobe Beschreibung, was einen Gelände-Anfänger mit Dickschiff bei dir erwartet?

    Ich plane die Fahrt in mehrere Gruppen auzuteilen. Dickschiff Fahrer (ganz grob über 180kg) mit keiner oder nur wenig Offroad Erfahrung und einer zweiten Gruppe, die eher mit leichteren Maschinen besetzt ist und deren Fahrer/-innen ggf. auch schon etwas Offroad Erfahrung mitbringen. Eine scharfe Abgrenzung gibt es dabei nicht, und die lässt sich auch nicht nur am Fahrzeug Gewicht festmachen.

    Das wichtigste sind möglichst grobe Reifen, wobei die Strecken zu der angepeilten Jahreszeit keine großen Schwierigkeiten mitbringen. In NL sind die Feldwege bei der "Allroad Tour" durchweg auch mit Dickschiffen und von Anfängern befahrbar. Das Tempo wird vom Tourguide angepasst, so das jeder mitkommt und schon gar niemand abgehängt wird. Alle für Einen - - Einer für Alle ist das Motto. Bei etwas schwierigeren Passagen wird, wenn nötig, jedem einzeln dadurch geholfen.


    Kommt da, wo ein Dickschiff durchkommt, auch eine Transalp durch?

    Ja, letztlich sind halbwegs grobe Reifen das A&O. Ich hatte schon Mädels auf fetten GS dabei, da mache ich mir um die Lille mit der TA wenig Sorgen. ;)



    aber woher kommt diese fokussierung auf Roadbook, ?

    Die meisten machen es ja eh nur zum Spass.

    Das Roadbook ist die Grundlage, es gibt sonst keine Querfeldein Strecken die irgendwo gekennzeichnet oder gespeichert sind. Das ist aber auch keine Rally auf der es irgendwas zu gewinnen gibt. Die Teilnehmer sollen Spass haben und Geländeerfahrung sammeln können. Wenn dann das Lesen eines Roadbooks dazu kommt, kann der ein- oder andere sicher später sowas auch mal auf einer anderen Veranstaltung nutzen. (Solche Aktionen sind ausbaufähig :) ) Es ist also mehr Endurowandern als alles andere. Es muss auch keiner ein Roadbook (-halter) mitbringen, der Sandman fährt als Tourguide sowieso vorneweg und kennt den Weg.


    Die Roadbooks müssen am Ziel wieder abgegeben werden und wer die Strecke mitschneidet um die später alleine nachzufahren bekommt Stress mit mir und dem Ersteller des Roadbooks. Der macht sich nähmlich sehr viel Arbeit damit und es wäre mehr als unfair das auszunutzen um bei der nächsten Fahrt 30-40€ zu sparen. Außerdem kann es beim freien Fahren auch Stress mit Anwohnern, Förstern und ggf, der Polizei geben wenn man sich nicht benehmen kann.

    Dann wird da bald niemand mehr fahren dürfen und das will letztlich keiner.


    Dies Strecken in NL und B sind ganz normal befahrbare öffentliche Wege oder Pfade. Wen man sich da entsprechend verhält wird man sogar noch freundlich gegrüßt. Ich fahre die Roadbooks von dem Holländer schon seit 20 Jahren und man muss froh sein, das sowas überhaupt noch irgendwo in der Nähe machbar ist.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Warum man mit "Papier" fährt, wenn man auch per GPS navigieren könnte, ist mir schleierhaft :/ Warum macht man das? Klar - "Weil man's kann". Aber...

    So ein Roadbook wird auch auf Rallys vom Papier abgelesen, digitale Navigation ist zu einfach. ;)

    Mit normalem Navi geht das auch gar nicht, das Tripy verwendet zwar auch GPS, aber es gibt keine Karte mit Straßen oder Wegen. Das Thema ist "Cross Country" also Querfeldein. Da kann alles mögliche dabei sein, auch mal ein Stück Straße. Das Roadbook zeigt dir nur die Entfernung und Richtung bis zur nächsten Änderung (z.B. Abzweig) in Form von Symbolen. Das Tripy stellt das genau so dar, man braucht nur nicht die Entfernung runter zu messen und kann sich mehr aufs Fahren konzenztrieren. Eine Einweisung ins Lesen eines Offroad Roadbooks ist bei dem Briefing am Vormittag auf jeden Fall mit dabei.


    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Wir sind ein Stück weiter gekommen und haben eine neue Lokalität in der Nähe der früheren gefunden. Noch sind ein paar Absprachen nötig und auch ein genauer Termin steht noch nicht fest. Es wird wohl Ende Mai oder Anfang Juni werden, da sind gute Wetterbedingungen und leichte Bodenverhältnisse zu erwarten.


    Sobald wir alles in trockenen Tüchern haben, gibt es hier eine exclusive Möglichkeit zur Vor-Anmeldung. Wenn danach noch Plätze frei sind, wird die Anmeldung über meinem NL-Partner für Teilnehmer aus D veröffentlicht.


    Habe soeben festgestellt, das das Roadbook nicht nur auf Papier ausgedruckt, sondern direkt aus der Tripy SW in ein pdf Format gewandelt werden kann.

    Damit sollte die Möglichkeit bestehen, sich die pdf einfach aufs Handy zu laden (BDR: dafür das Outdoor Handy nutzen :) ) und auf der Fahrt einfach weiter zu scrollen. Hier kommt allerdings das Rückgabeprinzip ins Spiel, da finden wir aber sicher auch noch eine Lösung.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Das RB als pdf kann leider doch nicht angeboten werden. Der Holländer betreibt sehr viel Aufwand bei der Erstellung der RB's und muss die nach der Fahrt wieder einsammeln können, das ist mit pdf nicht möglich. Außerdem muss er (da bin ich 100% seiner Meinung) vermeiden, das jemand mit einem kopierten oder behaltenen RB die Routen irgendwann auf eigene Faust abfährt. Das würde nur zu Ärger mit den Anwohnern, der Polizei, den Förstern und möglicherweise sogar Sperrungen führen.


    Aktuell ist die Planung für die Tour nur noch von der Terminbestätigung der Lokalität abhängig. Sobald die kommt, stelle ich hier die Anmeldung, zunächst exclusiv für das Forum ein. Es läuft alles auf Mitte Mai hinaus, ist also noch Zeit sich das zu überlegen. Als kleinen "Anreißer" hier schon mal die inoffizielle Vorlage der Ausschreibung:


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    Wenn ihr gerne eine leichte Offroad Tour nach Roadbook und

    mit einem Tourguide fahren möchtet, hier kommt eure Chance!


    Wir bieten euch am Samstag xx.xx 2022 eine Roadbooktour durch die NL Region Brabant incl. Briefing zum Offroad Fahren mit Roadbook. Die Tourlänge beträgt ca 150km, es wird in kleinen Gruppen gefahren und zu jeder Gruppe wird ein erfahrener Tourguide gestellt.


    Für wen ist diese Tour gedacht?

    Alle die nach einer Möglichkeit suchen, ihre (Reise-) Enduro auch mal abseits der Straße bewegen zu können und das in einer Gruppe mit Gleichgesinnten und einem Tourguide vorneweg.


    Ihr müsst keine erfahrenen Offroader, aber mit eurem Motorrad vertraut sein. Offroad taugliche Ausrüstung sollte vorhanden sein, möglichst grobe Bereifung und leichtes Gepäck sind die besten Voraussetzungen. Die Strecke ist als „Allroad“ ausgelegt und enthält neben asphaltierten Verbindungsstraßen überwiegend breite und feste Feldwege mit eher niedrigem Schwierigkeitsgrad. Kurze Abschnitte mit leicht sandigem oder, je nach Witterung, auch feuchtem Untergrund sind auch möglich. Außer Spass gibt es aber nichts zu gewinnen, es wird auch nicht auf Zeit oder Geschwindigkeit gefahren. Das Motto lautet: Endurowandern !


    Anmeldung

    Ab dem xx.xx.2022 und spätestens bis zum xx.xx.2022 mit dem angehängten und ausgefüllten Vordruck zurück an XXXX@XXXXXX.de senden.


    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und die Reihenfolge der Anmeldung wird zur Teilnahme berücksichtigt. Unsere Bestätigung erfolgt spätestens fünf Tage nach Eingang der Anmeldung und ist zur Teilnahme notwendig.

    Auch wenn ihr euch zu zweit oder zu dritt anmelden wollt, wird von jedem eine eigene Anmeldung mit Unterschrift benötigt. Dabei bitte die Namen der anderen auf der eigenen Anmeldung vermerken. Wir werden das bei der späteren Gruppenbildung entsprechend berücksichtigen.

    Mit der Bestätigung erhaltet ihr auch alle weiteren Informationen zum Treffpunkt.

    Erfolgt nach fünf Tagen keine Bestätigung, ist die Tour leider ausgebucht. Wir werden bei entsprechender Resonanz auf jeden Fall noch weitere Termine planen.


    Solltet ihr trotz erhaltener Bestätigung nicht teilnehmen können, bitten wir um möglichst zeitnahe Benachrichtigung per mail. Der freie Platz kann dann an den Nächsten auf unserer Liste vergeben werden.


    Ablauf

    Von 08:15 bis 09:00 ist die Anmeldung vor Ort geplant, mit Bezahlung, Ausgabe der Papier RB's und der Tripys. Das Briefing startet direkt im Anschluß, ihr solltet also pünktlich eintreffen. Wer vorher anreisen möchte, oder einen Tag später abreisen will, kann eine Übernachtung auf einem Campingplatz oder in einer Pension in der Umgebung von Hilvarenbeek (südlich von Tilburg) buchen. Diese ist jedoch durch jeden Teilnehmer selbst zu organisieren und nicht im Preis enthalten.


    Nach dem Briefung (max 1h) geht’s zum Abladen, Umziehen und Aufrüsten der Motorräder zurück auf den Parkplatz. Spätestens um 11:00 Uhr sollte dan auch die letzte Gruppe mit ihrem Guide auf die Tour gestartet sein. Es gibt unterwegs ausreichend Möglichkeiten zum Tanken und auch Pausen sind machbar.

    Die Teilnehmer der Gruppe sprechen sich dazu einfach mit ihrem Tourguide ab.


    Bis 17:00 muss jede Gruppe zurück am Startplatz sein. Wird auf der Fahrt klar, das die Strecke bis 17:00 nicht mehr komplett abgefahren werden kann, sollte die Tour abgebrochen und der kürzeste Weg über die Straße, per Navi oder Tripy, zurück zum Startplatz gewählt werden.


    Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit die Tour jederzeit selber abzubrechen und auf eigene Faust (bzw. Navigation) zurück zum Startplatz zu fahren. Dazu einfach den Tourguide, am besten bei einem Tankstop oder bei einer Rast, ansprechen. Am Startplatz sollte aber auf jeden Fall bis zum Eintreffen der eigenen Gruppe gewartet werden.


    Was ist mitzubringen?

    Wer einen Roadbookhalter (DIN A5) hat, unbedingt mitbringen. Das original Roadbook ist auf Papier und wird beim Briefing zusammengeklebt, aufgerollt und danach in den Halter gespannt. Scheren und Tesafilm sind grundsätzlich vorhanden, aber hier kann jeder gerne selbst vorsorgen. Manche markieren sich wichtige Stellen mit einem Textmarker, auch die wären mitzubringen.


    Ein elektronisches Roadbook „Tripy“ kann ebenfalls gestellt werden. Es steht aber nur eine begrenzte Anzahl zur Verfügung. wer also nicht selber (mit-) navigieren will, sollte das Tripy lieber anderen überlassen. Die Tourguides haben alle ein Tripy und fahren entsprechend vor, so das auch ohne eigenes Roadbook oder Tripy gefahren werden kann.


    Jeder sollte ein wenig universelles Werkzeug und evtl. Ersatzteile (Hebel, Reifenflickzeug, Kabelbinder, . . ) mitnehmen. Auf jeden Fall aber was zum Trinken (optimal ist ein Trinkrucksack) und auch ein paar Kleinigkeiten zum Essen (Müsliriegel, Banane, . . ). Ein Erste Hilfe Päckchen kann auch nicht schaden, besser man braucht es nicht, aber noch besser man hat eins dabei.


    Ein Rucksack oder eine kleine Tank- oder Hecktasche sollte genügen, Koffer und Topcase sind hinderlich und sollten besser am Startplatz bleiben. Möglichst grobes Reifenprofil ist empfehlenswert, es müssen aber keine Stollen sein. Gerade die schweren Maschinen sinken gerne auf dem Seitenständer in den Boden. Ein kleines Brettchen oder etwas ähnliches zum Unterlegen kann da gute Dienste leisten.


    Offroad Fahren ist grundsätzlich anstrengend, also nicht zu viel und zu dicke Kleidung auswählen. Feste Stiefel, eher dünne Handschuhe und ein Crosshelm mit Brille sind empfehlenswert. Protektoren in der Jacke/Hose oder auch separate Schutzkleidung sind ebenfalls eine gute Wahl. Wenn jeder noch seinen Namen auf einen Streifen Klebeband schreibt und vorne ans Motorrad klebt, ist die Ansprache untereinander auch gleich viel persönlicher.


    Sonstiges

    Die Kosten betragen 60€ / Teilnehmer. Darin ist das Roadbook (Papier oder Tripy), das Briefing und die Tourguides enthalten. Außerdem gibt es Kaffee und einen Stück Apfelkuchen beim Briefing und nachmittags einenen kleinen Snack im gleichen Lokal. Kosten für Sprit und Verpflegung auf der Tour sind durch jeden persönlich zu tragen.

    Bei technischen Pannen kann der Tourguide bzw. sollte die Gruppe helfen, es kann aber auch ein Transport bzw. Abholung von Fahrer und Motorrad zurück zum Startplatz organisiert werden, bei Bedarf können die Tourguides Kontakt zum ortskundigen Ersteller des Roadbooks herstellen.

    Im Notfall ist die internationale Notrufnummer 112 zu wählen und der Standort (google maps) anzugeben.


    So, jetzt ist es an Euch.

    Wer einen tollen Enduro-Wander-Roadbook Tag mit Gleichgesinnten sucht . . hier ist Eure Chance.

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    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Ad hat heute sein Programm für 2022 per Email verschickt. Am 12. März startet die erste Fahrt namens Enklave vom Campingplatz in Esbeek.

    Sofern die Corona Situation es erlaubt, möchte ich dort starten. Ich kann auch Tourguide machen.


    Interessierte können sich den Termin schon mal merken.

  • Am 12 bin ich noch im Winterurlaub, aber das wird nachgeholt. Evtl. will der Junior mal wieder fahren, er könnte meine KTM nehmen.. dann könnt ihr mal wieder um 15:00 zurück sein :grin:

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Bei den Touren von Ad, aber auch im "richtigen" Rally Sport wird nach wie vor das Papier Roadbook als Standard verwendet. Das wird auch bei meiner Tour (vorrausichtlich Mitte Mai) so sein, auch wenn wir alternativ ein Tripy (in begrenzter Anzahl) zur Verfügung stellen werden. Wir werden also ein ausgedrucktes Papier RB auf DINA4 verteilen, welches ihr dann auf DINA5 Breite Zuschneiden und die einzelnen Seiten zu einem langen Papierband zusammenkleben müsst. Anschließend wird es zusammengerollt und in den RB Halter am Motorrad aufgewickelt.


    Ich bin selbst über 10 Jahre mit Papier RB gefahren. Zum Einstieg und besonders zum "Lesen Lernen" eines RB's gibt es nichts Besseres.


    Den Halter müsst ihr bereits montiert an eurem Motorrad mitbringen. Die Angebote für fertige Halter sind recht überschaubar, und dann ist da immer noch das Problem der Befestigung am Motorrad. Fertige Lösungen sind relativ teuer und können je nach Ausführung (Motor Antrieb mit Fernbdeinung am Lenker) schnell mal 400€ kosten. Mit etwas Geschick, läßt sich so ein Halter aber auch selber bauen, hier kommen in Kürze alle wichtigen Infos und Tipps dazu.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Oh Mann, in den Turm möchte ich aber nicht unbedingt rein knallen =O  8o

    Die Preise sind ganz schön heftig. Also selber bauen. Ich hatte irgendwann (ich glaube hier im Forum mal eine Anleitung für den Bau gesehen. Kann aber auch woanders gewesen sein.

    VG
    Michael

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