Der offizielle Thread zum Saisonende 2020

  • Nochmal zum Schwarzwald: die B500 finde ich ganz schlimm. Weiß auch ehrlich gesagt auch nicht, was daran alle finden. Landschaftlich natürlich sehr schön, aber sonst langweilig. Und voll, Autos, Motorräder. Viele Verrückte.

    Aber es gibt viele Strecken, die zwar bekannt, aber nicht überlaufen sind. Und Strecken, auf denen wir meist ganz allein sind. Das sind dann aber wahrscheinlich wirklich die Strecken, die von vielen nicht gefunden werden oder als nicht attraktiv genig empfunden.

    Insgesamt fahre ich im Schwarzwald super gerne.

  • Nochmal zum Schwarzwald: die B500 finde ich ganz schlimm. Weiß auch ehrlich gesagt auch nicht, was daran alle finden.

    Ich sage immer: Wenn man den SW nicht kennt und ggf sogar aus dem Flachland kommt, ist die B500 schon geil - einfach wegen der Ausblicke, und weil die Strecke nicht anspruchsvoll ist. Man kann bei legalem Tempo (70) die Blicke schweifen lassen. Und einfach nur mal die Landschaft bestaunen.


    Aber das eben am besten zu Zeiten, wo sonst keiner unterwegs ist. Morgens, Abends, unter der Woche, unter 10°C :grin:

    Das sind dann aber wahrscheinlich wirklich die Strecken, die von vielen nicht gefunden werden oder als nicht attraktiv genig empfunden.

    Hatten wir, als wir mal an der Schwarzenbachtalsperre standen und überlegten, wie es weitergegehen sollte. "Übern Schwarzmiss" - zwei andere Motorradfahrer, die an unserem Tisch standen, winkten ab. "Da kannst Du nicht fahren!"


    Die zwei schwangen sich auf ihre Supersportler, fuhren weiter Richtung B500. Wir fuhren weiter nach Forbach und dann hoch nach Kaltenbronn. Geil - mit 650er GS und Versys gut zu fahren ;)

    *Lille*

  • Ich weiß gar nicht, warum zum Schwarzwald immer die B500 genannt wird. Die fahre ich wenn überhaupt als Transitstrecke bei An oder Abreise. In eine Tour hatte ich die noch nie eingebaut. Gerade im Bereich um Titisee-Neustadt gibt's im Umkreis von 100 Km zig Nebenstrecken die wenig frequentiert sind. Ich fahre seit 2004 jedes Jahr einmal für mindestens ein langes Wochenende da hin und finde immer noch was neues. In den Vogesen fährt man ja auch nicht nur die Route des Cretes. Ich schließe mich Clancy an, auch ich liebe den Schwarzwald zum Motorrad fahren

  • Dann reflektiere ich auch mal dieses Jahr.

    Der Start war ja eher bescheiden, dank Corona. Glücklicherweise war das Saarland trotz sehr strenger Regeln im ersten Lockdown immerhin so einsichtig und hat Motorradfahren explizit erlaubt. Das war dann auch ein gutes Ventil, um den Kopf frei zu fahren - ohne den üblichen Verkehr sogar noch besser.

    Das Jahr dümpelte motorradtechnisch weiter so vor sich hin, mit ausgefallenen Treffen und Urlauben. Immerhin konnte das Wessie-Treffen in Remagen stattfinden (danke timmae ! ). Einige Wochen später dann auch das Motorradtechnische Highlight des Jahres: etwas mehr als eine Woche Tour nach Italien, LGKS, Asietta und weitere lustige Schotterstrecken. Asphalt-Kurven kamen natürlich auch nicht zu kurz :)


    Das war es dann aber auch so ziemlich gewesen, danach waren noch knapp 1.000 Kilometer an spontanen Halbtages-Touren drin. Seit Ende Oktober steht die V-Strom jetzt, und nun auch ganze 200 km entfernt. Ich bin nämlich wegen eines neuen Jobs umgezogen und nun hab ich erstmal keinen Zugriff aufs Motorrad :( Aber ich habe eine Garage und das Motorrad wird ganz sicher im Frühjahr her geholt. Wenn möglich noch im Februar, dann kann ich noch die fällige Inspektion vor Saisonbeginn durchziehen.


    So endet dann die zweite Saison mit der V-Strom als zweite Saison in Folge, in der ich keine 10.000 km gefahren bin :| Das muss sich nächstes Jahr eindeutig ändern.

    Yamaha Ténéré 700 (2022 - ?)

    Suzuki V-Strom 1000 (2018 - 2022)
    Suzuki Bandit 1250 SA (2015 - 2018)
    Yamaha XJ 600 S Diversion (2013 - 2015)

  • Ich wohne und arbeite jetzt im Westen von Frankfurt (Main).

    Yamaha Ténéré 700 (2022 - ?)

    Suzuki V-Strom 1000 (2018 - 2022)
    Suzuki Bandit 1250 SA (2015 - 2018)
    Yamaha XJ 600 S Diversion (2013 - 2015)

  • Ich wohne und arbeite jetzt im Westen von Frankfurt (Main).

    Sehr schön. Ich treibe mich öfters in Sachsenhausen rum. Vielleicht trifft man sich in besseren Zeiten mal auf einen Schoppen.


    Gruß - Pendeline

  • In 2020 bin ich wenig gefahren, etwas über 7.000 km.


    An einigen trockenen Tagen fuhr ich mit der XS in die Arbeit, die an einem Vormittag auf dem Parkplatz umgeschmissen wurde. War ärgerlich, klärte sich relativ schnell auf und der Schaden war klein (Schalthebel). Eine längere Tour (450 km) hab' ich auch auf ihr absolviert und wieder mal festgestellt, die kleine Madam kann mit den Großen in den kleinen Kürvchen durchaus mithalten, beim Sprint auf gerader Strecke sehen wir leider nur die Auspufftöpfe von hinten. Egal, Spaß macht mir die kleine 400er immer noch. Ich hoffe, sie hält noch lange.


    Mit der Transalp war ich auf Tagestouren unterwegs, überwiegend in Franken und der Oberpfalz, sowie einer längeren Tour nach Österreich. Ich hab's genossen und bis auf ein selbstverschuldetes Malheur keine Probleme mit ihr gehabt. Schön deppert von mir beim Putzen versehentlich den Killschalter zu erwischen und bei der nächsten Ausfahrt wie bekloppt nach dem Fehler suchen, ohne dieses nette Schalterchen auch nur eines Blickes zu würdigen. Die Transalp wird im Laufe der nächsten Saison durch eine andere, etwas moderne Maschine ergänzt. Eigentlich wollte ich sie ersetzen, aber mein Popometer ist da strikt dagegen, denn 33 gemeinsame Jahre sind einfach prägend.


    Die CBX stand bis Ende des Sommers wegen völlig überalterten Reifen und eines Vergaserproblems, was mir ganz schön Kopfzerbrechen machte. Nachdem alles behoben war, fuhr ich eine schöne Tour mit ihr und fragte mich, warum ich sie nicht schon eher wieder fit gemacht hatte. Die CBX ist ein Oldie und darf nur bei schönen Wetter vor die Tür. Da ich mit ihr nicht so locker umgehen kann wie mit der Transalp oder XS, bin ich weniger und vorsichtiger mit ihr unterwegs.


    Die CX hat in dieser Saison nur zwei, drei Testrunden um ihre Garage gemacht. Sie läuft nicht mehr so schön wie sie soll und ich bin dem Problem noch nicht auf die Spur gekommen. Sie springt sofort an, fährt im 1. Gang wunderbar, darüber hinaus zickt sie. Wenn ich es über den Winter nicht selbst lösen kann, schicke ich sie im März zur Kur, neue Reifen sind für sie auch nötig. Die CX ist auch ein Schönwetterkandidat.


    Ich freu' mich auf 2021, die Suche nach einem anderen Motorrad und das Fahren mit meinen Oldies.

    :moped: ....Nimm die Menschen, wie sie sind - es gibt keine anderen.

  • Noch ein paar Gedanken, weil ich's gerade anderswo neu zusammengeschrieben hatte:


    Dieses Jahr hatte ich keinen Sturz und kein Knöllchen, und nur einen Umfaller, der ohne Folgen blieb. Wegen Schulterproblemen im Sommer war ich auf einem kleinen Treffen nur als Sozius unterwegs - mal was anderes, aber selbst fahren ist schon besser. Treffen waren mit Maske, Abstand und erhöhter Hygiene auch dieses Jahr möglich, und dafür bin ich sehr dankbar - gerade weil ich den Rest des Jahres so wenig Kontakte hatte.

    Motorrad-Kosten (ohne Wertverlust) - da ist dieses Jahr nichts ärgerliches vorgefallen. An Inspektionen standen nur Öl und Kettenkits an.
    Versys 650 2440 Euro auf 16902 km, macht 14 ct/km
    MT-09 1890 Euro auf 8813 km, macht 21 ct/km - davon bisher 310 Euro für den Tankumbau, und auch 300 Euro Kulanz-Erstattung für das Lenkkopflager, das im Herbst 2019 getauscht wurde

    Eine Veränderung des Fuhrparks drängt sich im Moment nicht auf, aber die Versys mit ihren 66000 km könnte mal wieder verjüngt werden durch ein weniger gelaufenes, baugleiches Modell. Ein Simmering ist bereits leicht undicht. 2021 kommt ein neues Modell der MT-09 auf den Markt, das alles etwas besser kann, aber jetzt mache ich gerade einen Tankumbau für meine 2018er, und neu wird sie mir eh zu teuer sein. Der Tankumbau für meine MT-09 ist endlich mal wieder ein forderndes Bastelprojekt, das mir für die Spanientour in 2021 hoffentlich 300 statt 220 km nutzbare Reichweite bescheren wird, und damit ca. 24 Tankstopps sparen wird.

    An Ausrüstung kam ein blau getöntes Sonnenvisier für den Schuberth C3PRO dazu, das hätte ich echt früher machen sollen. Außerdem ein jüngerer Schuberth C3PRO als Zwilling zu meinem, weniger auslutscht und mit SRC-Bluetooth plus JBL-Lautsprecher. Das neue Smartphone S10 macht tolle Fotos, gegenüber dem S8 jetzt auch im Weitwinkel, was bei Landschaften super ist. Das Chinanavi zeigt erste Ausfallerscheinungen, deshalb kam ein weniger ausgelutschter Zwilling dazu.

    MO24 Team Reisen

  • Motorradtechnisch habe ich mal kein neues Mopped gekauft sondern bin meiner Z900 treu geblieben.Kostentechnisch ist die zwar nicht so günstig wie die Tracer, macht aber auch mehr Spahass. Ich habe mit Reifen und alles kosten von 17ct auf dem Kilometer, ohne Wertverlust. Mit Wertverlust 10% wären es 25 ct auf dem Kilometer. Ich hatte keinen Unfall, keinen Umfall und auch keine Post die ich bezahlen musste. Es wurden 14000km diese Saison und das obwohl aufgrund der Corona Situation das Mopped seit Ende Oktober steht. Motorradtechnisch hätte ich gerne legal gutes Licht, unter 95 dB weiterhin und ein bisschen brabbeln beim Abtouren. Ersteres und zweiteres sind mit wichtiger als dritteres, von daher werde ich schauen was 2021 so bringt.


    Ausstattungstechnisch habe ich mich endlich mit einer gutaussehend Lederkombi eingedeckt und zwei paar neuen Handschuhen.

    2021 werden ordentliche Heizgriffe auf jeden Fall dazu kommen, die Chinateile sind nicht Fisch und nicht Fleisch.

  • Ach, was 2020 auch noch cool war, der von mir lang gewünschte Wegfall von Reifenfabrikatsbindungen bei Motorrädern mit EG-BE, wenn gleiche Dimensionen gefahren werden :grin: Dass deshalb gleich alle Unbedenklichkeitsbescheinigungen ungültig werden, also auch solche mit abweichenden Dimensionen und für Fahrzeuge mit deutscher BE, schießt zwar über's Ziel hinaus, betrifft mich aber glücklicherweise nicht 8o Naja, so kann ich immerhin mit geänderten Dimensionen wie gewohnt weiter illegal umher fahren :angel:

    MO24 Team Reisen

  • Die fehlende Reifenbindung überfordert viele Deutsche Motorradfahrer, da diese jetzt wirklich fahren dürfen was sie wollen, manche bestehen trotzdem darauf dass sie irgendwas mitführen dürfen um auch wirklich sicher zu sein.

    Es gibt auch noch welche, die sich jetzt fragen was man eigentlich fahren darf. Die Antwort: "Alles, was passt" verwirrt viele.

  • Gestern mal die Katy angeschmissen und bestätigt bekommen, was ich befürchtet hatte.... 2020 nichtmal 1400km geschafft. Das lag natürlich hautpsächlich an Corona (Ausgangsbeschränkungen, Grenzschließung Österreich etc...) als auch an der allgemeinen Stimmung die vorherrschte. Trotzdem gabs den ein oder anderen kleinen Tagesausflug, der mir gern in Erinnerung bleiben wird. Mal sehen was dieses Jahr so bringt, habe mir eben neue Alpinestars-Touringstiefel bestellt :wub:

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