Diskussionsthread Motorradunfälle

  • Es gibt auch die Navi-Fahrer, die von der Linksabbiegerspur in kürzester Zeit 2 oder 3 Spuren nach Rechts wechseln und abbiegen. Unwahrscheinlich viele Leute sind mit der Technik hoffnungslos überfordert. Naviansagen befolgen, Radioansagen beachten, Smartphone Nachrichten schreiben, Lesen dabei und nie einen Blinker oder ähnliches nützliches Zeugs benutzen.


    Zusätzlich kommt dann noch das Unvermögen dazu, eine Fahrspur mit weniger als 3,5 m Breite halbwegs mittig oder rechts zu befahren. Am WE ist es mir sehr unangenehm aufgefallen, andauernd sind Dosen- und Mopedfahrer sehr weit links oder auf dem Mittelstreifen auf der Geraden gefahren. Auf den Pässen kommen sie dir dann 0,5 oder 1 m auf der Gegenfahrbahn fahrend aus den Kurven raus entgegen. OK, das hat jetzt nichts mehr mit einem Navi zu tun, aber das Unvermögen des Kurven fahren an der Stelle nervt mich gerade ungemein. Und auch deshalb ist es sicherlich schon zu Unfällen gekommen.

  • Zu stark beschleunigt beim über den Mittelstreifen fahren. Oder auf einen Bitumenstreifen gekommen wenn es nass war.


    EDIT: Sorry, jetzt erst die Pressemitteilung gelesen. Wheelie könnte natürlich sein, oder eben auch fehlende Traktion.

    Edited once, last by Sunny ().

  • Bei den Navis gibt es auch mal die Ansage: Wenn möglich bitte wenden.


    "Moderne" Navis lassen einen eigentlich überhaupt nicht mehr wenden, genau deswegen.


    Neue Meldung aus Bremen:



    23, Bremen, Kawasaki, Internetangeber - was macht eigentlich masterfu um diese Jahreszeit? :huh:

  • Das ist aber schon nen Stück her... und ja, ich habe paar von seinen Videos geschaut. Er hatte sich gerade eine relativ neue ZX10R geholt.
    Die Raservideos des Nachts habe ich mir aber gedrückt, sowas muss ich nicht supporten.

  • Zur der Mekdung von gerade..


    Beim Überholen kommt das Fahrzeug ins schlingern... ich muss da direkt an Wheelie beim Überholen denken.



    Das war der Unfall, den ich in "Höhen und Tiefen" erwähnt habe. ;(


    Zu stark beschleunigt beim über den Mittelstreifen fahren. Oder auf einen Bitumenstreifen gekommen wenn es nass war.


    EDIT: Sorry, jetzt erst die Pressemitteilung gelesen. Wheelie könnte natürlich sein, oder eben auch fehlende Traktion.


    Trocken, kein Bitumen, der Mittelstreifen ist auch nicht rutschig. Eine gerade Strecke, breit genug, alter aber guter Asphalt. Die Straße bietet keinen Grund.

    *Lille*

  • Trocken, kein Bitumen, der Mittelstreifen ist auch nicht rutschig. Eine gerade Strecke, breit genug, alter aber guter Asphalt. Die Straße bietet keinen Grund.


    Weiß man den Typ des Moped genau? Technischer Defekt bei der Yamaha ist ausgeschlossen? Ansonsten ist natürlich ein Wheelie auch möglich. Oder einfach nur zu stark beschleunigt und dann kam die Kurve zu schnell, falsch reagiert. Sah man eine Bremsspur?

  • War eine R1 oder R6 - das ließ sich nicht mehr erkennen.


    Um Bremsspuren o.ä. zu erkennen standen zu viele Rettungsfahrzeuge auf der Straße - und ich war in dem Moment auch so schockiert, daß ich da echt nicht nach geschaut habe.

    *Lille*

  • Ich kenne die Strecke.
    Da gibts auch eine kleine Bodenwelle, oder war der Unfall davor?

  • Ich fahre die Strecke täglich, aber eine Bodenwelle ist mir bisher nicht aufgefallen. Einen wirklich offensichtlichen Grund wüsste ich keinen. :S





    Zwei Tote bei Unfall in der Eifel
    Motorrad kracht in verunglücktes Auto


    Ich versuche ja nachts wirklich immer "auf Sicht" zu fahren - alleine schon, weil es hier sehr viel Wildwechsel gibt. Wenn man das zerstörte Auto sieht, hatte der Motorradfahrer bei der Kollision noch sehr viel (Rest) Geschwindigkeit.


    Wobei - das Auto blieb auf dem Dach liegen und die Insassen riefen erstmal die Polizei? Ich bin noch nie kopfüber in einem Auto gehängt - aber würde man da nicht versuchen rauszukommen, ehe man telefoniert?

    *Lille*

  • Woher die Annahme, dass sie
    a) erst telefoniert haben und sich dann erst befreit
    b) das Motorrad das ja bereits verunfallte Fahrzeug so zugerichtet hat?

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

  • Wird im Video (auf das Bild klicken) erwähnt.


    Das Fahrzeug überschlug sich, blieb auf dem Dach liegen, die Insassen riefen die Polizei, kurze Zeit später fuhr das Motorrad in das unbeleuchtete Auto. Dabei wurden Motorradfahrer und Beifahrer getötet, die Fahrerin schwer verletzt.


    Also befanden sich die beiden PKW Insassen noch im PKW, und hatten telefoniert. Das verwirrt mich - und die Frage ist, ob man sich aus einem auf dem Dach liegenden Auto ggf nicht selbst befreien kann.


    Edit: das Auto wurde durch das Motorrad mehrere Meter verschoben. Und wenn man die Zerstörung auf der Beifahrerseite sieht, hätte der Beifahrer das beim Überschlag nicht unverletzt überstanden.

    *Lille*

    Edited once, last by Lille ().

  • Ich fahre die Strecke täglich, aber eine Bodenwelle ist mir bisher nicht aufgefallen.


    Hmmm...ich dachte bei der leichten Rechtskurve kurz vor dem Wald (ist da nicht der ehemalige Sportplatz?) sei eine leichte Delle in der Straße.

  • Ja - da ist ein Sportplatz, oben am Waldrand.


    Das Motorrad lag aber noch ein ganzes Stück unterhalb der Einfahrt, zu Beginn der Kurve. 48.215950, 8.655285


    Und die ersten Unfallspuren sind noch weiter davor. 48.214485, 8.654644

    *Lille*

    Edited once, last by Lille ().



  • Eigentlich kann man sich aus einem auf dem Dach liegenden Auto schon befreien.


    ABER:
    Je nachdem wie schwer das Auto demoliert wurde, also wie arg zb das Dach eingedrückt wurde und/oder die Türen verzogen sind, kann es äußerst schwer sein.
    DAnn können die Insassen des Fahrzeugs natürlich auch noch verletzt sein, gerade wenn beim Überschlag ein Arm oder Kopf Bodenkontakt hatte.
    Unser Azubi hat es auch mal geschafft, sich zu überschlagen und als er dann überkopf im Auto saß und sich losschnallte hat er sich dabei das Handgelenk gebrochen.


    Könnte natürlich aber auch wieder einer der Fälle sein, wo nur einer der 2 Autoinsassen das Auto nicht verlassen will, warum auch immer und der andere aus Solidarität drin bleibt.



    Wenn der Beifahrer kopfüber im Auto hing, knallte ihm das Motorrad quasi ungebremst durchs Fenster und ohne Schutz mit dem Vorderrad gegen den Kopf.
    Überlebenschance quasi null.

  • Ich frage mich gerade, warum das Auto unbeleuchtet war?


    Solange die Zündung an wäre, würde auch was leuchten, die Rückleuchten sicher mal. :gwbush:

    Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

  • Ich frage mich gerade, warum das Auto unbeleuchtet war?


    Solange die Zündung an wäre, würde auch was leuchten, die Rückleuchten sicher mal. :gwbush:


    Fahrer denkt sich, Motor ist auf dem Kopf, mach ich lieber aus bevor ich einen Motorschaden krieg. Oder Batterie hat sich losgerissen. Rational denkt man vermutlich dann nicht mehr.

  • Es ist auch nicht klar, dass der Beifahrer überhaupt im Auto war. Wenn er direkt dahinter steht und das Motorrad schlägt ein, tut das auch nicht gut.


    "Moderne" Autos machen selbstständig Dinge, wenn sie einen Unfall wahrnehmen. BMW E46 macht z.B. Innenbeleuchtung an und Motor+Musik aus. Das Licht abzustellen ist allerdings gewagt.

  • Wenn man sich das Video http://www.swr.de/landesschau-…_campaign=SWR%2Ede%20like anschaut, sieht man dass es ein Kleinwagen ist und für mich ist auch das Licht noch an. Allerdings liegt das Auto quer zur Fahrbahn, ob das vor dem Anprall durch das Bike auch schon so war, kann man nur vermuten. Quer zur Fahrbahn sieht man kein Licht, auch das Frontlicht zeigt dann ja nach 'oben', denn wo jetzt oben ist, ist normalerweise unten.


    Aber wir können nur spekulieren.


  • In so einem Fall bitte einfach nach links ausweichen - und wüst hupen. Und sich selbst das "höfliche" Platzmachen für Auffahrende durch Spurwechsel grundsätzlich abgewöhnen, wenn keine besonderen Umstände vorliegen (Beschleunigungsstreifen endet vor Wand usw.)

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