Rückenprotektor

  • Hallo zusammen! Natürlich komme Ich wieder mit Fragen um die Ecke. Ich habe mich die letzten Tage mit Rückenprotektoren beschäftigt. Jetzt gibt es welche, die in die Jacke reingehen - die finde Ich zwar praktisch (weil man die Jacke anzieht und "alles dabei hat"), die schützen aber ausschließlich den oberen Rücken. Dann gibt es die "Umschnall-Protektoren" die mit Bändern wie am Rucksack daherkommen. Die gehen auch über den unteren Rücken. Spricht etwas gegen diese Art von Protektor außer die umständlichere Handhabe?


    Die andere Frage wäre (entschuldigt wenn die Frage blöd ist...), ob ich mit so einem Rückenprotektor noch einen Nierengurt benötige. Das wird dann nämlich ziemlich eng unter der Jacke :D



  • Ich habe/hatte beides. Der Umschallprotektor hat woanders noch einen Vorteil: Wenn man den anlässt und sich dann irgendwo hinsetzt sitzt man weich gepolstert. Und Nierengurt hab ich schon lange nicht mehr an, auch wenn ich grade mal den Rüpro in der Jacke nutze.

  • Wofür hast du denn einen Nierengurt bisher genutzt? Mir würde kein Grund einfallen, wozu ich einen brauchen würde.

    Der ist doch bekannterweise zur Stabilisierung der Eingeweide da, also dass dir die Nieren durch die Vibrationen beim Motorradfahren auf Dauer nicht ins Scrotum rutschen.

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

  • Spricht etwas gegen diese Art von Protektor außer die umständlichere Handhabe?

    Nein. Das ist die sicherste Lösung. Im Sommer kann es sehr warm werden. Bevor man ihm aufgrund Bequemlichkeit weglässt, kann man ihn ausnahmsweise auch über der Jacke tragen.

  • Oh man, gut, dass Ich hier und nicht in irgendeinem feindseligen Forum gelandet bin :D


    Ich hab das Ding getragen in der Hoffnung, dass die Nieren warm bleiben. Die Frage ob das nötig ist hab Ich mir bisher aber auch nicht gestellt.


    Mich reizt daran die "Markenunabhängigkeit". Ich kann den Rückenprotektor von jeder beliebigen Marke nehmen und irgendeine Jacke drüberziehen ohne mir die Frage stellen zu müssen, ob er in die Tasche passt. Dann mach Ich das so.

  • Ich hab das Ding getragen in der Hoffnung, dass die Nieren warm bleiben. Die Frage ob das nötig ist hab Ich mir bisher aber auch nicht gestellt

    Kommt halt drauf an, was man sonst so trägt. Bei der dicken Winterjacke ist der Nierengurt eigentlich immer unnötig, wenn man aber bei niedrigeren Temperaturen mit Sommerjacke unterwegs ist, ist es trotzdem angenehm, einen zu tragen.


    Mich reizt daran die "Markenunabhängigkeit". Ich kann den Rückenprotektor von jeder beliebigen Marke nehmen und irgendeine Jacke drüberziehen ohne mir die Frage stellen zu müssen, ob er in die Tasche passt. Dann mach Ich das so.

    Das ist glaube ich nicht ganz so wild. Wenn der Protektor nicht reinpassen sollte, ist es nicht verboten, ihn zurecht zu schneiden. Die Frage ist aber, wie relevant das ist. Meistens kauft man den integrierten Protektor dann passend mit dazu und fertig ist die Laube.


    Die Hartschalenprotektoren sind aber von der Schutzwirkung her deutlich besser.


    Gruß,

    Thomas

  • Die mitgelieferten Protektoren in Jacken und Hosen sind oft nicht die erste Wahl. 1x upgraden bringt da viele Vorteile. Polo safemax gewinnt regelmäßig Tests mit Messungen.


    An eine Schildkröte kommen die Rücken Einlagen nicht ran. Dafür kann man sie nicht vergessen ;)

  • Zum Glück nicht immer, in der Louis ART Lederkombi ist ein guter drin der nicht aus Schaumstoff ist sondern eine Art Safemax.

  • Oh man, gut, dass Ich hier und nicht in irgendeinem feindseligen Forum gelandet bin :D

    Ich hab das Ding getragen in der Hoffnung, dass die Nieren warm bleiben. Die Frage ob das nötig ist hab Ich mir bisher aber auch nicht gestellt.

    Hallo,

    es gab Zeiten, da fuhren Priveliegierte auch im Winter mit dem Motorrad zur Arbeit. Die anderen fuhren mit dem Fahrrad oder liefen. Motorrad-Kleidung war noch nicht erfunden. Es bedeutete schon Luxus, wenn ein zu knüpfender Ledermantel vorhanden war. Katzenfelle oder Lammfelle dienten als Nierenschutz.

    Die Frage Nierenschutz - ja oder nein ?, läßt sich erst beantworten, wenn man älter ist und die Nieren Probleme machen. Man kann sich auch im Sommer die Nieren unterkühlen. Das kann zu kleinen Entzündungen führen. Diese Entzündungen führen zur Vernarbung der Nieren. Schwere Nierenentzündungen erkennt man an "Blut im Urin". Sieht aus, wie Kakao. Leichte aber auch schwere Entzündungen verlaufen schmerzfrei. Mal den Hausarzt fragen.


    Reinhard

  • Wenn es nicht zu warm ist, habe ich den Rückpro in der Jacke drin und einen Nierengurt an.

    Der hat jedoch schon lange nichts mehr hauptsächlich mit dem Wärmen der Nieren zu tun (außer es ist echt saukalt und man hat irgendwelche Lücken für den Wind an besagte Stellen.

    Wenn er gut sitzt stützt er den Rücken (leichte Entlastung), vom Prinzip her ähnlich, wie wenn ich einen Gürtel mit ums Kettenhemd schnalle (damit kann ich das auch länger tragen). Und ja, ich mache Re-Enactment und kein komisches LARP ^^

    Zusätzlich hält es beim Unfall die Innereien durch den leichten Druck beisammen und mindert innere Verletzungen durch prellungen ein bisschen. Soweit ich das mal gelesen habe.

    Leben auf großem Fuß mit 7-Meilen-Stiefeln :grin:

  • Wenn es nicht zu warm ist, habe ich den Rückpro in der Jacke drin und einen Nierengurt an.

    Der hat jedoch schon lange nichts mehr hauptsächlich mit dem Wärmen der Nieren zu tun (außer es ist echt saukalt und man hat irgendwelche Lücken für den Wind an besagte Stellen.

    Wenn er gut sitzt stützt er den Rücken (leichte Entlastung), vom Prinzip her ähnlich, wie wenn ich einen Gürtel mit ums Kettenhemd schnalle (damit kann ich das auch länger tragen). Und ja, ich mache Re-Enactment und kein komisches LARP ^^

    Zusätzlich hält es beim Unfall die Innereien durch den leichten Druck beisammen und mindert innere Verletzungen durch prellungen ein bisschen. Soweit ich das mal gelesen habe.

    Die Nieren können unterkühlt werden, ohne zu frieren. Die Reizschwelle am menschlichen Körper kann man selbst mit einem Stechzirkel prüfen. An den Lippen oder an den Fingerspitzen angesetzt, spürt man schon bei einem ganz geringen Spitzenabstand zwei Einstiche. Am Rücken ist der Spitzenabstand viel größer, um zwei Einstiche spüren zu können.

    __________________________________________________

    Die Stütz- und Aufprallschutzfunktion eines Nierengurtes ist vernachlässigbar.

    Ein angenehmes Gefühl - mehr nicht.

  • Häufig sind wirklich nur Schaumstoffeinleger drin, völlig ohne Schutzwirkung.


    Gruß,

    Thomas

    Ich frag mich das immer bei den Rev'IT Rückenprotektoren...

    Die sollen echt gut sein aber für mich ist das auch nur Schaumstoff, nichtmal wie von Polo/Louis diese gummiartigen Protektoren.


    ruckenprotektor-revit-seesoft-rv.jpg

  • Das gleiche Ding habe ich auch und finde es etwas suspekt, obwohl es Level 2 hat. Es sind vier Lagen Schaumstoff, immerhin ziemlich fester Schaumstoff, mehr schlecht als recht zusammengeklebt, mit ein paar Löchern drin für die Luftzirkulation. Und er ist nach unten recht kurz.

  • . . . Es gibt Schaumstoff, der sich wie 08/15-Schaumstoff zusammendrücken läßt, bei einem sehr schnell ausgeführtem Schlag jedoch "knüppelhart" wird. Ich glaube, der hieß "Foma" oder "Famo" oder so ähnlich ;)

    Selbst-Test ist möglich:

    Polsterung auf einen Tisch legen. Leichter Schlag mit der Breitseite eines Hammers. Da bemerkt man den Effekt, ohne etwas zu zerstören.


    Reinhard

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