MO24 won't go Vladivostok 2022

  • So, wollna wa ma endlich mal ne Fernreise machen, wa? Mir ist schon vor zwei Jahren aufgefallen, dass meine jährliche Kilometerleistung problemlos für Vladivostok und zurück reicht - 2x 11000 km, schnellster Weg laut Google Maps. Natürlich wäre es eine Verschwendung von Benzin, da einfach nur 20-30 Tage geradeaus zu fahren. Möglich wäre es trotzdem ;) Die Tans bieten sich zur Abwechslung und Zerstreuung an. Das sind die Länder, die mit -tan enden: Krigistan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan werden gerne genommen. Afghanistan und Pakistan weniger gern. Bei Kasachstan bin ich unentschlossen.


    Es ist heutzutage möglich, so eine Tour ohne Zelt zu machen. Wesentliche Planungsentscheidungen sind Reisedauer, Route grob (welche Länder), Route fein (Straße, Schotter, Sand) und ob mehr gefahren oder auch geguckt und gewandert werden soll, und ob man immer zeltet, meistens zeltet, nur im Notfall zeltet oder gar nicht zeltet.


    Interessierte dürfen sich hier gern melden. Mindestens vier Wochen Reisedauer sollte man wohl schon stemmen können. Ich würde auch nicht ausschließen, dass jemand (ich?) one-way fährt und jemand anderes Fahrzeug und Ausrüstung für den Rückweg überlasse. Andererseits ist's von Vladivostok nicht weit bis Japan oder Alaska, aber das ist ein anderes Thema.

    MO24 Team Reisen

    Edited once, last by blahwas ().

  • Hier, Interesse!


    Ich hatte bisher immer mit one-way geplant u.a. auch wegen Visa. Bei meinen bisherigen Planungen musste ich feststellen, dass man durchaus recht frei mit Visa durch Russland fahren kann aber ein Touristenvisum nur 30 Tage gilt, eine Ausreise beendet das Visum automatisch, d.h. 3-4 Tage durch die Mongolei sind nicht möglich, da nach Ausreise ein neues Visum nötig wird aber auch eine "Stopp" von 3 Monaten greift. Oder zumindest so ähnlich, Stand 2018.


    Was ich als Stopps ganz geil fände wäre Tschernobyl, Baikonur und der Baikalsee. Über die Mongolei fände ich super spannend, aber zurück nach Russland ist wie gesagt ein Problem und China auch nur sehr bedingt möglich.


    Könnte mir übrigens auch vorstellen, mir dafür eine Versys zu kaufen, damit man ggf. Ersatzteile nicht doppelt mitnehmen muss.

    🌍 Earth is not flat, 🦠 Covid is real, 😷 Masks protect others, 💉 Vaccines work, 🚀 We've been to the moon, ✈️ Chemtrails aren't a thing, 🌞 Climate Change is real, 🖤 Black Lives Matter, ♀️ Women's rights are human rights, 🏳️‍🌈 Love is love, ⚓️ No human is illegal, 🚰 Water is life

  • Würde gerne und meine Russischkenntnisse wären auch rasch wieder à jour - nur der Pegelstand in der Geldbörse meint was anderes. ;)


    Hier hätte ich noch einen Link von jemanden, der das vor nicht allzu langer Zeit gemacht hat und den ich auch persönlich kenne. Von ihm kannste sicher auch Tipps & Tricks abholen.

    Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

  • Er führe uns nicht in Versuchung.


    Quer durch Russland dürfte aber Langweilig sein, besser über Moldavien, Volgograd, Georgien, Tehran Richtung Pamir Highway und auf Afghanistan schauen. Dann falls möglich quer durch China bzw XinJiang in die Mongolei um dann irgendwo beim Baikalsee wieder nach Russland rein. Dort dann Richtung Magadan und dann, mal schauen...


    Da reichen allerdings keine 4 Wochen Urlaub...

  • Hier besteht Interesse!

    Besuch ausgewählter Stans ist sicher interessanter als nur durch Russland. Intererssieren würde mich da der Krater von Derweze, aber Turkmenistan liegt irgendwie so gar nicht auf der Strecke nach Wlasivostok...


    kleiner Chris: Mehrfacheinreise und längerer Aufenthalt ist mit einem Business-Visum möglich, das man über Vias-Agenturen beschaffen kann, die auch gleich die Einladung besorgen.

    90 Tage und zweifache Einreise kosten hier z.B. 180 EUR incl. Einladung.

  • Ich bin auf den Reisebericht gespannt!


    Tschernobyl wäre schon alleine eine Reise wert.

    Ansonsten: besser was schrottiges kaufen was keiner klauen will. Du wolltest doch deine Versys loswerden? Kannste dann direkt in Vladivostok stehen lassen. Findet sich bestimmt jemand der die kauft. So mit knapp 100k Kilometer dann.

  • blahwas

    Changed the title of the thread from “MO24 goes Vladivostik 2022” to “MO24 goes Vladivostok 2022”.
  • CHR_

    Mit dir jederzeit!


    kleiner Chris

    Das sollte passen :)


    Ukraine würde ich eher auslassen wegen der Grenze. Außerdem weniger spannende Seite vom schwarzen Meer. Und man kommt mit dem Motorrad nicht in die Exclusion Zone. Das ist ein typischer Tagestrip am Kiev und eigentlich Normitourismus. Aber durchaus nicht uninteressant.

    MO24 Team Reisen

  • Einfach noch etwas, ohne Kenntnisse des Russischen kommste in Russland und vielen der *stans nicht sehr weit.


    Das einfach nicht ausser acht lassen, bei der ganzen Vorfreude auf das Abenteuer.


    Weil Russland ist gross, erstreckt sich über zwei Kontinente (früher sogar mal drei) und da muss man ausser der eigenen Landessprache nichts anderes können. :cool:


    Habe vor ein paar Jahren mit dem Erlernen des Russischen begonnen, um eben auch eine Reise nach Vladivostok zu machen und mich mit den Leuten unterhalten zu können - kam dann jedoch leider anders.


    Gute Reise wünsche ich, wenn's denn soweit ist.

    Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

  • So, wollna wa ma endlich mal ne Fernreise machen, wa? Mir ist schon vor zwei Jahren aufgefallen, dass meine jährliche Kilometerleistung problemlos für Vladivostok und zurück reicht - 2x 11000 km, schnellster Weg laut Google Maps. Natürlich wäre es eine Verschwendung von Benzin, da einfach nur 20-30 Tage geradeaus zu fahren. Möglich wäre es trotzdem ;) Die Tans bieten sich zur Abwechslung und Zerstreuung an. Das sind die Länder, die mit -tan enden: Krigistan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan werden gerne genommen. Afghanistan und Pakistan weniger gern. Bei Kasachstan bin ich unentschlossen.


    Es ist heutzutage möglich, so eine Tour ohne Zelt zu machen. Wesentliche Planungsentscheidungen sind Reisedauer, Route grob (welche Länder), Route fein (Straße, Schotter, Sand) und ob mehr gefahren oder auch geguckt und gewandert werden soll, und ob man immer zeltet, meistens zeltet, nur im Notfall zeltet oder gar nicht zeltet.


    Interessierte dürfen sich hier gern melden. Mindestens vier Wochen Reisedauer sollte man wohl schon stemmen können. Ich würde auch nicht ausschließen, dass jemand (ich?) one-way fährt und jemand anderes Fahrzeug und Ausrüstung für den Rückweg überlasse. Andererseits ist's von Vladivostok nicht weit bis Japan oder Alaska, aber das ist ein anderes Thema.

    Tolle Thema,

    ich würde dafür nie den Urlaub genehmigt kriegen , geschweige denn die 2 Monate um es hin und zurück zu fahren, aber wenn du die Chance hast, dann viel Spaß und mach wie immer Tolle Photos :)


    PS: Willst dir dafür nicht dann doch eine GS holen ;)

  • Einfach noch etwas, ohne Kenntnisse des Russischen kommste in Russland und vielen der *stans nicht sehr weit

    Das war bisher der Grund, den Osten nicht ernsthaft zu planen - zumal ich auch keinen kannte der mitkommen wollte.

    Und bei meinem nicht vorhandenen Sprachtalent lerne ich auch nicht mal schnell Russisch.

    Andererseits kann ich auch kein Albanisch, Rumänisch oder Arabisch (aber in Nordafrika hilft französisch, und da sind geringe Reste vorhanden).

    Aber vermutlich ist es sinnvoll, zumindes einen Schnellkurs "Russisch für Reisende" zu machen...

  • und China auch nur sehr bedingt möglich.

    Jupp. Geht nur mit chinesischem Führerschein (der kostet vor allem - der Dolmetscher weiß ja, wo man die Kreuzchen macht - ist also easy ;) )

    Aber ohne staatlichen Reiseführer geht nichts - also nichts mit "auf eigene Faust".
    Da die aber recht teuer sind, schließen sich meist mehrere Individualreisende für China zusammen und teilen sich die horrenden Gebühren (ein paar 1000€)

    Versys 300 = ca. 8500u/min bei 100km/h im 6.Gang.


    Drehzahl pur...auf so einer Strecke ?

    Da würde ich eher eine 650er Versys nehmen.

    Ukraine würde ich eher auslassen wegen der Grenze.

    Kommt drauf an, WO man die Grenze übertreten will. Ist nicht generell unmöglich, aber man muss sich dann halt zeitnah informieren ("Wo seid Ihr in den letzten Wochen rüber?")

    Das einfach nicht ausser acht lassen, bei der ganzen Vorfreude auf das Abenteuer.

    Freunde von mir haben sich vor ihrer Reise einfach Privatunterricht genommen. :) Die haben jemanden gefunden, der in RUS als Grundschullehrerin gearbeitet hat. Bei ihr dann 2x pro Woche angepassten Unterricht. Sch*** auf Grammatik und Schrift (wobei man die Buchstaben schnell drin hat - das erleichert das Leben schon, wenn man die Schilder lesen kann, zumindest "aussprechen").

    Aber die haben eben nur einfache Sätze, Verben in Grundform usw. gelernt, und nur das, was man wirklich braucht. Angepasst auf die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse.

    *Lille*

  • Geht nur mit chinesischem Führerschein

    Den bekommst/bekamst du als Tourist aber an jeder größeren Polizeistation

    ...wenn es überhaupt jemanden interessiert ob du einen Führerschein hast :grin: Geld als Staatsreligion ist toll :cool:



    Aber ohne staatlichen Reiseführer geht nichts - also nichts mit "auf eigene Faust".

    Das ist das spannende an China, den Reiseführer braucht es nur wenn du dort mit eigenem Fahrzeug unterwegs bist. Wenn du als Touri oder als Person mit Residence Permit unterwegs bist, braucht es das nicht.


    Aber auch in China gilt: ohne Chinesisch bist du auf dem Land aufgeschmissen, bzw du hast eine sehr schwere Zeit wenn du alles per Handy übersetzen muss.

  • Aber auch in China gilt: ohne Chinesisch bist du auf dem Land aufgeschmissen, bzw du hast eine sehr schwere Zeit wenn du alles per Handy übersetzen muss.

    Ich weiß, dass unsere Kollegen, wennn sie in CN waren (1-2 Wochen) sich immer einheimische Kollegen geschnappt und zum Essen eingeladen ^^ "Ich bezahle und sage, was ich möchte, dafür zahle ich das Essen für alle". Sicher ist sicher. ;)

    *Lille*

  • Und bei meinem nicht vorhandenen Sprachtalent lerne ich auch nicht mal schnell Russisch.

    Andererseits kann ich auch kein Albanisch, Rumänisch oder Arabisch (aber in Nordafrika hilft französisch, und da sind geringe Reste vorhanden).

    Aber vermutlich ist es sinnvoll, zumindes einen Schnellkurs "Russisch für Reisende" zu machen

    wobei es heute ja schon teils sehr gute apps gibt.


    Für Texte und Schilder funktioniert Google Lens sehr gut.


    Sprachausgabe ist auch kein problem, wenn man deutsch russisch übersetzen will.


    nur das die apps das russisch des einheimischen in der Mongolei in Deutsch oder Englisch übersetzen, das kann man noch großteils vergessen.

  • Ich kann kein russisch, genau wie ich kein polnisch, tschechisch, slowakisch, ungarisch, slowenisch, dänisch, norwegisch, niederländisch und nur rudimentär italienisch und spanisch kann. Mit Händen und Füßen und lächeln (!) habe ich bisher überlebt. Für den Trip Zeigebuch dazu, und vorher Phrasen lernen. Ich will da keine Brieffreundschaften schließen und erst recht nicht debattieren. Eine Woche St. Petersburg ging auch schon. Schrift geht schnell. Wegen der schieren Größe des Landes und der Sprachregion wäre es natürlich gut, was zu lernen, das halte ich aber nicht für missionskritisch.

    MO24 Team Reisen

  • Ich weiß, dass unsere Kollegen, wennn sie in CN waren (1-2 Wochen) sich immer einheimische Kollegen geschnappt und zum Essen eingeladen ^^ "Ich bezahle und sage, was ich möchte, dafür zahle ich das Essen für alle". Sicher ist sicher. ;)

    Ja, das ist immer sehr praktisch. Zum Glück haben viele Restaurants Bildchen in ihren Karten, das hilft ungemein.

    Weiterer Vorteil einen Asiaten dabei zu haben: Man wird als Ausländer automatisch ignoriert und die Bedienung wird sich immer an diese Person wenden. ^^


    Mit Händen und Füßen und lächeln (!)

    Absolut richtig! Paar Bruchstücke der Landessprache helfen oft nur um den Gegenpart freundlich und hilfsbereit zu stimmen.

  • Absolut richtig! Paar Bruchstücke der Landessprache helfen oft nur um den Gegenpart freundlich und hilfsbereit zu stimmen.

    Grundsätzlich kann ein Miniwortschatz von "Hallo - Tschüss - Bitte - Danke" nicht schaden :) Das versuchen wir in jedem Land, egal ob Schweden, Italien oder Rumänien griffbereit zu haben.


    Привет - Пока - пожалуйста - спасибо :)

    *Lille*

  • Tolle Reiseidee!

    Verlockend, zumal ich aufgrund von Studium und Reisen fundierte Vorkenntnisse mitbringe.

    Doch ich werde nicht mitfahren können.

    Ich denke aber auch, dass Sprachkenntnisse nur dann notwendig sind, wenn man in was Dummes reinrasseln sollte - im Alltag geht es bestimmt auch mit Kurzfloskeln und Buchstabenwissen.

    Aber ich würde mir eher Sorgen um die vielen langen, flachen Geradeaus-Passagen durch die ewigen Birkenwälder machen - zumindest vom Zug aus kamen die mir nicht gerade verlockend vor, schon gar nicht mit Motorrad...zu den spannenden Ecken muss man ja erst mal gelangen... vier Wochen kommen mir dafür arg knapp vor.

    Trotzdem: Viel Erfolg beim Planen und Durchführen der Reise!

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