Meine Moped-Garage

  • Hallo,

    in Corona Zeiten, wo man auch hier ziemlich viel über Corona liest, wollte ich mal wieder einen Beitrag mit erfreulicherem Bezug schreiben. Dazu stelle ich mal meine aktuellen Motorräder vor, die sich gerade in meiner Garage befinden. Ich fasse die alle in einem Beitrag zusammen, der Inhalt der Garage ändert sich ja auch von Zeit zu Zeit.

    Am "längsten" in meiner Garage ist aktuell meine Kawasaki Z1000SX. Die habe ich mir als absolutes Wunschmotorrad im August 2019 gekauft, nachdem ich jahrelang mit mir gehadert habe, ob ich soviel Geld für ein Motorrad ausgeben will. Gekauft habe ich sie neu, natürlich in Kawa-grün, als Tourer-Variante, d.h. mit Navi-Halter, Tankpad und den Seitenkoffern mit Innentaschen. Bei Kauf habe ich gleich eine schwarz getönte Puig-Scheibe montieren lassen und einen Tankring von Givi, da ich das System von meinem vorherigen Motorrädern übernehmen wollte. So sah die SX kurz nach Neukauf, mit knapp 4000 KM auf dem Tacho aus.

    An der SX gefällt mir eigentlich fast alles. Ich mag generell Sportourer, die Optik, vor allem auch in dem grün, das Fahrverhalten, den Motor mit den 142 PS und damit dem guten Durchzugswerten, die Möglichkeit schaltfaul zu fahren und auch das recht breite Einsatzspektrum.

    Im Laufe der Zeit habe ich ihr noch einen Satz Heizgriffe spendiert, die Dekoraufkleber unter der Seitenverkleidung entfernt, das Tankrucksacksystem auf das Pro System von SW-Motech umgestellt und die Sozia-Haltegriffe pulverbeschichten lassen.

    Als Reifen waren von Beginn an Bridgestone S20 in einer Sonderspezifikation für die Z1000SX drauf, mit denen das Motorrad brettstabil, aber eher unhandlich und etwas unharmonisch zu fahren war. Ersetzt wurden diese dann durch Continental Road Attack 3, von denen ich 2 Sätze gefahren bin. Danach kamen Bridgestone T32 drauf, die genau wie die Conti klasse zu fahren waren, aber nur etwas über 4000 KM gehalten haben. Da ich Bridgestone Reifen grundsätzlich gerne fahre und einmal Sportreifen ausprobieren wollte, habe ich mir danach einen Satz Bridgestone S21 aufziehen lassen. Der Reifen macht die Z noch einmal etwas handlicher und gefällt mir bis dato gut. Mal schauen, wie lange der Reifen halten wird, danach schaue ich mal, ob es dabei bleibt.

    Die bis dato gefahrenen 23250 KM hat sie auch im Schwarzwald, den Vogesen, im Berchtesgadener Land, im Harz, Sauerland und natürlich auch Bergischem Land gefahren. Dabei stand sie allerdings ziemlich oft auf dem Anhänger, weil ich sie mit im Familienurlaub hatte oder auch zwei Mal alleine mit Wohnmobil und Anhänger unterwegs war, einmal davon im Schwarzwald, einmal in den Vogesen. Probleme gab es seit dem Kauf nur kleinere, so neigt die Vorderbremse, deren Wirkung mich absolut überzeugt zum rubbeln. Das könnte ein Kawa Problem sein, betrifft wohl auch einige 1000er Versys. In meiner Kawa-Werkstatt, bei der ich seit über 20 Jahren zufriedener Kunde bin, wurde das bei den Inspektionen regelmäßig geprüft, aber immer als im Rahmen der Toleranz bezeichnet. Ferner funktioniert der Schalter für die Lichthupe nicht. Das werde ich bei der 24000er Inspektion zu Beginn des neuen Jahres mal prüfen lassen, ist als Garantiefall angemeldet. Kawa hatte mir seinerzeit bei Kauf, wie allen Kunden die in dem Zeitraum gekauft haben, eine vierjährige Garantie spendiert.

    Was mir persönlich nicht so gut gefällt, ist die Verspannmöglichkeit der Z im Anhänger. Eigentlich nehme ich gerne Gurte an der Gabelbrücke oder Gurtschlingen. Das funktioniert nicht, weil die Verkleidung im Weg ist und ich muß auf Lenkergurte zurückgreifen. Die nehme ich grunsätzlich nicht so gerne, aber die Lenkerhälften an der Z sind so massiv ausgeführt, dass man da eigentlich nichts krumm kriegen kann, wenn man nicht massiv übertreibt beim verspannen. Ich habe mir auch im Laufe der Zeit angewöhnt, das Motorrad vorne nur ungefähr bis zur Hälfte des Federwegs zu verspannen.

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  • Im Januar 2020 sollte dann ein Wintermoped her. Bei dem Sauwetter im Winter mit evtl. Salzresten auf der Straße war mir die SX zu schade. Irgendwas älteres sollte her, eigentlich egal was, nur möglichst unter 2000,-Euro und von tauglicher Qualität. Nach Durchsuchen von mobile und Konsorten war klar, dass es durchaus ein brauchbares Angebot gibt. Bei MKM in Datteln stand schließlich eine Yamaha XJ600Diversion von Juni 1999 mit knapp unter 33.000 KM auf dem Tacho. Die habe ich mir am Folgetag mal angeschaut. Das Moped war bereits die Auführung mit der Doppelscheibenbremse vorne, lackiert in einem grünton der dem klassichen british racing green sehr nahe kommt. Der Zustand war so schlecht nicht, berauschend war er aber auch nicht. Die Sitzbank war abgepolstert, die Verkleidungsscheibe vorne ziemlich patiniert, dito der Lack. An der Verkleidung vorne hatte sie eine Macke, die Sturzbügel und auch die Auspuffrohre waren verkratzt. Brems-und Kupplunghebel hatte sie von Moto Detail. Immerhin hatte sie eine zweistufige Griffheizung von Daytona verbaut, die auch funktioniert. Für das, was ich mit dem Motorrad vorhatte, reichte die völlig aus. So sah sie bei Kauf aus. Gekostet hatte sie 1500,-Euro incl. einem Jahr Garantie.

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  • Im Laufe der nächsten Tage stellte sich erwartungsgemäß heraus, dass da eine bisschen Potenzial zur Verbesserung vorhanden ist. Beim saubermachen hatte ich erstmal einen Blinker in der Hand, weil das Gummi porös war. Spendabel wie ich war, habe ich bei Louis einen Satz Highend Blinker für 8 Euro das Stück gekauft und montiert. Die Sitzbank war zu niedrig, so habe ich mir bei Ebay eine gebrauchte geschossen. Als die kam, hat meine Frau fast einen Lachflash gekriegt, weil geliefert wurde, eine völlig eingestaubte dreckige Sitzbank, die auch noch eine kleine Beschädigung an der Unterkante hatte. Letzteren sieht man nicht, die Reparatur mit Sekundenkleber hat funktioniert und die Reinigung der Sitzbank sorgte für eine patinierten aber gepflegten Look. Die Macken wurde alle ausgebessert, die Sturzbügel wurden mit einer 8 Jahre alten angefangenen Dose matt-schwarz beilackiert und die unansehnliche Verkleidungsscheibe nach einem völlig missglückten Polierversuch durch eine MRA Spoilerscheibe ersetzt. Ein bisschen übertrieben habe ich, als ich im Sommer 2020 meine neue Poliermaschine an ihr ausprobiert habe und dafür die teure Wohnmobilpolitur verwendet habe :) Später wurden noch die Heizgriffe durch vernünftige Daytona Heizgriffe mit vier Stufen ersetzt. Das größte Aha Erlebnis brachte letztes Jahr der Tausch der ziemlich eckigen Dunlop Streetsmart gegen Bridgestone BT46. Damit macht sie auch in der Elfringhäuser Schweiz auf den kleinen engen Straßen viel Spaß. Im Sommer letzten Jahres hatte auch noch die verbaute Polo Batterie den Geist aufgegeben und wurde durch eine originale Yuasa Batterie für 38 Euro ersetzt. Die funktioniert völlig reibungslos, obwohl das Motorrad naturgemäß mal länger steht und ich gerne vergesse, ab und zu mal die Batterie zu laden. Meine XJ hat wohl offene 61 PS, die ist, wenn sie gerade halbwegs eingefahren ist, sogar relativ flott. Lt. Navi läuft sie 184 Km/h, eingetragen sind 185 Km/h. Ich bin seit Kauf knapp 5000 KM mit ihr gefahren, für mich hat sich der Kauf damit gelohnt. Im Juli des Jahres ist sie ohne Mängel über den TÜV gekommen.

    Vor Tüv hatte ich sie aber auch noch einmal aufgehübscht.

    Irgendwann unterwegs im Februar oder März ist auf einer Tour dieses Bild entstanden.

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  • Ab Dezember letzten Jahres habe ich mich intensiv mit dem Gedanken auseinandergesetzt, ob ich nicht wieder öfter auch mit Zelt und Motorrad auf Tour gehen möchte. Die Campingausstattung habe ich. Corona hat noch einmal deutlich gezeigt, dass nichts selbstverständlich oder unendlich ist. Meine Frau hat mich diesbezüglich auch ermuntert. Ergo mal kurz angefangen zu überlegen, was die Moped-Garage zu einem solchen Vorhaben sagt. OK, über die XJ braucht man, wenn man irgendwann mal in Richtung Nordkap zu fahren plant, kein Wort verlieren, die SX geht dafür, aber eigentlich nur, wenn man alleine unterwegs ist. Da meine Frau durchaus einige Mal hat fallen lassen, dass sie langsam wieder Lust kriegt mitzufahren, könnte man vielleicht mal über ein neues Motorrad nachdenken. Die SX in der Garage wird definitiv nicht geopfert, ist ja schließlich das absolute Wunschmotorrad, die XJ frisst eigentlich kein Brot. Ergo stellte sich die Frage, ein drittes Motorrad anzuschaffen. Ich wollte ein Reisemotorrad haben, dass durchaus auch mal Schotterstraßen fahren kann und sowohl robust als auch relativ günstig im Unterhalt ist. Idealerweise sollte es eins sein, an dem ich lange Freude habe. Nach langen Überlegungen, blättern in Katalogen, sondieren des Fahrzeug und Zubehörmarktes hatte ich mich irgendwann entschieden eine Suzuki V-Strom 650 zu kaufen. Der 650er V-Motor hat mir schon immer Spaß gemacht, bis jetzt kam es aber nie dazu, dass ich mir eine gekauft habe. Da ich davon ausgehe, dass der V-Motor über kurz oder lang bei Suzuki aus dem Programm fliegt, ich auch von der Haltbarkeit überzeugt war, war jetzt die passende Gelegenheit. Die nächste Frage, die sich stellte, war die, ob es eine XT oder eine normale Variante sein sollte. Die XT hat Speichenfelgen, einen Motorschutz aus Plastik und Handguards aus Plastik. Die Speichenfelgen gefielen mir, der Motorschutz und die Handguards nicht. Das nächste Problem für mich war, einen vernünftigen Händler in der Nähe zu finden. Meiner, nur knapp 1 KM von mir entfernt, hatte Suzuki vor knapp 3 Jahren abgegeben. Nach diversen guten Gesprächen in Gelsenkirchen und Oberhausen bei Händlern, die relativ bekannt sind, bin ich dann auch noch auf einen Händler in Waltrop gestoßen, den ich vorher gar nicht kannte, obwohl es den auch schon seit Anfang der 70er Jahre gibt. Mit dem hatte ich dann ein längeres Telefonat und wir haben vereinbart, dass ich ihm mal maile, mit welchem Zubehör ich die V-Strom haben möchte. Angesprochen auf die nicht gewünschten Handguards und dem Plastik-Motorschutz an der XT hat er mir angeboten, diese Teile zu übernehmen und das im Angebot kenntlich zu machen. Das Angebot für die XT kam dann auch nach zwei oder drei Tagen, mit dem Hinweis, dass alle von mir herausgesuchten Teile untereinander kompatibel sind. Ich habe mich dann für eine XT entschieden und die im Januar gekauft, mit gewünschtem Liefertermin Anfang Mai 2021.

  • Die Vorfreude auf das Moped war groß, leider waren die Lieferschwierigkeiten bei Zubehör, u.a. durch die Havarie der Evergrande auf dem Suez-Kanal und Lieferschwierigkeiten insgesamt, insbesondere bei SW-Motech, größer. Einige Teile waren erst in Monaten verfügbar. In einem persönlichen Gespräch bei meinem Händler hat der mich erstmal mit seinen Kenntnissen über Zubehörmöglichkeiten überrascht, so kannte ich das von Händlern bisher gar nicht. So konnte SW-Motech nicht zeitnah Sturzbügel oder den Motorschutz liefern, hier hat er mich damit überrascht, dass er mir ein Angebot für Zubehörteile von Heed unterbreitet hat, einem polnischen Anbieter. Ich kannte die Sachen gar nicht, fand die aber sofort so gut, dass ich vermutlich gar nicht erst SW-Motech ausgewählt hätte. Einzig alleine bei der Airflow Scheibe von Givi konnte er nicht liefern, dafür habe ich dann die Tourenscheiben von Suzuki gekriegt. War nicht tragisch, erstens ist die auch gut, zweitens habe ich mir die selber schnell über einen Händler im München besorgt. Am 29.04. habe ich dann die V-Strom abgeholt, mittlerweile ist alles an Zubehör verbaut, was ich haben wollte. So sieht sie jetzt aus

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  • Wie üblich ist es mir gelungen, aus einer relativ leichten "Reiseenduro", wenn man sie dort einsortieren will, einen ziemlich schweren Koffer zu machen. :O

    Verbaut hat sie das SW-Motech Trax Adventure Kofferset mit den Zusatztaschen und den Innentaschen, Sturzbügel mit Taschen und Motorschutz von Heed, Hauptständer, Seitenständerverbreiterung, Zusatzscheinwerfer, Tankrucksack City Pro von SW-Motech, Barkbusters Handprotektoren, die Givi Airflow Scheibe und den Kühlerschutz, Heizgriffe von Daytona, eine Navi-Halterung von Marselus, Fußrasten von Puig und klappbare Brems-und Kupplungshebel von Protech.

    Das hohe Gewicht durch das verbaute Zubehör merkt man beim fahren nicht so sehr. Ich fahre wirklich sehr gerne mit der V-Strom. Ende September habe ich von Freitags bis Samstags einen Kumpel in Filderstadt besucht, bin von den gefahrenen 1300 KM immer hin knapp über 500 Landstraße gefahren und am Samstag Abend ziemlich knitterfrei vom Motorrad abgestiegen. Ab dem Freitag danach hatte ich die V-Strom für vier Tage mit in den Vogesen, allerdings auf dem Anhänger transportiert. Auch hier hatte ich viel Spaß mit ihr auf den kleinen kurvigen Straßen. Aktuell hat sie jetzt knapp 8500 KM auf dem Tacho. Die verbauten Bridgestone A40 als Serienbereifung funktionieren erstauntlich gut. Restprofiltiefe liegt bei knapp unter 4mm. Da ich die Liefersituation bei den Reifen nicht einschätzten kann, habe ich mir für nächstes Jahr schon einen Satz Reifen gekauft und auf Halde gelegt. Entschieden habe ich mich für den Dunlp Trailmax Meridian. Den Michelin Anakee Adventure hatte ich auch auf den Schirm, der ist aber aktuell nicht lieferbar. Hier noch einmal ein Bild von einer Vogesenrunde, aufgenommen auf der Route des Cretes.

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  • Nach der heutigen Tour kann ich nahezu weltbewegendes von der Yam berichten ^^ . Ich bin jetzt in den knapp 2 Jahren, die ich sie habe, immerhin 5000 KM mit ihr gefahren ^^ Auf dem Tacho hat sie heute insgesamt 38.000 KM vollgemacht. Ist nicht wirklich viel, für knapp 23 Jahre. Selbst mit meinem bescheidenen KM-Durchschnitt beim Wintermoped hätte ich mehr KM drauf gefahren ;)

  • Gestern habe ich die Z1000SX aus der Inspektion geholt. Zum Glück waren die Kosten nicht so schlimm wie gedacht, leider waren sie schlimmer :( ;) Zusätzlich zur großen Inspektion gab es hinten noch neue Bremsbeläge und eine neue Kette. Kette gab es auf meinen Wunsch das beste, was DID im Angebot hat. Machte dann in der Summe 950€. Zum Glück kostet die 30.000er unter 200€. Gerade habe ich noch einen Termin für die 12.000er Inspektion für die V-STROM Ende April vereinbart. Da komme ich auf 190€. Immerhin relativieren sich so die Spritpreise ;)

  • Heute war ich das erste Mal in diesem Jahr die V-Strom tanken. Ich hatte noch eine Range von 16 KM und habe 18,42 Liter nachgetankt. Gekostet hat der Spaß damit 39,58 Euro. Wenn ich 20 mal mit dem E-Bike zur Arbeit fahre, habe ich damit tatsächlicheine Tankfüllung von der V-Strom raus. Stromkosten für das E-Bike habe ich noch nicht eingerechnet. Heute vormittag bin ich eine knapp 120 KM lange Runde zur Bevertalsperre gefahren. Obwohl es Mitte März ist, knapp 10 Grad hatte und die Straßen trocken waren, waren kaum Zweiräder unterwegs. War gestern auch so, als ich mit der SX unterwegs gewesen bin. Ich glaube mittlerweile wirklich, die aktuellen Spritpreise halten viel vom Motorrad fahren ab. Der Wechsel der Heizgriffe auf Daytona mit externen Schalter war eine gute Idee. Ist optisch nicht so schön wie die integrierte Lösung, aber ich komme besser damit klar und verstelle die Heizgriffe nicht alle Nase lang versehentlich. Ich bin auch recht froh, dass ich schon neue Reifen für die V-Strom auf Halde habe. Die Dunlop sieht seit Bestellung knapp 40,-Euro teurer geworden.

  • die externen Daytonas, schalten die sich ab wenn die eine gewisse Spannung unterschreiten so wie die mit dem eingebauten Modul?

    Das nervt mich nämlich an meinen, dass die trotz Zündung an aber Motor aus sich abschalten.

  • Kann ich dir nicht genau sagen, glaube aber eher schon, das die Leistung gekappt wird. Angeschlossen sind die über Zündung. An der Yamaha sind die auch. Als da die Batterie fast leer war, haben die keine richtige Wärme mehr geliefert. Kommst du mit den integrierten Daytona gut klar?

  • Ja an sich schon wenn man die einmal so gedreht hat dass man nicht mehr an den Schalter kommt. Das wie gesagt einzig nervige ist dass die immer ausgehen wenn der Motor aus ist.

    Wenn die Spannung unter 12,4 V fällt gehen die aus. Die Yamaha fällt bei Motor aus aber Zündung an gerne mal auf 12,2 V... somit bei jedem Mal Motor aus sind die Heizgriffe aus.

  • Meine Oxford schalten sich auch ab, wenn die Spannung der Batterie zu sehr absinkt. Das ist auch besser so, weil die doch recht viel Strom saugen.


    Ansonsten habe ich die über ein kleines Relais mit der Zündung geschaltet.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • ...mal eine kurze Meinungsabfrage zur erweiterten Moped Garage. Mein Pa braucht für seine 2011er ER6f neue Reifen. Fährt vielleicht noch 5000 Km im Jahr, im trockenen noch relativ flott, im nassen eher vorsichtig. Mag es wohl nicht, wenn Reifen zu wenig Eigendämpfung haben und hat natürlich wieder einen Igel in der Tasche. Aktuell hat er ziemlich alte Bridgestone BT023 drauf. Ich tendiere dazu, ihm Metzeler Z8 "aufzuschwatzen" Die sind relativ günstig, halten lange, funktionieren im Regen gut und verfügen über eine sehr gute Eigendämpfung. Habe ich selber schon zufrieden auf 650er Versys und GSR750 gefahren. Vor 25 Jahren hätte ich einen kleinen Finger für den Reifen gegeben 😉 Hat jemand eine besseren Reifenvorschlag?

  • Conti Road, Z8, M7RR zur Not wobei das schon Perlen vor die S* wäre

    BT016 Pro würde auch gehen.

    Oder Michelin Pilot Power, wobei ich mich da beim Thema Eigendämpfung nicht so auskenne.

  • Besseres als den Z8 zu ca 215€ im Set wirds nicht geben, den genannten BT023 sehe ich tatsächlich als Alternative, allerdings in erster Linie über den Preis von ca 180€ im Set. Der Mitas Touring Force ist wohl ganz gut, den hat mein Nachbar auf seiner Triumph Tiger und ist sehr zufrieden. Dürften im Set auch bei ca 180€ liegen.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • BT16Pro hatte ich auch überlegt. War an sich auch ein sehr guter Reifen. Kostet auch nur knapp 165 Euro. Nachteil ist halt, das die Vorteile des Reifens bei dem Anforderungsprofil nicht richtig zur Geltung kommen, dafür aber die Nachteile, insbesondere die schlechtere Eigendämpfung. Das wird eine interessante Diskussion, wo ganz oft Sätze mit "ich brauche eigentlich nicht..." beginnen werden 🤔😁

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