Umfrage: Honda vs. Harley-Davidson - Welche Marke favorisieren Motorradfahrer

  • Hallo liebe Motorradfreunde!



    seit meinen Jugendtagen bin ich begeisterte Motorradfahrerin und interessiere mich sehr für Chopper.
    Im Rahmen meiner Abschlussarbeit starte ich daher eine Umfrage zu den Marken Honda und Harley-Davidson! Ich würde mich sehr freuen,wenn ihr euch 5 Minuten Zeit nehmt und euren Senf dazu gebt :) Es geht um den Vergleich der beiden Marken.


    Die Umfrage ist selbstverständlich anonym und wird nicht veröffentlicht.


    Befragt werden Motorradfahrer aller Marken, ohne weitere Einschränkungen!


    https://www.umfrageonline.com/s/a552bd0



    Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen :)


    Liebe Grüße aus Berlin


    Keep smile and ride your passion :)

  • Ist das eine mir noch unbekannte Form von Spam???


    Wer steckt dahinter und was bringt sowas? :sostupid:


    Trollt doch wenigstens richtig, falls ihr wollt:


    Suzukifahrer hätten gerne richtige Motorräder, haben aber kein Geld dafür, BMW Fahrer sind nicht nur überaltert, sondern offensichtlich blind, weil die Dinger so hässlich sind... ok, wer von Versys auf BMW umsteigt befindet sich auf dem Weg der Besserung.


    Harleyfahrer sind entweder harte Hunde und kriminell, oder aber reich, verwöhnt und ohne Ego.


    Für Honda und Kawa fällt mir grad nix ein, sorry...


    So, und jetzt Ihr :D

    Unabhängig vom Gesagten, rate ich dringend zur SV 650 :thumbsup:

  • Vielen Dank für dein Feedback.


    Nein, das ist natürlich kein Spam....


    Ich bin Studentin an der Hochschule Mittweida (Studienrichtung Business Management) und untersuche die Marketingstrategien der beiden Marken...und inwieweit H-D ein Vorbild für Honda ist. Dementsprechend ist es wichtig zu erfahren, was "Kenner" von Honda und H-D halten, um Schlüsse daraus ziehen zu können.

  • und inwieweit H-D ein Vorbild für Honda ist.


    Harley macht das Marketing, die anderen springen auf den Zug auf. So einfach ist das. Und dazu kann man noch sagen, dass Harley verdammt gutes Marketing macht, denn keiner würde so teure Bikes mit so wenig Ausstattung kaufen, wenn da nicht was besonderes dran wäre - und das hält man in Milwaukee konsequent und wohlüberlegt seit mehr als einem Jahrhundert am Leben. Inzwischen haben sie ja auch richtig moderne Bikes mit ABS, Canbus und und und, also da tut sich schon was, auch qualitativ.


    Was sollen die Japaner machen? Einfach gute Mopeds bauen? Reicht das noch, zumindestens in Europa und Amerika? Nachbauen ist jedenfalls keine Lösung, finde ich, es sind immer Plagiate (meine Meinung!). Retro-Sportbikes sind der richtige Weg, siehe Triumph Thruxton (mehr Retro, als Sport...), XJR, Nine-T, ... Technisch erstklassig, bezahlbar und "echt".



    Umfrage habe ich kurz mitgemacht. Schade, dass man bei manchen Fragen nur eine Auswahlmöglichkeit hat.

  • Reicht das noch,


    Das reichte noch nie, schätze ich. Aber ja: Harley ist die treibende Kraft der Geschichte, auf jeden Fall. die Japaner imitieren - aber nur, solange es um Cruiser/Chopper geht. Auf eine Harley VFR muss ich noch lange warten. Pauschal kann man kaum sagen, dass Honda von HD kopiert, dafür überlappen sie sich zu wenig - eigentlich nur mit der Shadow, selbst die F6C sehe ich in einer anderen Liga.


    Amanda: nicht über seltsame Posts hier wundern - wir hatten kürzlich zwei ähnliche Umfragen von einer anderen Hochschule, vermutlich sogar von derselben Gruppe von Studenten. Die einen verglichen BMW und Triumph, die anderen Harley-Davidson und Triumph. Dann kommt nun Honda vs Harley irgendwie wiederholt vor. :)

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  • Business Management . . .

    Das interpretiere ich dann mal eher in Richtung Marketing . . . was mir (und vielen anderen Motorradfahrern auch) eher keine Entscheidungshilfe für ein bestimmtes Modell oder gar Hersteler liefert. Wer sich nur aufgrund von bunten Bildern, optischen Spielereien und aufgehübschten Videos beim Kauf eines Motorrades orientiert . . . :pinch:


    Sicher, das einzelne Unternehmen ist in erster Linie am Umsatz interessiert und versucht seine Modelle auch über das Image zu verkaufen . . . ich fände es aber deutlich wirkungsvoller, mehr Probefahrten anzubieten. Das muss ja nicht über den einzelnen Händler sein, bei denen kann man oft nicht jedes Modell fahren und hat auch keine Chance einen direkten Vergleich zu machen. Solche Aktionen wie von VivaLaMopped (bescheuerter Name), bei denen am start2ride-day nahezu jeder Hersteller vertreten ist und seine Modelle zur kostenlosen Probefahrt bereit hält. Der ADAC macht sowas auch (StartUp)-Day, da kann man eine große Auswahl an Modellen über deren Trainingsstrecke fahren, das müsste nur öfters und in vielen Regionen angeboten werden . . . . dann bringt das deutlich mehr als jede andere Marketingmaßnahme.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • ich fände es aber deutlich wirkungsvoller, mehr Probefahrten anzubieten.


    Ich würde sagen, dass H-D ganz weit vorne ist, was das angeht: "80 Bikes, 3 Trucks und 60+ Stops".
    http://www.harley-davidson.com…e/events/truck-tours.html


    Sogar gedrosselte Probefahrtmaschinen dabei.


    Man kann aber auch online eine Probefahrt buchen. Ein paar Klicks. Klappt zuverlässig.
    http://testrides.harley-davidson.de/bikeFinder/view-bikes/

  • Keine schlechte Sache von HD . . . aber wenn man am selben Tag/Ort die Chance hat auch mal was anderes zu fahren :thumbup:

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Ich würde sagen, dass H-D ganz weit vorne ist, was das angeht: "80 Bikes, 3 Trucks und 60+ Stops".


    Ich war da schon zweimal.. oder dreimal? :gwbush: *kratzkratzkratz*


    Ich finde das Angebot insoweit nicht schlecht: Welcher Potentielle-Nicht-HD-Käufer wagt sich schon zu HD in die heiligen Hallen und leiht sich dort ein Motorrad für'ne Probefahrt?


    "Uhiuhiuhi... alles viel zu teuer... und wie die kucken..." :grin:


    Bei HD meldet man sich online an, hat seine Fahrzeuge reserviert, da ist die Hemmschwelle viel niedriger - und man kann eben wirklich munter aus den ganzen angebotenen Modellen auswählen. Offiziell gehen an dem Tag nur zwei Probefahrten, erfahrungsgemäß sind aber auch 4-5 kein Problem. So riesig ist - zumindest bei uns auf dem Lande - der Andrang nicht.


    Und wenn man dann den ganzen Tag Probegefahren ist, bekommt man noch'n Gutschein für ein Steak. Wo gibt's denn sowas? 8o




    Ich stimme in der Hinsicht Sandmann zu: Begeisterung geht über Probefahrten. Bunte Hochglanzbilder machen Appetit, aber gekauft wird größtenteils nach Gefühl - und das bekommt man nur bei einer Probefahrt.


    Aber das bieten neben HD zum Beispiel auch BMW ("Saisoneröffnung") und Kawasaki ("Drachenfest") an. Gibt's sowas bei Honda auch? Ist mir noch nie hier untergekommen. 8|

    *Lille*

  • und inwieweit H-D ein Vorbild für Honda ist.


    Fast gar nicht. Sieh' Dir einfach mal an, wie die Produktpalette von Honda und H-D aussieht. Allein schon, wie unterschiedlich die Begriffe "Sport" oder "Tour" bei den beiden Vereinen geprägt sind.


    Das einzige, wo H-D Vorbild ist Honda abguckt, sind die Cruiser. Also Honda Shadow. Und da gibt's afaik auch nur ein Modell, womit sich der Kunde begnügen darf. Wobei sich dieser Honda-Kunde auch nur sehr unwahrscheinlich jemals H-D zuwenden wird.


    Gruß,
    Thomas

  • Das interpretiere ich dann mal eher in Richtung Marketing . . . was mir (und vielen anderen Motorradfahrern auch) eher keine Entscheidungshilfe für ein bestimmtes Modell oder gar Hersteler liefert. Wer sich nur aufgrund von bunten Bildern, optischen Spielereien und aufgehübschten Videos beim Kauf eines Motorrades orientiert . . .


    Wohl eher BWL im Allgemeinen. Und du verwechselst Marketing und Werbung. ;) Das "Fahren ohne Führerschein" oder die Preisnachlässe zu Saisonbeginn oder das Mitfahren in der MotoGP sind auch Marketing. Ebenso wie die Entscheidung, die VFR, die CBR und die Goldwing zu bauen. Oder die Existenz des Vertragshändlernetzes.

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  • Und du verwechselst Marketing und Werbung. ;) Das "Fahren ohne Führerschein" oder die Preisnachlässe zu Saisonbeginn oder das Mitfahren in der MotoGP sind auch Marketing. Ebenso wie die Entscheidung, die VFR, die CBR und die Goldwing zu bauen.

    Ist Werbung nicht ein Teil des Marketings . . . zumindest helfen mir weder Preisnachlässe zu Saisonbeginn noch das Mitfahren in der MotoGP bei einer Entscheidung zwischen den Herstellern/Modellen.
    Würde mir jedenfalls keine HD kaufen, selbst wenn die Preise XL% gesenkt würden . . aber auch keine Honda, nur weil die in der MotoGP so gut dastehen (die Marken/Rennserien sind dabei ausstauschbar :rolleyes: )

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  • Ist Werbung nicht ein Teil des Marketings . . . zumindest helfen mir weder Preisnachlässe zu Saisonbeginn noch das Mitfahren in der MotoGP bei einer Entscheidung zwischen den Herstellern/Modellen.


    Werbung ist ein kleiner Teil des Marketings - genaugenommen ist sie Bestandteil der Kommunikationspolitik, welche wiederum Bestandteil des Marketing-Mix ist. So, wie Motorradfahren nicht nur aus der MotoGP besteht. Die Entscheidung, überhaupt eine 350-Kubik-Dreckfräse anzubieten (und dann noch eine, die nicht nach dreimal anschauen auseinanderfällt) ist halt auch Marketing. :)

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  • Die Entscheidung, überhaupt eine 350-Kubik-Dreckfräse anzubieten (und dann noch eine, die nicht nach dreimal anschauen auseinanderfällt) ist halt auch Marketing. :)

    Habe mich erst für diese entschieden, nachdem ich die (unter vielen anderen) auf einer MX Strecke ausgiebig testen konnte und dabei nicht ein einziges Mal auf die Werbung geachtet habe . . . ehrlich. Sehr wohl aber Tests von einschlägigen Fachmagazinen gelesen habe . . . gut möglich das das auch eine "orange" Postille dabei war ;)

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • dabei nicht ein einziges Mal auf die Werbung geachtet habe


    Das mag ja sein, ändert aber nichts daran, dass Marketing zu deiner Kaufentscheidung geführt hat. KTM hätte sich auch auf Custom-Chopper spezialisieren oder eine Ramschmöhre bauen können.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Produktpolitik

    Quote

    Die Produkt- oder Programmpolitik hat in Verbindung mit den anderen Elementen des Marketing-Mix das Ziel, die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden mit den Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens zu prägen, zumindest jedoch zu befriedigen. Sie befasst sich sowohl mit Realgütern (z. B. Sachgüter und immaterielle Güter) als auch Nominalgütern (z. B. Geld, Eigentum).


    ;)

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  • KTM hätte sich auch auf Custom-Chopper spezialisieren oder eine Ramschmöhre bauen können.

    . . die ich dann gekauft hätte? Nee, so doll orange ist meine Brille dann doch nicht gefärbt. :rolleyes:


    Wollte abschließend nur nochmal loswerden, das ich vor der Entscheidung die KTM zu kaufen durchaus auch andere Marken/Modelle auf dem Schirm hatte . . Honda, Suzuki, Sherco, GasGas, Beta und einen Teil davon auch eigenhändig testen konnte. Ähnlich habe ich das mit meinen eigenen (bisher 8 unterschiedlichen Strassenmodellen seit 1982) auch immer gehalten . . und seit dem so um die 20-25 Modelle auch Probegefahren um anschließend meinen Ars.. entscheiden lassen ;)

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • . . die ich dann gekauft hätte?


    Ähm - nein, hättest du nicht, und dann hätte KTM kein Geld an dir verdient. Darum geht es ja. ;)

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