Andalusien

  • Ein paar Eindrücke aus dem tiefen Süden unserer schönen Union... ;)



    In den Eichenwäldern und Olivenhainen im Norden Andalusiens



    Castello Almodóvar del Rio, im Tal des Guadalquivir



    Die Brücke von Ronda im Süden, nördlich oberhalb von Marbella



    Die Kirche von Almonastér La Real , eine ehemallige Moschee, in der Nähe der Grenze zu Portugal



    Die Wallfahrtskirche in El Rocio im (wilden) Westen



    An der Costa de la Luz am Atlantik, südlich von Huelva

  • Ja, mit Opel Corsa. Ab Aeropuerto Sevilla..;)


    Durchaus eine Motorrad-taugliche Landschaft, wenn man nicht unbedingt nur Kurven kratzen will. Der Kurvenreichtum ist außerdem weitestgehend umgekehrt proportional zur Straßenqualität, nicht nur auf kleinen Nebenstraßen. :huh:
    Cruisen mit nicht zu schwerem Gerät könnte ich mir gut vorstellen. :cool:

  • ... beeindruckend und sehr schön , wenn man bedenkt was die Menschen vor Jahrzehnten/hunderten alles geschaffen haben ..

  • :danke:
    Aber das sind ja auch schöne Orte. ;)


    Und ich freue mich immer, sowas zu sehen, einfach so auf dem Bürgersteig:




    ...oder das:



    14 (!) Adler (oder Geier?) in einer Thermik ... Edit:Geier... ^^


    ...oder einfach solche (für uns) exotischen Nutzpflanzen:



    Baumwolle ;)

  • Sehr schöne Bilder. :respekt:


    Andalusien ist eines meiner geplanten Reiseziele mit dem Motorrad.
    Ich war zweimal dort und habe da jedesmal mit Noppo und Mojack ein Mini-FT zu Dritt abgehalten: Tapas am Strand südlich von Granada.


    Im übrigen gibt es dort unten auch für Straßenmaschinen interessante und lohnenswerte Strecken. Die Straßen der Alpujarras sind hervorragend asphaltiert, schön kurvig und man begegnet kaum anderen Fahrzeugen. Ansonsten ist das gesamte Südspanien natürlich fein für Reiseenduros - das stimmt.

  • Welcher von den fünf internationalen Flughäfen ist Dingenskirchen? ;)
    In Sevilla hab ich nichts derartiges gesehen. Vermutlich ist das Almeria, wo die hippe Äktschen ist. :P
    MT 09 wäre aber durchaus ein passendes Gerät. :)



    Noch etwas technisches:



    Solarkraftwerk Torresol Gemasolar bei Fuentes /Ecija.


    Luftaufnahme (nicht von mir, aber aus dem Flieger so gesehen):



    Funktionsweise:



    Dem Teil nahe zu kommen war nicht einfach, schon beim obigen Foto gab es Geleitschutz (Weißer PickUp mit Danny Trejo hinterm Steuer... :grin: )

  • In Andalusien habe ich fast 3 Jahre gelebt. Bei deiner Reise warst Du nicht weit von Extremadura. Diese Provinz ist eine der wenigen in Spanien, die nicht am Meer liegen.
    Landschaftlich aber ist sie nach meinem Geschmack eine der schönsten Spaniens.
    Fährt man von Madrid auf direktem Wege nach Andalusien, kommt man zu aller erst in die Provinz Jaén. Von da an sieht man die nächsten zwei Stunden der Reise nur Olivenbäume. Ich möchte hier keine Monokulturen o.ä. kritisieren, auch nicht den spanischen Ideenreichtum, der zu übermäßigen Investitionen im Immobilienbereich führte, weswegen das Land seit 2008 in der Krise steckt.
    Wenn man allerdings die Strecke öfter fahren muss, wie ich damals, können einem diese Bäumchen schon auf die Nerven gehen.
    In Richtung Malaga dann eröffnen sich dem Reisenden wunderschöne Landschaften und Gebirge. Unter anderem liegt dort in der Nähe ein Dorf mit dem höchsten Niederschlag pro Jahr in ganz Spanien, im sonst wasserarmen und heißen Andalusien. Ein solches würde man eher in Galicien (tolles Essen) erwarten, wo es dauernd regnet ;)

  • In Richtung Malaga dann eröffnen sich dem Reisenden wunderschöne Landschaften und Gebirge....

    Da ich genau da noch nicht war, muss ich wohl noch mal hin. ;)
    Ansonsten, DIE Bäumchen?




    Hast aber Recht, bin gut 2.000 km herum gefahren (auch in Extremadura ;) ) und die Olivenhaine sind nicht selten... ^^

  • Warst Du eigentlich auch in Caceres? Von dort in Richtung Salamanca kommt man über die Landstraße durch ein wunderschönes Tal. Leider habe ich den Namen vergessen. Dort siehst Du keine Oliven, dafür aber richtig viele und schöne Bäume. Die Gegend ist so ländlich, wie man es in Deutschland wohl vor mehr als 100 Jahren noch fand: keine Banken in den Dörfern, sofern die Häuser überhaupt bewohnt sind, keine Geschäfte..etc. Aber der Himmel und die Landschaft ist wunderschön.
    Wusstest Du, dass in Spanien sich immer noch Wölfe rum treiben? Die waren niemals weg. Ein paar Bären soll es wohl auch noch geben.
    Spanien hat mir gefallen - wenn man dort nur arbeiten könnte... :S

  • @ Reiner: Nein, so weit nördlich waren wir nicht.
    Wir sind einen Tag auf kleinen Straßen durch die Sierra de Hornachuelos und dabei auch über die andalusische Grenze nach Extremadura gecruist (mit dem Opel Corsa :P ) Da ist es ziemlich ländlich.. ;) Verlassene Häuser gibt es dort auch, ganze Ortschaften und alte Industrie...Silbermine?



    Diesen alten Song hatte ich jedenfalls die ganze Zeit im Ohr... :cool:

  • Schöner Bericht übrigens! Das mit dem Lied kann ich nachwollziehen. Das spanische Inland wird langsam zu einer Wüste, weil viele an die Küsten ziehen. Das ist auch deutscher Sicht nur schwer zu verstehen. :( Eine zeitlang habe ich dort Traktoren verkauft, allerdings in Kastilien. Dort besuchte ich manchmal Dörfer mit ca. 80 Häusern aber zwei Bewohnern, die nicht mit einander sprachen. Das lag oft an einem Zwist deren Väter. Kein Telefon und manchmal auch kein Mobilfunknetz, heizen mit Holz. Das den beiden auch noch die Frauen weg gelaufen waren, muss ich wohl nicht erwähnen. Jetzt musste ich diesem Menschen versuchen, einen Traktor, der 85.000€ kostete, schmackhaft zu machen. Lustig war das nicht immer. 8|

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