Das Filmen mit Action-Cams kann in Österreich bis 10.000 € Strafe kosten!

  • Ich war neulich schon am Überlegen, welche Gegenmaßnahmen ich ergreife (und welche ich ergreifen darf), wenn eine Drohne unser Grundstück überquert.


    Ich hab einen Gartenschlauch und ordentlich Wasserdruck...sowas geht schon mal ganz aus Versehen hoch in die Luft :devil:

  • Dabei gibt es doch auch nützliche Drohnenflüge in Form von Paketzustellung.


    Irgendwo in Norddeutschland liefert so jemand Bierfässer aus wenn man gerade auf dem Trocknen sitzt. Allerdings kein ganz günstiges Vergnügen. Ich weiß aber nicht ob diese Drohnen Kameras haben da sie GPS gesteuert autonom fliegen.


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    Edit sagt: Ok, war mit Kamera

  • in Bayern gabs vor Jahren mal jemand, der hatte mit einer selbst gebauten Knödelkanone auf die Tiefflieger geschossen.

  • So, dann gebe ich da auch mal meinen Senf zu. Ich find's vollkommen in Ordnung, dass die ganzen Hobby-Sheriffs einpacken können, die ganzen Argumente hierfür wurden ja schon genannt. Dazu kommt noch, dass gerade Motorradfahrer aus anderer Sicht extrem... naja, ich sag' mal "übertrieben" aussehen kann. Ich meine damit z. B. folgende Situation. Zwei Autos fahren hintereinander, Gegenverkehr ist in Sicht. Motorrad überholt beide Autofahrer mit ausreichend Sicherheitsabstand und schert ganz normal wieder ein, lange bevor der Gegenverkehr ansatzweise gefährlich wird. Der vordere Autofahrer ist noch so freundlich und unterstützt das Vorhaben, indem er vom Gas geht. Was sieht der Fahrer des zweiten Autos? Einen hirnlosen Raser, der mit viel zu lautem Auspuff ( :rolleyes: ) und überhöhter Geschwindigkeit und völlig ohne Sicherheitsabstand überholt und den Vordermann auch noch schneidet, sodass er sogar vom Gas gehen muss, um eine Kollision mit dem Gegenverkehr zu vermeiden. Also ab zur Polizei! Anzeige wegen Tempo und Lärm sind mangels tauglicher Messdaten ja nicht möglich, aber die doppel-dreifache Nötigung des ersten Autofahrers wären noch immer recht potent. Muss nicht schön ausgehen, für unseren Motorradfahrer.


    Ich hätte es allerdings schon ganz gerne, dass wenn es tatsächlich zu einem Unfall kommt, die Dashcam auch ausgewertet werden darf, auch wenn man vielleicht selbst der Unfallverursacher, bzw. der Schuldige ist. Das fällt bei mir dann unter persönliches Pech.


    Und was die Drohnen betrifft: Paintball-Markierer :thumbup: Falls das Teil den Beschuss überleben sollte, ist zumindest die Linse blind ;)


    Gruß,
    Thomas

  • Wie? Taxifahrer mit Dashcam? Ich dachte die haben alle einen Führerschein-Erhaltungstrieb und sammeln keine Beweise über ihre Fahrweise.
    Bis jetzt hab ich Kameras in Taxis nur nach innen gerichtet gesehen.

    Suzuki V-Strom 1000 (2018 - ?)
    Suzuki Bandit 1250 SA (2015 - 2018)
    Yamaha XJ 600 S Diversion (2013 - 2015)

  • Aus aktueller Erfahrung kann ich sagen, ich wurde nicht belangt... ;)



    Bin gerade mit offen sichtlich neben dem Spiegel am Lenker montierter Gopro ein paar Tage in Österreich gewesen.
    Bei diversen Grenzüberschreitungen at/ch/i bin ich nie danach gefragt worden.
    Heute am Tag der Abreise wurde ich von der Landstrasse raus gewunken, weil zu schnell gewesen.
    Wurde mit 98 statt 80 gemessen, hab da nix von gesehen, 25€ Lehrgeld :(



    Beim Rauswinken hab ich noch die laufende Kamera abgestellt...und im Laufe des Gesprächs wurde ich dann nach der Kamera gefragt...
    ob das denn gut funktioniert oder sehr verwackelt? Zum Schluss wurde ich noch gefragt, ob die denn ständig läuft oder nur gelegentlich?
    Nee, nur bei manchen Gelegenheiten, wie Timmelsjoch, Stilfser Joch o.ä.
    Da nickte er nur und meinte, ja das seien ja sonst auch enorme Datenmengen.
    Es gab keinerlei Hinweis darauf, das es nicht gestattet sei und man wünschte mir noch gute Fahrt. :)

  • Langweilige ellenlange Vidoes gehören verboten. Wer will denn sowas gucken. 3-5 Minuten Zusammenschnitte sind ok. Ich zeig auch keine 300 urlaubsbilder meinen Daheimgebliebenen :grin:
    Noch lächerlicher sind Helmkameras bei drittklassigen Skifahrern :no: :rofl:

    Wer blöd guckt, fährt blöd.

  • Es gab keinerlei Hinweis darauf, das es nicht gestattet sei


    https://www.dsb.gv.at/site/8105/default.aspx


    In Deutschland rätselt man übrigens noch, ob es legal ist. Ob man dafür tatsächlich belangt wird, ist eine zweite Geschichte. Das Thema ist möglicherweise komplizierter als nur "ich hab 'ne Gopro". Der Tatbestand der Überwachung muss gegeben sein etc. Eine festinstallierte Dashcam zur permanenten Unfallprotokollierung mit rollierender aufnahme ist eine Überwachungskamera - denn sie soll alles überwachen und ist dazu gedacht, permanent zu laufen. Eine Gopro, die zum Filmen der Strecke eingesetzt wird, vielleicht nicht - ansonsten müssten sie ja das Filmen aus Fahrzeugen generell verbieten. Ich kenne mich da nicht die Bohne aus, wäre deshalb aber sehr vorsichtig mit "ist okay" oder "ist nicht okay", ohne die genauen Beurteilugen zu kennen. Kann böse Überraschungen geben.

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

  • Ich grabe mal den alen Thread wieder aus weil ich jetzt keinen aktuelleren über die Suche gefunden habe.


    Angeregt durch einen anderen Beitrag frage ich mich, warum denn zwischen Video und Foto grosse Unterschiede gemacht werden?


    War es nicht so, dass in Deutschland die Dash Cams auch verboten sind, bzw. die Verbreitung des Filmmaterials in der Öffentlichkeit?


    Dein Auto hat kein Persönlichkeitsrecht, auch das Kennzeichen nicht!

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