Superlight . . Beta X-Trainer 300

  • Ein Kanal weniger ist nicht dramatisch . . und immer noch besser als nicht fahren zu können. Der blöde Mini Kühler der Beta kostet original ca 160€ . . und die hat noch einen zweiten, der kostet das gleiche.


    Habe inzwischen eine Alternative gefunden, kosten beide ca 160€ . . aber auch nur als Paar zu bekommen, außerdem mit langer Lieferzeit. Wir wollen am Sonntag nach Belgien auf Offroad Tour . . . da muss die Beta irgendwie dicht werden.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Nach dem, für die Beta mit Materialschaden, absolvierten Enduro WE in Kleinhau, ist sie wieder gerichtet.


    Neuer Kühler, neues Plastik Heckteil, neue Batterie, frisches Getriebeöl, neue Zündkerze, neues Kettenkit und den Gaszug/Griff auf Leichtgängigkeit gecheckt.


    1x kurz auf den Starter gedrückt und schon läuft sie wieder. Fehlt nur nach das Kennzeichen.. hat doch arg gelitten.


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  • Ein Stöpsel gegen Wassereintritt beim Hochdruckreinigen. Sonst saugt sich die Dämmwolle voll und das ist nicht so gut. Wichtig: "Remove bevore flight"

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  • Fehlt nur nach das Kennzeichen.. hat doch arg gelitten.

    Ihr Fahrer ist aber auch ein Gefahrensucher - geradezu unheimlich, in jedem Umlauf so viele Pannen und Missgeschicke.


    Habt ihr die Ursache für das klemmende Gas gefunden?

    VG
    Michael

  • Ja, der Fahrer ist da etwas "anfällig" ;)


    Der Schieber und der Zug sind einwandfrei, habe nur den Gasgriff etwas gelockert und ca 2mm nach außen verschoben. Lässt sich leicht drehen und die kräftige Feder holt den schnell wieder zurück. Ehrlich gesagt, bin ich mir gar nicht sicher, ob das wirklich ein Klemmer war. Er hatte sich schon öfters mit dem pötzlichen Anzug des 2T in Kombination mit der Rekluse "verhaspelt".


    Er benutzt die Kupplung einfach nicht und weiss auch nicht immer welcher Gang bzw. ob der Leerlauf drin ist. Dann geht im die Beta unterm Hintern weg und er hält sich dann auch noch am Lenker fest, statt die Körperhaltung in Erwartung der Beschleunigung nach vorne zu verlagern. Dann bekommt er sie nicht mehr eingefangen . . . und es geht dahin. =O


    Ich werde ihm empfehlen, sich auf die eher "weichen" RB Touren zu konzentrieren. Alles was schnelle Reaktionen und auch Körpereinsatz erfordert gar nicht erst versuchen . . .

    schont das Material und den Fahrer :saint:

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  • Er benutzt die Kupplung einfach nicht und weiss auch nicht immer welcher Gang bzw. ob der Leerlauf drin ist. Dann geht im die Beta unterm Hintern weg und er hält sich dann auch noch am Lenker fest, statt die Körperhaltung in Erwartung der Beschleunigung nach vorne zu verlagern. Dann bekommt er sie nicht mehr eingefangen . . . und es geht dahin. =O

    Der darf vorne fahren, würde ich sagen ;)

  • Solange das auf einer RB Tour ist . . kann er auch mal vorne fahren, Das klappt immer gut, auch wenn er nicht mehr so zügig fährt. Wird es technisch anspruchsvoller, fahre ich meistens vor und schaue mir an, ob er noch hinterherkommt . . .oder eine Umfahrung gesucht werden muss ;)

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  • Einfach zur nächsten RB Tour anmelden und dann darfst du mal fahren.. aber nicht meine KTM... wobei, die 100cm Sitzhöhe verhindern Schlimmeres. ^^

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  • Noch ein Foto vor der Instandsetzung. Den Kennzeichenhalter hats zerbröselt, mit Stein-Einlage. Das Teil kostet nur 28€ und ist in 10Min angeschraubt.


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  • Nach 6 Jahren sind die original Reibscheiben (6 statt 8) der Rekluse Kupplung an der Verschleiss Grenze. Der Ring selbst und die Stahlscheiben sind noch OK. Also neue Scheiben bestellt (80€) und gleich frisches Getriebeöl dazu.



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    Edited once, last by Sandman ().

  • Neue Beläge und gleich einen neuen Stift verbaut. Geht alles ohne Ausbau der Bremse und dauert kaum 10 Minuten.


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  • Der Schalthebel ist gebrochen, aber noch lässt es sich schalten.


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  • Nachdem wir nur die Reibscheiben getauscht haben, ist die Rekluse immer noch nicht zu 100% i. O. Also noch die Rekluse Stahlscheiben bestellt (7Stk. für 112€) und in 30 Minuten ausgetauscht.


    Moped auf die Seite legen (dann braucht auch kein Öl abgelassen werden) und den Deckel runter. Der Rest ist schnell erledigt und nach nochmaliger Feineinstellung nach den ersten 30km der gestrigen Tour trennt sie wieder einwandfrei und kuppelt bei leichtem Gasgeben auch zügig und vollständig wieder ein.


    Eigentlich müsste der original Kupplungskorb auch getauscht werden, der hat schon ordentlich Rattermarken an den Stegen. Aber nochmal 240€ investieren wollte der Besitzer erst mal nicht.

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  • Schalthebel und die Dichtringe von Antriebswelle und Schaltwelle sind geliefert... Einbau folgt in Kürze.


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  • Diesmal die lütte Beta auf die andere Seite gelegt, den alten Schalthebel demontiert, Kette und Ritzel runter und den alten Simmering rausgeprokelt.

    Den neuen mit dem Passtück vorsichtig eingesetzt und das gleiche mit der Schaltwelle. Bevor der neue Schalthebel und die Kette wider draufkommt, das Moped wieder aufgerichtet und über Nacht mit einem untergelegtem Papier stehen lassen . . am nächsten Morgen dann die Überraschung, eine deutliche Ölspur. Diagnose (jetzt wo das alles offen, sauber und gut einsehbar ist): Die dünne Papierdichtung unter dem Kupplungsnehmer ist ebenfalls durch.


    Für 3,50€ beim Freundlichen besorgt und in 10 Minuten ausgetauscht. Kette gereinigt (geht easy wenn die runter ist) und mit dem Ritzel wieder eingebaut. Zuletzt den Schalhebel montiert . . fertig ist die Knatterkiste zum nächsten Offroad Einsatz.


    So wie es aussieht, geht die XT im Frühjahr weg und wird durch eine KTM Freeride 250F oder evtl. die neue Beta Alp 4.0 ersetzt. Nach 7 Jahren und intensiver Nutzung (so viele BH hat wohl kaum eine andere 2T Beta auf der Uhr) wird es aber auch Zeit für was jüngeres.

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  • War die Welle denn auch in irgendeiner Form beeinträchtigt oder warum musstest Du die neu eindichten?


    Gruß,

    Thomas

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