Berlin will parkende Motorräder auf Gehwegen nicht länger dulden

  • Quote

    Knapp 107.000 Motorräder, Mopeds und klassische Roller sind in Berlin zugelassen. Ein Großteil davon parkt auf Gehwegen. Doch das soll sich nach dem Willen der Verkehrsverwaltung ändern: Man habe „kürzlich die für die Verkehrsüberwachung zuständige Polizeipräsidentin gebeten“, die bisherige Praxis strenger zu handhaben, „indem künftig eine Duldung des (per se rechtswidrigen) Gehwegparkens durch motorisierte Krafträder nur noch dann in Betracht zu ziehen wäre, wenn jegliche Behinderung Anderer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.“ Dabei seien auch Begegnungen von Kinderwagen und Rollstühlen zu bedenken.

    Tagesspiegel: Berlin will parkende Motorräder auf Gehwegen nicht länger dulden.

    https://www.tagesspiegel.de/be…nger-dulden/26714386.html


    Das scheint in Börlin wohl etwas außer Kontrolle geraten zu sein!? Blindenleitstreifen zuparken ist echt mega asozial.

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  • Da müssen dann wohl mal alle ihre Bikes raus holen und paar Wochen auf den richtigen Parkplätzen parken. Am besten am ersten offenen Wochenende nach dem Lockdown.

  • Das ist natürlich mega assi und geht gar nicht! :thumbdown:


    thumb?url=http%3A%2F%2Fwww.tagesspiegel.de%2Fimages%2Finkedleitstreifen-vor-hauptbahnhof_absv-raendel_li%2F26714382%2F&md5val=4d94f9393d7f2d54a3b83e4a3e6c25b2&key=c07331c661b2ac9a59c8293c656bea1fab29bbb0&method=fill&size=924x520

    *Lille*

  • Ich glaube nicht, dass das den meisten Fahrern bewusst ist.


    Wenn die gepflastert sind, ist es eindeutig.. Wenn die "nur" mit Farbe aufgetragen sind, wird es wohl eher als Begrenzungsmarkierung wahrgenommen.

    VG
    Michael

  • "wenn jegliche Behinderung Anderer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann"... so mache ich das eigentlich immer, auch wenn's mal 10 Schritte weiter ist. Diverse andere Leute sind da gedankenloser und auch nicht für Ansprachen zugänglich. Wobei ich nicht weiß, ob's in Berlin überhaupt genug Platz für alle gibt. In Großstädten ist der öffentliche Raum ja schon umkämpft.

  • Irgendwie ist Gehwegparken eh Sport. Hier gibts so endlos viele Leute, die ihre Karre so weit auf dem Gehweg parken, dass ein Kinderwagen keine Chance hat. Und gleichzeitig ist die Straße immer noch breit genug zugestellt, dass keine zwei Autos gleichzeitig dran vorbei kommen.

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

  • Dit is Berlin :)


    Im ersten Moment klingt es nach Aufruhr, aber letztlich scheint es eher nur nach Konsens aus...


    Gruß,

    Thomas

  • Hallo,

    das Foto im #3 sah ich mir an und kann nicht ausschließen, dass ich mein Motorrad nicht dazugestellt hätte (gedankenlos). Im Alltag funktioniert das aber. Schon seit längerem wird das Parken im Fußgängerbereich geduldet, wenn ganz bestimmte (bereits erwähnte) Bedingungen erfüllt sind. Schon immer bekam ein Biker ein Knöllchen, wenn er diese Bedingungen erkennbar nicht erfüllte. Das ist nicht neu. Das Foto suggeriert, dass in Berlin so wild geparkt wird, wie auch wild gefahren wird - mit nichten.


    Reinhard

  • In Großstädten ist der öffentliche Raum ja schon umkämpft.

    In der Bonner Innenstadt gibt es ein paar Motorradparkplätze, da habe ich bisher immer einen Platz gefunden, auch wenn es zu Stoßzeiten mal sein kann, dass man Pech hat, aber dafür gibt es ja mehrere davon. Da kommt man auch nicht mit dem Auto drauf. Die Plätze sind ca. 50/50 für Motorräder und Fahrräder ausgelegt. Bspw. am Bischofsplatz am alten Rathaus. Kann man sich mal bei GMaps angucken. von der Sorte gibt es noch ein paar mehr. Aber die müsste ich echt über Streetview suchen, da ich nur weiß wie ich hinfahren muss und keine Ahnung von den Adressen habe. Die war die einfachste wegen dem alten Rathaus. Würde mir sowas für alle größeren Städte wünschen. Klar hast du immer noch Honks, die Parken wie die Wilden, aber du bekommst schon mal eine Menge Leute vom 'wildparken' weg.


    Ansonsten bin ich auch beim reigla. Ich hätte nicht gewusst, dass das Blindenleitstreifen sind und hätte mich vll auch dazugestellt (weil es nunmal so aussieht wie eine Markierung).

    Ich denke auch, dass es bestimmt einige Anwohner (Ansässige) Parken wo sie wollen. Aber im Normalfall sollten Ortskundige genug Plan von der Gegend haben, um anständig zu parken.

    Leben auf großem Fuß mit 7-Meilen-Stiefeln :grin:

  • Das wäre eben ein Klassiker für "Mit Augenmaß handeln"


    Wer nur stört, wird ermahnt (Strafzettel), wer behindert, wird entsorgt (abgeschleppt / umgestellt).


    Und wer weder stört noch behindert, kann stehen bleiben.


    Generell wäre es in Großstädten schön, wenn es wie im Ausland, speziell ausgewiesene Zweirad-Parkplätze gäbe. Und da wird dann eben ein falsch geparktes Auto entsorgt.



    Und das ganze dann eben auch mit Aufklärung kombinieren. Warum stört das Zweirad dort, wo es steht. "Kommt man doch durch!" - Aber eben nicht mit Rolli, Rollator, Kinderwagen. Und was sind das für komische Rillen auf dem Boden? Warum sollten Geländer frei bleiben, wo sich Leute festhalten sollten. Wie Reigla schreibt: Manches sieht man als nicht Betroffener eben einfach nicht.

  • Blindenleitstreifen sind nie aufgemalt ;)

    Die Streifen oben auf dem Bild schon, nehme ich an. Das wird die gleiche Technik sein, wie die "Rüttel"-Seitenstreifen auf den Autobahnen.

    Oder sind das aufgeklebte Streifen? Ich hatte angenommen, dass die mit Straßenmarkierungsmaschinen aufgesprüht werden.

    VG
    Michael

  • Nein, das sind deutlich spürbar im Boden eingelassene Steine. Zu finden an jedem Bahnhof.


    Lille hats eigentlich perfekt zusammengefasst. Das einzige, was mich noch stutziger macht, ist, dass es sich um Berliner Ordnungsbehörden handelt....


    Gruß,

    Thomas

  • Dito, ich hätte auch nicht gewusst was das ist.


    Lille, das wäre ja Motorradfreundlich. Das geht ja nicht. Dann sind wir ja garkein Autostaat mehr, hätten vielleicht sogar mehr Parkplätze aber könnten dafür keine Knöllchen verteilen. Nee, das geht nicht, es muss doch Geld reinkommen.

  • Nein, das sind deutlich spürbar im Boden eingelassene Steine. Zu finden an jedem Bahnhof.

    Die Pflaster kenne ich auch, findet man in Düsseldorf auch auf allen neu gepflasterten Gehwegen und damit auch an Kreuzungen. Allerdings sahen mir die Streifen oben auf dem Bild eher als nachträglich auf die Betonplatten aufgebrachten Streifen aus. Aber wie auch immer: So weit verbreitet sind die Blindenleitstreifen noch nicht, dass sie jeder kennt oder wahrnimmt. Da hilft nur Aufklärung.

    VG
    Michael

  • Um welche Parksünder geht es denn in Berlin und anderswo? Pendler oder Anwohner?


    Das Parkproblem der Pendler lässt sich auf öffentlichem Grund baulich lösen.

    Aber was ist mit Anwohnern, die sich den öffentlichen (Park)raum, sofern vorhanden, mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen müssen? Die keine Möglichkeit haben, weil baulich nicht vorhanden, ihre Fahrzeuge auf dem Grund und Boden ihrer Wohnadresse abzustellen?

    Grüsse aus dem Westzipfel


    Harry aka schredder66

  • Aber wie auch immer: So weit verbreitet sind die Blindenleitstreifen noch nicht, dass sie jeder kennt oder wahrnimmt. Da hilft nur Aufklärung.

    Doch - eigentlich schon. Nur nehmen es die Sehenden nicht wahr. Geh mal bewusst durch die Innenstadt und kuck damit mal nach unten :)


    Selbst in unserem 700-Seelen-Dorf sind sie bei der Neugestaltung der Hauptstraße angekommen.


    In Fußgängerzonen, an Bahnhöfen, Bushaltestellen, Fußgängerüberwegen. Achte mal bewusst darauf.


    Da hilft nur Aufklärung.

    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:



    Aber was ist mit Anwohnern, die sich den öffentlichen (Park)raum, sofern vorhanden, mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen müssen?

    Die müssten rein rechtlich auf normale Autoparkplätze. Zum Leidwesen der Nachbarn.

    *Lille*

  • Die Blindenleitstreifen gibt es in meiner Wahrnehmung schon bestimmt 20 Jahre und sind super oft zugeparkt oder zugestellt.


    Aufklärung ist gut, aber vielleicht sollte man auch einfach nicht auf etwas parken von dem man den Grund nicht kennt.

    Am Samstag erst wieder mit seinem Auto auf dem Behindertenparkplatz gesehen und angesprochen. Ist rot geworden und sagt dann, "nur 5 Minuten".


    Ich kann verstehen, dass Städte immer enger werden, aber Geh- und Radwege zuparken kann nicht die Lösung sein. Niemand stellt komischerweise sein Motorrad oder E-Scooter auf die Straße, dass die Autos ausweichen müssen.

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  • Dann möchte ich erleben, wie jeder von uns sich an alles hält, von dem er den Grund nicht kennt...

    Und der Beh.-Parkplatz ist normalerweise äußerst deutlich gekennzeichnet, außer man ist blind. Da sehe ich jedoch den Zusammenhang nicht.

    Leben auf großem Fuß mit 7-Meilen-Stiefeln :grin:

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