Der offizielle Thread zum Saisonende 2020

    • Official Post

    Hallo zusammen,


    die Saison neigt sich dem Ende, für Viele von uns ist sie auch schon rum, daher wird's Zeit, das erste Fazit des Jahres zu ziehen. :) Wie ist die Saison gelaufen, wart ihr zufrieden? Was habt ihr erlebt, was war unvergesslich? Oder gab's auch was, was eher zum vergessen war? Oder ist die Saison für euch noch gar nicht zu Ende? Fragen über Fragen. :)


    Ich habe lt. unserem Kilometerzählwettbewerb hier im Forum ca. 9000 km gemacht, diesmal erstmals mit zwei eigenen Motorrädern, es gab bei mir eine Aprilia Shiver 750 ergänzend zur CB500. Entsprechender Thread folgt bestimmt auch mal. :) Gut waren eine ganze Reihe netter Tagestouren, hauptsächlich ins Sauerland und in die Eifel, sowie ein wie gewohnt grandioser Ausflug nach Südtirol mit der Aprilia. Ich bin aber überrascht, wie viele Kilometer ich dennoch mit der CB gemacht habe. Zum Einen fahre ich mit der CB regelmäßig zur Arbeit, wenn's das Wetter zulässt, zum anderen gefällt mir diese (im Gegensatz zur Aprilia mit 95 PS) entschleunigte, aber dennoch sehr wendige Art Motorrad zu fahren jedes Mal auf's Neue.


    Ein kleines persönliches Highlight war für mich auch, dass eine gute Freundin von mir neulich ihren Motorradlappen bestanden hat und wir an einem der letzten schönen Wochenenden diesen Jahres hier noch eine kleine Ausfahrt hinbekommen haben. Irgendwie beeindruckend, wie langsam man doch ganz am Anfang noch so ist. :) Ich bin mir sicher, ich war zu meiner Anfangszeit sogar noch etwas jemötlicher unterwegs. :)


    Und ihr so?


    Gruß,

    Thomas

  • Ich habe mich im März als C losging schon gefragt... was wird dieses Jahr. Große Alpentour war aufgrund von Umzug Ende Januar eeh nicht geplant weil a) kein Urlaub und b) der Umzug ganz schön ins Geld ging.


    Im März/April bin paar Tagestouren gefahren und die Straßen waren leer wie nie. Was zum Essen zu finden war teilweise eine Herausforderung, aber dafür habe ich kennengelernt was die Tankstellen so im Angebot haben.

    Eigentlich wollte ein bekannter Doktor im Forum im März/April eine Party schmeißen und ich das mit Motorrad Anreise verbinden, daraus wurde leider erstmal nichts.

    Bekannter Doktor hat mich dann als er das erste Mal wieder raus durfte besucht und wir haben eine nette Runde zusammen gedreht.

    Dazwischen habe ich noch ein paar längere Touren gemacht um die Langstreckentauglichkeit meines neuen erhöhten Sitzes zu testen.

    Anfang Juni ging es dann nach Franken zu einem Versystreffen wo ich aber auch aufgenommen wurde weil ich den Betreiber kenne ( ;)) und die gleiche Marke fahre. Waren schöne vier Tage Tour.

    Anfang August hab ich dann meinen Motorradurlaub nachgeholt in den Vogesen, Schweizer Jura, der Gegend rund um Macon und dann wieder Vogesen und Belgien. Für mich war die Tour das Highlight des Jahres, vorallem hatten wir in der Corona Situation Glück dass das so reibungslos ging.

    Ende August war das Wessi FT und es war immer wieder schön, man sieht Leute mit denen man mehr oder minder jeden Tag zu tun mal wieder real.

    September/Oktober noch ein paar Tagestouren im Sauerland und Westerwald (die Ecke kannte ich noch garnicht so) und ab Ende Oktober steht das Mopped wegen der Corona Krankenhaus Situation.

    Es sind doch 15000km dieses Jahr geworden und das rein zum Spaß. Die Kawa ist zuverlässig wie es sich für einen 1000er Japaner gehört und macht keine Mucken. Ich bin zufrieden und froh dass es doch so gut gelaufen ist.


    Hoch: ich bin zum ersten Mal mit dem Knie auf dem Boden um die Kurve gefahren... und alta, es macht süchtig

    Tief: fällt mir nix ein

  • Heute Nacht waren es -8 Grad. Die MT-09 hat Saison 03-11 - meine Saison ist vorbei. Es war keine schlechte Saison. Covid hat mir meine Urlaubsplanung nur minimal zerhauen, weil das Metal Festival in Slowenien ausgefallen ist. Motorrad fahren in Frankreich ging aber zu dem Termin noch^^ Passknacker war wieder ein wichtiges Thema, aber nicht mehr auf Masse. Ich hatte schöne Urlaubstouren.


    Im April/Mai hatten wir in Bayern ja eine im Bundesvergleich recht deutliche Ausgangsbeschränkung. Da entgingen mir ein paar schöne Abendrunden. Ich ein langes WE mit dem Motorrad in NRW, sogar dienstlich. Im Juni eine kleine Bayernrundfahrt mit Leuten aus dem Versysforum (mit mo24 special Guests) mit Station in Waldsassen und Naila.


    Erstes Highlight des Jahres war die Woche in Sardinien auf der MT-09 mit je 2 Tagen schöner An/Abreise :) Dort habe ich den Herr Freakshow kennengelernt ;) Den Passknacker Landespreis habe ich wegen eines Bedienfehlers am Navi leider nicht geschafft. Da fahre ich aber gern noch mal hin. Ein Paradies. :italia:


    Im Juli habe ich mir die Passknacker Landespreise Polen und Slowakei geholt. Osteuropa ist immer wieder erfrischend und die lange Rundreise erdet einen, ist aber logischerweise nicht so attraktiv wie andere Länder.


    Im August eine Woche schick durch Frankreich gerockt mit Manuel :france: Dabei die MT-09 artgerecht bewegt. All das immer wieder gern. Außerdem in Remagen ein WE mit MO24 verbracht, aber ohne Motorrad. Gott, bin ich alt, besuche Motorradtreffen mit dem Auto :sostupid: Dann noch das Versys-Jahrestreffen in Gotha, gemütlich in Thüringen und ohne weite Anreise :)


    Eigentliches Highlight war aber die lange Tour im September: 1 Woche Trentino Basislager mit Gruppe (Versysforum + MO24 Special Guest) und dann mit ein paar FeWos die schönsten Schotterstrecken der Westalpen erkundet. Vor allem wieder Italien. Am Rückweg noch ein wenig Schweiz, da hat dann aber Covid zugeschlagen und mir den Landespreis ziemlich unmöglich gemacht bei Einhaltung der Reisewarnungen.


    Eigentliche Premieren dieses Jahr waren für mich die ausgedehnten Schottertouren und der schmalere Hinterreifen an der Versys. Ich bin weiterhin gern mit minimalistischem Gepäck unterwegs und lasse mich gern auf neue Reisebegleiter ein. Im Alltag spielt das Motorradfahren kaum noch eine Rolle. Vielleicht mal 'ne Abendrunde, oder alle 2 Monate mal am Wochenende. Ich war aber seit 2 Jahren nicht mehr einfach so bei 'nem Bikertreff.


    Hoch: Nix kaputt gemacht, kein Sturz, nur ein Umfaller. Schotterfahren entdeckt, und die Versys kann das sogar für mich passabel. Sardinien ist wunderschön, ebenso RDGA/MSKS/Bardoneccia. Und ich nehme ein paar Tage Urlaub mit nach 2021 ^^ Ebenso wichtig, im Mai 2020 hat MO24 endlich 'ne neue Software bekommen :*


    Tief: Der Yamaha-Händler hier, mit dem ich mich von März an locker 3 Monate gestritten habe wegen eines Kulanzantrags, wegen des angeblich defekten Lenkkopflagers, der auch angenommen wurde, bis ich dann mal das Geld zurück hatte. Schulterprobleme Mitte des Jahres, die ich in den Griff bekommen habe.


    Mimimi: RDGA dieses Jahr nicht besucht ;( Bei der Überführung von Cuneo nach Bardoneccia war da schon Reisewarnung und wir haben uns dran gehalten. Und das gaze Jahr nie zu zweit/mehrt nicht die Yamaha per Anhänger in den Süden transportiert, sondern immer auf eigenen Rädern, dabei hatte ich sie doch eigentlich für Auslandstouren mit Anhängeranreise gekauft. Naja, eigene Rädern gingen auch.


    An der Bastelfront gab's endlich seriös lackierte goldene Räder für die Versys, hätte ich früher machen sollen, und den Tankumbau an der MT09 (14->18 Liter), wo ich nur noch auf den Lackierer warte, zu dessen Sinnhaftigkeit ich mir noch nicht sicher bin.


    So sah's beim Passknacker aus (grün = 2020 gefahren):

    MO24 Team Reisen

    Edited 4 times, last by blahwas ().

  • Dieses Jahr bin ich nur auf ca. 15.000km gekommen. Das lag vor allem daran, weil die größerem Reisen ausgefallen sind. Normalerweise sind wir immer im Frühjahr und im Herbst unterwegs gewesen.


    Tagestouren waren vor allem geprägt von Outdoor- und Distanzkaffee :) Mit meinem Mann, mit meinem besten Kumpel, mit einer Freundin. Zuerst zum Bäcker und Kuchen holen, dann weiter ins Grüne. Tisch und Stühle ausgepackt und Picknick gemacht.




    Als die Cafes und Restaurants zu waren, haben wir eben unser eigenes Cafe mitgenommen :)


    Ich erinnere mich - einmal war es sogar ein illegales Unterfangen! Mein Kumpel brachte seine Frau mit - somit waren wir 3 Personen aus 2 Haushalten. Und das war zeitweise im Frühjahr verboten. 8| Wir haben uns im Schwarzwald auf einem Waldweg "versteckt" und dort unsere Kaffeerunde gemacht - es hat uns keiner entdeckt ^^


    Die Urlaube im Frühjahr und Herbst fielen aus. Im Ausland waren wir dieses Jahr auch nur mal 1 Tag (durch das Schweizer Grenzgebiet gecruist).


    Ich bin beim Durchscrollen meines Bilderalbums gerade über die letzten Bilder mit Andreas (Ancasa) im Harz gestolpert. Ja - 2020 hatte auch eine traurige Seite. Der erste Verlust in der Futtertruppe. ;(gab


    Der Sommerurlaub fand in Deutschland statt. Etwas kürzer, da ich in der ersten Urlaubswoche noch krank geschrieben war. Dafür waren waren wir in Schleswig-Holstein bei der Familie.



    Nach den Sommerferien gab es noch das Mo24 Treffen in Remagen - immer wieder gerne genommen. Auf der Heimfahrt hab ich noch die Bratwurst mitgenommen. Boah.. war das eine Tauchfahrt im Dauerregen auf den letzten 200km :D


    Alles in allem war 2020, natürlich geprägt durch Corona, eher ruhig. Wobei ich beim Anschauen der Bilder doch erstaunt war, wo ich überall war und was ich alles erlebt habe 8) Man hat das beste draus gemacht und ganz neue Ecken, auch in der nächsten Umgebung, entdeckt. Und mit dem Outdoorkaffee haben wir auch einen ganz neuen Chill-Faktor ins Motorradfahrerleben gebracht. Statt Kilometerfressen einfach mal nur 30km fahren und dann den Gaskocher auspacken und Kaffee kochen. Zusammensitzen - mind. 2m Abstand - und quatschen.

    *Lille*

  • Ich bin dieses Jahr etwas mehr gefahren als sonst. Dabei haben wir dieses Jahr gar keine Motorradreise gemacht. Eine geplante Wochenendetour von unserem BMW-Händler wurde abgesgat. Wird hoffentlich nachgeholt. Und Pläne für die Alpen haben wir erst ger nicht ernsthaft gemacht. Dafür sind wir aber sehr viel mehr zusammen Tages- oder Halbtagestouren im Schwarzwald gefahren. Dadurch habe ich auch nochmal viele neue Strecken kennengelernt, die ich alleine nie gefahrne wäre. Ich wäre einfach nicht auf die Idee gekommen, da mal abzubiegen. Vor allem mein Lebensgefährte ist viel mehr gefahren als sonst. Es gab ja aber auch nichts Anderes zu tun, Sportstätten hatten ja lange zu.
    Ein Tief waren die Probleme mit meiner Indian Scout. Zwar hat der neue Indian Händler in meiner Nähe sich toll gekümmert, das Motorrad abgeholt, fast alles über die Garantie abrechnen können. Aber beim Abholen hat sich ja dann noch ein Fehler ergeben, ich musste es nochmal hinbringen. Und dann habe ich es bei meinem Händler abgegeben für Inspektion und Winterpause. Er hat mir dann angerufen und gesagt, er wäre viel zu viel Öl nachgefüllt worden. Und der neue Ölfilter war verbeult. Er hat das überschüssige Öl entfernt (1,5 - 2 Liter zu viel). Zum Glück bin ich mit der Indian kaum noch gefahren gewesen. Jetzt werde ich mit dem ADAC abklären, ob ich in so einem Fall das Motorrad gleich zu meinem Händler bringen lassen kann, er ist halt weiter weg wie der andere, mit dem ich leider nicht zufrieden war.

    Nächstes Jahr hoffen wir wieder eine Mehrtagestour zu machen. Ich muss ja mit meiner neuen BMW noch in die Alpen. Das neue Motorrad ist übrigens ein Hoch Hoch.

  • Jetzt werde ich mit dem ADAC abklären, ob ich in so einem Fall das Motorrad gleich zu meinem Händler bringen lassen kann, er ist halt weiter weg wie der andere, mit dem ich leider nicht zufrieden war.

    Gute Frage - weil es ja eigentlich ein Fehler der Werkstatt ist. Ich würde meinen, in dem Fall sollte der Schrauber das Fahrzeug auf seine Kosten bei Dir abholen.


    Okay, ich bin da eher der Pragmatiker und hätte das Problem selbst behoben. 8)

    *Lille*

    • Official Post

    Er hat mir dann angerufen und gesagt, er wäre viel zu viel Öl nachgefüllt worden. Und der neue Ölfilter war verbeult. Er hat das überschüssige Öl entfernt (1,5 - 2 Liter zu viel).

    Was ist denn da schief gelaufen?! :pinch:


    Gruß,

    Thomas

  • Bei mir war das Jahr gemischt.

    Ich hatte ja früh angefangen und mich noch vor Corona nach Namibia verkrümelt. Ich wußte, daß das ein tolles Ziel ist - und das war es auch. Da gings diesesmal nicht quer durch den Caprivi Zipfel weiter nach Osten, sondern in unwegsame Gegend im Kaokoland direkt an der Grenze zu Angola.

    Dann brach Corona an - dem ist die Fahrt durch die Wüste in Marokko zum Opfer gefallen. Das hat mir gezeigt, das das Vorbuchen von Transport, Fähre und Flug auch Nachteile hat. Es war ein ziemlicher Akt, das Geld zurück zu bekommen. Auch Firmen die ich vorher für seriös gehalten hatte haben bewiesen, daß sie es nicht sind.


    Alle geplanten Veranstaltungen wie IZI-Meeting, Touratech Travel Event, Gurkentreffen, XT-Treffen oder HU-Meeting sind ausgefallen. Ich habe mich mit Tagestouren über Wasser gehalten. Aber inzwischen kenne ich so ziemlich alles hier in der Gegend was in Tagesentfernung ist. Noch ein Jahr Corona kriege ich damit nicht überbrückt.


    Es tat sich aber auch eine neue Chance auf. Ich wollte immer schon mal nach Island, bin aber in den letzten Jahren zu dem Schluß gekommen, daß ich wegen Overtourism dort den Zeitpunkt verpaßt hatte. Die Isländer hatten ihr Land im Sommer für nicht-Europäer geschlossen - und ich habe die Chance genutzt Island in leer zu erfahren. Das war eine einmalige Sache, die so schnell nicht wieder kommt. Und dabei noch irres Glück mit dem Wetter gehabt!

    Dem ist aber die Sommertour nach Schweden zum Opfer gefallen. Dort wollte ich am HU-Meeting teilnehmen - das aber 'eh abgesagt wurde - und die Isländer hätten mich nicht reingelassen, wenn ich vorher in Schweden gewesen wäre. Also gibts Schweden nächstes Jahr.


    Ein Corona Opfer ist leider schon zu beklagen: Die MuzToo AG, die für die Namibia Tour den Motorradtransport organisiert haben und den Begleit-LKW beistellen mußte Insolvenz anmelden. Dabei hätte ich deren Transport Richtung Uganda in den nächsten Jahren gerne in Anspruch genommen...

  • Was ist denn da schief gelaufen?! :pinch:


    Gruß,

    Thomas

    Bei den großen Indians gehören wohl 5 Liter Öl rein, aber nicht bei der Scout. Das hat der Mitarbeiter wohl vergessen. Und warum der Ölfilter verbeult war? Keine Ahnung. Der Händler ist neu bei Indian. Vielleicht kennen die sich doch noch nicht so gut mit dieser Marke aus. Auf alle Fälle will ich da nicht mehr hingehen, auch wenn er viel näher ist.

    Leider kenn ich mich nicht gut aus und muss immer glauben, was mir der Motorradschrauber erzählt.

  • Er hat das überschüssige Öl entfernt (1,5 - 2 Liter

    Das passiert oft bei dummschrauber -wenn das Moped auf den seitenständer steht und bis zur oberen Makierung aufgefüllt wird:sostupid:

  • Moin,


    die Saison 2020 fing, trotz Corona, eigentlich gut an - auch weil ich endlich den Austausch meines Fuhrparks in Angriff nehmen wollte.


    Aber erstens kommt es zweitens, drittens als man denkt:


    Am 07.05. versenkte ich die CBF im Heck eines Sprinters der Johanniter (im Fahrzeug saßen zwei Demenzpatienten). Das verunfallte Mopped habe ich dann an ein Member aus dem CBF-Forum verkauft. Ausser einer leichten Gehirnerschütterung, einem leichten HWS-Trauma und Prellungen am Rücken, bin ich glimpflich davongekommen.


    Nachdem ich obigen Unfall auskuriert hatte, bin ich am 01.06. auf meine verbliebene GSX-F gestiegen - und habe mich, noch vor dem Ziel (Eisdiele ^^), bei einem Lowisder auf die linke Seite gelegt. Die Suzi ist "verblutet" (wg. Riss im linken Motordeckel). Ich habe mir das Knie geprellt und das Sprunggelenk (Weber-A-Fraktur) gebrochen. Zum Glück kein Gips, dafür Schiene und Krücken.


    Nach einem dermaßen versauten Start habe ich mir geschworen, die Saison 2020 zu beenden.


    Leider, oder Gott sei Dank, habe ich nur bis Ende September / Anfang Oktober durchgehalten. Nachdem mir klar war, welche Moppeds zukünftig in der Garage stehen sollen, habe ich zuerst die Scrambler 1100 und anschliessend die Z 900 RS gekauft.


    Seit der Zulassung der zwei Neuen bin ich bereits einige hundert Kilometer gefahren. Aktuell fahre ich, wenn es das Wetter zulässt, am liebsten mit der Ducati. Nicht weil sie besser ist, sondern weil die Erstausrüsterreifen (Dunlop Sportmax GPR 300) der Kawa scheisse sind. Sobald die Saison 2021 richtig los geht, kommt der Pirelli Angel GT 1 drauf.


    Aktuell verbringe ich die Zeit mit der Überlegung, womit ich die beiden Moppeds aufhübschen bzw. sinnvoll aufrüsten kann.


    Und neue Klamotten stehen auch auf dem Zettel.

    Grüsse aus dem Westzipfel


    Harry aka schredder66

  • Meine Saison ist noch nicht ganz zu Ende, allerdings werde ich das Wintermoped vermutlich nur noch sporadisch fahren.

    Meine Saison verlief recht gut, ich bin relativ viel gefahren, allerdings verlief sie nicht so, wie ich sie vor dem Jahreswechsel geplant hatte.

    Zunächst habe ich mir als Geburtstagsgeschenk im Januar ein Wintermoped gekauft. Es wurde eine knapp 21 Jahre alte

    Yamaha XJ 600 S Diversion. Mit der bin ich bis jetzt knapp über 2300 KM gefahren, allerdings natürlich nur hier in näherer Umgebung auf der Hausstrecke.

    Mit meiner Kawasaki Z1000SX bin ich dieses Jahr etwas über 12000 KM gefahren, was relativ viel ist.

    Bis einschließlich Februar war ich nur in näherer Umgebung mit der Yamaha unterwegs. Irgendwann im März habe ich dann die Kawa wieder aus der Garage geholt und konnte auf einmal nachvollziehen, warum der Motor in 1000PS oder früher im Reitwagen als Kettenhund bezeichnet wurde. Ab April war ich mit der Kawa auch im Bergischen Land und Sauerland unterwegs. Gerade während der ersten Corona Welle bin ich relativ viel gefahren, zum einen weil es nach den hektischen und sehr angespannten Arbeitstagen im Jobcenter den Kopf frei gemacht hat, zum anderen weil ich befürchtet hatte, dass eine längere Pause drohen könnte. Anfang Juni stand dann ein langes Familienwochenende im Harz an. Wir waren mit dem Wohnmobil auf einem Campingplatz im Harz. Während des Wochenendes bin ich die ersten 500 KM im Harz seit langem gefahren, hat viel Spaß gemacht. Es hat sich für mich herausgestellt, dass ich die Kombination Wohnmobil, Anhänger und Motorrad für meine Reisen bzw. Touren ideal sind. Es folgte ein langes verregnetes Wochenende im Schwarzwald mit einer befreundeten Familie aus einem anderen Forum in meiner Lieblingspension dort. Im Sommer gab es noch eine Woche extra mit Familie im Schwarzwald, wo auch das Motorrad dabei war. Nach geänderten Reiseplänen für September habe ich mich aufgrund der Wetterprognose für Tirol einen Tag vorher entschieden doch nicht dorthin zu fahren, sondern noch einmal in den Schwarzwald, um mich dort mal mehr in Richtung Mittlerer Schwarzwald und Nordschwarzwald zu orientieren. Teilweise habe ich dabei auf Tips aus dem Ride Tourensonderheft Schwarzwald zurückgegriffen und viele neue Straßen gefunden. Dort habe ich mich auf wiederum mit einem Freund aus Filderstadt getroffen. Nachdem mein geplanter Saisonabschluß in Richtung Mosel wegen der Corona Situation nicht stattfinden konnte, bin ich noch hier in der Umgebung unterwegs gewesen, meistens im Bergischen Land. Die positive Erkenntnis aus dieser Saison war die, das ich mit der Z1000SX als Tourer-Variante für mich das richtige Motorrad gefunden habe und das die Entscheidung ein Wohnmobil zu kaufen und das auch als Basis für alleinige Motorradurlaube zu nutzen, eine sehr gute Entscheidung war.

  • Onroad war es 2020 eher unspektakulär. Einige sehr schöne Tagesausflüge ins Sauerland und die nähere Umgebung (Münsterland).

    Leider keine Race-/ Kurven Trainings . . aber das wird nächstes Jahr doppelt nachgeholt.


    Offroad eine klasse Saison gehabt. Außer den obligatorischen Tagestouren in Holland waren wir für 1 Woche am Tarn (Lozere) und 5 Tage im Piemont (Someiller, Jafferau, Rho . .) . . und die Saison ist noch nicht ganz zuende .

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • ...Wochenende im Schwarzwald ... im Schwarzwald, ..... noch einmal in den Schwarzwald,

    Immer wenn ich so was lese, freue ich mich, dass das mein Heimatrevier ist. Keine Hotelbuchungen oder lange ANreisen nötig. Einfach auf's Motorrad und los.

  • Ich hab den Schwarzwakd ja auch vor der Türe - aber meide das Gebiet.


    Zumindets dann, wenn die ganzen andern Biker meinen, das sei eine öffentlich Rennstrecke (Sonntag, Sommer + schönes Wetter). Da halte ich mich dann lieber an die schwäbische Alb.

    *Lille*

    • Official Post

    Meine Saison 2020 war zum vergessen. Zweimal ist der Korsika-Urlaub mit Anfahrt über Teile des TET Corona zum Opfer gefallen. Was blieb war ein schöner Urlaub in der Bretagne als Trostpflaster. Aber es gibt schlimmere Schicksale. Dafür hatte ich bei einer RTW-Auktion Glück und kann meinen Basteltrieb voll ausleben.

  • Immer wenn ich so was lese, freue ich mich, dass das mein Heimatrevier ist. Keine Hotelbuchungen oder lange ANreisen nötig. Einfach auf's Motorrad und los.

    ... dafür beneide ich dich tatsächlich. Ich halte den Schwarzwald mit Abstand für das schönste deutsche Motorrad Revier, auch weil man mit guter Streckenkenntnis dem schlimmsten Trubel teilweise aus dem Weg gehen kann

  • auch weil man mit guter Streckenkenntnis dem schlimmsten Trubel teilweise aus dem Weg gehen kann

    Das stimmt - geht aber auch nur teilweise. Wir kennen uns ansich auch aus, wobei gerade Südschwarzwald nicht unser Revier ist. Und ab und an hat es uns dann da auch schon verarscht, indem unsere geplante Strecke eben über beliebte Schraddelstrecken ging. Und man da dann auch nicht so einfach in ein anderes Teil ausweichen konnte. Wenn man sich "verplant" hat, hat man die Arschkarte gezogen. Dann Zähne zusammenbeißen und durch - und hoffen, dass man weder frontal abgeräumt wird, noch jemand beim Überholen in der Kurve Mist baut und einen mitreinzieht.


    *Lille*

  • Dieses Jahr war nicht ganz so viel los.

    Nach dem Lockdown waren wir mit den F-GS-ler über Fronleichnam in der Pfalz. S'Moeple und ich haben dort gezeltet.


    Im Juli ging es dann ins Allgäu. Die Futtertruppe hat sich dort bei einer guten Freundin zum grillen einquartiert. Ich sach es euch, einfach mega. :essen:


    Anfang August waren ich mit den bösen BMW-Buben in den Westalpen. Dort war dann auch eine weidwunde K1200S zu bergen. Die hatte ja auch die meisten Jährchen auf dem Buckel. :O


    Direkt danach ging es mit dem Frankfurter GS-Club zum Rennsteig. Im dortigen Hotel haben wir auch eine Gruppe der Zeitschrift "Motorrad" getroffen, die dort Zeros erprobten.


    Ende August war wieder zelten angesagt. Timmae hatte nach Remagen eingeladen. Das Treffen ist inzwischen kult. :1:


    Das letzte größere Event 2020 führte uns ins französische Jura. Den Streckenverlauf der Tour-de-France zu umschiffen war anspruchsvoll, führte uns immer wieder über spannende Schleichwege. :saint: Das Highligt war der Werksverkauf einer regionalen Käserei. Da haben wir uns mit den Köstlichkeiten eingedeckt.


    Ich bin auf 2021 gespannt.


    Gruß - Pendeline

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