Wann musstet ihr sowas wie Radlager, Lenkkopflager oder Schwingenlager wechseln?

  • Moin zusammen,


    ja auch wenn sich welche wundern... warum ich das frage, da ich mir gerade ein NEUES Motorrad gekauft habe.
    Aber mich interessiert mal, wann ihr solche Verschleißteile wie Radlager, Schwingenlager oder LKL gewechselt habt.
    Ich plane viel zu fahren und man weiß ja nie. Und ich hab gerne was beiseite liegen um schnell wieder einsatzbereit zu sein.


    VG

  • Also bei meinen Strassenmopeds habe ich das zuletzt bei der Guzzi gemacht, da war sie ca 12 Jahre alt und hatte ca 60000km drauf. Und da auch nur die Radlager hinten, waren leicht angegriffen. Bei den Aprilias hat es danach keinen Bedarf gegeben, auch nach 10 Jahren und 50000km ist nichts von Verschleiß festzustellen.


    Ich würde mir da keine großen Sorgen machen. Selbst wenn du viel fährst, sollten die Lager viele Jahre halten. Außerdem ist ein LKL nicht mal so eben gemacht und auch bei den Schwingenlagern ist das schon etwas Aufwand. Zum Hinlegen und drauf Warten das was kaputt geht . . . ist unnötig.


    Bei den Offroadern sieht das schon anders aus, aber da sind die Rad- und Schwingenlager auch fast schon normale Verschleißteile, kosten nicht viel und sind ruck-zuck getauscht. Und sebst dafür lege ich mir keine in die Garage, ich checke einfach regelmäßig und mache das dann bei Bedarf.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Wenns fällig war. Das läßt sih kaum voraussagen. Das LKL war eig. Immer das erste, und auch hier kann ich mich nicht genau festlegen.


    gesendet von meinem Huibuh mit Tabackqualm

    "Wenn du Gott siehst, musst du bremsen"

  • Hi, bis vor 19 Jahren war ich als Motorrad Mechaniker tätig, Erfahrung dienstlich mit: Kawa, Suzuki, Yamaha, Honda -
    Privat: Yamaha, Honda, BMW, Ducati u. Husquvarna.
    On Road Erfahrungen:


    Wenn Du willst dass es lange hätlt dann machs selber. Teile Lager ist unnötig, es verreckt eh immer das was nicht da ist.
    Beste Teileversogung: BMW, aber wenn Du das Ding länger als 8 Jahre haben willst nix mit elektrischem Bremskraftverstärker.


    Wenn Du immer was einsatzbereits haben möchtest: R100GS oder Africa Twin.
    Meine 91er GS/PD hab ich mit 14 Jahren und 143.000km in Bestzustand und getuned verkauft, der Käufer hat nun bald 300.000 drauf.


    Wenn wir 7,7 h Stunden Kundendienst Richtzeit ( reine Prüfzeit ) für eine 1100R hatten zuzüglich einstellzeizen hat der Chef schon gemault wenn wir nach 2,5 h nicht fertig waren.
    Eine VS 1400 hat nur 1,5 h Richtzeit, die muss nach 45 fertig sein. Usw...


    Turnusgemäss Lenkkopflager fetten und nachstellen geht da nicht. Ebensowenig Gabel Öl, ebensowenig, Schwingenlager usw...
    DAS VERKÜRZT DIE STANDZEIT DER LAGER BIS ÜBER DIE HÄLFTE!


    Neue Kärren haben wir schnellst möglich auspacken und "Zusammenstecken" müsseln, kurz drüberkucken und ab dafür...
    Nach 1000 Km kommt der eh wieder... dann gabs bloss Ölwexl und Bowdenzüger nachtellen... ( traurig')


    Ich hatlte das für Pfusch in Tateinheit mit Betrug.
    Einen Yamaha Händler eund einen ( ehemaligen ) Ducati Händler kenne ich, die arbeiten fair und korrekt. bei BMW sind es einige, jedoch leider nicht viele.


    Auf den Lehrgängen bei den Generalimporteuren haben wir mit Mechanikern anderen Motorradhäuser unsere Erfahrungen ausgetauscht... tja alles ähnlich.


    Der Brüller war eine Yam, vom Meisster einer anderen Werkstatt hat die Kundin hinten neue Bremsbesläg bekommen, der Blinfuchs hat beide Klötze auf eine Seite der Scheibe getan, auf der Anderen hat sich der Schwimmsattel mit den Alu Belaghaltern schön auf die Scheibe geschliffen...
    Bei guter fachgerechter Pflege :
    Radlager können ca. 70.000km
    Herkömmliche Schwingenlager unbegrenzt, bei BMW Paralever 40.000 bis 60.000
    Lenkkopflager bis 80.000 bei richtiger Lagervorspannung und alle 2 Jahre fetten,
    Mit Jährlich neu Fett auch länger
    Kette mit regelmäßigeg alle 300 km PFT Sprutz 15.000
    Mit Reiningung und Fett und Spannung alle 500 bis 1000 Km : 30.000
    Mit Kettenöler auch länger, Lettenspanjung zu wenig = übermässiger Getriebe Ausgangslagr und Radlager Verschleiss
    Gabelöl und Bremsflüssigkeit Jährlich wexeln Gabel Gleitbuxen bei Bedarf ca. 40.000 on Road, ( wenn man die Bremse auch wirklich beutzt... ;)
    Jedes Modell hat so seine Schwachstellen, jedoch verreckts nicht bei Jedem, also fahren biss es auffällig wird und dann tauschen oder überarbeiten.


    Wenn Du reg lmässig die Staubkappen der Lager reinigst, die Kettenspannund/Reinigst u, fettest, Umlenkung, Lakkopflager und Scheingenlager reingst und Fettest wirst Du irgendwann Verschleiss bemerken, dann iss immnoch Zeit die Teile zu besorgen und den Tausch zu planen...


    Ich mache meine Wtg selbst, weiss wie weit meine Ventile und Lager usw verschissen sind....


    Troztdem könnte es passieren dass von heut auf morgen ein Gabel Simmerring undicht wird. Bei BMW iss so ein Teil ruckzuck da, wo anders hab ihcnda auch adere Wartezeiten...

    Bremse erst wenn Du Gott siehst. RC. :angel:

  • Bei der Guzzi musst das LKL nach ca. 50.000km gewechselt werdem. Weil Wasser in der Lenksäule war. 8| Entweder war oben was undicht oder der Vorbesitzer hatte sie schon mit dem Hochdruckreiniger malträtiert.


    Radlager usw. sind noch original (ca. 60.000km)


    An der Kawa sind noch alle Lager original - bei rund 120.000km. Einzig die Gleitlager der Gabel wurden gewechselt, weil ich das Öl, Lager und Dichtringe hab tauschen lassen (was der Mechaniker gar nicht verstand, weil doch gar nichts nicht leckte).

    *Lille*

    • Official Post

    Irgendwann macht's halt die falschen Geräusche oder bewegt sich in die falsche Richtung. Dann heißt es Austauschen. EIGENTLICH halten die Dinger ja ewig. Ich kenne aber auch Leute (GSXR750 oder 1000), der das LKL wohl alle paar Jahre (ca. 20.000 km) wechseln musste. Bei dem besteht Motorrad fahren aber auch aus mit 270 über die Bahn peitschen. :huh:


    Beim Lenkkopflager meiner CB war das mit ca. 50.000 km nach etwa 18 Jahren im Eimer. Die anderen Lager wurden weder von meinem Vorbesitzer, noch von mir getauscht, also keine Ahnung.


    Ist ja an sich auch kein teurer Spaß. Die Lager kosten auch in gescheiter Ausführung sehr wenig, nur der Einbau ist halt mitunter wenig spaßig. Mein LKL musste seinerzeit sogar noch mit dem Schweißbrenner malträtiert werden. :pinch:


    Gruß,
    Thomas

  • Ich glaube, ich hab für's LKL keine 200€ inkl. tauschen gezahlt.


    Bei der Guzzi ging das damals schlagarbtig kaputt, indem der Käfig gebrochen ist. Mitten in der Kurve gab's einen Rucker und plötzlich war das Motorrad nicht mehr wirklich lenkbar. :cursing:


    Normalerweise verschleißen die Lager ja nur, und irgendwann sagt einem spätestens der TÜV, daß es fällig ist. Alternativ Motorrad vorne mal hoch nehmen und dann den Lenker langsam rechts-links drehen. Dann darf der nirgendwo "einrasten".

    *Lille*

  • Hab bisher meines Wissens nur mal das Lenkkopflager an der alten VFR gewechselt, bei ca. 80000 km. Ob es davor schon einmal gewechselt wurde, weiß ich nicht. Schwingenlager noch nie, Radlager auch nicht - letzteres wäre für mich aber überhaupt nicht erwähnenswert. Ein guter Schrauber prüft die eh kurz beim Räderwechsel, und dann käme bei Bedarf eben ein neues rein. Lager sind Massenware, die kosten nicht viel.


    Quote

    Ich glaube, ich hab für's LKL keine 200€ inkl. tauschen gezahlt.


    Bei der VFR waren es 130, das hab ich noch gut im Kopf.

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

  • :respekt: :goodpost: @swj:


    Quote

    Radlager können ca. 70.000km
    Herkömmliche Schwingenlager unbegrenzt, bei BMW Paralever 40.000 bis 60.000
    Lenkkopflager bis 80.000 bei richtiger Lagervorspannung und alle 2 Jahre fetten,
    Mit Jährlich neu Fett auch länger


    welchen Effekt hat das fetten?


    Und wenn man das LKL prüft und einfettet kann man direkt das Gabelöl mit neu machen. Wenn schon mal die Federbeine raus sind.


    Radlager wechseln ist ja an sich kein Akt. Die meiste Arbeit da dürfte das aus- und eintreiben sein.

  • Quote

    Und wenn man das LKL prüft und einfettet kann man direkt das Gabelöl mit neu machen. Wenn schon mal die Federbeine raus sind.


    Wieso sollte ich die Federbeine rausnehmen wenn ich das LKL fetten will?

    Der Norden fängt da an, wo die Leute aufhören zu

  • Wobei manche Modelle Hersteller echt beknackte Teile verbauen. Lenkkopflager Suzuki-> :efuck:

    Wir haben unsere Kinder weggegeben. Die Katze war allergisch.

  • Muss ich dazu nicht die Gabelbrücken abbauen?


    Bei Yamaha steht sogar in den Inspektionsplänen alle 20000 km fetten.

  • Bei der Gelegenheit: Woran merke ich eigentlich, dass z.B. das Vorderradlager verschlissen ist? Beim Auto hat man ja über Geräusche bei schnellen Kurvenfahrten oft einen Anhaltspunkt. Aber beim Mopped, mit Helmwind und womöglich noch Ohrenstöpseln ...

  • Ich beantworte es mir mal selbst. Da hilft nur Prüfen im Stand, z.B. durch Ausbau des Rades oder Aufbocken und jemand hinten runterdrücken lassen.

  • Die Versys hat 82000 gelaufen und noch alle Lager original.
    Die NTV hat bei 91000 vorne neue Radlager bekommen, hat 55 gekostet (freie Werkstatt).

    MO24 Team Reisen

  • Aber wie ich beim Fahren merke ob das Lager verschlissen ist würde mich auch interessieren.

  • Beim fahren? Gar nicht wahrscheinlich. Außer es qualmt :grin:
    Ich würde es machen, so wie hinten. Rad entlasten und dran wackeln.

    Wir haben unsere Kinder weggegeben. Die Katze war allergisch.

  • Effekt: altes, ev, mit Wasser verunreinigtes Fett erneuern erhöt die Standzeit erheblich. Einstellen, so fest dass es gerade so kein Spiel hat.


    Gabelbrücke oben anheben, oberes Lager raus und unten lässt es einige cm ab durch aufbocken ders Motorrades vorne,
    Dazu kann die untere Gabelklemmung zu bleiben... auch das Rad bleibt drinn


    Hatte bei der GS ein Alu Teil gedreht, mit Fettkanälen und Schmiernippeln unten, weil die Vrkleidung doof komstruiert war und viel Arbeit beim wegbau machte.


    Dass die bei Zuzuki nicht lange halten ist ein alter Hut. Die bekommen das nichtmal in nem fetten Alurahmen hin.
    Die Quote der Ausfälle war hier sehr hoch.
    Abhilfe bei Verzogenen Lagersitzen: entweder keinen Asiatischen billig Krempel kaufen ( = Suzuki, denn diese Tendenz zum Pfusch ab Werk zieht sich durch die ganze Kiste..l)
    Oder die Aussenlagerschale auf Untermass schleifen und einkleben, DAS IST NICHTS FÜR LEIEN!
    Die werden im hunderstel Bereich auf unetrmass gebracht und wärend des klebens fixiert dass die flucht dann stimmt.
    Selbst hier braucht man zur demontage keinen Schweissapparat, nur nen Heissluftfön, vernünftige Lagerabzieher vorausgesetzt.


    BMW wo licht ist, ist auch Schatten.... bei meiner damals waren die honteren Paralever Lager, also zw. Schwinge und hinterem Endantrieb ab Werk minnimla zu fest vorgespannt, 30.000 km, dann waren die hackelig und innen tief blau, so heoss wird dass dann...
    Einmal gescheit gemacht, dann hlät sehr sehr lange. ( Länge als due Lichtmaschienenwicklung... LOL )

    Bremse erst wenn Du Gott siehst. RC. :angel:

    Edited once, last by swampland-jumper ().

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