Die Transalp könnte zurückkommen

  • Kleinere Honda Africa Twin Die Transalp könnte zurückkommen


    Gerüchten zufolge arbeitet Honda an einer kleineren Africa Twin. Die könnte im Mittelklasse-Reiseenduro-Segment als neue Transalp mitmischen. Bilder oder bestätigte Informationen gibt es allerdings noch nicht.


    https://www.motorradonline.de/…5fuV8-F_Ln54_3-ee83gjlslU

    *Lille*

  • Oooch :) Wenn sie nicht zu schwer und zu häßlich wird, könnte ich mir das als Nachfolgerin der NC vorstellen :grin: Darauf warte ich schon lange!


    Die neue AT hat mich ja damals enttäuscht. Vollmündg als leicht und handlich angekündigt, wurde die immer schwerer und teurer und bis sie dann auf den Markt kam, war sie aus allen Nähten geplatzt.

    *Lille*

    • Official Post

    Wünschenswert ist so eine Transalp. Ob sie dann auch genau so kommt, wird sich zeigen. Ich bin noch nicht so ganz davon überzeugt, dass sich dieses Motorrad dann nennenswert von der NC750X abhebt.


    Gruß,

    Thomas

  • Oder sie wird, wenn eines längeren Federweges, wieder so hoch, dass ich nicht drauf kommen :(


    Wünschenswert wäre eben wirklich eine moderate Leistung (80PS) und Hubraum (750-800ccm).


    Und nicht dass dann die AT auf 1200ccm erweitert wird, und die "kleine" dann mit 1000ccm einsteigt.

    *Lille*

  • Hey,


    wir haben hier mal etwas spekuliert: Honda CRF850L / CRF1100L

    :) Die 850ccm wurden in Japan wohl geleaked. Man muss aber natürlich abwarten was da jetzt kommt.

    Ich denke die 1100er wird langsam aber sicher auf 1150 dann auf 1200 aufgewertet. Neue Modelle brauchen ja immer mehr Leistung als Verkaufsargument ;) Vielleicht wird es dann keine Africa Twin Adventure Sports mehr geben bzw. nur noch ein Modell. Die Transalp wäre dann eher sowas wie die aktuelle CRF1100L (ohne AS).

    Die Transalp mit 850ccm könnte die NC Reihe durchaus ablösen, so hat die NC Reihe damals ja auch die Transalp Reihe inoffiziell abgelöst :)


    Ich könnte mir dann durchaus vorstellen auf die 850 downzugraden. Es gab aber schon Gerüchte, dass die 850 so schwer wird wie die 1000er und dann macht das ganze Modell schlicht keinen Sinn ;)

    • Official Post

    Das "Wachstum" von Modellen hat schon so manches gute Konzept kaputt gemacht, scheint aber unvermeidlich zu sein. Bei der AT fand ich es auch schade, dass die immer weiter hochgerüstet wird. Verstehen kann ich es nicht. Sich immer mehr in Richtung der GS zu positionieren halte ich nicht für sonderlich clever. Die AT war da zu Beginn eine echte Alternative für GS-Fahrer und es gab eine ganze Reihe von Wechslern. Wenn ich mir das GS-Segment ansehe, ist da neben BMW, Ducati, KTM und Triumph kaum noch Platz für einen zusätzlichen übergewichtigen Dampfer.


    Erstaunlich finde ich, dass kein Hersteller trotz des Yamaha-Erfolges mit der T700 in dem Bereich nachgezogen hat. Ob die Transalp da mithalten kann, bezweifle ich, wenn man sich die Gerüchte bzgl. des Gewichts ansieht. So etwas wie die T700 hätte man früher von Suzuki erwartet, aber deren Entwicklungsabteilung liegt ja schon seit ewigen Zeiten im Winterschlaf.

    • Official Post

    Die AT war da zu Beginn eine echte Alternative für GS-Fahrer und es gab eine ganze Reihe von Wechslern. Wenn ich mir das GS-Segment ansehe, ist da neben BMW, Ducati, KTM und Triumph kaum noch Platz für einen zusätzlichen übergewichtigen Dampfer

    Naja, aus Kundensicht hast du recht, aber Honda will halt auch was vom großen Kuchen ab haben. Sollen sie ruhig machen, solange wir unser Pendant zur T700, MT 07 und Co kriegen.


    Gruß,

    Thomas

  • Das "Wachstum" von Modellen hat schon so manches gute Konzept kaputt gemacht, scheint aber unvermeidlich zu sein. Bei der AT fand ich es auch schade, dass die immer weiter hochgerüstet wird. Verstehen kann ich es nicht.

    Ich auch nicht. Weil die Motorradfahrer-Gemeinde ja eigentlich auf das angekündigte leichte, handliche Motorrad gejiepert hat. Alle hatten sich schon drauf gefreut - und dann wurde das Teil immer schwerer :(


    Die Frage ist halt wirklich: Welches Klientel will man damit bedienen? Den "typischen" ( ;) ) GS-Fahrer, der sein 270kg Geschoss zweimal im Jahr per Anhänger nach Kärnten transportiert, um dort vollbekoffert und mit Sozia drei Tage über den Großglockner zu fliegen ;)


    Oder will man eben wirklich ein reisetaugliches, aber trotzdem geländegängiges Motorrad bauen? Gibt es dafür wirklich einen Markt?


    Was mich stört, sind die 22 Helferlein und die Multimediaaustattung, die zwar "nette Spielerei" sind, aber einem leichten, handlichen Motorrad im Weg stehen. Es wird immer noch mehr reingepackt - aber wozu? Welcher Reisende muss wirklich am Display abrufen können, wieviel Grad Schräglage oder wieviel % Gasgriff er angewendet hat?

  • Naja, aus Kundensicht hast du recht, aber Honda will halt auch was vom großen Kuchen ab haben.

    Das machen sie interessanterweise derzeit mit der NC-Palette. Das ist das meistverkaufte Modell (die komplette Serie betrachtet) von Honda. Der findet also offensichtlich 750ccm und 55PS derzeit auch ausreichend.


    Und die Frage ist, machte es Sinn zu versuchen BMW das Wasser abzugraben? Mit einem Produkt parallel zur GS (1250 oder 850). Oder macht es eben nicht mehr Sinn, etwas "anderes" anzubieten, wo der Markt nicht ganz so umkämpft ist?

    *Lille*

  • Eine Transalp gibt es doch schon: Von Moto Guzzi. Nennt sich V85 TT. Und die scheint, trotz fehlenden Leichtgewichts, nicht schlecht für MG zu laufen.

    Grüsse aus dem Westzipfel


    Harry aka schredder66

    Edited once, last by schredder66 ().

  • Oder will man eben wirklich ein reisetaugliches, aber trotzdem geländegängiges Motorrad bauen? Gibt es dafür wirklich einen Markt?

    Die Antwort sämtlicher Marketingabteilungen darauf ist ein klares NEIN. Die wenigen Leute die wie ich tatsächlich auf Pisten in Afrika fahren sind eine vernachlässigbare Minderheit und müssen halt sehen wie sie zurecht kommen. Die Einheimischen fahren chinesische Roller oder 125er oder 250er Klasse.

    Ziel ist ein Motorrad zu bauen, das so tut als wenn es das könnte, aber dabei auf nichts zu verzichten was den Einsatz auf Europas Straßen komfortabel macht.

  • Aus Marketingsicht ist es aber auch verwunderlich, dass Honda den guten Namen Transalp jahrelang ungenutzt lässt, und sich eine Lücke im Modellprogramm zwischen 17" Straßenmoppeds mit Griffschalen und X am Ende und 21" Africa Twin. Suzuki baut halt einfach die V-Strom weiter, und die kommt in Südeuropa auch super an. Zumindest bei den Leuten, die sich keine BMW GS leisten können/wollen.


    Kawasaki macht's noch schlechter, und Yamaha fährt mit der neuen Tenere auf der Erfolgsspur.


    Lille

    Software wiegt nix und die Technik ist eh schon drin.

    MO24 Team Reisen

    • Official Post

    Gegen Software spricht aus meiner Sicht nur etwas, wenn sie mit teuren Displays und vielen zusätzlichen Sensoren verbunden sind. Das schlägt sich dann im Preis nieder und beinhaltet zusätzliche Fehlerquellen. Solange die Software und deren Sensoren zuverlässig funktionieren, ist es aus meiner Sicht eine reine Preisfrage.


    Ich glaube, dass die T700 auch deswegen so erfolgreich ist, weil sie nicht elektronisch überladen ist und keinen BC mit 100 Menüpunkten hat. Es gibt offensichtlich genug Kunden, die das nicht brauchen oder auch gar nicht wollen.


    Für mich ist die beste Software, die, die ich nicht bemerke und nicht sehe, bzw, die maximal im Notfall spürbar eingreift (ABS,TC o.ä.).


    EDIT: Es ist IMO völlig ok, wenn man das komplett anders sieht und auf die ganzen Ausstattungsoptionen steht. Die GS beweist, dass es am Markt funktioniert. Nur eben nicht für alle.

  • Honda müsste mal so bisschen im Tenere Forum mitlesen. Die Tenere gefällt nur finden manche den Tank zu klein oder es fehlt hier und da was.


    Aber ich nicht dass Honda leicht kann. Warum auch immer.

  • Oder will man eben wirklich ein reisetaugliches, aber trotzdem geländegängiges Motorrad bauen? Gibt es dafür wirklich einen Markt?

    Also ich finde ja dass die AT und vllt. KTM 1050/1090 genau dieses Segment bedienen. Die Teile kann man schon auch in extremen Gelände bewegen, WENN man es denn drauf ha und entsprechend leiden kann. Ich kann da nur immer wieder auf den guten Mad Mick verweisen: Name ist Programm.


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    Ich denke dass es stand Heute einfach nicht möglich und/oder zu teuer ist ein wirklich reisetaugliches Motorrad zu bauen, was nicht viel wiegt. Es ist wie immer ein Spagat. Da kann man sagen ich nehme den Komfort einer Africa Twin mit und lebe dafür mit den 230KG oder ich verzichte auf Komfort und nehme dafür eine CRF250L mit 140KG.

    Auch eine T700 ist kein Leichtgewicht (immerhin 204KG ohne Anbauten) im Vergleich zu wirklichen Offroadmoppeds. Die bietet dann aber halt mehr Offroad, weniger Komfort als Africa Twin aber mehr Komfort und weniger Offroad als eine CRF250L. Und ich glaube, dass man in moderatem Gelände wo man das Mopped eben nicht alle 100m umkippt keinen wirklich Unterschied zwischen 230KG AT oder 204KG T700 merkt. Der wird deutlicher, je härter das Gelände ist.

    Es gibt wirklich genug Motorräder in der Klasse und die Abstufungen sind mittlerweile echt fließend. Von 10% Offroad, 90% Tour (Sporttourer) zu 30% Offroad, 70% Tour (GS&Co.) zu 40% Offroad, 60% Tour (AT oder KTM1090), 50%,50% (T700), 70%, 30% (CRF250L Rally), 75%, 25& (CRF250L) und und und
    Da kann man jede Lücke mit verschiedenen Modellen füllen.

  • Nur: wenn ich in erreichbarer Nähe nirgendwo mehr Offroad fahren darf, was nützt mir dann eine GS oder so. Und was legal möglich ist ist übel weit weg (Assieta, LGKS usw). Wenn man sowas fahren wöllte was es doch besser sich etwas genau dafür vor Ort zu mieten. Weil ansonsten steht da etwas zuhause an 350 Tagen im Jahr ungenutzt rum wo es andere Fahrzeuge gibt die 100% Straße viel besser können.

  • Ja - man kann die Eisenschweine im Gelände bewegen. Das wil man aber auf einer Tour durch Afrika nicht 4 Wochen lang jeden Tag machen. Und nicht jeder is Mad Mick - eigentlich so gut wie keiner :) .

    Die CRF250 ist halt für Ihre Leistung zu schwer - es ist eigentlich ein Budget -Bike für den asiatischen Markt. Dass es bei der Leitung leichter geht zeigt Yamaha (WR250R) oder KTM bei ähnlichem Gewicht mit mehr Leistung.

    Aber immerhin geht es bei Honda in die richtige Richung mit der Einführung der CRF300 (auch wenn das gern eine CRF400 hätte werden können - bei gleichem Gewicht, versteht sich :cool: ). Nach jetzigen Stand ist das mein Motorrad der Wahl wenn ich hoffentlich nächstes Jahr die BDR-Strecken in Angriff nehmen kann.

  • Gegen Software spricht aus meiner Sicht nur etwas, wenn sie mit teuren Displays und vielen zusätzlichen Sensoren verbunden sind. Das schlägt sich dann im Preis nieder und beinhaltet zusätzliche Fehlerquellen. Solange die Software und deren Sensoren zuverlässig funktionieren, ist es aus meiner Sicht eine reine Preisfrage.

    Mir ging es vor allem um den Preis und ggf Gewicht.

    Also ich finde ja dass die AT und vllt. KTM 1050/1090 genau dieses Segment bedienen. Die Teile kann man schon auch in extremen Gelände bewegen, WENN man es denn drauf ha und entsprechend leiden kann.

    Und bereit ist, sein teures Material zu opfern ;) Wem es nichts ausmacht, sein Mopped mal die Schotterhalde runterzuwerfen, der kommt auch weiter. ^^ Man muss nur skrupellos genug sein.

    Ja - man kann die Eisenschweine im Gelände bewegen. Das wil man aber auf einer Tour durch Afrika nicht 4 Wochen lang jeden Tag machen.

    Ein Bekannter hat Marrokko mit der neuen AT gemacht - und er ist auch nicht der größte (<1,70m)

    Der hat wohl oft genug die Kiste umgeschmissen, obwohl er ein erfahrener Fahrer & Reisender ist. Irgendwann hat er dann aufgegeben und notgedrungen die Asphaltpisten genommen. Er meinte dann eben auch, das Teil will man nicht mehrfach täglich abpacken, um es irgendwie wieder aufzustellen.



    Eine 250er mag zwar im Gelände besser geeignet sein - aber da muss man dann auch erstmal hinkommen. Will man nicht auf einem Anhänger anreisen, sondern eigene Achse, machen wenigstens >50PS Sinn. Will man vor Ort dann schottern, sind <200kg aber wiederum sinnvoller.

    *Lille*

  • Nur: wenn ich in erreichbarer Nähe nirgendwo mehr Offroad fahren darf, was nützt mir dann eine GS oder so. Und was legal möglich ist ist übel weit weg (Assieta, LGKS usw). Wenn man sowas fahren wöllte was es doch besser sich etwas genau dafür vor Ort zu mieten. Weil ansonsten steht da etwas zuhause an 350 Tagen im Jahr ungenutzt rum wo es andere Fahrzeuge gibt die 100% Straße viel besser können.

    Naja, RB Touren sind auch in NL, B, PL, und F möglich, . . hier könnte der Sandman was vermitteln ;)


    Genau aus dem Grund habe ich mir zwei sehr unterschiedliche (gebrauchte) Maschinen gekauft, eine ausschließlich für die Straße und den kurzen Tagesausflug oder auch mal die Renne . . . und die zweite für ordentliches Offroad, mit Straßenzulassung und Transport auf dem Anhänger. Die haben zusammen mit dem Anhänger nicht mal das einer neuen 1200 GS gekostet. Die KTM kostet mich im Jahr übrigens nur schlappe 25€ an Versicherung, der Anhänger 27€ :grin:

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

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