Meine Honda CRF1000 L - Africa Twin

  • Heute aus versehen 730KM an nahezu einem Stück abgerissen. Nur sehr wenige und kurze Pausen.


    Ich muss sagen... für mein normales Fahrprofil (~300-500km / Tag) reicht das Setup wie es ist. Für nen IronButt (1.600 KM in 24 Stunden) bräuchte ich aber noch etwas Zubehör...mindestens tiefere Fußrasten und nen besseren Sitz. Vllt. auch was am Lenker... Mh, mal sehen.


    Vorerst steht noch eine Ventilspielkontrolle an und neue Reifen... die TC musste heute mehrmals eingreifen bei dem Mistwetter.

  • Es ist mal wieder so weit. Die unschöne Seite des Motorradfahrens.

    Große Inspektion, neue Reifen. :Honda:  ;(


    Der Anakee Wild hat mir insgesamt gute Dienste geleistet. Bei meinen Offroadausflügen war der sehr in Ordnung, auf der Straße absolut akzeptabel. Auf Bitumen bin ich das eine oder andere mal gerutscht aber das gehört dann wohl dazu. nur Reichweite kann er so gar nicht. So sah er neu aus:


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    Und so nach 7.500 KM:


    Ich bekomme tatsächlich endlich mal den Reifen, den ich seit den letzten fünf Reifenwechsel haben möchte.

    K60 Scout :)


    Mal sehen, ob er dem Hype gerecht wird oder ich mich den wenigen Online-Skeptikern anschließen werde.

  • Verschwenderisch!... der hätte noch 1000km Strasse mitgemacht. ;)

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Ich bekomme tatsächlich endlich mal den Reifen, den ich seit den letzten fünf Reifenwechsel haben möchte.

    K60 Scout :)


    Mal sehen, ob er dem Hype gerecht wird oder ich mich den wenigen Online-Skeptikern anschließen werde.

    Berichte mal, auf den schiele ich auch ab und zu. Bin mir nur unsicher, ob ich damit auf der Straße nicht zu viel Grip aufgebe.

    Yamaha Ténéré 700 (2022 - ?)

    Suzuki V-Strom 1000 (2018 - 2022)

    Suzuki Bandit 1250 SA (2015 - 2018)

    Yamaha XJ 600 S Diversion (2013 - 2015)


    :japan:

  • Der Scout hat auf der DR in den Alpen sehr gut funktioniert und war auch nicht platt zu bekommen. Allerdings zerren bei einer DR deutlich weniger Pferdchen am Reifen

  • Bin mir nur unsicher, ob ich damit auf der Straße nicht zu viel Grip aufgebe

    Ich hatte den K60 auf der GS. Die hohe Laufleistung muss irgendwo her kommen. Im Vergleich zum Pirelli Rally STR oder zum Dunlop Trailmax Raid hat der K60 aber weniger Grip. Kommt halt darauf an, wie schnell man unterwegs sein will. Für eine entspannte Reise ist der K60 eine gute Wahl, wenn es sportlicher sein soll, würde ich die anderen bevorzugen.

    Ich persönlich fühle mich auf dem Pirelli oder Dunlop einfach viel sicherer und nehme die erheblich geringere Laufleistung in Kauf.

    VG
    Michael

  • Im Vergleich zum Pirelli Rally STR

    Den hatte ich ja in Rumänien und ich möchte einfach nicht 4x pro Jahr die Reifen wechseln :D Von daher versuch ich es mal mit dem K60Scout

    edit: QUATSCH! Ich hatte ja den Karroo 3, nicht Rally STR. Keine Ahnung warum ich die immer durcheinander werfe.


    Mit Pirelli hatte ich immer sehr gute Erfahrungen, vllt. versuche ich den mal für das nächste Vorhaben.

  • Mit dem Pirelli STR habe ich auch viele gut Erfahrungen gemacht. Aber der Vorderreifen bietet mir im losen Schotter zu wenig Seitenführung. Und das viel größere Problem ist psychologischer Natur: Mit dem STR hab ich mich bei Regen einmal so plötzlich und unvorhersehbar wegen null Grip am Vorderrad auf die Nase gelegt, danach habe ich einfach kein Vertrauen mehr in den Reifen finden können. Klingt blöd, aber irgendwie hab ich mein Unterbewusstsein nicht davon überzeugen können, dass der Reifen funktioniert.

    Mit dem Conti TKC 70 (hinten in Rocks-Ausführung) bin ich eigentlich sehr zufrieden, der hat auch etwas mehr Seitenführung vorne im Dreck, aber auch da hätte ich gerne noch ein klein wenig mehr. Daher jetzt die Frage, wieviel Kompromiss dann auf der Straße auf mich zu kommt.

    Aber ich will die ja nicht deinen AfricaTwin-Thread zerlabern, vielleicht stelle ich die Reifenfrage demnächst mal in meinem T7-Thread.

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    :japan:

  • Aber ich will die ja nicht deinen AfricaTwin-Thread zerlabern, vielleicht stelle ich die Reifenfrage demnächst mal in meinem T7-Thread.

    Der Dunlop Trailmax RAID (bei meiner aktuell montiert) ist etwas geländegängiger als der STR und auf der Straße nicht schlechter als der STR. Bei Nässe soll er gut sein, was ich selber noch nicht getestet habe. Aktuell mein Favorit.

    Und das viel größere Problem ist psychologischer Natur: Mit dem STR hab ich mich bei Regen einmal so plötzlich und unvorhersehbar wegen null Grip am Vorderrad auf die Nase gelegt, danach habe ich einfach kein Vertrauen mehr in den Reifen finden können. Klingt blöd, aber irgendwie hab ich mein Unterbewusstsein nicht davon überzeugen können, dass der Reifen funktioniert.

    Genau so ist es bei mit mir dem K60. Mit dem bin ich bei Nässe auf der GS aus der Kurve geflogen. Keinerlei Vertrauen mehr...

    VG
    Michael

  • Das liegt dann aber doch in den seltensten Fällen am Reifen oder? Unabhängig von der psychologischen Wahrnehmung.


    Man sagt doch immer, dass es keine schlechten Reifen mehr gibt.


    Ich denke es ist auch von der Fahrweise abhängig. Mir reicht sogar der Grip von dem Anakee Wild :D

  • Man sagt doch immer, dass es keine schlechten Reifen mehr gibt.

    Den Sinn dieses Spruchs habe ich nie verstanden. Ein Reifen mit sehr hoher Laufleistung hat nicht das Grip-Niveau eines sportlichen Reifens. Schlecht sind beide nicht, man muss nur wissen was man will. Einen Ich-kann-alles-Reifen gibt es nicht.


    Und natürlich liegt es am K60, wenn der in der Kurve weniger Grip hat als ein STR. Das ist keine psychologische Frage. Einen K60 darf man nicht so fahren wie man den STR fahren könnte.

  • Ein Reifen mit sehr hoher Laufleistung hat nicht das Grip-Niveau eines sportlichen Reifens.

    Und genau das gilt auch für Offroad Reifen. Eine Stolle bringt dich überall durch, geht auf der Strasse aber schneller ein als man schauen kann.

    Ein eher mäßig profilierter ist für die Straße und bei trockenem Offroad Untergrund perfekt, aber sobald etwas Sand oder Matsch ins Spiel kommt, ist der Vortrieb schnell dahin.


    Und dann ist ganz sicher noch die Fahrweise (sportlich- touristisch- cruisen) ein entscheidender Punkt. Mein Kumpel mit der Beta XT 300 fährt die gleichen Stollen Reifen mit dem gleichen Abmaßen und dem gleichen Druck, die ich auch auf meiner EXC 350 habe. Seine vorderen Stollenkanten (Hinterrad) sind viel schneller rund als meine, obwohl ich im Schnitt flotter unterwegs bin, immerhin 25kg (mit Moped) mehr auf die Waage bringe und die KTM irgendwas um 10PS mehr liefern kann..

    Ihn hat das auch gewundert, aber wenn man mal hinter ihm herfährt, bemerkt man schnell den Grund. Er rollt relativ langsam in/durch eine Kurve, aber sobald das Vorderrad wieder geradeaus zeigt, gibt er Stoßgas. Das macht er auch zwischendurch und zieht dabei immer eine 5m lange Spur in den Schotter. . . "weil der Motor dabei so schön laut ist" ist sein Argument. . . das kostet halt Profil und macht eher langsamer als schneller . . aber wenns ihm Spass macht.


    ------- -------- -------- -------- = Ralf fährt vorne ^^

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Das liegt dann aber doch in den seltensten Fällen am Reifen oder? Unabhängig von der psychologischen Wahrnehmung.

    Natürlich liegt das nicht am Reifen. Ändert nix daran, dass ich mit dem STR immer genau in der leichten Schräglage, bei der mit der Vorderreifen weg geschmiert ist, plötzlich sehr verkrampft auf dem Motorrad saß.


    Merke: andere Reifen kaufen ist billiger als Therapie :bg:

    Yamaha Ténéré 700 (2022 - ?)

    Suzuki V-Strom 1000 (2018 - 2022)

    Suzuki Bandit 1250 SA (2015 - 2018)

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    :japan:

  • :D :D


    Unterschiedliche Stollenprofile gibt es selbst beim MTB. Da geht es aber eher drum wie schnell und gründlich der Matsch wieder aus dem Profil raus geschleudert wird. Aber die Matschreifen haben dann andere Nachteile, dass sie zb im Anlieger einknicken weil die Stollen so relativ weich sind...

  • Da geht es aber eher drum wie schnell und gründlich der Matsch wieder aus dem Profil raus geschleudert wird

    Das ist beim Offroad Moped nicht anders. Für ordentlich Grip muss eine möglichst "scharfe Kante" beim Abrollen des Reifens in den Boden greifen können. Ist diese aufgrund der schmalen negativ Profile verstopft, hat man schnell einen Slickreifen. Aus dem schmalen negativ Profil schleudert sich dann auch nix mehr raus, zumal so ein Stollen am Boden auch ordentlich gequetscht wird und beim Entspannen das negativ Profil wieder freigibt.

    Nicht ohne Grund wird bei sehr weichem Untergrund mit wenig Druck (unter 1bar) gefahren, dadurch arbeitet das Profil (Stollen) noch mehr und hat gleichzeitig mehr "Kontakt" Kantenfläche am Boden.


    Es gibt Situationen, bei denen ist selbst eine Stolle am Ende . . da hilft nur noch zusätzliche Muskelkraft.




    Sorry HenDre . . dein Thread ;)

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Nicht ohne Grund wird bei sehr weichem Untergrund mit wenig Druck (unter 1bar) gefahren, dadurch arbeitet das Profil (Stollen) noch mehr und hat gleichzeitig mehr "Kontakt" Kantenfläche am Boden.

    einer der Gründe warum ich Tubeless beim MTB fahre.

  • Würde auch gerne Moose ausprobieren, aber das Zeug kostet pro Reifen ca 100€ . . da packe ich hinten lieber einen Elefantenschlauch mit 4mm Stärke für 25€ rein und nehme als Ersatz einen einfachen 19" für vorne und hinten für 15€ mit. Moose entspricht auch nur etwa 0,7bar . . das wäre mir für manches Gelände etwas zu wenig.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Sandman

    einmal kannst es doch testen, ist doch nicht so viel Geld kaputt dabei,


    und wenn man nicht dakar fährt, hält so ein Moose ja auch , liest man zumindest.


    Und wenn du dann feststellst, dass es so geil ist, dann kannst dich immer noch entscheiden was in Zukunft machst.

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