Baltikum - Auf den Spuren des Kalten Krieges

  • So, jetzt sind alle grösseren Touren diesen Jahres dokumentiert und der letzte Reisebericht für 2016 ist seit gestern online.


    Im Mai gings für einige Tage mit der KTM1050 durch Lettland und Estland. Auf dem Programm standen neben den üblichen Besuchszielen auch einige mehr ungewöhnliche aus der Zeit vor dem Fall der Sovjetunion.


    Schaut gerne mal rein!


    Baltikum - Auf den Spuren des Kalten Krieges

  • Sehr schöne Bilder und eine tolle Reise! :thumbup:

    *Lille*

  • Schön zu lesen.


    Dank dir und Svenja hab ein bisschen ins Baltikum reingeschnuppert.


    Hinfahren werde ich da selber aber nicht :)

  • Hi, super Bericht.
    Das macht Hunger auf mehr. :1:
    Doch gib es Eure Tour auch als GPX oder ITN ?
    Was für Bürokraten Aufwand habt ihr treiben müssen.? Ist ja nicht alles EU.
    Gruß


    Die gps tracks kann ich auf wunsch per email scchicken, nordicbiker@hotmail.com


    Bürokratischer Aufwand null, estland und lettland sind ja eu mitglieder. Vorher mal bei der versicherung angerufen, alle drei länder kein problem. Grüne versicherungskarte mitgenommen und fahrzeugschein. Bei der ausreise (!) wurde ich in tallinn am hafen kontrolliert, ein hundchen schnüffelte am gepäck nach drogen und der fahrzeugschein und pass musste vorgezeigt werden, das wars.
    Die planung zu hause beschränkte sich darauf campingplätze ausfindig zu machen und natürlich die diversen militärischen hinterlassenschaften.
    Alles sehr nette leute da drüben, sogar der motorradpolizist (den ich erst spät als solchen erkannte) grüsste zurück! ☺️


    Eine geschwindigkeitsmessung mit laser ging gut, hatte nen langsam fahrenden baustellen lkw vor mir den ich eigentlich überholen wollte und der wusste das wahrscheinlich. Ansonsten auf den ne nebenstrecken null verkehr.


    War ne schöne tour, muss da im späteren frùhling oder sommer nochmal hin!

  • Wie bist Du mit der kyrillischen Ausschilderung klar gekommen?

    *Lille*

  • Wie bist Du mit der kyrillischen Ausschilderung klar gekommen?


    Ich glaube, dass das keine Schwierigkeit darstellen dürfte. Alles wichtige wird auch irgendwo in lateinischer Schrift stehen. Oder per Google Translator schauen.

  • Alles wichtige wird auch irgendwo in lateinischer Schrift stehen.


    Könnte sein - würde mich halt interessieren, ob das so ist. :rolleyes:


    Oder per Google Translator schauen.


    Kann der Google translator (am Handy) denn lettisch, litauisch, estnisch? Russisch kann er jedenfalls nicht.


    Ich bevorzuge deswegen die Leo-App. Damit geht wenigstens DE -> RU. (aber auch kein lettisch, estnisch, litauisch). Aber wie man dort kyrillisch eingibt, bin ich noch nicht dahinter gekommen.

    *Lille*

  • Kann der Google translator (am Handy) denn lettisch, litauisch, estnisch? Russisch kann er jedenfalls nicht.

    Der kann russisch. Zumindest habe ich mit der Texterkennung vom Translator mal die Klimaanlagenregelung vom Hotel von Russisch wieder auf Deutsch gestellt, damit ich wenigstens irgendetwas einstellen konnte ^^

    Yamaha Ténéré 700 (2022 - ?)

    Suzuki V-Strom 1000 (2018 - 2022)
    Suzuki Bandit 1250 SA (2015 - 2018)
    Yamaha XJ 600 S Diversion (2013 - 2015)

  • Also abfotografiert und per Texterkennung übersetzen lassen?

    *Lille*

  • probiers doch aus.
    Einfach beim Google Übersetzer das Sprachpaket runterladen und einfach was bei Google scannen.

  • Wie bist Du mit der kyrillischen Ausschilderung klar gekommen?


    Es gibt zwar in den baltischen Ländern eine relativ große russische Minderheit in der Bevölkerung, aber Russisch ist dort nirgends Amtssprache. Und weder Estnisch, noch Litauisch oder Lettisch sind mit Russisch verwandt und verwenden daher auch ganz normal lateinische Buchstaben.
    Also bis auf vielleicht ein paar alte Schilder an ehemaligen Sowjeteinrichtungen wirst du dort keine kyrillischen Schilder finden.

    Gesendet von meinem FeTAp 615 mit Tapatalk.

  • Korrekt, da die russische Bevölkerungsgruppe nur eine Minderheit ist, wird alles "ganz normal" geschrieben. Und Englisch funktionierte super, selbst der ca 50jährige Landwirt auf dessen campingplatz ich übernachtete sprach super Englisch! Einmal hab ich ne Polizeisteride nach P-Möglichkeit fürs Motorrad in Riga gefragt, da konnte mir zumindetst einer der beiden antworten.
    Also alles kein Problem!
    Estnisch erinnert mich übrigens sehr an Finnisch!

  • Danke für's berichten! Sehr schön :thumbup:


    Bin mir nicht sicher, ob ich so einen Bunker alleine betreten würde 8|

    MO24 Team Reisen

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