Motorrad für den Alltag & Reisen

  • Gerade bei Anfängern sollte man schon stabil auf den Boden kommen. Nicht unbedingt flach, aber halbwegs sicher. Als Anfänger sollte man sich nicht unbedingt ein Moped zulegen, dass es einem durch die Höhe noch zusätzlich schwerer macht. Es wird so oder so nicht das letzte Moped sein.

    Meine Freundin hätte als Anfängerin auf den meisten Mopeds überhaupt keine Chance sicher anzuhalten. Später kann man immer noch testen, was in der Höhe noch geht und was nicht.

    Das ist es ja. Stabil auf einer Seite! Das ist dann stabil! Stabiler wirds nicht als wenn das Ding immer von einer Seite zur anderen Wackelt.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf! :)<<

  • Das hat alles seine Grenzen. Wenn meine Freundin das mit meinem Moped versuchen würde, müsste sie entweder neben dem Moped stehen oder das Moped müsst so schräg stehen, dass sie es nicht mehr halten könnte.

    Gaston Rahier konnte bei seinem Moped nicht auf einem Bein stehend das Moped halten. Und der konnte schon ganz gut Motorrad fahren.

    VG
    Michael

  • nachdem ich einen ganzen Tag damit verbracht hatte mich auf diverse Motorräder zu setzen durfte ich feststellen, dass ich mit 170cm Körpergröße überwiegend zu klein bin, außer bei der Triumph Tiger 900 wo ich gut auf den Boden kam.

    Daytona bietet ja auch schuhe mit höherlegung,

    gerade bei 1,70 könnten das gerade die CM sein die zwischen, "zehenspitzen auf dem boden" und "vernünftig runter kommen" sind


    G-B

    nein, einfach nur NEIN, (zu deinem Satz mit "man muss ja gar nicht richtig runterkommen")

    Das mag für den erfahrenen Fahrer mit X Jahren Fahrerfahrung oder hundertausend KM gelten, aber gerade bei Fahranfängern wo man oft auf 1000 Dinge achten muss, endet das eben schell mit umgefallenen Bike an der Ampel oder einer Spitzkehre in den Alpen und "ach fuck it ich kann das nicht, scheisse in die Scheune und wird nicht mehr gefahren"

    Frau eines bekannten wollte auch unbedingt eine GS wie ihr Mann. Geld spielt da keine Rolle, also wurde das gekauft.

    Auf der ersten Alpentour 3 mal umgeworfen weil an ungünstiger Stelle halten gemusst, nicht schnell genug den Fuss richtig runtergekriegt (bei Ihr war es eben genau wie von dir beschrieben, um runterzukommen musste sie bewusst hinrutschen) oder nicht so richtig um das Gewicht der GS zu halten.

    Es ist eben das eine ob man mit den Zehenspitzen eine 130kg Enduro halten mus, oder 240kg GS


    Danach war die gute Frau erstmal fertig und es hat einfach an Ihr genagt das es nicht klappt. Es hat dann Monate gutes Zureden gebraucht, bis sie sich davon überzeugen lies, doch eine niedrigere Maschine zu nehmen, bei der sie auch die Füße sauber runter kriegt.

    .

    Edited 3 times, last by Angrist ().

  • Danach war die gute Frau erstmal fertig und es hat einfach an Ihr genagt das es nicht klappt. Es hat dann Monate gutes Zureden gebraucht, bis sie sich davon überzeugen lies, doch eine niedrigere Maschine zu nehmen, bei der sie auch die Füße sauber runter kriegt.

    Ich bin immer noch von der Lösung für BDRs Freundin fasziniert! Die wohl kleinste GS-Fahrer, die mir bisher untergkommen ist! :)



    Hab's gerade mal grob überschlagen, ich bin mittlerweile bei fast 250tkm Fahrpraxis (es gibt Tage, da komme ich mir echt uralt vor.. ^^ ), und bevorzuge es immer noch, beide Füße zumindest mit den Ballen sicher runterzubekommen.


    Das mit dem einfüßigen balancieren oder gar noch "rüberrutschen" wäre nichts für mich. Das funktioniert, solange man immer im "sicheren Gelände" unterwegs ist. Aber sobald man die Komfortzone verlässt und mal an blöden Stellen anhalten muss (abschüssige Ausweichstelle, ggf noch Split), dann wird das schnell unlustig.

  • Ich bin immer noch von der Lösung für BDRs Freundin fasziniert! Die wohl kleinste GS-Fahrer, die mir bisher untergkommen ist! :)

    Wobei BMW bei den GSen im Vegrleich zur Konkurrenz eine recht zivile Sitzhöhe und zumindest eine niedrige Sitzbank anbietet. Da kümmert sich BMW schon eher um kleinere Fahrer als z.B. KTM.

  • bevorzuge es immer noch, beide Füße zumindest mit den Ballen sicher runterzubekommen.

    Es kommt darauf wie schwer das Mopped ist und wie der Schwerpunkt ist. Ich bin ja auch nicht grade mit den längsten Beinen gesegnet und habe mir gedacht, als ich nach 3 Monaten wieder auf die Tracer gestiegen bin nachdem ich die Z900 schon hatte: Mit sowas hohem bin ich zwei Jahre durch die Gegend gefahren?

    Es ging alles, man sollte dann halt nur schauen dass man das Mopped noch beherrschen kann auch noch wenn das Mopped sehr langsam fährt. Sodass man garkeine Füße runter tun muss.

    Eine Karre tieferlegen würde ich erst als aller aller aller letztes machen. Vorher erstmal schauen obs ohne irgendwelchen Modifikation gehen würde.

  • Eine Karre tieferlegen würde ich erst als aller aller aller letztes machen. Vorher erstmal schauen obs ohne irgendwelchen Modifikation gehen würde.

    Tieferlegung würde ich auch nur, wenn ein Abpolstern vom Sattel nicht ausreicht.


    Die Versys ist -2,5cm tiefer. NC und F habe niedrigere Sitzbänke bekommen.


    Bei der V merkte man schon, dass sihc das Handling durch die Tieferlegung verändert hat.

  • Vieles ist auch Gewohnheit und vor allem auch Kraft. Ein schweres Motorrad mit hohem Schwerpunkt bei nur leichter Schräglage im Stand einbeinig abzustützen erfordert schon etwas Kraft. Wenn man die körperlich einfach nicht aufbringen kann, und die Füße nicht beidseitig (zumindest die Fußballen) auf den Boden zu bringen sind . . wird es schwer bis unmöglich für einen sicheren Stand zu sorgen. Ein leichtes Motorrad mit niedrigem Schwerpunkt lässt sich mit wenig Kraft auch "einbeinig" leicht abstützen.


    Mit Gewöhnung und Übung lässt sich da zwar noch einiges erreichen, aber gerade für Anfänger ist es oft schwierig. Die verlieren dann schnell die Lust . .und das kann doch nicht gewollt sein. Viele Motorräder lassen sich tiefer legen, oder die Sitzbank abpolstern. Auch die Gabel etwas weiter durchschieben kann schon was bringen. Zwar verändern sich auch die Fahreigenschaften etwas, aber das wird deshalb nicht unfahrbar und besonders ein Anfänger wird den Unterschied kaum bemerken . . außer das er besser mit den Füßen an den Boden kommt.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Die Tenere 700 mit einer Standardsitzhöhe von 875 mm fällt bei 1.70 dann aber auch eher raus. Würde mal die Tracer 700 antesten stattdessen.


    Gruß Guido

    :respekt: ist das Produkt einer guten Erziehung....

  • Servus,


    nach mehreren Probesitzen und Rechnungen (ohne dem Anfassen des Fahrwerkes) kommen letztlich zwei (drei) Modelle in Frage:

    1. BMW F 750 GS
    2. Triumph Tiger 900 GT
    3. (BMW F 1250 GS) -> wobei diese mir "to much" ist.


    Die restlichen Motorräder wurden aussortiert, auf Grund der hohen Sitzhöhe und der nicht vorhandenen Möglichkeit diese auf mein Level zu bringen ohne das Fahrwerk tiefer zu legen.


    Somit heißt es nun für mich mit diesen zwei Maschinen einiges zu testen.


    Durftet Ihr schon eine oder sogar beide Maschinen testen? Wie war es für euch?

    Die Tenere 700 mit einer Standardsitzhöhe von 875 mm fällt bei 1.70 dann aber auch eher raus. Würde mal die Tracer 700 antesten stattdessen.


    Gruß Guido

    Würde auch passen, aber ich komme nicht so richtig mit ihr zusammen, was die Optik betrifft. Vermutlich aber eine gute Alternative.
    Was ist der Unterschied zwischen der "Normalen" und der "GT"-Version? Die Koffer? :/


    Gerade viele der neuren Modelle bieten doch schon ab Werk niedrigere Sitzbänke an. Damit lassen sich meist schon mal 2-3 cm an Sitzhöhe gewinnen.

    Das stimmt, ich habe einiges bereits rumgerechnet, aber leider fallen weiterhin einige Modelle raus.


    Grüße

    Edited once, last by Monschi ().

  • Durftet Ihr schon eine oder sogar beide Maschinen testen? Wie war es für euch?

    Ich fahre die F700GS - also die Vorgängerin. Hält sich im Gelände tapfer (also Gelände = unbefestigte Straßen! Hardcore-Gelände ist nichts für uns, obwohl das Möpp mehr könnte als ich).


    Ich habe zur Verbesserung aber ein paar Umbauten vorgenommen. Sturzbügel, Fenderverlängerung, Kühlerschutz, Unterfahrschutz und zuletzt noch Höherlegung des Fenders. So "von der Stange" würde ich sie nicht im Gelände fahren, weil man sie sich doch schnell zusammenreiten kann.



    Wäre also auch etwas, was Du bei den Modellen überlegen musst: Kannst Du sie direkt auf unbefestigten Wegen fahren? Oder welches Zubehör macht Sinn. Sturzbügel und Unterfahrschutz meiner Meinung nach immer!


    Sehr viel Zubehör (Fenderverlängerung, diverse Protektoren) bekommt man auch bei Aliexpress - wenn man etwas Zeit hat.

  • Was wäre denn "Gelände" für dich? Da gibt es doch erhebliche Unterschiede in der Betrachtung.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Kann die im Gelände bewegt werden mit ihrer 137/144mm Federweg?

    Gemessen an der Reifengröße (vorn und hinten 17 Zoll) ist die Tracer nicht geländetauglich im eigentlichen Sinne.


    Gruß,

    Thomas

  • Schutzbügel usw. wollte ich auch befestigen, jedoch eine Höherlegung nicht^^


    Was wäre denn "Gelände" für dich? Da gibt es doch erhebliche Unterschiede in der Betrachtung.

    Es würde z.B. so in die Richtung gehen.

  • Schutzbügel usw. wollte ich auch befestigen, jedoch eine Höherlegung nicht^^

    Höherlegung betrifft den Fender, nicht das Motorrad. :)


    Das sieht bei der F700GS mit Stollenreifen serienmäßig so aus:



    Da ist nur knapp 1cm Luft.


    Und höhergelegt sieht der Fender so aus:



    Ich weiß nicht, wie das bei der F750GS aussieht. Ob dort generell mehr Abstand ist wie beim Vorgängermodell.


    Es würde z.B. so in die Richtung gehen.

    Das ist ja noch zahm :) Da werden nun ganz viele Antworten kommen "Das geht mit jedem Motorrad" ;)

  • Die fahren mit handlich leichten Enduros, die sind auch für sowas die bessere Wahl. Wenn es nur ab und zu ein wenig leichte Schotterpiste sein soll, und auch Offroad Erfahrung vorhanden ist, geht das auch mit schwereren Maschinen und deutlich weniger Federweg.


    Man sollte sich aber immer im klaren sein, daß Offroad so gar nichts mit Strasse zu tun hat und hier eine andere Fahrtechnik benötigt wird. Eine schwere Reiseenduro ist da kontraproduktiv.


    Mit grossem Gepäck und schwerer Maschine macht das keinen Spaß und man kann eigentlich (insbesondere als Anfänger) nur über solche Passagen drüberrollen. Kommt man dennoch mal ins Straucheln, fängt man die schwere Maschine nicht mehr ab und landet auf dem Boden. Mit Pech unter der Maschine, verletzt sich dabei und kann den Brocken alleine nicht mehr aufrichten. Mit ganz viel Pech geht entscheidendes kaputt und das wärs dann mit dem Abenteuer Urlaub.


    In dem Beispiel machen die alles richtig, leichte Leihmaschinen mit nur Rucksack, von einem Standort aus in kleinen Gruppen und offensichtlich erfahrenem Tourguide. Soll es jedoch zum größten Teil nur Strasse sein und nur wenig leichter Schotter (weiss man das vorher?) dann geht es auch mit schwereren Maschinen. Noch besser man hat damit schon Erfahrung und evtl. den ein oder anderen Offroad Kurs absolviert.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Schutzbügel usw. wollte ich auch befestigen, jedoch eine Höherlegung nicht^^


    Es würde z.B. so in die Richtung gehen.

    Also ich fahre ja nun eine BMW R1200 GS und ich würde mir damit nicht eine derartige Tour zutrauen wie du die da verlinkt hast.


    Wie Sandmann schon schreibt, das sind wirklich leichte Enduros die da zum Einsatz kommen. Damit würde ich das auch machen. Aber nicht mit meinem GS Trümmer.


    Gruß Guido

    :respekt: ist das Produkt einer guten Erziehung....

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