GP 2/14(?) Jerez/SPA (MotoGP, Moto2, Moto3, MotoE)

  • War ja auch besser so. Was glaubst du wie groß der Aufschrei gewesen wäre wenn er die 46 normal überholt hätte und es womöglich noch zu einem Kontakt gekommen wäre

  • Hätte es etwas geändert?!


    Die, die Ihn haten, machen es doch auch so.

    Selbst, wenn er das Ganze Feld einmal komplett überrundet und dabei stets 1,5m Sicherheitsabstand zu allen Fahrern hält, finden hier ein paar das Haar in der Suppe!


    Wird ohnehin jeglicher Furz kritisiert....angefangen damit, dass während eines "Freien Trainings" eine Strafe gefordert wird, obwohl er zu dem Zeitpunkt alles richtig gemacht hat....

    Man könnte hier unendlich viel schreiben.


    Aber um nochmal zurück zu kommen....es hätte den Kohl auch nicht mehr Fett gemacht!

  • MM hat IMO die letzten Jahre schon sein Glück überstrapaziert.

    Glück? Das ist deine Erklärung für zum Beispiel sein überragendes Jahr 2019 wo er bis zum WM-Titel so gut wie nur 1. oder 2. wurde? Er steigt zwar etwas häufiger ab als der Durchschnitt, aber meistens sind es leichte Stürze. Es gab im englischen Motorsportbereich auch schon einen guten Artikel, der MMs Stürze analysiert hat, und festgestellt hat, dass er das Risiko offenbar sehr kalkuliert einsetzt. D.h. dass seine Stürze meistens dort passieren wo das Risiko sich zu verletzen eher gering ist, also bei niedrigen Geschwindigkeiten (siehe 2 x freies Training in Jerez dieses WE). Ich bin mir dann doch ziemlich sicher, dass er bei seinen Stürzen nicht mehr und nicht weniger Glück hat bzw. hatte als die anderen Fahrer auch. Alles andere wäre Aberglaube.


    Ich glaube, zu dem Zeitpunkt hatte Rossi schon erste technische Probleme. Aber ja, da hat er wirklich das Weite gesucht als MM von hinten aufkreuzte.

    Wer will es ihm verübeln?! Gab es nicht eine Situation in Argentinien 2018 als MM auch von hinten durchs Feld gepflügt ist, mit dem Ergebnis, dass Rossi auf dem Boden landete? In der Hinsicht sehe ich es auch so, dass MM ab und zu bei Überholmanövern zu wenig Respekt vor den anderen Fahrern hat. Von seinen Aktionen in Sepang und Valencia 2015 will ich gar nicht erst anfangen. Absolut unsportlich. Gestern dagegen fand ich seine Überholmanöver harmlos. Anders als damals in Argentienien 2018. So Aktionen wie die von Morbidelli gestern kurz vor Schluss wo dieser, glaub ich, Miller von hinten in die Seite fuhr, waren deutlich härter.

  • Wird ohnehin jeglicher Furz kritisiert....angefangen damit, dass während eines "Freien Trainings" eine Strafe gefordert wird, obwohl er zu dem Zeitpunkt alles richtig gemacht hat...

    Da ich einer von denen war, die nach dem FP eine Strafe gefordert habe: Zu dem Zeitpunkt war noch nicht klar, dass dort Gelb herrschte. Folglich war die Forderung nach einer Strafe zunächst mehr als gerechtfertigt, denn auch hier wäre es nicht das erste Mal gewesen, dass er einen anderen Fahrer bewusst aufhält. Die Erklärung der gelben Flaggen kam erst später und relativiert die Forderung natürlich auch wieder.


    Was die Bewertung seiner Überholmanöver angeht: siehe Post #122 und #150, dazu zahlreiche Fahrermeinungen und Geschehnisse aus der Vergangenheit. Ich denke, das kann man kaum wegdiskutieren, oder?

  • Glück? Das ist deine Erklärung für zum Beispiel sein überragendes Jahr 2019 wo er bis zum WM-Titel so gut wie nur 1. oder 2. wurde?

    Aus welcher Passage meiner Beiträge hast du das denn interpretiert? Ich hatte doch ausdrücklich geschrieben, dass er die letzten Jahre verdient Weltmeister geworden ist.


    Das Glück bezieht sich auf die wenigen und kleineren Verletzungen bei der Vielzahl seiner Stürze. Bei den Geschwindigkeiten gehört auch einfach eine große Portion Glück dazu, sich nicht schwer zu verletzen. Und MM ist immer am Rande der Katastrophe gefahren. Ich habe mich schon die letzten Jahre gewundert, dass er sich nicht schwerer verletzt hat. Das hat schon fast den Eindruck vermittelt, dass er unverletzlich ist. Aber die Folgen der Stürze kann man nicht kalkulieren, wie man gesehen hat.


    Und ganz ehrlich: Wenn man sich die Bilder seines Sturzes ansieht, ist er mit einem Armbruch noch gut bedient, so wie das Motorrad in ihn eingeschlagen ist.

    VG
    Michael

  • Selbst, wenn er das Ganze Feld einmal komplett überrundet und dabei stets 1,5m Sicherheitsabstand zu allen Fahrern hält, finden hier ein paar das Haar in der Suppe!

    Ich glaube dann hätte keiner eine Rechtfertigung. Aber das ist Utopie, dass er 1,5m Coronaabstand lässt.

    Wer will es ihm verübeln?! Gab es nicht eine Situation in Argentinien 2018 als MM auch von hinten durchs Feld gepflügt ist, mit dem Ergebnis, dass Rossi auf dem Boden landete? In der Hinsicht sehe ich es auch so, dass MM ab und zu bei Überholmanövern zu wenig Respekt vor den anderen Fahrern hat.

    Dass manche Fahrer "Angst" haben kann ich mir schon vorstellen, das ist aber das Resultat dass MM93 bei der Rennleitung oft mehr toleriert wird als andere. So zumindest mein Gefühl.

  • Kein Nervenschaden bei Marquez, man hat ihm jetzt eine Platte eingesetzt und als Comeback ist wohl der GP in Brünn (9. August) das Ziel.


    Mal schauen wie fit er dann wirklich ist

  • Das sind nur 16 Tage bis er wieder auf der Kiste am Limit fahren soll. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das geht, auch wenn es in der Vergangenheit immer mal wieder sehr frühzeitige Comebacks gab. Beim Gedanken an Niki-Lauda, wie er sich den Helm aufzieht wird mir immer noch schlecht.


    Ich frage mich allerdings, ob ein Rennarzt so etwas zulassen sollte oder ob man die Fahrer nicht in solchen Situationen vor ihrem Ehrgeiz schützen sollte. Natürlich geht es da um viel, aber ein nicht fitter Fahrer gefährdet nicht nur sich selbst sondern auch andere. Hat jetzt auch nichts mit MM zu tun, sondern ist eher ein allgemeiner Gedanke.

  • Ist schon bekannt wer Ersatz für Marquez wird bis er wieder fit ist?

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  • Ich frage mich allerdings, ob ein Rennarzt so etwas zulassen sollte oder ob man die Fahrer nicht in solchen Situationen vor ihrem Ehrgeiz schützen sollte.

    Das frage ich mich auch. Zumal so ein Oberarmdurchbruch ja auch eine Zeit lang recht schmerzhaft ist. Mein Bruder hatte vor ein paar Jahren diese Verletzung und er hing etwa 3 Tage am Morphium-Tropf. Danach noch 1 Woche das ganze in Tablettenform. Also frage ich mich schon länger, inwieweit manche Fahrer nach Verletzungen evtl. nicht ganz nüchtern fahren. Gerade auch bei Jorge Lorenzos Schlüssenbeinbruch in Assen vor einigen Jahren und seinem legendären Comeback wenige Stunden nach der OP dürfte klar sein, dass er allein schon von den Nachwirkungen der Narkose nicht nüchtern das Rennen gefahren sein kann. Soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann, finde ich das auch grenzwertig und denke auch, dass ein Rennarzt die Fahrer vor ihrem Ehrgeiz und den Erwartungen der Konzerne (Factory + Sponsoren) schützen muss.

  • Es wäre horrend, ihn am Wochenende fahren zu lassen. Das kann nur in einem Verbot des Rennarztes enden, alles andere wäre skandalös.

  • Gerade gelesen das Cal Crutchlow sehr wahrscheinlich das zweite Rennen in Jerez fahren kann!

    There's nothing wrong with the car except that it's on fire.



    Murray Walker

  • Wenn das passiert.......fresse ich einen Besen! Wie stellst du dir das vor?

    Hmm du solltest dir so langsam schon mal einen Besen suchen... :grin:

    Mo24 since 2004


    Wenn du tot bist, weißt du nicht, dass du tot bist. Den Schmerz spüren andere.
    Das selbe passiert, wenn du dumm bist.

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