01. August 2020 ab 10 Uhr am Brandenburger Tor

  • Hallo ihr,

    folgendes habe ich bei Facebook gefunden, vielleicht hat ja jemand Interesse:


    Ich fordere alle Motorradfahrer und alle Clubs auf, sich am am Samstag, den 01. August 2020 ab 10 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin zu treffen.

    Sollte dieser Aufruf zu Erfolg führen, werde ich dieses Treffen anmelden und auch für die Bühne sorgen.

    Ich möchte mir nicht vorwerfen lassen, nichts unternommen zu haben, sondern gegen die kranken Pläne zu demonstrieren, die uns das Motorrad fahren an Sonn- und Feiertagen untersagen wollen.


    Bitte teilen- umso mehr erfahren von diesem Vorhaben!


    Und hier der Link:

    https://m.facebook.com/story.p…459934&id=100002205500688

    • Official Post

    ...
    Sollte dieser Aufruf zu Erfolg führen, werde ich dieses Treffen anmelden und auch für die Bühne sorgen.

    ...

    Uff, und ich dachte für einen Moment, es ginge gegen die Covid19-Impfpflicht... :grin:

  • Ich werde nicht kommen.

    Die Anwohner an diesen überaus beliebten Strecken (Harz, Eifel u.s.w.) haben ein Recht darauf, von so mancher Knalltüte verschont zu bleiben.

    Sollte mal eine Demo organisiert werden, die sich gegen unnötigen Motorenlärm richtet - dann komme ich.

    Es sitzen ja auch Knalltüten hinterm Lenkrad.

    Aussehen, Farbe, Sitzposition, "unbedingt" notwendige Motorleistung und auch Klang eines Motorrades sind Geschmacks- bzw. Ansichtssache. Lärm ist keine Ansichtssache. Der Staat sollte, wie ein Arzt, nicht die Erscheinungen (Symtome) bekämpfen, sondern die Ursache.


    Reinhard

  • Sorry aber man kann deutsche Motorradfahrer alle ins Lager sperren, einige der betroffenen Motorradfahrer werden das OK finden.

    Laufen hier wirklich so viele Verstrahlte rum?

    Gerade in DE gehört mal aufgeräumt mit den Schikanen gegen Motoradfahrer, das ist ja nimmer lustig dort.

  • Sorry aber man kann deutsche Motorradfahrer alle ins Lager sperren, einige der betroffenen Motorradfahrer werden das OK finden.

    Laufen hier wirklich so viele Verstrahlte rum?

    Gerade in DE gehört mal aufgeräumt mit den Schikanen gegen Motoradfahrer, das ist ja nimmer lustig dort.

    Hallo "Schutwegräumer",

    du hast meinen Beitrag #3 negativ bewertet. Das ist nicht nur ok so, sondern auch erwünscht. Es ist immer gut, wenn man eine andere Meinung hört. Das führt manchmal zum Überdenken der eigenen.

    Ich versichere dir, ich bin nicht verstrahlt. Ich schrieb Zitat:

    "Sollte mal eine Demo organisiert werden, die sich gegen unnötigen Motorenlärm richtet - dann komme ich."

    Du bist also für unnötigen Lärm ?

    Weiterhin schrieb ich, Zitat:

    "Aussehen, Farbe, Sitzposition, "unbedingt" notwendige Motorleistung und auch Klang eines Motorrades sind Geschmacks- bzw. Ansichtssache. Lärm ist keine Ansichtssache. Der Staat sollte, wie ein Arzt, nicht die Erscheinungen (Symtome) bekämpfen, sondern die Ursache." Du bist da anderer Ansicht ?

    Wenn das so ist, liegt der Lärmpegel deines Motorrades sicherlich erheblich über 95 dB. Dann bist du einer der diese aktuellen "Schikanen" bewirkt hat. So wie du die Maßnahmen als Schikanen bezeichnest, könnten die Anwohner an den begehrten kurvenreichen Strecken von permanenter Körperverletzung sprechen. Das eine ist so unsachlich, wie das andere.

    Wenn meine Annahme zutreffend ist (weit über 95 dB), dann wünsche ich dir viele "erfolgreiche" Kontrollen aber auch die Stilllegung deines Bike's.

    Reinhard

  • Man sollte schon differenzieren zwischen einem nachvollziehbaren Ziel (Lärmschutz) und den vom Bundesrat geforderten Maßnahmen (Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen für alles was 2 Räder und einen Verbrennungsmotor hat). Gegen die MAßNAHMEN richtet sich der Protest, nicht gegen das Ziel.


    Gruß - Pendeline

  • Wenn das so ist, liegt der Lärmpegel deines Motorrades sicherlich erheblich über 95 dB. Dann bist du einer der diese aktuellen "Schikanen" bewirkt hat. So wie du die Maßnahmen als Schikanen bezeichnest, könnten die Anwohner an den begehrten kurvenreichen Strecken von permanenter Körperverletzung sprechen. Das eine ist so unsachlich, wie das andere.

    Wenn meine Annahme zutreffend ist (weit über 95 dB), dann wünsche ich dir viele "erfolgreiche" Kontrollen aber auch die Stilllegung deines Bike's.

    Reinhard

    wenn das motorrad im schein die werte hat, kann doch der käufer erstmal nix dafür.


    Der Käufer will ne neue GS, nur als Beispiel, und welcher Lärm im Schein steht, hat doch bisher keinen Interessiert, weil man davon ausgeht, das BMW nur das macht was legal ist.

  • Natürlich kann der Käufer was dafür was er kauft.

    Niemand ist gezwungen ein (wenn auch mit normgemäßen Tricks legal) lautes Motorrad zu kaufen.


    Für mich ist geringe Lautstärke des Motorrades ein wichtiges Kaufkriterium - nicht primär wegen der Anwohner, sondern weil ich den Lärm den ganzen Tag hören muß.


    Leider geht die Entwicklung da seit Jahren in die falsche Richtung, so daß inzwischen selbst Motorräder 'seriöser' Hersteller wie BMW unnötig laut sind und es schwierig ist überhaupt was leises zu finden. Zudem ist die Recherche schwierig, da dies in den von den Herstellern veröffentlichten technischen Daten i.a. nicht mit angegeben ist.


    Daher war eine Gegenbewegung zu erwarten, denn das Problemn ist ja nicht neu. Und es ist bedauerlich daß die Hersteller das Problem durch Ausnutzen technischer Tricks verschärft haben.


    Ich halte die ins Auge gefaßten Maßnahmen für falsch und nicht zielführend - fürchte aber daß es erst schlimmer werden muß bevor es besser wird.

  • . . . ich möchte gar nicht die vielen Unschuldigen herausfinden. Nicht der Hersteller, nicht der TÜV und auch nicht Flensburg ist "schuld". Verantwortlich für sein Fahrzeug ist ausschließlich der Halter.

    Die aktuelle Situation an manchen Strecken ist mehr als kritisch.

    Seit vielen Jahren ist das für Verkehrslärm zuständige Verkehrsministerium eine Domäne der CSU und dient als Karriere-Sprungbrett (Rams...; Dobri. . . Scheu. . .). Von dort ist der Einfluss einer sehr erfolgreichen Lobby-Arbeit bemerkbar. Das Problem "Motorradlärm" wurde von dort sehr homeopatisch angegangen. Nun kommt Druck von "unten". Bürgerintiativen, Petitionen, Eingaben, Demonstrationen, Plakataktionen u.s.w. erzielen Aufmerksamkeit bei Bürgermeistern, Landräten und Ministerpräsidenten. Dieser Druck ist inzwischen im Bundesrat angekommen. Von dort wird der Druck an die Regierung weitergeleitet. Das Ergebnis wird uns Motorradfahrer nicht gefallen. Wir haben es verbockt. Besonders fleißig beim Verbocken waren die Knalltüten, die es nicht laut genug bekamen.


    Reinhard

  • wenn das motorrad im schein die werte hat, kann doch der käufer erstmal nix dafür.


    Der Käufer will ne neue GS, nur als Beispiel, und welcher Lärm im Schein steht, hat doch bisher keinen Interessiert, weil man davon ausgeht, das BMW nur das macht was legal ist.

    Doch der Käufer kann sehrwohl was dafür. Z900 bj 2017 - 2019 war mit 91 db relativ leise. Ich finde es gut. Aber irgendwie so jeder außer mir hat rumgeweint, dass die zu leise ist. Also was hat Kawa gemacht: die Z900 lauter gemacht, 97 dB...

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