Superlight . . Beta X-Trainer 300

  • Heute große Bastelstunde an der kleinen Zwiebacksäge.


    Zuerst den Lufi erneuert, rechts der alte, links der neue, trocken und eingeölt.




    Dann die drei Dioden gecheckt, die faulen gerne mal ab. Sehen aber gut aus und sind meßtechnisch OK. Also wieder versiegelt und eingebaut.



    Dann die Dichtung von dem Kupplungsnehmer erneuert, ist von Rekluse.




    Und zuletzt noch einen neuen Geber für den Fahrrad (RB-Tour) Tacho. Den alten Fahrradgeber hats unten am Gabelfuß irgendwann dahin gerafft. Also eine kleines Alublech gebogen, gefeilt und mit einem Mini-Geber von Conrad auf der oberen Strebe der Bremszangenhalterung montiert . . . geht super mit dem original Magnet in der Bremsscheibe.




    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Bis auf den Kabelbinder (Gabelbinder?) sieht das aus, wie dafür gemacht!


    In den Sattelhalter wollte ich nicht bohren, die Strapse halten erst mal . . . mal schauen was eine V 2.0 ergibt :rolleyes:

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Gebogenes Blech nach oben verlängern, und die Schraube mit dem grünen Punkt verwenden (bzw. eine 5 mm längere Version der Schraube)?

  • Gestern gab es einen Test Ride der neuesten Beta Enduro Modelle 2020 auf der MX Strecke in Itterbeck. Bin hingefahren und hab mir die 4T Modelle vorgenommen. Aus unerfindlichen Gründen bieten Beta 350 - 390 - 430 - 490ccm Modelle, die sich nur durch den Hubraum und die entsprechende Mehrleistung unterscheiden. Zumindest die 390er und die 430 hatte man durch eine 400 ersetzen können. Leistungstechnisch sind schon die 350er auf extrem hohem Niveau. Aber Beta hat jetzt an jeder einen Mappingschalter bei dem von "Sonne" auf "Regen" umgeschalten werden kann. Das Mapping wirkt sich sofort auf die Fahrbarkeit aus, im Power Mode ist der Vorwärtsdrang, voarallem bei der 430 und 490er doch seeeehr heftig. Bei der 350er ist das deutlich angenehmer. Man muss zwar immer noch feinfühlig am Gas drehen, aber die Leistungsentfaltung ist längst nicht so brutal.


    Die Fahrwerke sind gut, wobei das eh auf das Fahrergewicht etc. eingestellt werden muss. Das läßt sich bei einer Standard Testfahrt nicht machen. Fragt sich ob die Verarbeitung und das bisher verbaute Plastik besser geworden ist. Das läßt sich erst nach 1-2 Jahren im Gebrauch beurteilen.


    Alles in allem ist es schon fast erschreckend, was man heute aus so einem 350er Motörchen rausholen kann. Früher war dafür fast das doppelte des Hubraums nötig. :shocked:

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Quote

    Aber Beta hat jetzt an jeder einen Mappingschalter bei dem von "Sonne" auf "Regen" umgeschalten werden kann.


    Was wurde aus der international etablierten "Schildkröte" / "Hase" Kennzeichnung, tztz.


    Hat das mit dem Hubraum vielleicht den Grund, zwecks Einteilung bei Wettbewerben?


    Wie ist eigentlich der Wartungsintervall bei solchen Bikes?

  • Hat das mit dem Hubraum vielleicht den Grund, zwecks Einteilung bei Wettbewerben?


    Ja sicher, aber heute kann man in der Klasse bis 500ccm auch mit einer 350er gewinnen. Die Einteilung in Hubraumklassen ist noch weit verbreitet, machen aber mit modernen Motorentechnik kaum noch Sinn. Gerade im Geländesport kommt es weitaus mehr auf Fahrbarkeit und geringes Gewicht an als im normalen Straßenbetrieb. Jeder kleine 4T Motor (ab ca 250ccm) einer Sport Enduro hat bereits mehr Leistung als ein Anfänger umsetzen könnte. Und beiden 2T ist das noch krasser, da liefern schon die 125er mehr Schub als für viele nutzbar wäre. Das liegt sicher auch an der kurzen Übersetzung der Sport-Enduros, aber eine moderne 350er liefert heute 50PS und einen Drehzahlbereich der mit einem älteren Einzyinder Motor undenkbar war.


    Wie ist eigentlich der Wartungsintervall bei solchen Bikes?


    So wie bei allen anderen Sport-Enduros auch. Die sind nach Betriebstunden zu warten. Wobei das wiederum sehr von der Art des Einsatzes abhängt. Im knallharten Profi-Sport ist nach 15-20h mindestens ein Ölwechsel fällig. Im Hobby Sport kann man sich damit deutlich mehr Zeit lassen. Wobei ein Ölwechsel kaum mehr als 10 Minuten dauert und mit ca 1,2L Öl und einem 6€ Filter auch keine großes Kosten verursacht. Ventilspiel ist mit etwas Geschick auch leicht selbst zu machen. Alles weitere braucht keine regelmäßige Wartung, das sind Verschleißteile die gewechselt werden, wenn sie aufgebraucht oder abgenutzt sind. Also Kette, Luftfilter, Zündkerze, Bremsbeläge, Rad- Schwingen- Lenkkopflager usw. Allgemein ist der Verschleiß im Offroadbetreib sehr viel höher als auf der Straße, dafür kosten die Teile auch meistens nicht die Welt und man kann vieles selber machen.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Die 8,5L Tankinhalt der Beta sind üblicher Sport-Enduro Standard . . aber der 2Takter ist halt ein Schluckspecht, so das an mehr als 110km nicht zu denken ist. Das ist dem Kollegen etwas zu mager, auch wenn wir auf den RB Touren nach spätestens 80km immer ein Tankstelle finden. Es gibt zwar einen größeren Tank (11L), aber der kostet 400€ :shocked: Der 2L Reservekanister im Rucksack ist da auch nicht gut aufgehoben. Gestern sehe ich dann das hier im Netz: Ein Endtopf ähnlicher Tank mit ca 2L Inhalt und an den original vorhandenen Befestigungen auf der linken Heckseite montiert. Das Teil gibt es so nicht zu kaufen, aber die Idee finde ich genial. Jetzt noch ein Auslass mit Schlauch und extra Benzinhahn zum Vergaser und dann sollten insgesamt 140km drin sein . . der nächste Winter kommt bestimmt, dann wäre Zeit für so ein Bastelprojekt.


    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Gestern gr0ßer Schraubertag an der kleinen Beta, Kickstarter eingebaut.


    Zuerst das Kühlmittel abgelassen und auch gleich das Öl. Auspuff, Bremshebel und Motorschutz runter. Dann die Wapu abgeschraubt und zur Seite gehängt, Antrieb der Auslasssteuerung getrennt und den Deckel der Reekluse entfernt. Dann den großen Deckel runter.




    Dann muss die Rekluse raus. Der innere Korb sitzt fast auf der Getreibewelle, also ein kleines Hiflsmittel gebaut und mit sanfter Gewalt das Teil runter bekommen. links oben in die Ecke, da muss der Kicker hin.




    Zuerst das Zwischenzahnrad, dann den eigentlichen Antrieb mit der Feder eingebaut. Kurzer Test mit aufgesetztem Kicker und dann alles wieder zusammenschrauben.







    Auspuff, Bremse und Motorschutz kommen morgen, . . . Öl und Wasser nicht vergessen.


    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Du hast die Beta ja jetzt schon einige Zeit, würdest du sie jetzt jemandem empfehlen der selbst nicht so viel schrauben kann (Öl, Kette. Lufi, Bremsbeläge etc natürlich schon) oder muss man doch immer ein auge auf alles haben?

  • Für jemanden der eine unkomplizierte und für den Enduro Einstieg optimal geeignete leichte und nicht so hohe Maschine sucht . . . auf jeden Fall. Die Beta ist echt leicht zu fahren und der Motor mit der zur RR reduzierten Leistung easy zu handeln. Sie hat zwar ihre kleinen Macken, aber das sind in erster Linie die Verarbeitung bzw. Qualität der Plastik Teile. Rahmen, Fahrwerk und Motor sind solide und ordentlich verarbeitet.
    Aber die Beta ist und bleibt ein 2 Takter . . die sind von Grund auf völlig anders als die gewohnten 4T Modelle. Wartungsarm sind die 2T eh, keine Ventile, kein Öl (nur im Getriebe) und bei einer Motorrevision ist es meist mit Kolben und Ringen gatan.
    Wer mit max 110km Reichweite auskommt (viel mehr brauchts bei Offroad Touren nicht), auf Gepäck verzichten kann und statt dessen eine quirlige und durchaus auch für härtere EInsätze geeignete Sport-Enduro sucht . . BETA X-Trainer :thumbsup:

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Inzwischen hat sich der Ölverbrauch auf ziemlich genau 0,2L auf 200km eingependelt. Das sind dann zwei Tankfüllungen a 7L. Also ein Verhältnis von etwa 70:1 . . das sollte passen. Mit den 0,6L Öltankinhalt sollten also maximal 600km oder 6 Tankfüllungen drin sein. Mit den 200mL Reservefläschen dann nochmal 200km oder zwei Tankfüllungen.

    Üblicherweise sind unsere Tagestrecken so um die 200km lang, also reicht das Öl für max 4 Fahrtage . . . besser noch einen Liter Reserve in den Kofferraum legen, man weiß ja nie.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • BDR529

    Added the Label Beta

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