Meine Honda CRF1000 L - Africa Twin

  • Sooo, die Barkbuster sind montiert, das Navi kabel fast.


    Merke: Mit über 30 raven, um 9 Uhr nach hause kommen, 2 Stunden schlafen und dann am Mopped schrauben, kann auch nicht gut gehen.


    Ich habe leider zwei (!) der super weichen Aluschrauben von den Barkbustern durchgedreht, das Resultat ist, dass ich es rechts nicht mehr lockern/verschieben kann :sostupid:

    Leider ist mir das auch erst aufgefallen, als ich bemerkt habe, dass ich den Bremshebel nicht mehr bewegen kann, weil er gegen den Barkbuster drücken würde.

    ALSO: Bremse etwas nach oben verstellt, konnte die Barkbuster ja nicht mehr justieren. Muss da wohl mal die Schrauben ausbohren oder ähnliches, aber jetzt erstmal nicht. Jetzt geht's ganz gut.


    Eine Befestigungsschraube des Windschilds ist beim handfesten! Anziehen einfach abgebrochen...da steckt jetzt ne halbe Schraube drin, der Windschild hält nur an einer Schraube. Auch nicht so geil. Evtl. kriege ich die Schraube aber mit ner Mutter oder sowas raus, mal was überlegen.



    Die Suche nach Strom dauerte dann doch deutlich länger, ich hatte erwartet, dass meine Griffheizung am vorderen Zubehörstecker, meine USB Steckdose am seitlichen Zubehörstecker und mein hinterer Zubehörstecker noch frei ist. Tja: Nach meiner Suche ist der vordere noch frei, der hintere von der Griffheizung belegt und der seitliche auch noch frei, weil meine USB-Steckdose mit Kabeldieb montiert wurde. Hä?


    Da der vordere Zubehörstecker sehr schlecht zu erreichen ist besorge ich mir jetzt noch das Gegenstück zum Honda USB Stecker (die Original USB Steckdose kommt mit dem passenden Part, mir wurde aber eine Zubehörsteckdose verbaut, weil OEM nicht lieferbar war), dann ist das Navi auch montiert.


    Kabel habe ich soweit schon verlegt und auch der Spannungswandler ist bereits montiert.


    Fotos folgen.

  • Genau deswegen bin ich kein Fan von den Barkbustern. Wenn Du die AT damit umschmeißt, wird sich der Bügel zwangsweise verbiegen. Und wenn's gut läuft, verbiegt er sich so, dass der Brems- bzw. Kupplungshebel am Bügel anstößt.


    Ich werde mir mittelfristig kurze Hebel für die CRF holen, glaube, damit komme ich hier besser zurecht.


    Gruß,

    Thomas

  • Wie willst du denn das Moped umschmeissen, damit die Bügel sich verbiegen und an den Hebeln anstoßen?

    Seitlich wird das wohl nicht funktionieren und vorne eigentlich auch nicht.

    Oder mir fehlt gerade die Vorstellungskraft :/

    Ich verwende extra die Barkbusters, damit die Hebel möglichst gut geschützt sind. Allerdings habe ich auch trotzdem kürzere und klappbare Hebel an den Motorrädern verbaut.

  • Wie willst du denn das Moped umschmeissen, damit die Bügel sich verbiegen und an den Hebeln anstoßen?

    Seitlich wird das wohl nicht funktionieren und vorne eigentlich auch nicht.

    Schlag den Lenker ein und schmeiß die Karre um, dann haste es. :) So hab ich's gemacht.


    Gruß,

    Thomas

  • OK, gegen praktische Erfahrungswerte will und kann ich nicht anstinken😉

  • Die geschlossenen Barkbuster sind oft nicht so stabil, als das die bei einem Umfaller (Offroad öfter vorkommen) sich nicht verbiegen oder auf dem Lenker Verdrehen. Ausserdem haben viele Mopeds einfach zu grosse Hebel, die sind vielleicht für ein Strassenmoped mit Seilzug Kupplung noch gut, aber im Gelände ist es besser, kurze Zwrifingerhebel zu haben.


    Die stehen auch nicht so weit ab und sind deshalb auch nicht so Sturz gefährdet. Ausserdem lockert man die Klemmung ein wenig, dann Verdrehen die sich beim Sturz, brechen aber nicht sofort. Da brauchts dann auch keine Barkbuster mehr.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Hab mal die Fotos reineditiert.


    Für die nun leerlaufenden Distanzen des OEM Handschützers muss ich mir noch Gummischeiben besorgen, sieht sonst blöd aus. Manche schneiden einfach die Stücke des OEM Handschützes ab, möchte aber die Möglichkeit haben zurück zu bauen.


    Hat jemand eine Idee wie ich die durchgedrehten Schrauben raus bekomme und gegen neue ersetzen kann, also ohne die Handguards zu beschädigen?

    Ich habe ein etwas ungutes Gefühl damit loszufahren, wissend, dass ich bei Verbiegen o.ä. nicht wieder nach unten stellen könnte.

    Das sind diese beiden:

  • Die Schrauben gehen auch nicht mehr raus? Auch nicht mit Druck auf den Spalt während du drehst?


    Ich würde auch vermuten, dass nicht das Gewinde der Schrauben kaputt ist, sondern die Gewinde in der Aufnahme. Dann hilft nur durch größere Schrauben ersetzen und neue Gewinde einschneiden.

    VG
    Michael

  • Ne das sind definitiv die Schraubenköpfe, der Inbus greift gar nicht mehr. Das sind ganz weiche Aluschrauben, dafür war wirklich nicht viel Kraft notwendig. Hab die nicht mal mit ner Knarre durchgedreht, sondern nur mit Handgriff. Montagsschrauben erwischt? :D


    Was ich noch nicht versucht habe ist diese Schlüssel zu verwenden, die auch einen "abgerundeten" Kopf haben, keine Ahnung wie man das nennt :D

  • Ne das sind definitiv die Schraubenköpfe, der Inbus greift gar nicht mehr. Das sind ganz weiche Aluschrauben, dafür war wirklich nicht viel Kraft notwendig. Hab die nicht mal mit ner Knarre durchgedreht, sondern nur mit Handgriff. Montagsschrauben erwischt? :D

    Ach so der Kopf ist durch. Dann hilft ggf. der größtmögliche Torx, den du mit leichten Schlägen da rein bekommst.

    Sonst den Kopf ausbohren, da kommst du ja nicht ans Gewinde.

    VG
    Michael

  • Was ich noch nicht versucht habe ist diese Schlüssel zu verwenden, die auch einen "abgerundeten" Kopf haben, keine Ahnung wie man das nennt

    Die bringen dir gar nichts. Sind auch Inbus-Schlüssel nur mit noch geringerer Auflagefläche. Die kann man schräg ansetzen, beschädigen dir die Köpfe aber noch schneller, wegen der geringen Fläche zur Kraftübertragung.

    VG
    Michael

  • Ach so der Kopf ist durch. Dann hilft ggf. der größtmögliche Torx, den du mit leichten Schlägen da rein bekommst.

    Sonst den Kopf ausbohren, da kommst du ja nicht ans Gewinde.

    Oder, wenn sonst nix mehr hilft mit einem Dremel einen Schlitz in den Kopf schneiden und dann mit einem Schlitzschraubendreher dein Glück versuchen. Aber davor würde ich es auch erstmal mit einem Torx probieren, der ne Nummer größer ist.

    Was mir bei Kreuzschlotz-Schrauben schon mal den Arsch gerettet hat ist ein dünnes Gummiband, welches man über den Kopf legt.

    "Reality is on a delay. For you, nothing is now. Realizing this fact is unsettling. If we can only react to the past, how do we manage to navigate the present? It's easy to spiral into a treatise on free will while in the fetal position, overthinking our forever past." - Kyle Hill

  • Wenn die Schräubchen so weich sind, kannst du die im 0,nix einfach aufbohren. Wenn das Vorderteil der Klemme dann runter ist, hast du Platz um den Gewindestift mit der Zange zu packen.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Wenigstens nicht nur ich :D

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  • Weitere Ideen: Schraubzwinge oben oder unten auf Werkstück, Spalt verkleinert sich gegenüber - Schraube wird los.


    Gewinde seitlich in Spalt durchsägen/schneiden/dremeln


    Am einfachsten ist es vermutlich, einen großen Schlitz in der Schraubenkopf zu sägen oder dort ein Bit rein zu hämmern, das du mir einer großen Knarre drehen kannst.

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