KZ 440 LTD - Endlich wieder schrauben

  • An der Binnenalster bricht an der Z 440 beim Schalten eines der M5-Kugelgelenke der Umlenkung (vorverlegte Rasten). Da ist einfach die M5 Schraube durchgebrochen. Also Umlenkung demontiert, Schalthebel mitm Tüddelband fixiert damit der nicht runterfällt und dann den 3. oder 4, Gang eingelegt um weiterfahren zu können. Weiter zur Garage eines Kumpels wo er noch einen Kawasaki-Kickstarterhebel gefunden hat. Der passt auf die Schaltwelle und schon hab ich ne coole Hackenschaltung:


    img_20200816_222015h6k8i.jpg


    img_20200816_2220279yjag.jpg


    Hochschalten mit der HAcke ist mega lässig. Aber runterschalten ist ne Qual. Egal, damit konnte man erstmal fahren...



    Nach einer Woche hab ich danna uch die Kugelgelenke durch neue ersetzt; Schaltung also wieder ganz normal. Den Luftfilter habe ich jetzt auch eingeölt und das Standgasgemisch noch etwas fetter gemacht.


    Fährt immer noch etwas komisch und wollte letztens in warmem Zustand nciht anspringen. Mit leicht gezogenem Choke gabs dann auch gleich ein fieses Motorklingeln. Mit Anschieben gings dann. Als ich das zuhause nochmal versucht habe zu reproduzieren ist sie natürlich sofort mehrmals angesprungen. Also nochmal Handbuch gewälzt und nach den Zündkerzenspezifikationen geguckt. Hab die falschen, mit Entstörwiderstand, gekauft. Hab also einen Entstörwiderstand in den Steckern und auch in den Kerzen.


    Hoffe das die richtigen Kerzen, ohne Entstörwiderstand, einige der Problemchen beseitigen...

    Der Norden fängt da an, wo die Leute aufhören zu

  • Der Deckel da, der schreit förmlich danach, dass hier noch dringend etwas hin muss.


    Der 3d-Drucker kann da sicher was Schönes produzieren, was hier genau hinpasst. ;)

    Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

  • Der Deckel da, der schreit förmlich danach, dass hier noch dringend etwas hin muss.


    Der 3d-Drucker kann da sicher was Schönes produzieren, was hier genau hinpasst. ;)

    Ja, da werd ich mir nochmal was einfallen lassen. Erstmal gucken wie sich die andere Teile so im Einsatz schlagen.



    Ich habe zwischenzeitlich neue Kerzen eingesetzt. B7ES anstatt von BR7ES. Damit klingelt sie nicht mehr, springt besser im warmen Zustand an und läuft insgesamt "gefühlt" besser.


    Der selbstgedrucklte Kennzeichenhalter hat 100 km frei schwingend montiert gut funktioniert. Da der doch ordentlich gewackelt hat, habe ich ihn dann mal ein wenig fester gezogen. Die dann auftretenden Belastungen innerhalb des Bauteils haben nach 10 km zu einem Riss geführt:


    kzh1l2jzg.jpg


    kzh2soj2q.jpg


    Ein neuer Kennzeichenträger aus Edelstahl ist in Arbeit; zwischenzeitlich bin ich erstmal mit einem seitlichen Kennzeichenhalter unterwegs; war schnell zurechtgebogen.

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  • Und dann hat letzten SAmstag beim Versuch die Höchstgeschwindigkeit auszufahren der Tacho wieder die Grätsche gemacht. Zeiger hat sich überschlagen und steht auf 140. ICh hatte erst in Erwägung gezogen, einen 10€ Chinatacho zu nehmen. Doch eine Probefahrt mit GPS nebenbei brachte dann die Gewissheit, dass der Chinatacho ca. 30% zuviel anzeigt.


    Da ich keine Lust auf einen erneuten Reperaturversuch des Originaltachos hatte und mir was gönnen wollte, habe ich mir dann einen Daytona Velona W Tacho mit integriertem Drehzahlmesser bestellt:


    tajhjmm.jpg

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  • Kraßem Stilmix :O

    Ja....geht so ne? Hätte auch optisch am liebsten den Originaltacho behalten. Aber ich habe drei Originaltachos hier und bei allen ist die Nadellagerung nach fast 40 Jahren nicht mehr im besten Zustand. Im besten Fall flatter die NAdel ab 80 nur ein bisschen.


    Der hier fällt m.E. stilistisch nur aus dem Rahmen wegen des Kilometerzählers. Und er sieht als noch neu aus....

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  • Da die Karre immer so hypersensibel am Gas hing, im Stand irgendwann immer ausging und beim Synchronisieren der Vergaser die eine Luftsäule immer son bisschen oszillierte, habe ich den Vergaser nochmal aufgemacht:



    Erkenne den Unterschied. Rechts die Federn aus nem gedrosseltem deutschen Vergaser als Vergleich...


    Hab jetzt zwei dicke Federn aus den USA bestellt.

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  • Wer macht denn sowas:wacko:

    Kann gut sein das ich die verbaselt habe. Hatte erst gedacht ich hätte die evtl. mit nem anderen Vergaser verkauft, aber in die kleinen 32er Vergaser passt die ja gar nicht rein.


    Das Paket aus den USA wird auch wieder ne spannende Sache:

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  • Vergaser machen mir auch Gänsehaut. :pinch: Das schiebe ich bei der Transe auch noch weit vor mir her.

    *Lille*

  • Oh, auch Einspritzdüsen können sich "auflösen" und wie sowas kurz vor endgültigem Auseinanderfallen aussieht, habe ich bei der Norge sehen dürfen. :wacko:


    Allerdings sind die bei Guzzi auch deutlich preiswerter als bei den fernöstlichen Produkten, wie mir der freundliche Schrauber versichtert hat, als er deren Preis erfuhr.


    Lang ist's her.

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  • Vergaser und Instrumente sind halt die einzigen feinmechanischen Teile an sonem Mopped. Braucht man Gefüüüüüühl.


    Das interessante ist ja auch, das jedes meiner Vergasermoppeds nen ganz eigenen Geruch hat. Die XX riecht nach dem abstellen noch derbe lange nach Abgasen, bei der Z riecht man vorallem den Sprit und bei der XL ist es noch das ausgewogenste Odeur ohne irgendwelche besonders prägnanten Noten...


    Bei der XX hätte ich gerne ne Einspritzung, allerdings auch nciht so dringend, als daqs ich ernsthaft über nen Umbau nachdenken würde.

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