Bordwerkzeug

  • Ich hab mir die Dusche irgendwann unterwegs gebastelt. In Nordschweden hört die Saison nämlich schon Anfang September auf. Dann haben nur noch die ganz großen Plätze auf und je nach Route sind die nicht sehr häufig.

    Da sind wir hier in Deutschland schon fast unverschämt verwöhnt.

    Da fällt mir noch was ein: Nie wieder Gaskocher! Braucht nur unnötig Platz. Benzin- oder Spirituskocher sind viel besser. Sprit hat man eh dabei.


    Grundsätzliche Fähigkeiten setz ich voraus. Hier im Thread ging es ja um eine recht lange Tour. Wer sowas macht, ohne sich mal grundsätzlich Gedanken darüber zu machen, wie man ein Motorrad flicken kann, ist mit der eben erwähnten vorgeplanten, begleiteten Tour besser bedient. - Kennst du die Doku London-Pekin (Globebusters Ace to Ace)? Da fährt hauptsächlich dieser Typus, dass die einen komplett ausgerüsteten Werkstattwagen inklusive Schmiermaxe dabei haben, sieht man ein paar Mal.

    Mit Handy (und damit Internet) hätte auch ein Laie den Regler gut instandsetzen können. Remote-Unterstützung ist heutzutage ja kein Problem mehr.


    Mit der Frickellösung bin ich dann nochmal 3000km gefahren, bis ich einen neuen (Mosfet-)Regler reingesetzt hab.

  • Der ADAC bringt dir im Zweifel dein Motorrad und dich heim und du musst dafür nichts extra zahlen

    🌍 Earth is not flat, 🦠 Covid is real, 😷 Masks protect others, 💉 Vaccines work, 🚀 We've been to the moon, ✈️ Chemtrails aren't a thing, 🌞 Climate Change is real, 🖤 Black Lives Matter, ♀️ Women's rights are human rights, 🏳️‍🌈 Love is love, ⚓️ No human is illegal, 🚰 Water is life

  • Wobei das dann eben wieder Wissen und Fähigkeiten braucht, die die meisten Leute nicht haben.

    das beste Bordwerkzeug bringt nichts, wenn man damit nicht umgehen kann

    Wobei es oft ja eher "nicht trauen" als "nicht können" ist. Klar sollte man nicht bei 2°C im strömenden Regen bei Windstärke 4 nachts um zwei anfangen, seine Schrauberambitionen zu entwickeln. Am besten fängt man wirklich daheim in der muckeligen Garage damit an.


    Aber oft wäre eine Reparatur (zumindest behelfsmäßig) durchaus möglich. Wenn man das passende Werkzeug und ein bißchen "Mut" hätte. :)

    *Lille*

    Edited once, last by Lille ().

  • Von91 - Reisebericht! Reisebericht! - Reisebericht!


    Und mal ein Bild, wie nun die Gepäcksituation aussah. Vor allem mit den Reifen. :)

    *Lille*

    Edited once, last by Lille ().

  • Der ADAC bringt dir im Zweifel dein Motorrad und dich heim und du musst dafür nichts extra zahlen

    Da krieg ich aber Lachanfälle! Denn mehr als genau das macht der ADAC auch nicht.

    Das Märchen von der kompetenten Pannenhilfe erzählt dir der ADAC natürlich gerne um dir Mitgliedsbeiträge aus den Rippen zu leiern für schöne Gebäude und viel Werbung.

    Die Realität sieht anders aus und das kann ich dir aus beruflicher Erfahrung sagen!


    Der ADAC lässt dich erstmal 5 Stunden in der Mittagssonne in der Leder/Textilkombi am Straßenrand brüten, bis der Servicepartner kommt. Zwischendurch mehrere Anrufe der verschiedenen Instanzen von ADAC und dem ausländischen Äquivalent. Der Pannenfuzzi schaut sich dann kurz das Motorrad an, hebts auf die Ladefläche drauf und fährt dich zur nächstgelegenen Partner-Werkstatt und haut gleich wieder ab, da die nächste Panne ruft, er ist, wie die allermeisten, auch nur Automechaniker und hat keine Ahnung von Motorrädern und steht unter extremen Zeitdruck. Er spricht weder Englisch noch Französisch, noch deutsch. Im Tessin spricht man eben nur italienisch. Da Samstag ist, ist die Werkstatt natürlich zu. Von da aus nimmst du dir, du hast ja allerhand Gepäck dabei und die Werkstatt ist nicht gerade im Hotelgebiet, ein Taxi zum nächsten Hotel/Zeltplatz, wo du, es ist ja Saison, horrende Preise für ein Einzelzimmer zahlst.

    Dann folgt:

    Option 1.) Am Sonntag fährst du dann mit dem Taxi zur Bahn und mit dem Zug nach Hause. Du hattest zum Glück noch etwas Straßenkleidung dabei.

    Dein Motorrad wird in 3-8 Wochen von einem Fuhrunternehmen zu dir nach Hause oder zu einer Wunschwerkstatt gebracht.

    Option 2.) Du wartest bis Montag ist, die Werkstatt aufmacht und dein Motorrad repariert. Dein Regler ist defekt. Dein Motorrad ist Bj 1999. Das Ersatzteil kann die Suzukiwerkstatt bestellen oder die Werkstatt selbst über Amazon/ebay wasauchimmer, es ist in frühestens in einer, eher in zwei bis drei Wochen da und kostet nur schlappe 350CHF, ohne Einbau. Du fährst am selben Tag mit der Bahn heim. Die Werkstattkosten übernimmt evtl. der ADAC. Dein Fahrzeug wird in 3-6 Wochen zu dir gebracht, bis dahin steht es im Hof der Werkstatt.

    Option 3.) Du willst trotzdem ans Meer und nimmst die Mobilitätsgarantie in Anspruch. Du bekommst einen Leihwagen vermittelt, der ADAC übernimmt von den 90CHF/Tag maximal 52€, das Fahrzeug musst du natürlich nach Verleiherbedingung zurückgeben. Alternativ fährst du sofort mit dem Leihwagen heim, der ADAC übernimmt bis zu 500€ bzw. das Bahnticket zur direkten Heimfahrt.

    Option 4.) Die seltenste Option - Die Werkstatt kann dir einen Regler von einem anderen Motorrad einbauen. Der Regler kostet 100CHF. Die Werkstattkosten werden bis zur vom ADAC festgelegten Höhe gedeckt (Der Witz kommt noch). Du kannst deine Reise fortsetzen, der ADAC übernimmt maximal 85€ der etwa 120CHF Übernachtungskosten, maximal 50€ der Taxikosten iHv 70CHF.


    Das Geld für das Taxi und Hotel hast du natürlich aus deiner Reisekasse vorgestreckt und muss dich jetzt bemühen, es vom ADAC zurück zu bekommen. Für die Reparatur musst du die Kosten aber voll übernehmen, denn der ADAC übernimmt nur die Kosten für die Reparatur am Straßenrand bis 300€.


    SO sieht die Realität aus, wenn du im Urlaub in den Alpen bist.


    Weniger gravierende Ausfälle als ein defekter Regler:

    Reifenflicken durch den ADAC Mann? Das ich nicht lache. Die Zeiten sind seit den 90er rum. Der traut sich nichtmal am Straßenrand dein Rad auszubauen, geschweigedenn den Reifen abzumontieren. Dafür hat er gar kein Werkzeug dabei. Und selbst wenn, dürfte er aus Haftungsgründen nicht wie du einfach von innen einen Flicken aufkleben oder eine Wurst reinpressen, sondern höchstens einen Flicken auf den Schlauch kleben. Sowas ist aber schon lange nicht mehr Teil der mitgeführten Ersatzteile. Also ab in die Werkstatt. Mit Glück wirst du während der Geschäftszeit eingeschleppt und mit Glück ist der Schaden reparierbar (d.h. die Werkstatt traut sich sowas auch) und braucht nicht einen neuen Reifen. (Versuch mal Ende August einen Avon Cobra Chrome in gängigen Größen zu bekommen)

    Sicherung defekt: Für eine Sicherung hast du jetzt 4 Stunden gewartet, die Schadensursache ist ein Kurzschluss im Kabelbaum, die Fehlersuche würde am Straßenrand länger als eine Stunde dauern, du wirst abgeschleppt. Der Pannenservice ruft den Abschlepper, du wartest weitere 2-5 Stunden. Mit viel Glück war es wirklich nur ein Kurzschluss. Aber du hast eben 4 Stunden gewartet.


    Für Schweden musst du auf die Wartezeiten je nach Ort nocheinmal mehrere Stunden aufschlagen. Die Lieferzeiten für Ersatzteile können sich ebenfalls (teils deutlich) verzögern.


    Ich wurde auch schon durch den ADAC abgeschleppt. Im Februar durch den ADAC, spätabends. Von der Autobahn runter geschoben vom Pannenfuzzi mit Servicemobil auf die nächste Tanke. Es war gerade so an der Grenze der Entfernung wo man noch heimgeschleppt werden würde, wenn alle anderen Parameter stimmen (voll besetzter ADAC-Partner, wenig Verkehr, keine anderen laufenden Einsätze). Ich hab an der Tanke dann nochmal 3 Stunden auf den Abschlepper gewartet.


    Seitdem ich diese Erfahrung gemacht habe, bin ich in einem deutlich günstigeren Automobilclub, der nicht nur Rentnerzeitschriften macht und ausschließlich für Autos schlechte Lobbyarbeit leistet und teilweise gegen Motorradfahrer Lobbyarbeitet leistet.


    Von91 - Reisebericht! Reisebericht! - Reisebericht!


    Und mal ein Bild, wie nun die Gepäcksituation aussah. Vor allem mit den Reifen. :)

    Von beiden Reisen wirds erstmal keine Berichte geben. In Göteburg wurde ich von Zigeunern ausgeraubt (vor allem alle Datenträger und die Kamera waren futsch) und hab fast keine Bilder und unterwegs geschriebene Berichte mehr.

    Von der anderen Reise hab ich auch kaum Fotos, war viel zu sehr geflasht, endlich mal wieder ne Tour zu machen.


    Aber das Gepäckfoto von der Fähre nach Oslo hab ich noch - wie gesagt Reifen nehm ich nicht mehr mit. Zu dem Zeitpunkt wusste ich einfach noch nicht, wie sehr offroad ich gehen will und wie lange die Tour wird, mit den 70/30 Straßen/Offroad Reifen wären viele Enduropisten kritisch geworden. Nach der Tour (bin über Schweden zurück, hab trotzdem die Einschreibungsfrist um eine Woche verpasst) waren die auch fast blank. Dreck-Ausflüge hab ich schon einige gemacht und viele der kleinen Straßen im Norden sind ja nur bessere Waldwege für unsere Verhältnisse. Aber wenn es mal wirklich nass (3 Tage Schlagregen am Akkajaure) war, kommt man mit solchen Reifen nicht weiter. Was man kaum sieht, in der Ausrüstung ist, neben Alltagskleidung auch eine komplette Trekking-Ausrüstung, Spiegelreflex und komplette GoPro dabei. Viele Enduristen machen ja reine Endurotouren, da hat man viel weniger Kleidung dabei, aber Nordschweden, im Sommer, so lange, ohne Wandersachen? Never! Bei einer reinen Motorradtour würde sich das Gepäck dadurch nochmal um knapp 30% verringern (Rucksack, Wanderstiefel, Wanderjacke).

    bannerpnj01.jpg

    Edited 2 times, last by Von91 ().

  • Die gleichen Servicepartner, Mietwagen und Heimreise kriegt man auch mit 'nem Schutzbrief für z.B. 7 Euro bei der Itzehoer Versicherung, zur Motorradversicherung dazu.

    MO24 Team Reisen

  • Das Märchen erzählt dir der ADAC natürlich gerne um dir Mitgliedsbeiträge aus den Rippen zu leiern für schöne Gebäude und viel Werbung.

    Ich kann da Chris nur Unterstützen. Unfall auf Sardinien, keine Fahrtauglichkeit mehr Fahrer musste im Krankenhaus Stationär aufgenommen werden. Nach 2,5 Stunden war der Abschlepper vor Ort und hat das Mopped eingesammelt (ich war eher auf mehrere Stunden eingestellt) - ja der sprach nur Italienisch, macht nix, er wusste ja worum es geht. Mit dem Krankenhaus hat der ADAC per Telefon dolmetsched. Der Verunfallte wurde "persönlich" 3 Tage später von einem deutschen Arzt im Krankenhaus in Nuora abgeholt und nach Deutschland geflogen. Das Mopped stand nach 3 Wochen an der Heimischen Werkstatt.


    Sorry in dem Fall will ich ADAC definitiv nicht missen ... das Thema hab ich nun zum zweiten Mal so erlebt. Dafür zahle ich gerne meinen Mitgliedsbeitrag, könnte ja auch mich mal erwischen.


    Und das nimmt unglaublich viel Last und Probleme von denen weg die als Urlaubsbegleitung dabei waren.


    Das komplizierteste an der ganze Sache war im Hafen von Olbia (ich hasse den in der zwischenzeit) zu Erklären warum nun ein Mopped und eine Person fehlt die ja eigentlich auf dem Ticket steht.

  • Deine Einschätzung an die Erwartungen von Schutzbriefen und Pannendienste kann ich nur unterstützen. Alle deren Aussagen sind auf den (deutschen) Pkw Werkstattdienst gemünzt; wo mehrmals täglich Ersatzteile angeliefert werden.


    Mit Mopped hat man eigentlich nur die Option irgendwas durch Glück (passende Batterie/Reifen/Kette/Schraube vorhanden) selber (90%) oder mit Unterstützung des entsprechenden Dienstleisters (ADAC, usw) (10%) repariert zu bekommen. Bei echtem Versagen spezifischer Teile (Regler, Lima, Bremsbeläge, Kardangelenk) kannste eigentlich gleich den Rückflug buchen wenn du dich auf ADAC verlässt. Weiter gehts nichtmehr aber man kommt immerhin ohne weitere Kosten nach Hause....

    Der Norden fängt da an, wo die Leute aufhören zu

    • Official Post

    SO sieht die Realität aus, wenn du im Urlaub in den Alpen bist.

    Naja, die Realität ist, dass man in den allerersten [edit: ich meinte natürlich in den allermeisten] Fällen solche Sorgen nicht hat, weil alles klappt.


    Und 2x konnte uns auch der ADAC schon on the fly helfen, davon 1x auch mit Tüddeln. Ein drittes mal bin ich mehr oder weniger sorgenfrei mit dem Mietwagen heim, Mopped kam per LKW heim.


    Ich habe da eher meine schlechten Erfahrungen mit den billigen Anbietern gemacht... Da kam mein Anruf nichtmals beim Pannenhelfer an.


    Gruß,

    Thomas

  • Da krieg ich aber Lachanfälle! Denn mehr als genau das macht der ADAC auch nicht.

    Das Märchen von der kompetenten Pannenhilfe erzählt dir der ADAC natürlich gerne um dir Mitgliedsbeiträge aus den Rippen zu leiern für schöne Gebäude und viel Werbung.

    Die Realität sieht anders aus und das kann ich dir aus beruflicher Erfahrung sagen!

    Dann ist ja alles gut, wenn du MEINE Realität besser kennst als ich.

    Ich musste da im Herbst drauf zurückgreifen... alleine für die Kosten meiner Rückreise haben sich 5 Jahre ADAC Plus Mitglied amortisiert. Fürs das Motorrad selbst wahrscheinlich nochmal soviel.


    Ich bin sicherlich kein Fan vom ADAC, aber ich hatte 4mal durchaus akzeptable Erfahrungen. MIR reicht das.

    🌍 Earth is not flat, 🦠 Covid is real, 😷 Masks protect others, 💉 Vaccines work, 🚀 We've been to the moon, ✈️ Chemtrails aren't a thing, 🌞 Climate Change is real, 🖤 Black Lives Matter, ♀️ Women's rights are human rights, 🏳️‍🌈 Love is love, ⚓️ No human is illegal, 🚰 Water is life

  • Es ist halt überall etwas pech wenn der Schaden exakt zum Wochenende Ladenschluss entsteht. Auch in Deutschland bekomm ich nicht schneller das Ersatzteil nun mal ran ... Best case, Freitag nachmittag der Schaden, Sa/So hat die Werkstatt gar nicht offen, Montag anschauen, Nachmittags teile bestellen, heißt Mittwoch kommen die Teile. Dazu kommt, zumindest meine Werkstätten hier sind alle zu > 100% ausgelastet. Man kann froh sein wenn Die einem überhaupt in der Zeit helfen können.


    Im übrigen pflege ich deshalb auch mit meinem Händler einen extrem guten Draht - er hat klar anweisung, kommt reisender der hilfe braucht, lass meine stehen und kümmer dich um den. Wenn ich um Urlaub dringend ein Ersatzteil bräuchte was ich lokal nicht ran bekomme ruf ich ihn an und lass es mir von ihm Express in mein Hotel schicken.


    Reifenschaden ADAC , ADAC suchte in ganz Schottland erstmal eine Werkstatt die überhaupt den Reifen hat, machte für nächsten Tag einen Termin dort, Kumpel wurde am nächsten Tag eingesammelt und zur Werkstatt geschleppt. Was kann man da bitte noch besser machen ?


    Und was die Erstattungen usw betrifft, die stehen doch bei allen Schutzbriefen in den AGBs gelistet, kann man doch vorher vergleichen und bei dem Unterschreiben der einem besser gefällt.

  • Wenn ich eine Möglichkeit habe, irgendwo in deutscher Sprache anzurufen, und es kommt ein Abschlepper vorbei, der mein Fahrzeug vom Pannenort zur Unterkunft bringt, bin ich schon ziemlich glücklich. Da bin ich schon recht genügsam :)


    Solange ich nicht in den Bergen am Straßenrand übernachten muss, ist schon alles gut. ;) Ist das Fahrzeug erstmal wieder in der Zivilisation, finden sich Wege.


    Ich hab ja Bordwerkzeug.  ^^

    *Lille*

  • Das einzige was ich auf Reisen an Werkzeug mitnehme ist ein Letherman, Reifenflickzeug, Kabelbinder und Isolierband. Was soll ich denn unterwegs reparieren können an meinem Moped? Wenn wirklich etwas kaputt ist (kann ja auch etwas profanes wie die Batterie sein), dann muss ich eh zu einer Werkstatt und da kann ich mir den 10er Schlüssel fürs Batterie tauschen eben leihen. Bin allerdings immer in Europa unterwegs, in anderen Länder kann das anders sein, da habe ich keine Erfahrung.

    Ich habe schonmal Hilfe benötigt, wurde aber immer fündig, so dass mir geholfen wurde. Vor dreißig Jahren musste ich beispielsweise auch mal mit der Bahn zurück aus Prag. War aber auch kein Problem. Meine beiden Koffer per Post nach Hause versendet, und ich per Bahn zurück. Moped habe ich vor Ort verkauft.

  • Ooooch.. wir finden unterwegs immer wieder was zu basteln. Sind schon öfters abends auf dem Campingplatz oder Hotelparkplatz beschäftigt gewesen. Und sei es nur ein losgerödeltes Teil, was festgeschraubt werden muss oder irgendwas, was man kleben kann. Oder eine Navi-Neuverkabelung :D


    Oder einfach nur Kette nachspannen. Oder mal ein Birnchen wechseln. Oder ne Sicherung.

    *Lille*

    • Official Post

    Oder ein Loch in der Ölwanne bzw. Ventildeckel (Verschleißteil) flicken, ein Laderegler befestigen, abgebrochenen Spiegel kleben, Gepäckträger montieren...da kommt schon was zusammen.

    Einen Reservekanister dabei zu haben ist auch nicht verkehrt habe ich mir sagen lassen ;)

  • Stimmt.. Ölwanne.. ich glaube, Manuel ist noch immer traumatisiert :D

    *Lille*

  • Kommt halt immer drauf an, wo und womit man unterwegs ist.


    Mit meiner DD fahre ich (aufgrund von Zeitmangel) außer Hausstrecke fast ausschließlich Tagestouren von max 300km und das im Umkreis von ca 150km. Da braucht es nicht viel an Boardwerkzeug. Kabelbinder und Reservekanister genügen, ansonsten steht mein Anfahrts- Auto mit dem Anhänger nicht allzuweit weg . . bis dahin findet sich immer eine Mitfahrgelegenheit.


    Offroad sieht das anders aus, da gibt es auch noch Varianten:

    Tagestour mit 1-x Mitfahrern in NL/B und ggf. Hilfe durch den Veranstalter - - - Kabelbinder, Isoband, Flickzeug, Ersatzhebel, Draht, Zange, Set Steckschlüssel, Leatherman, div. Schrauben und Muttern, Kettenschloss, Luftpumpe, Spanngurt = Abschleppseil, 2x Montagehebel (klein), Werkzeug zum Radausbau, Lappen.

    Zusätzlich im Auto (steht mit Anhänger am Startplatz): Ersatzschlauch, große Montagehebel, Reservekanister, Kabelbinder, Spanngurte

    Mehrtagestour mit 1 Mitfahrer im Nirgendwo - - - wie oben im Rucksack/ Hecktasche für unterwegs und zusätzlich die erweiterete Ausrüstung an Werkzeug und E-Teilen für fast alle Fälle in einer Kiste auf dem Campingplatz. Wobei verzichtbarer Kram wie Spiegel, Blinker, Lämpchen und sonstiger Krempel der zur Fahrtüchigkeit nicht beiträgt, grundsätzlich zuhause bleibt. . . das große Kennzeichen hab ich vergessen, liegt immer jungfräulich in der Stiefelkiste im Auto. ;)

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Ich hab ja Bordwerkzeug. ^^

    :grin: Ich auch, scheiß auf klamotten, Werkzeug ist wichtiger :kiffer:

    Oder einfach nur Kette nachspannen. Oder mal ein Birnchen wechseln. Oder ne Sicherung.

    kann ich auch- selbst die kleinen stecksicherungen oder glassicherung :grin: tube dichtungsmasse auch immer dabei

    Oder ein Loch in der Ölwanne bzw. Ventildeckel (Verschleißteil) flicken

    Auch das kann ich unterwegs flicken :grin:

  • Da lobe ich mir den 2 Takter . . kein Öl, keine Ölwanne . . es tropft allenfalls mal etwas aus dem Endtopf ;)


    Ansonsten schwenkt man wie BDR einfach von den Modellen mit den abstehenden Zylindern auf was Schlankes um, Motorschutz drunter , , fertig. 8o

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!