Welches A2 Motorrad ?

  • Hey Leute,


    Ich hab zum Ende des letzten Jahres hin meinen a2 Führerschein gemacht und war davor Auto Fahrer. Ich wollte zum Winter hin wenn die Season um ist preislich eine gute Maschine kaufen. Mein Ziel war es eigentlich eine MT 07 zu holen aber die Preise kann ich mir echt nicht erklären die momentan im Umlauf sind ... Ist für mich irgendwie unverständlich weil teilweise 2015-2017 Maschinen für 6000€ Inseriert werden wobei eine neue bei 6400 anfängt wenn man den Führerschein Zuschuss berücksichtigt. Ich hätte die Maschine über einen Kredit gezahlt da ich selbst das Geld nicht bar aufbringen könnte. Nun hab ich überlegt auf ein low Budget bike umzusteigen. Ich wäre dankbar über einige Vorschläge.

  • Wie groß bist Du denn? Stil soll Richtung Naked Bike gehen?

    *Lille*

    • Official Post

    Moin und willkommen im Forum :)


    Die ultimativen Budgetbikes sind Honda CB 500, Honda NTV, Suzuki SV 650 (1. Modell) und Suzuki Bandit. Vielleicht auch noch Suzuki GS 500 und Yamaha XJ 600. Da bist du mit 1000 bis 1500 Euro dabei und hast was, womit Du auch noch ne Weile Spaß haben wirst. Nachteil: das sind mittlerweile echt alte Eisen von Anfang der 90er des letzten Jahrhunderts. ABS gibt's da auch nicht gegen Geld. Und viele Angebote sind einfach Gammelbuden (immerhin braucht man kein abgeschlossenes Ingenieursstudium, um da an irgendwelchen Feinheiten zu erahnen, dass da was nicht stimmt), da muss man schon ein wenig Glück haben, um ein angenehmes Modell zu finden.


    Ich würde eher sagen, schau dich mal nach dem 2. Modell der Suzuki SV650 um, oder der Kawasaki Er6. Alternativ wenn es eine Reiseenduro werden soll, dann auch Motorräder wie die Suzuki V-Strom oder die Kawasaki Versys (Preis-Leistung ist meiner Meinung nach in extrem vielen Fällen unschlagbar!). Preislich bist du hier ungefähr bei ca. 3000 Euro, großzügig.


    Was bist du denn in der Fahrschule gefahren?


    Gruß,

    Thomas

  • +1 für die SV650 (1.Baureihe, genannt Knubbel).


    Hatte die für ~6500km als Zweitmopped.


    Macht Laune, ist einfach zu drosseln, Unterhalt günstig, schöner V2-Klang und recht schrauberfreundlich.
    Hab die 2019 gegen eine 640er KTM Adventure eingetauscht, aber irgendwie würde sie mich schon wieder reizen.

    Preislich bist mit ~2000€ schon bei den guten Modellen dabei.


    Zu meinen A2-Zeiten war ich auch mit meiner damaligen BMW F650 recht glücklich, die hab ich knapp 30.000km gefahren. Musste zwar einmal den Motor tauschen, da war der Vorbesitzer zu schludrig mit den Services, aber dann lief sie die restlichen ~25.000km problemlos.

    Schau beim Gebrauchtkauf auch auf die Verschleißteile wie Reifen, Bremsen etc. das kann schnell noch mal ein paar hundert € kosten, wenn die fällig sind.


    Wie hoch ist denn Dein Budget?

  • Gebrauchtpreise über verhandelten Neupreisen finde ich auch immer schräg.


    Ich würde schon ABS empfehlen, da gibt's Kawasaki ER6, später Z650 genannt, oder die etwas größere SV650. geht bei 2000 Euro los. Achte drauf, wann die teureren Inspektionen anstehen (Ventilspielkontrolle). Bei der ER6/Z650 ist es nach 42000 km. Also nicht direkt vorher kaufen, oder einpreisen (ca. 500 Euro).


    Bis Kilometerstand 40000 kann man bedenkenlos kaufen, ab 60000 kommen dann so die ersten Nickelichkeiten, die schon mal 200-400 Euro kosten können (z.B. Bremsscheiben, Simmeringe, Kupplungsscheiben).

    MO24 Team Reisen

  • Nenne mal bitte dein Budget und was für eine Art Motorrad (Naked, Sportler, Tourer, Chopper) du fahren willst.


    Ich würde auf jeden Fall ABS mit nehmen.

    Ansonsten machst du mit den Japanern (Yamaha, Suzuki, Kawa und Honda) nichts falsch.

  • Auch die Suzuki Gladius (eigentlich eine SV650) ist was feines und mit ABS zu bekommen.

    hier war eine politische Korrektur nötig!...leider

  • Übrigens - wenn Du etwas online entdeckst, was Dir zusagen könnte, kannst Du die Anzeige auch gerne hier teilen. Keine Sorge: Schnappt Dir auch keiner weg (hat ja jeder schon 1 bis x Motorräder)


    Wir schauen uns gerne Anzeigen an und bewerten die Angebote. Als alter Hase sieht man manchmal "Macken" oder Unstimmigkeiten, die einem Motorradanfänger nicht auffallen.

  • Danke euch für die ganzen hilfreichen und tollen Tipps in der kurzen Zeit ihr seit der Hammer!


    Um auf die Fragen einzugehen also ich wollte eigentlich ein Naked-Bike oder eine Supersportler kaufen und war von der MT-07 sehr angetan aber wie gesagt ist der Preis momentan einfach zu hoch. In der Fahrschule bin ich einmal eine z650 gefahren ansonsten die xj6 die ich eigentlich auch ganz in ordnung fand. Ich bin 1.75M groß männlich und bin mal eine Z800e von einem Kumpel gefahren und die war mir beim Fahren nicht zu schwer aber das Gewicht war dann doch etwas zu hoch für mich als anfänger ungewohnt.

    Ich wäre bereit bis zu 5000€ für ein Motorrad auszugeben wobei mein Budget eigentlich bei 3000€ liegt den Rest würde ich mir leihen. Ich wohne in Berlin und mir war es wichtig das das Motorrad was ich mir suche auch in der Nähe ist also max 200km von mir da ich es sonst nicht besichtigen kann.


    Ich hab folgende Angebote bis jetzt gefunden was haltet ihr von den Motorrädern wäre sehr Froh über einige Tipps die man berücksichtigen könnte bei Berücksichtigung.



    Die wollte ich mal Montag besichtigen ich kenne mich jedoch nicht mit den Preisen aus und weiß nicht ob das ein guter Preis wäre die Maschine ist von 2016:


    https://www.ebay-kleinanzeigen…ocial&utm_content=app_ios





    https://www.ebay-kleinanzeigen…ocial&utm_content=app_ios


    Bei der Maschine bin ich etwas verwirrt weil beim Scheckheft der letzte Eintrag 2019 war bei 17k KM ca ist das normal =?




    https://www.autoscout24.de/ang…7-0fd8873f1e21?&cldtidx=1


    Das wäre ein Autohändler in der Nähe bin mir jedoch nicht so sicher wegen des Gewichtes der Maschine ob es eventuell zu viel wird.



    Ich danke im Vorraus für eure Antworten und die Zeit die ihr euch nimmt das hier zu lesen ^^

  • nabend;


    als erstes mal was zum Gewicht: Willst du sie tragen oder fahren :grin: ist nicht böse gemeint. Aber VIEL leichter bekommst du nicht in der Klasse.


    Die ER6F ist relativ leicht (211kg) im Vergleich mit anderen aus dieser Klasse (CBF 600 220Kg oder Bandit ca.240Kg);


    Die ER6N ist auch nur 3kg leichter.


    Ob Naked oder Halbschale wirst Du entscheiden müssen. Soll es auch auf Reisen gehen mit längeren Strecken empfiehlt sich die Halbschale (Wind-und Wetterschutz).


    Zu den Angeboten:

    Angebot 1: fehlt mir das Baujahr (oder bin ich blind?)

    Angebot 2: KM-Stand...hmmm

    Angebot 3: Alter..hmmm; Preis OK (PS-Angabe falsch)

    mal schauen was die Kollegen so meinen.


    Wir werden dich mit Meinungen zusche**sen :grin:

    hier war eine politische Korrektur nötig!...leider

    • Official Post

    Wir haben letztes Jahr für meine Freundin ein Motorrad gesucht und gefunden: Motorrad für Zwerge gesucht.


    Wir hatten u.a. eine Honda CBF 600 SA im Blick. Nachteil: Die ist mit 220 Kg schwerer als eine ERf6 oder eine XJ6, aber die spielt qualitativ in einer anderen Liga. Die würde ich an deiner Stelle zumindest mal Probe fahren.


    Vielleicht war es Zufall, aber die ERf6s, die wir gesehen haben waren schon auf den Bildern hinsichtlich Rost und Lack schlechter als die Yamahas und deutlich schlechter als die Hondas. Das hat sich auch bei Besichtigungen bestätigt. Bei den Innenrohren der Gabeln sollte man da hinsehen. Da sind 700€ fällig, wenn man nur die Innenrohre der Gabel austauschen will (dann muss man die Gabelholem aber schon ausgebaut anliefern, sonst wird's noch teurer). Bei meiner Freundin ist es letztlich eine XJ6 Diversion geworden, weil die niedriger und leichter als die Honda war.

    Lass dir Zeit beim Suchen, es gibt immer auch Top-gepflegte Maschinen dazwischen, die nur wenig mehr kosten als die verranzten Kisten.

    Wenn du das erste Moped besichtigen willst, schau dir unsere Gebrauchtkauf-Checkliste an. Das hilft, um nicht vor lauter Schwärmerei nicht genau genug hinzusehen. :grin:

  • Kann ich nur bestätigen, wir hatten eine CBF600SA rund 80TKM danach Upgrade auf CBF1000 die jetzt rund 100TKM runter hat. Das ist einfach ein gutes Mopped und meines Erachtens deutlich auf Touren/Tourer ausgelegt. Allerdings werden die 600er gebraucht ziemlich hoch gehandelt meines Erachtens, hatte letztens wieder eine gesucht und dabei schlackerten mir die Ohren was die so für Kurse aufrufen.

  • Ich wäre bereit bis zu 5000€ für ein Motorrad auszugeben wobei mein Budget eigentlich bei 3000€ liegt den Rest würde ich mir leihen.

    Fürs erste Mopped würd ich mir jetzt kein Geld leihen. Da würd ich eher was günstiges suchen, wo zumindest der finanzielle Schmerz nicht so hoch ist, wenn man es dann doch mal nicht so im Griff gehabt hat.
    Stell dir vor, du haust die Karre in die Botanik, die ist Kernschrott und du hockst dann mit gebrochenem Ego und hast noch 2000€ Schulden.


    Für 3000€ gibts doch wirklich genug Auswahl an Fahrzeugen, mit denen man erstmal fahren lernen kann. (Ich kann es heut noch nicht so wie ich es gern können würde...)


    PS: Natürlich könnte man den (schuldenbehafteten) Hobel auch Vollkasko versichern, aber das wird auch richtig teuer als Anfänger. Also so gesehen auch keine richtige Alternative.

  • Wo ist denn dein zuhause ? Ich habe viel mit Mopeds zutun, egal welche Karre das ist. Im Raum DU sogar ne erstklassige Hobby Werkstatt. Und günstig an Mopeds komme ich gelegendlich auch.

    Gerade ne BMW K12 rs geschossen total in ordnug bis auf den reifen vorne sogar das ABS funktioniert. für schlappe 1200 euro geschnappt. an so dinger komm ich öfter. Zur zeit noch ne hässliche Yamaha " irgendwas " ( was das genau ist kann ich sonntag mit bilder hier zeigen ) soll für 1300VB weg gehen hat 34 k gelaufen- bj ?

  • uff, das ist bischen zu weit :grin::kiffer: für mal eben------ ich mach mir gleich schönes WE inne Werkstatt--- mir geht das rumsitzen voll auf die nüsse- Bischen schrauben an 2 BMW K12 ölwechsel und so-- paar bier dabei und fahren lassen

  • Bei Angebot eins schrecken mich schon die Bilder ab. Wenn jemand verkaufen möchte und dann so Handy Screenshots in die Anzeige lädt, dass macht mich schon stutzig.


    Die zweite für 3500 VHB ist doch nicht schlecht. Soweit durchrepariert und 32.000 km in 10 Jahren ist ja nun auch nicht viel, da sollte der Motor (entsprechende Wartung vorausgesetzt) noch keine Probleme machen. Die Kilometer fahre ich ja in 3-4 Jahren. Ich würde mir den Umkippschaden genauer ansehen, da sieht man auf den Fotos nicht besonders viel.


    Bei Angebot drei kann man nicht erkennen, on ABS oder nicht. Ohne ABS würde ich aber kein Motorrad mehr kaufen.

  • #1 optisch etwas runter, fragwürdiger Rückspiegelumbau, dafür am Kilometerstand gemessen sehr günstig. Doofe Fotos können gut für dich sein, wenn du in der Nähe bist, weil dann sonst keiner hinfährt. Guck aber bei Tageslicht und mit Taschenlampe.


    #2 optisch besser, gemessen am Kilometerstand aber schon eher teuer.


    #3 Ist etwas älter, aber Preis/Leistung klar das beste Angebot in dieser Auswahl. Ich sehe da ABS (Kabel zum Sensor hinten, Kontrollleuchte im Tacho) und leichte Sturzspuren auf der rechten Seite.


    "Scheckheft" lässt man meistens nur die ersten paar Jahre pflegen. Danach machen viele den Service selbst oder in kleinen Werkstätten, die keine Stempel verteilen.


    Eine ER6f mit ABS wiegt 211 kg. Das ist eher auf der leichten Seite des Spektrums heutzutage.


    2 von 3 Anfängern lassen ihr Motorrad in den ersten 2 Jahren umfallen. Da ist es gut, wenn man keinen Aufpreis für ein Motorrad ohne Sturzspuren bezahlt hat ;) Und/oder man kann in Sturzpads investieren, dann bleiben Plastik, Tank und Motorteile heile.

    MO24 Team Reisen

  • Und/oder man kann in Sturzpads investieren, dann bleiben Plastik, Tank und Motorteile heile.

    Vor allem: Gleich bestellen und montieren, BEVOR man fährt ;)


    Ich hatte bei der Versys gedacht "Warte mal, bis es wieder bei Polo Prozente gibt" - das Motorrad lag schneller. :(

    *Lille*

  • #1 - die Briefmarken von Bilder sind leider nicht sehr aussagekräftig. Aber wenig km und "aus Frauenhand" ;) Würde ich mir ankucken. Wenn es in Frage kommt, die Originalteile auf alle mitgeben lassen. Falls irgendwas zurückgebaut werden müsste (wegen fehler ABE o.ä.)

    Ich persönlich mag eigentlich stark umgebaute Motorräder nicht, weil man (gerade als Laie) nicht sieht, wie "gut" es gemacht ist. Beispiel Blinker: Stecker? Adapterkabel? Oder "irgendwie randgebastelt und Kabel zusammengetüdelt"?


    #2 Simmering? Ich vermute Gabel? Dann die Standrohre anschauen. Sind dort Beschädigungen, kann das den/die Simmering/e nochmals beschädigen (werden gerne durch die Verkleidung verdeckt, also auf die Knie und kucken, wie es hinter der Kanzel aussieht)

    Ansonsten macht die einen soliden, ehrlichen Eindruck. Umfallschaden ist normalerweise nur Optik, und wie schon weiter oben geschrieben wurde: Kann wieder passieren. Hat Sturzpads - das ist schon mal von Vorteil.


    #3 Sind das Sturz/Rutschspuren an der rechten Verkleidung? Oder nur Spiegelung im Lack? Unter Ausstattung steht "Topcase/Koffer" - Realy? Auf den Bildern ist nichts zu sehen, was bei einem Händler komisch wäre, wenn die separat gelagert würden.

    Mir wär bei der die Beschreibung etwas dünn. Würde wohl hinfahren und ankucken, wenn es nicht zu weit/umständlich ist, aber eher aus Neugier und mit Skepsis ;)



    Du willst ein Motorrad für A2 ? Das heißt, es muss noch gedrosselt werden. Bei Privatkauf musst Du das auf alle Fälle selbst machen (lassen) und eintragen lassen. Also ca. +200€ noch dazu rechnen.

    Beim Händler kannst Du ggf noch zumindest einen Teil der Drosselung versuchen rauszuhandeln. Dass er z.B. Einbau und Eintragung übernimmt und Du das Material zahlst. Das wäre beim Händler abzuchecken.

    *Lille*

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