Abs einbauen

  • hallo, ich habe mir im April eine suzuki inazuma gekauft ganz neu. leider dachte ich das sie AbS hat. Ich dachte das es in neuen Motorrädern einfach schon eingebaut ist. Kann man das noch einbauen und wie viel würde das kosten?. Ich hab ja gelesen das einbauen kostet so viel da könnte ich mir auch eine neues Motorrad dafür kaufen.
    lg kerstin

  • Ja. Es dürfte günstiger sein, die Inazuma zu verkaufen und eine andere Maschine mit ABS zu kaufen. :p


    ABS lässt sich nicht so ohne weiteres nachrüsten. Du brauchst 'ne neue Felge, neue Bremsanlage, die Elektronik, dann TÜV-Abnahme... Ich hab noch von keinem gehört, der das wirklich gemacht hat. Obwohl es ja naheliegend wäre, wenn es halbwegs einfach ginge, gäbs mit Sicherheit mehr bekannte Fälle.

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

    Edited once, last by Coyote ().

  • Coy hat recht. Absolut unwirtschaftlich.

    "Wenn du Gott siehst, musst du bremsen"

  • danke für die schnelle antwort habe es mir schon gedacht.
    lg kerstin

  • Auch ist nicht mal sicher ob die baulichen Voraussetzungen in der Maschine gegeben sind um z.B. den Druckmodulator unterzubringen.

  • Klar ist ein ABS die bessere Lösung. Aber auch ohne ABS und mit einem SHT, kann man sicher unterwegs sein. Hast Du sowas schon mal gemacht?

    *Lille*

  • Ich las von jemandem, der seine SevenFifty mit dem ABS von einer CBF600 ausgerüstet hat. Aber das war eine richtig große Operation.


    Arme Kerstin. Ich kann mit solchen hinterher-Entdeckungen immer schwer umgehen. Kopf hoch! Falls du die Inazuma behältst, hast du wenigstens immer einen Grund, Bremsen zu üben - und wirst dabei immer besser vertraut mit deinem hübschen Motorrad.

  • Da ist man wohl so ab 2000.- Euro "von privat" dabei: Hayabusa-Nachrüstungsbericht


    Ein paar gebrauchte Einsteigermotorräder mit ABS zum Vergleich:
    Kawasaki ER6 2800.-
    Suzuki SV650S 2800.-
    Honda CBF500 1500.-
    Honda CBF600 2200.-


    Wirtschaftlich sollte das ein klarer Fall sein. Daher bremsen üben und weiterfahren, oder wechseln.

    MO24 Team Reisen

  • Na ja ist schon recht viel Geld. Ich wollte ja nicht am Geld sparen wenn es um Sicherheit geht. Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll. Das Fahrschulmotorrad hatte auch kein ABS und ich kam gut damit zu recht und mit meiner Suzuki komm ich auch super klar. SHT wollte ich machen hatte mir ja dann den Arm gebrochen und jetzt wird keiner mehr gemacht.
    Ich denke ich werde mal ein paar andere Motorräder probe fahren und dann entscheiden. SHT werde ich auch so machen sowie ich was finde.

  • SHT finden ja jedes Jahr statt, also ist es ja nicht so dringend nötig das sofort zu machen. Deinen Führerschein hast du ja bestanden und bislang hast du dich ja im Verkehr zurecht gefunden, wie es scheint.

  • SHT wollte ich machen hatte mir ja dann den Arm gebrochen und jetzt wird keiner mehr gemacht.
    Ich denke ich werde mal ein paar andere Motorräder probe fahren und dann entscheiden. SHT werde ich auch so machen sowie ich was finde.


    Im Herbst noch ein SHT fiden, wird wohl eher schwieirg. Aber ich denke, vorm Winter wirst Du nicht mehr so viel unterwegs sein, oder? Also in den Frühling verschieben?
    Auch den Kauf eines ABS-Motorrades würde ich nicht überhetzen.


    Aber die Chance eines SHTs würde ich der Inazuma schon geben. Vor allem weißt Du dann, wo der Unterschied zum Tragen kommt, und inwieweit Du für Dich ABS wirklich brauchst.



    Ich war im Sommer bei der Fahrschule Wiener (KLICK) zum Training. Der Trainer ist ein alter Hase, seit Jahrzehnten Fahrlehrer, und hat's wirklich gut rübergebracht. Das wäre für Dich auch nicht so weit, oder?

    *Lille*

  • Hm, das ist schon eine blöde Situation! :| Du fühlst dich einerseits wohl auf der Suzuki, andererseits fehlt ein Stück Sicherheitstechnik. Was für ABS auf dem Motorrad spricht, hat sich ja herumgesprochen. Aber natürlich ist es kein Allheilmittel, denn auch das volle Reinlangen will trainiert werden, und in Schräglage funktioniert es bis auf wenige Ausnahmen nicht im Sinne des Erfinders.


    Ich glaube, es kommt ein bißchen auf deine Experimentierlust an: ob du es dir zutraust, Notbremsungen ohne ABS zu erlernen. Und das solltest Du wirklich bei einem Sicherheitstraining tun, so wie die Kollegen es hier empfehlen! Mit der Lust, Grenzen zu suchen und unter Anleitung zu finden, kommst du sicher weit, und beim Fahren wirst du kein "komisches" Gefühl im Bauch haben. Gelegentlich übst du auf einer wenig befahrenen Strecke oder Platz das Bremsen am Limit, um dir das Gefühl dafür zu erhalten. Es muß leider immer geübt werden, weil uns sonst die Reflexe in die Quere kommen (s. diverse Literatur von Berndt Spiegel)


    Bist du aber eher ein sicherheitsbewusster Mensch, oder auch ein "ängstlicher Typ", dann verkauf die Maschine und hol dir was anderes. Denn Angst ist kein guter Mitfahrer.


    Wenn du schlau gekauft hast, war die Suzuki eh nicht so teuer, weil ABS-lose Fahrzeuge relativ stark an Wert verloren haben. So würde der Verlust sich in Grenzen halten. Nachrüsten ist jedenfalls unsinnig, wie einige Beispiele hier auch gezeigt haben.


    Und es ist natürlich auch nur (m)eine Meinung.

  • Was ich nicht ganz verstehe: Wenn man schon eine nagelneue Maschine kauft, da schaut man doch genau hin was sie so bietet? Sind ja immerhin rund 4'000 Euro, welche man hinlegt.


    http://motorrad.suzuki.de/modelle/street/inazuma-250


    Kein ABS für die GW 250 verfügbar. Auch nicht für Geld. Zumindest für das MJ 2014 nicht und vermutlich auch weiterhin nicht. Also ein NIeschenprodukt, welches möglichweise mit der ABS-Pflicht für Neufahrzeuge 2016 wieder verschwinden wird.
    _____


    monacoschorsch:


    Quote

    Wenn du schlau gekauft hast, war die Suzuki eh nicht so teuer, weil ABS-lose Fahrzeuge relativ stark an Wert verloren haben


    Siehe erstes Posting: Neukauf.


    Grüße, Martin

  • Die Inazuma 250 gibts mit 50km auf dem Tacho schon für unter 3000€ (Mobile) . . . da kann man kaum erwarten, sowas wie ABS zu bekommen. Und letzlich ist das auch kein großer Beinbruch, es sind bis heute sicher sehr viele Motorräder ohne ABS auf der Strasse und vieleicht sollte man gerade mit seiner ersten Maschine erst mal Fahrtechnik üben . . . zu der auch richtiges Bremsen (ohne ABS) gehört.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • . zu der auch richtiges Bremsen (ohne ABS) gehört.


    Es ist doch ein Trugschluss das man mit ABS anders bremsen muss.


    Lediglich bei einer Gefahrenbremsung wo ich mit ABS voll rein greifen kann, da bremse ich ohne ABS anders. Bei jeder anderen Bremsung bremse ich mit ABS ganz genau gleich.

  • Es ist doch ein Trugschluss das man mit ABS anders bremsen muss.


    Richtig, ich meinte das Bremsen an sich will geübt sein, . . ob mit oder ohne ABS :thumbup:
    Ich sehe aber schon einen gewissen Unterschied, ob man sich durch das Vorhandensein von ABS an den Gedanken im Hinterkopf gewöhnt ".. ich kann ja immer voll reinlangen" . . . auch die Fahrweise anpasst und immer später bremst als das man das ohne ABS machen würde . . ?

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Ich denke, das Grundwissen "Wie bremse ich sicher ohne ABS" ist eine gute "Grundausstattung", die jedem Motorradfahrer (oder sogar auch Autofahrer) nicht schaden kann.


    Wenn man dann den Luxus ABS zur Verfünung hat, und hierdurch unterstützt wird, kann man nur gewinnen. Klar: "Wie mit ABS?" sollte man dann trotzdem ebenfalls üben.


    Gut, wenn man beides kennt und beides ausprobiert und geübt hat. :thumbup:

    *Lille*

  • Ich werd sie schon erstmal behalten. Ich komm gut mit ihr zurecht. Wegen sht kann ich da nicht einfach mal in einer fahrschule fragen allein bekomme ich das nicht hin. Ich fahre schon wenn ich Zeit habe und werde auch im Winter fahren wenn es das Wetter zulässt. Ich bin nicht ängstlich nur manchmal verunsichert. ZB. Wenn jemand sagt er würde nie mehr ohne abs fahren oder unsere aufahrt ist einer mit dem Motorrad nicht hoch oder runter gefahren (ein erfahrener Motorradfahrer). Ich bin die auffahrt hoch und runter gefahren ohne jemals bedenken zu haben und der hat es ausgesprochen und ich bin den nächsten Tag mit dem Motorrad da gekippt.

    • Official Post

    Lediglich bei einer Gefahrenbremsung wo ich mit ABS voll rein greifen kann, da bremse ich ohne ABS anders


    Aber genau die will gelernt sein, denn da geht's um alles...
    Da finde ich es als Anfänger gar nicht mal so schlecht, bei einem SHT ohne ABS zu lernen.
    Außerdem macht es Spaß, die Panik in den Augen des Instruktors zu sehen, wenn dein Vordereifen kurz blockiert und er dich schon abfliegen sieht :grin: Richtig blöd wär nur, wenn man dann wirklich abfliegt :whistling:

    VG
    Michael

  • Wegen sht kann ich da nicht einfach mal in einer fahrschule fragen allein bekomme ich das nicht hin.


    Kontaktier halt mal die FS Wiener - die kann ich Dir aus eigener Erfahrung empfehlen. :thumbup:

    Ich war im Sommer bei der Fahrschule Wiener (KLICK) zum Training. Der Trainer ist ein alter Hase, seit Jahrzehnten Fahrlehrer, und hat's wirklich gut rübergebracht. Das wäre für Dich auch nicht so weit, oder?


    Vor allem haben die einen "Instruktor", der hunderte Kurse geleitet hat. Ich denke, der hat einen anderen Erfahrungsschatz als ein FL. Da gibt's zwar auch gute und kompetenete, aber SHT geht mormalerweise über das, was man in der FS lernt, hinaus.


    Es gibt auch massenhaft Anbieter, bei denen Du Einzeltraining machen kannst. Ist sicher klasse - nur aber leider auch teuer. :S

    *Lille*

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