Mona-Zippe goes Himalaya

  • Weiss ja nicht was Ihr wegen den Toiletten habt.


    Diese Bauart ist im südlichen/östlichen Europa noch heute weiter verbreitet, also so manche glauben wollen.


    Immerhin hat es ein Klo - das vor Wetter und Blicken geschützt ist. :whistling:

    Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

  • Hallo und Danke Kate und auch alle Anderen für Eure Antworten!

    Wenn jemand vorbeikommt ist es ja nicht grade jemand, den man kennen würde und vermutlich sieht man sowas öfters (oder nicht?) und ist ja vermutlich nicht so wie in anderen Ländern dass man dort so dermaßen vor Vergewaltigung Angst haben muss.


    Wäre es dort als alleinreisende Frau diesbezüglich oder sonstwie gefährlich, oder selbst in der Gruppe manchmal kritisch bezüglich verquerem Frauenbild?

    Im Nirgendwo sind es die Mitreisenden, die vorbei kommen würden. "Öfters sowas gesehen" nein, gar nicht....außer Männer, das schon. Aber wenn ich in die Eifel fahr, sehr ich auch Männer am Rand stehen, die sich nicht mal die Mühe machen sich HINTER den Baum zu stellen. Also nix anderes :cool:


    Ansonsten ist es da sehr leer. In den größeren Orten, da wo es auch eine Tankstelle gibt, gibt es kostenlose öffentliche Toiletten. Diese sind sauberer im Vergleich zu den Deutschen kostenlosen Raststätten-WCs. Der Guide machte, wenn möglich immer an Stellen Rast, wo es für Damen eine Möglichkeit zum Toilettgang gab.
    Das Bild oben ist schon ein extrem gewesen und zum Glück auch eher die Ausnahme. In den Gasthäusern waren wir immer angenehm überrascht.


    Unsere Unterkünfte waren hygienisch gesehen eher westlicher Anspruch. O.K. am Everest mit dem "Loch" als Toilette im Boden etwas sporatisch, aber mich hat es nicht gestört, finde sogar das es in diese Gegend so paßt.


    Probleme als reisende Frau in Form von Anmachen oder gar Übergriffe habe ich selbst nicht erlebt und auch nichts beobachten können.
    In der größten Stadt Tibets Lhasa bin ich auch allein durch die Gassen gelaufen. Es waren nicht nur die Touristraßen, sondern die kleinen Gässchen, wo es halt Metzgerstand etc. gibt. Ich habe keinerlei unangenehme Situationen erlebt.


    China ist mit Strafen nicht zimperlich. In Tibet ist durch China alles sehr stark reklementiert und auch dementsprechend überwacht. Bisher habe ich das eher negativ gesehen, weil ich den Tibetern ihre Freiheit wünsche. Aber auf das von Dir angesprochene Thema ist dies sicher ein positiver Effekt.
    Grad in den Städten siehst Du ständig Millitär bzw überall Wachposten, sogar auf den Dächern:




    Anderseits habe ich die Tibeter als SEHR zurückhaltende und respektvolle Menschen erlebt (nix verquerem Frauenbild), im Vergleich zu Deutschland hab ich in den großen Städten kein gutes Gefühl allein als Frau durch kleinste Gässchen zu gehen.
    Ich hätte kein Problem damit, als Frau allein dort zu reisen. (Was in Tibet schwer ist, wegen den ganzen Genehmigungen und ganz allein Reisen würde ich nicht wegen der Gefahr von Höhenkrankheit)




    Wenn Du Unannehmlichkeiten in der Reisegruppe selbst meinst....nein, auch hier keine Probleme. Wenn es diesbezüglich Probleme gegeben hätte,
    so hätte ich mich direkt an den Veranstalter "Heinrich" wenden können, wenn ich das nicht selbst geregelt bekommen hätt. :hammer:


    Die Mitreisenden sind genau aus dem selben Grund dort wie Du...hey Motorradfahrer, wie bei einem Bikercafe alle nett und hilfsbereit.


    Mein Tipp an Dich, solltest Du so eine Reise machen wollen, wende Dich an die o.g. Veranstalter und sprich Deine Bedenken offen an. Ich war nur
    einmal dort. Die Veranstalter sind seit mehreren Jahren dort unterwegs.


    Gern kannst Du mich auch per PN anschreiben und Deine Bedenken genauer Beschreiben.


    Er: "Was für einen PC hast du?" Ich:"Einen silbernen."

    Edited 2 times, last by Mona-Zippe ().

  • Da bin ich wieder!


    Zum Schluß nochmal eine kurze Zusammenfassung:


    Wir sind in Lhasa mit dem Motorrad gestartet....in den ersten Tagen auf dieser Höhe von 3600m Höhe geblieben, um dann jede Nacht ca 300 Höhenmeter allmählich bis zur höchsten Übernachtungsstätte "Rongbuk Guesthouse" auf 5000m kurz vor unserem gewählten Ziel das Everest Base Camp zu besuchen.


    Der Weg zurück viel uns einfach, wir hatten ja erreicht was wir wollten :grin:


    Dennoch ließen wir uns es nicht nehmen, Klosterstätten und den tollen höchstgelegenen Salzsee zu besichtigen. (Bilder siehe oben)


    Wir haben unterwegs viel gesehen und erlebt, Erinnerungen die uns keiner mehr nehmen kann.


    Als wir am letzten Tag von dem Salzsee aufbrachen Richtung Lhasa wußten wir, dass es die letzte gemeinsame Fahrt sein wird. So manchen lag es noch schwer im Magen, die gemeinsame Runde mit dem Selbstgebrannten. (Es lagen Schlange und anderes Getier im Glas welches auf dem Tresen Stand von dem wir zapften - wer nicht zu viel getrunken hat, dem gings super am nächsten Tag. Ich hatte das mit der Schlange erst danach gesehen.)



    Die Rückfahrt nach Lhasa war eher unspektakulär. Aber die Fahrt durch die Stadt war super! Inzwischenhatten wir uns alle super an die Fahrweise der Tibeter gewohnt und selbstverständlich angepasst. So war unsere letzte gemeinsame Strecke eine Fahrt mit Genuß, Spaß und voller Temperament :]


    Zurück in Lhasa, ging ich erstmal meine eigenen Wege. Ich wollte die Stadt im vollen Zuge genießen. Eindrücke sammeln....ja nichts verpassen:



    Tibeter, die die Kora (Umrundung des Klosters) betend laufen.







    Bild unten links: Die typischen Teekannen findet man überall in Tibet und auch in Nepal. Vorallem für Yakbuttertee oder heißes Wasser um z.B. Yasmintee aufzubrühen.
    Schon damals nach meiner Reise in Nepal habe ich mich noch lange geärgert, dass ich mir so eine Kanne nicht gekauft habe.
    Diesmal musste ich sie also haben: so bin ich mit einem sehr, sehr geduldigen jungen Mann von einem zum anderen Geschäft gelaufen, um die für mich schönste Thermoskanne in Gelb mit bunten Drachen (2,50 €) zu kaufen. Vielen Dank nochmal, D.!!!
    Als ich sie zu Hause auf den Tisch stellte, erzählte ich natürlich vorher meinen Wert dieser Kanne....sie darf bleiben, wird geduldet ^^


    Bild unten rechts: Diese Art Schürze am Hintern trägt das Kind, damit der Allerwerteste nicht kalt wird, wenn er auf den Steinen sitzt. Die Hose ist offen und der nackte Hintern würde sonst jeder sehen können.


    Am nächsten Tag, Tag vor Abflug, besuchten wir den Potala Palast mit seinen 113 Stockwerken und darin 999 Räumen.
    Natürlich waren wir nicht in all seinen Räumen, aber dafür in den bedeutesteten. Die obersten Stockwerke beinhalten die privaten Räume des Dalai Lama, Zeremonienhallen und prachtvollen Grab-Chörten (-Anlagen) von bisherigen Dalai Lamas.


    Fotos durften innen nicht gemacht werden. Daher hier ein Auszug von Außenaufnahmen:



    Es gab übrigens kein Aufzug...alles Treppen...und Heinrich hatte Recht gehabt, am ersten Tag hätte ich es nicht geschafft!








    Es war mein Traum: Eine Reise durch Tibet. Die Reise mit dem Motorrad zu gestalten war das i-Tüpfelchen.
    Im nachhinein muss ich sagen, dass dies auch die beste Möglichkeit ist, das Land zu bereisen. Ich hätte nicht mit den Leuten im Reisebus tauschen wollen.


    Mich hat das Land schon immer fasziniert, nun hat es mich in seinen Bann gezogen.
    Ist es die Höhe, der Himalaya, der Mt. Everest, der Bhuddismus, die Tibeter oder die Geschichte des Landes???


    Was auch immer, mir hat es wahnsinnig gut gefallen und bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte mir meinen Traum zu erfüllen!


    Er: "Was für einen PC hast du?" Ich:"Einen silbernen."

  • Wahnsinn! Ich lese das jetzt erst und bin begeistert. Danke für deinen tollen Bericht. Dagegen ist ALLES was in Motorrad und Co steht unpersönlich und langweilig.


    Da ist man direkt verführt sich zumindest mal zu erkundigen.


    Gruß, Phil

  • Danke Phil,


    wenn Fragen auftauchen, antworte ich gern und vielleicht findet sich dazu hier und da noch ein passendes Bild.

    Er: "Was für einen PC hast du?" Ich:"Einen silbernen."

  • Ich kann mir gut vorstellen, dass so ziemlich jedes Land (vorausgesetzt man hat kein Schnee/Eis/Tropenhitz) eigentlich ideal mit dem Motorrad zu erkunden ist. Sowieso ein kleines leichtes wendiges, mit bequemem Sitz und nicht zu kleinem Tank.


    Da kann man alles intensiver wahrnehmen. Ist irgendwie immer draußen und im Getümmel und auf schmalen Wegen, egal, man kommt immer gut durch. Und meiner Erfahrung nach kommt man mit dem Motorrad viel leichter ins Gespräch mit anderen und ist auch nicht so abgeschottet.


    Toll, dass Du Dir einen Traum damit erfüllt hast. Sowas nimmt einem niemand mehr. :respekt:


    Wie schmeckt eigentlich Yakbuttertee und Yakfleisch?

    Musik ist der Soundtrack unseres Lebens.

  • Danke!


    :1:

    Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

  • Wie schmeckt eigentlich Yakbuttertee und Yakfleisch?


    Yakbuttertee schmeckt: salzig, nach in heißes Wasser aufgelöste Butter und mit einen Hauch von schwarzen Tee (wirklich sehr gering, zumindest den ich getrunken hab)


    Aber schmeckt auf keinen Fall so schlecht, wie er oft beschrieben wird. Der schlechte Ruf rührt daher, weil die ersten Europäer (Heinrich Harrer ;)
    den Yakbuttertee von den Nomaden angeboten bekommen hatten. Die Yakbutter ist eine wichtige Nahrungsgrundlage im Hochland und wurde über einen sehr langen Zeitraum mitgeführt. Allerdings auch noch verwendet, wenn sie schon längst ranzig war.



    Hier ein Bild von Nomaden, die aber nur im Sommer ihrer Tradition folgen dürfen. Im Winter müssen sie sich bei den Behörden melden und in ein Haus ziehen.


    Zu dem Yakbuttertee ißt man meist geröstetes Gerstenmehl. Dieses Mehl wird mit dem Tee zu einer formbaren Masse mit den Fingern geknetet und zum Buttertee gegessen. Einer unser Guides hat dies zum Frühstück so gegessen. Als ich das sah fragte ich ihn, ob ich das auch probieren könnte. Ich bin davon überzeugt, dass er richtig Spaß dabei hatte, nicht nur mir zu zeigen, wie man das ist, sondern auch WIE ich das esse. Wir waren nicht mehr lang zu zweit am Tisch, ich lernte seine "Kollegen" kennen.


    Yakfleisch schmeckt: so wie Kudu ;)


    Es ist ähnlich wie Rind, von der Konsistenz und Farbe. Auch der Geschmack kräftig, allerdings ganz leicht nach Wild. Ich kann es nicht gescheid beschreiben.
    Wenn man es weiß, schmeckt es natürlich anders, aber wenn ich es nicht gewußt hätte, hätte ich es wahrscheinlich für Rindfleisch gehalten.
    Ich habe es als Steack, als Curry und sehr oft als Sizzling (Geschnetzeltes mit gebratenen Gemüse) gegessen.

    Er: "Was für einen PC hast du?" Ich:"Einen silbernen."

  • Dein Bericht weckt mein Interesse an Tibet und so hab' ich mal geschaut, wo Lhasa und wo der Mount Everest ist. Lhasa ist ja vom Mount Everest deutlich weiter weg als z.B. Kathmandu. Das sind locker 400 km Luftlinie (Google kann gar keine Route berechnen :grin: ). Da kommen doch sicher 1.000 zu fahrende Kilometer zusammen, oder? Seid Ihr das alles mit den Mopeds gefahren? Wie lange wart Ihr denn dafür unterwegs?

  • Aah, bin wirklich beeindruckt.
    Mona-Zippe: Ein ganz dickes Kompliment an Deine Erzähl- und Darstellungsweise! :thumbup:
    So abwechslungsreich geschildert. Und Du hast so tolle Details gezeigt - genau so was möchte ich sehen. Ich finde es genau richtig, wie Du die Bilder bearbeitet hast - so wenig wie möglich - das bringt den Bericht so fesselnd nahe und macht ihn zu einem echten Erlebnisbericht aus Deiner Perspektive und nicht einer neutralisierten Postkartensammlung und Bildband, die man sich überall kaufen könnte...
    :respekt:


    Ich kann mir vorstellen, dass so eine Reise richtig teuer ist, obwohl man dort nicht im Luxus schwelgt. Aber mir wäre das die Kohle wert - für so einen Traum auf jeden Fall. :)
    Nur weiter so .... wohin geht die nächste Reise? :grin: Lässt sich das noch toppen? :grin:


    liebe Grüße
    Buckbeak

  • Lhasa ist ja vom Mount Everest deutlich weiter weg als z.B. Kathmandu. Das sind locker 400 km Luftlinie (Google kann gar keine Route berechnen ). Da kommen doch sicher 1.000 zu fahrende Kilometer zusammen, oder? Seid Ihr das alles mit den Mopeds gefahren? Wie lange wart Ihr denn dafür unterwegs?

    Hallo, ich hoffe es ist ok das ich mich hier einschalte. Ich bin Heinrich, der Typ mit dem Mona in Tibet unterwegs war.
    Zu deinen Fragen - ja, Entfernung von Kathmandu zum Mt.Everest ist grösser als von Lhasa. Allerdings kann man von der Nepal Seite her nicht zum Mt. Everest fahren sondern muss wandern bzw fliegen und wandern.
    Auf der Tour die 2Wochen dauert sind bewältigen wir in 10 Fahrtagen ca. 2100km.
    Und ja, alles mit dem Mopeds, bis rauf auf 5200m (bzw. kurz davor, soweit es erlaubt ist) zum Everest Base Camp.


    Und dann noch ein Bild von Mona...


    DANKE, Mona fuer den tollen Bericht!

  • Hallo Heinrich,


    schön, dass Du Dich hier angemeldet hast und uns für Informationen zur Verfügung stehst :thumbup: . Du schreibst:

    Quote

    ja, Entfernung von Kathmandu zum Mt.Everest ist grösser als von Lhasa.


    Das meinst Du sicher anders herum. Dank Google hab' ich hier eine Karte:

    Die Markierung ist der Mt. Everest.


    Wenn man nur von Norden her mit dem Moped hochfahren kann stellt sich die Frage nach der kürzeren Verbindung von Kathmandu her gar nicht.


    Die von Dir genannten gut 2.000 km decken sich super mit meiner Schätzung ;) . Das in 10 Tagen zu fahren ist unter den dortigen Umständen sicher kein Pappenstiel. Von meinen Mehrtagestouren innerhalb Europas auf super ausgebauten und beschilderten Straßen weiß ich, dass 300 km am Tag die Grenze dessen sind, was noch Spaß macht. Fotostopps, Pausen zur Erholung und zum Austausch mit den Mitfahrern sollen halt auch sein.


    Eine neugierige Frage: warst Du auch Kunde oder bis Du beim Veranstalter angestellt (oder gar selbst der Veranstalter)?

  • T1000


    Ja, vollkommen richtig! Andersrum natürlich! (ad Distanz) ::::
    mit JA hatte ich dir erst Zugestimmt und dann den Fehler gemacht ;-((


    ad gefahrene Distanzen: - überhaupt kein Problem da die Strassen (meist) in sehr gutem Zustand sind und kaum Verkehr herrscht. (Denke da wird Mona mir zustimmen)
    Die Strasse (rauf/runter ca 22okm) zum BaseCamp ist da die grosse Ausnahme. Der Rest bis auf rund 70km in asphaltiert.
    - komm einfach mal mit und du wirst sehen wie schön sich das mit Fotostops ausgeht ;)


    Ich "bin" AsiaBikeTours und damit wie du richtig vermutest der Veranstalter (und Touguide)


    In diesem Sinne,


    Ride your Dream
    (und das Unfallfrei)


    heinrich
    http://www.asiabiketours.com

  • Heiri: Willkommen im Forum! :thumbup: Und danke für Deine Ergänzungen! Das sind ja superschöne Fotos.


    Wir freuen uns, wenn Du uns mit Deinen Erfahrungen bereicherst und im Forumsleben mitmischst!
    Werbung für Dein Unternehmen darfst Du hier (zumindest im nicht kommerziellen Bereich) natürlich nicht machen, aber ein Link als Signatur in Deinen persönlichen Beiträgen geht das ok. :)


    liebe Grüße
    Buckbeak

  • Wow, danke Monazippe für die Einblicke in deine Traumreise. Interessant erzählt und macht mich neugierig auf dieses Land. Bin ja auch so ein Naturmensch und deine Bilder wecken schon ein wenig (sehr) das Fernweh...

    LG Hilly

  • Hallo Zusammen!


    Vielen Dank für die tollen Rückmeldungen!


    wohin geht die nächste Reise? :grin:

    Eigentlich wollte ich jetzt im Schwarzwald sein, aber daraus wurde nichts. Wohin als nächstes weiß ich noch nicht!


    Aber träumen tu ich schon wieder....von Vietnam...Heeiiiiinrich


    Lässt sich das noch toppen? :grin:

    Wird schwierig! :gwbush:


    Hallo, ich hoffe es ist ok das ich mich hier einschalte.

    Ja, klar doch! Jatzt kann ich mal sagen " Herzlich Willkommen" ;)


    Das in 10 Tagen zu fahren ist unter den dortigen Umständen sicher kein Pappenstiel.

    Nö, würde ich nicht so sagen. Die Tagesetappen waren gemütlich und entspannt machbar. Man ist dort nicht um Strecke zu machen, sondern um die Gegend zu genießen und Erlebtes festzuhalten. Du erhältst dazu auch genügend Möglichkeiten, siehe im Bericht weiter oben.
    Wie Heinrich schon gesagt hat, fast alles Asphaltiert, und wenn kein Asphalt, dann feste Schotterstrecke. Nur die letzten 70km, war zwar auch fester Schotterweg, aber lies sich wie Wellblech fahren, daher würde man gut durchgeschüttelt. Nach erster Unsicherheit hat es auch Spaß gemacht, vorallem am nächsten Tag Bergabwärts :thumbup:


    Die Teerstraßen sind dort von unterschiedlicher Qualität. Teilweise super neu und tadellos, aber auch teilweise (durch Witterung) mit starken Schäden zwischenzeitlich. Dann mußte man halt aufpassen "wo" man hinfährt und ggf Ausweichen, was bei dem sehr geringem Verkehrsaufkommen kein Problem ist!



    Und hier ne Schotterstrecke:


    Er: "Was für einen PC hast du?" Ich:"Einen silbernen."

  • Ja.... durchaus! ^^


    Der Bericht weckt schon Begierden sowas auch mal zu machen. Mich ziehts aber eher nach Neuseeland oder Australien :) Das ist natürlich nicht ganz so abenteuerlich und kostet etwas mehr und hat kulturell und landschaftlich einfach ganz ganz anderes zu bieten.

  • @Mona,


    nochmal ein dickes Dankeschön :danke: für Deinen wirklich tollen Reisebericht und die dazugehörigen Bilder :1:



    Liebe Grüße und viel Spaß bei weiteren Abenteuern :thumbup:


    Annette

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Aber leben muß man es vorwärts. (S.Kierkegaard)

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