Ein neuer Motorradjünger stellt sich vor Moin Moin

  • Vor allem, Fahrschulen kriegen die Maschinen doch fast schon geschenkt von den Herstellern, zumindest bie sowas wie einer MT07, weil Yamaha und co wissen, dass wenn Leute gute Erfahrungen mit einer Fahrschulmaschine hatten, sie diese auch oft kaufen (zumindest im A2 Bereich)


    sieh zu dass du die Fahrschule wechselst, geht ja gar nicht

  • Und dann noch den Fahrschüler die Kiste zur Werkstatt fahren lassen . . das wird doch wohl keine Fahrstunde gewesen sein?

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Wie weit bist Du denn? Wenn Du schreibst, dass der Prüfungsantrag schon vorliegt?


    Wie ich das rauslese, hast Du aber jetzt erst mit der Praxis anbgefangen? Theorieprüfung schon abgehakt?


    Man kann auhc sehr einfach die Fahrschule wechseln (wenn Thorie fertig umso einfacher). Einfach neue FS suchen, alles absprechen, dann anruf nei der Führerscheinstelle und neue FS benennen. Kostet 15€. Und ggf halt nochmal Grundgebühr bei der neuen FS.


    Wenn Du schon Pflichtstunden hattest (offensichtlich nicht), dann kannst Du diese von der alten FS bestätigen lassen.


    Und ansonsten: Nur anrufen, neue FS, läuft.


    Bei Dir könnte es halt nur ggf schwieirg sein, auf die schnelle eine FS zu finden, die ein passendes, niedriges Motorrad hat (oder eine niedrige Sitzbank).

    *Lille*

  • Ich mache meinen Aufstieg auf A2 somit benötige ich auch keine Theorie oder sowas!

    Die FS zu wechseln ist momentan eher suboptimal zumal mein Prüfauftrag für die Praktische schon vorliegt,das ich geprüft werden soll

    Problem ist halt nur dass die Prüfer mit den praktischen Prüfungen nicht mehr hinterher kommen da zu viele Fahrschüler schon ewig warten Dank Corona sowie auch noch die neue Regelung 2021 auch noch 10 Minuten länger dauert.Und die Dekra plant immer nur für 4 Wochen vor das habe ich im FS Computer mir zeigen lassen .Dort stehen halt feste Termine drin und die meisten sind Wochen Vorher schon ausgebucht.Die Prüfer hängen schon in ihrer Freizeit praktische Prüfungen hintendran um noch irgendjemanden zwischendurch zu Prüfen.ich werd sehen,wann meine Prüfung dann stattfinden wird-in diesem Monat rechne ich nicht mehr damit.Erstmal soll das Motorrad wieder repariert sein um meine Elemente fahren zu können.Da ich der einzige Fahrschüler in dieser Fahrschule bin,der einen Aufstieg von A1 zu A2 macht,stand das Motorrad vom letzten Jahr halt nur in der Garage und das was an diesem defekt ist,wurde nicht mündlich weitergegeben so schlimm es auch ist-ich war halt der erste und einzige der es gleich beanstandet hatte -von daher werde ich mit leben und schauen wie es sich weiter entwickelt.

  • Achso. Nur Aufstieg. Dann sollten ja auch nicht so viele FS nötig sein :) Das Ende ist nah. ;)

    *Lille*

  • frage mich halt auch,wie ich bei den Elementen Die Vollbremsung ohne ABS hinbekomme...ich bin gespannt.


    ABS ist glaube ich erst bei neu zugelassenen Maschinen 2017 Vorschrift? berichtigt mich wenn ich falsch liege.

  • Würde den Prüfer auf jedenfall darauf hinweisen dann, dass deine Maschine kein ABS hat, nicht dass er das nicht weiß und erwartet dass du so reinlangst, als hätte sie ABS.


    Problem ist eben auch, ohne ABS sollte man die Vollbremsung mal genauer üben, mit ABS reicht ja einfach nur "Anker werfen" und fertig.

  • Wenn man es ohne ABS kann, kann man es auch mit ABS :grin: Von daher "Bildungsvorteil" ^^


    Wichtig bei einer Vollbremsung ohne ABS ist, dass man "zärtlicher" voll reinlangt. Unser Trainer meinte dazu "Tomaaaate". :D Als würde man eine Tomate mit der Hand zerquetschen. Da grabscht man ja auch nicht volle Kanne rein, sondern greift fest zu und erhöht dann den Druck (bis sie platzt).


    So eben auch beim Motorrad ohne ABS - fest zugreifen, nicht grabschen.


    Hinterradbremse ist gechillter. Selbst wenn das Hinterrad blockiert und pfeift, passiert noch nichts.


    Generell gilt aber; Blick nach vorne, aufrecht sitzen, weit schauen.

    Kuckst Du vor's Vorderrad oder lenkst Du ein, rutscht sie im schlimmsten Fall weg (wobei Du auch mit ABS nicht vorne einlenken und grabschen sollst!)


    Hinterrad blockieren ist ohne ABS noch machbar (Blick weit nach vorne!) - aber blockierendes Vorderrad ist schlecht. Dann kurz Bremse lösen und nochmal nachgreifen.


    Im Normalfall tastet man sich an die Bremsübungen langsam ran, bremst immer etwas mehr, um ein Gefühl zu bekommen. Also nicht von Null auf Vollbremsung.


    Achja - und dann natürlich nicht vergessen, die Füße abzustellen! Du wärst nicht der erste, der mit den Füßen auf den Rasten ungläubig staunend in Zeitlupe umfällt. ^^


    Viele hier haben noch die Prüfung ohne ABS gemacht - mich inklusive. Geht also schon :)

    *Lille*

  • Kann es sein, das manche alten Kisten (ohne ABS) deshalb auch so butterweiche Bremsanlagen haben . . damit man nur nicht überbremst? Hab mich schon mehrmals erschrocken, was für lächerliche Bremswirkung eine über Jahre vernachlässigte Bremse an einer alten Maschine mit einseitiger und kleiner Bremsscheibe haben kann.

    Dann sind viele der alten Maschinen auch noch extra schwer und haben "Holzreifen" drauf. . alles keine gute Kombination.


    Beim Bremsen ist es von jedem einzelnen Modell und dem Zustand der Bremsanlage abhängig, der Tipp von Lille ist da genau richtig: den Druck dynamisch und mit steigender Kraft auf den Hebel aufbringen. Am besten immer mit 2 Fingern auf dem Hebel fahren, dann ist die Versuchung nicht so groß, plötzlich und zu stark dahin zu greifen. Die Reifen spielen dabei auch eine große Rolle, manche bauen viel Grip auf bevor die blockieren. Evtl. geht die Fuhre sogar hinten etwas hoch . . was im ersten Moment für einen Schreck sorgt, aber üblicherweise relativ harmlos ist.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Ich hab auch auf einer Maschine ohne ABS gelernt und die Prüfung absolviert. Mein Fahrlehrer hat mich drauf gedrillt, einen winzigkleinen Moment, bevor ich die Vorderradbremse ziehe, auf die Hinterradbremse zu treten. Das stabilisiert das Krad. Also hat er gesagt. Ging auch gut.

    Und der Nächste, der seine Waffe wegwirft, ohne eine Zweite dabei zu haben, bezahlt einen Sack Goldmünzen. Das ist eine Unsitte! (Boindil Zweiklinge)

  • Kann es sein, das manche alten Kisten (ohne ABS) deshalb auch so butterweiche Bremsanlagen haben . . damit man nur nicht überbremst?

    ^^


    Ich denke, die konnten es einfach noch nicht besser. :D


    Da bin ich mal auf die Transalp gespannt. Hinten Trommel und vorne nur eine Scheibe. Aber immerhin mittlerweile Stahlflex.

    *Lille*

  • Iich hab mal die ehemalige Transe meines Kumpels gefahren. 30 Jahre alt, und mit reichlich Wartungsstau, hinten auch nur Trommel und vorne eine kleine Scheibe mit simpler Einkolbenzange und Gummischläuche. Von meiner Aprilia gewohnt, war es ein Schock, wie schlecht die Bremsleistung war. Statt einfach auf die Kurve zuzufahren und irgendwann mal kurz an der Bremse zu nippen, war das eher ein Gefühl wie " warum verzögert das verd.. Miststück überhaupt nicht?"


    Den Motor empfand ich als pflegmatisch, aber der hat wenigstens noch das getan was man von ihm erwarten konnte. Das Fahrwerk erstaunlich ordentlich, fast alles weggebügelt und trotzdem noch ganz gute Straßenlage. Mit besseren Reifen wäre da noch deutlich mehr drin gewesen.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Du kennst doch meine alte NTV noch. Gegen die Bremse der Yamaha wäre die NTV Bremse wohl eine ähm... keine Ahnung was. Auf jeden Fall müsste ich mich arg umgewöhnen, auch beim Hochdrehen des Motors. Aber man gewöhnt sich an alles.



  • Aber jetzt Pssst! Das ist Rykersfire's Thread

    *Lille*

  • Ich dachtee ABS ist bei Fahrschulmaschinen vorgeschrieben ?

    Nein, ABS ist nur bei neu zugelassenen Motorrädern Pflicht. Wenn du auf ner ER-5 oder sonst ner alten Kisten fährst, brauchst du auch in der Fahrschule kein ABS.

    Weiterer Vorteil von fehlendem ABS in der Fahrschule: Man kann lernen wie es ohne ABS zu Bremsen gilt und sollte man die Maschine dabei hinschmeißen, ist nur die Kiste der Fahrschule hin und nicht die eigene Maschine ;)


    Ein funktionsfähiger Tacho sollte aber verfügbar sein :huh:

  • Nachteil: So lernt man nicht mit ABS richtig zu bremsen.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

  • Plus es geht hier ja um einen Aufstiegsführerschein, sprich wenige stunden, prüfung, fertig.


    Keine ganze Fahrschulzeit wo man dann auch zeit hat sich an Bremsen ohne ABS zu gewöhnen.


    Für einen Aufstiegsschein, sollte da echt ABS an der Kiste dran sein.

  • Nachteil: So lernt man nicht mit ABS richtig zu bremsen.

    Wobei Nicht-ABS -> ABS einfacher ist, als ABS -> Nicht-ABS.


    Mit ABS bedeutet nur: Trau Dich! Greif ordentlich rein!


    Andersrum, wenn man gelernt hat "greif ordentlich rein", sich im Notfall dann ohne ABS richtig zu verhalten, ist schwieirger.

    *Lille*

  • Plus es geht hier ja um einen Aufstiegsführerschein, sprich wenige stunden, prüfung, fertig.


    Keine ganze Fahrschulzeit wo man dann auch zeit hat sich an Bremsen ohne ABS zu gewöhnen.


    Für einen Aufstiegsschein, sollte da echt ABS an der Kiste dran sein.

    Was hat das mit Aufstiegsführerschein oder nicht zu tun?
    Auch bei einem Aufsteigsführerschein wird man auf die Prüfung vorbereitet und übt die Grundfahrübungen.

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