Motorrad für den Alltag & Reisen

  • Wie Sandmann schon schreibt, das sind wirklich leichte Enduros die da zum Einsatz kommen. Damit würde ich das auch machen. Aber nicht mit meinem GS Trümmer.

    Man könnte jetzt wieder die üblichen Chris Birch Videos verlinken

    THE ULTIMATE ALL-TERRAIN POWERHOUSE PUT TO THE TEST BY CHRIS BIRCH l KTM 1290 SUPER ADVENTURE R - YouTube

    oder Rocky Mountain ATV wenn sie mit uralten 1000$ bikes über die pisten bügeln,

    Supercross Whoops on a Kawasaki Ninja 250 | $1,000 Motorcycles vs 1,000 Miles Episode 5 - YouTube


    Im Grunde sieht man es geht.

    Gewicht ist das eine, aber wie Sandman immer sagt, Reifen und Können.

    Solange das Bike nicht aufsetzt oder einsinkt, kommt es alleine drauf an ob die Reifen das passende Profil haben und man das Können dazu hat.

  • Wo hast Du etwas gesehen, was die GS nicht kann? :/

    Es ging darum, das er sich das nicht mit der GS zutrauen würde.

    Da der Threadersteller nicht gerade die große Erfahrung hat, ist der Hinweis denke ich hilfreich.

    Mit der GS geht so viel aber der Fahrer kann es oft nicht (ich auch nicht).

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf! :)<<

  • Umso leichter das Bike umso eher kann man auch mit wenig können in leichtes gelände,


    bei 240kg GS geht eben nach 5 mal umfallen entweder irgendwas essentielles mal zu bruch, oder der fahrer ist irgendwann physisch am Ende.

  • Und ein Hinweis auf einen Profifahrer der auch keine Rücksichtsicht auf das Material nehmen muss, ist nicht hilfreich. 99,999% aller Motorradfahrer werden niemals auch nur annähernd an das Fahrkönnen eines Profis rankommen.


    Für alle anderen gilt, was sich geschrieben habe. Auf flachem, relativ breitem, trockenem und nicht zu groben Schotterweg läßt sich auch als Unerfahrener mit einer schweren Maschine und Soft-Offroad Bereifung drüberrollen und sogar Spass dran finden. Ansonsten wäre tatsächlich eine leichte Enduro mit grober Bereifung und ein wenig Training vorab zu empfehlen.


    Ich traue mir Offroad schon ein wenig mehr zu, bei der letzten Tour durfte ich Lilles kleine GS (das Playmobil) ein paar hundert Meter durch den Sand fahren, das war schon ein ordentlicher Kampf. Als Offroad Anfänger verliert man da ganz schnell die Lust dran . . und das kann doch nicht gewollt sein. .

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Und ein Hinweis auf einen Profifahrer der auch keine Rücksichtsicht auf das Material nehmen muss, ist nicht hilfreich. 99,999% aller Motorradfahrer werden niemals auch nur annähernd an das Fahrkönnen eines Profis rankommen.

    Deswegen hab ich als Ausgleich ja auch noch die Rocky Mountain ADV Crew auf 30+ Jahre alten Bikes gepostet ;)

  • Das lag am Sand, nicht am Playmobil :) Das war sehr tapfer!

    Mit Playmobil durften wir ja auch früher schon im Sandkasten spielen, Lego dagegen nur drinnen ;)

  • Okay - ich werfe noch eine Idee in die Runde: Africa Twin 1000. Fängt bei ca. 10k€ an. Läge also im Budget.


    Ein Bekannter fährt die seit ein paar Jahren, und der ist auch nur ca. 1,65cm groß (hat das Motorrad aber auch tiefergelegt & abgepolstert). Wäre vielleicht auch noch mal ein Probesitzen wert.


    Mir mit 1,70m passt die serienmäßige, wenn der Sitz auf niedrigster Stufe ist.

  • Um jetzt hier etwas Luft aus dem Angstmachen rauszunehmen: die Bilder auf der Website finde ich jetzt nicht besonders schlimm. Wenn man sich nur daran orientiert, wäre ich alle gezeigten Strecken mit Ausnahme des Sonnenblumenfeldes auch als Offroad-Anfänger gefahren. Generell geht mit einer schweren Reiseenduro auf Schotterstraßen und steinigen Böden sehr viel.

    Sand oder tief zerfurchte Feldwege sind dann nochmal ein anderes Thema - das trifft man üblicherweise aber eher selten als Hindernis wenn man "normale" Routen plant.

    Yamaha Ténéré 700 (2022 - ?)

    Suzuki V-Strom 1000 (2018 - 2022)

    Suzuki Bandit 1250 SA (2015 - 2018)

    Yamaha XJ 600 S Diversion (2013 - 2015)


    :japan:

  • Ja genau, der Hinweis auf planbare Routen mit dem Wissen zur Streckenbeschaffenheit/Befahrbarkeit macht da eine Menge aus. Das hier kann dabei helfen:


    Alpenrouten

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Um jetzt hier etwas Luft aus dem Angstmachen rauszunehmen: die Bilder auf der Website finde ich jetzt nicht besonders schlimm. Wenn man sich nur daran orientiert, wäre ich alle gezeigten Strecken mit Ausnahme des Sonnenblumenfeldes auch als Offroad-Anfänger gefahren. Generell geht mit einer schweren Reiseenduro auf Schotterstraßen und steinigen Böden sehr viel.

    Sand oder tief zerfurchte Feldwege sind dann nochmal ein anderes Thema - das trifft man üblicherweise aber eher selten als Hindernis wenn man "normale" Routen plant.

    Das Sonnenblumenfeld war auch der Punkt an dem ich dachte, ok wenn da mehr von da ist auf der Tour, dann will ich das mit der GS nicht machen wollen. 😉


    Die „normalen“ Schotterwege die da zu sehen sind, hätte ich jetzt auch kein Problem mit. Und Lille, ja die GS kann an sich wohl mehr als ich. Mit dem richtigen Fahrer drauf. 😁 Ich habe über mein Motorradleben auch über 320.000 km gesammelt, davon aber bestimmt 319.000 (korrigiert) auf normalem Strassenbelag.


    Die GS ist einfach ein tolles Reisemotorrad für große Menschen wie ich und Soziusbetrieb. Schotter als möglicher Fahruntergrund spielte beim Kauf eigentlich keine Rolle. 😁


    Noch ein Edit: Ich werfe mal die Husqvarna 901 Norden in den Raum.


    Gruß Guido

    :respekt: ist das Produkt einer guten Erziehung....

    Edited 4 times, last by Fafnir ().

  • Eins verstehe ich aber jetzt nicht.
    Reisenduro und dann tieferlegen.

    Das ist doch so als kaufe ich mir ein Cabrio und schweiß dann ein Dach drauf.

    Da kann er sich doch gleich ein Naked-Bike mit breitem Lenker kaufen.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf! :)<<

  • Eins verstehe ich aber jetzt nicht.
    Reisenduro und dann tieferlegen.

    Das ist doch so als kaufe ich mir ein Cabrio und schweiß dann ein Dach drauf.

    Da kann er sich doch gleich ein Naked-Bike mit breitem Lenker kaufen.

    Was nutzt einem aber ein Naked Bike wenn es auch Gelände können soll? Es soll eben kein reines 100% Asphalt Mopped sein, sondern eins, was man auch mal über unbefestigte Feldwege scheuchen kann ohne dass gleich alles außereinanderfällt und die Gabel ständig durchschlägt.


    So btw... Ducati Scrambler Desert Sled. "Moderate" Sitzhöhe (860 bzw 840 mm *hust*), verträgt angeblich zumindest leichten Offroad einsatz. Aber mit Langstrecke hat's die glaub ich nicht so.


    Das Video verdeutlicht so ziemlich dasideale Einsatzgebiert der Desert Sled


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  • Die „normalen“ Schotterwege die da zu sehen sind, hätte ich jetzt auch kein Problem mit. Und Lille, ja die GS kann an sich wohl mehr als ich. Mit dem richtigen Fahrer drauf. 😁 Ich habe über mein Motorradleben auch über 220.000 km gesammelt, davon aber bestimmt 219.000 auf normalem Strassenbelag.

    Ich bin ein absoluter Schisser ^^ Trau mir also nicht zuviel zu!


    Ich schwanke die ganze Zeit zwischen "Juhu, der Knoten ist geplatzt, ich kann das!" und Panickattacken & schlaflosen Nächten, wo ich alle Horrerszenarien im Kopf durchgehe!



    Generell Monschi wie Fafnir - Es lohnt sich mal ein Offroad-Training zu machen. Muss auch nicht zwingend mit der eigenen Maschine sein. Es gibt viele Leihanbieter, wo man fremde Motorräder im Dreck versenken kann. Tut nicht so weh wie beim eigenen ;)


    Und selbst wenn man nach einem Trainingstag sagt "Was ein Scheiß! Nichts für mich!" kann man auch für die Straße viel mitnehmen. Oder sei es nur, um auf dem Schotterparkplatz entspannter zu bleiben. :)

  • Um jetzt hier etwas Luft aus dem Angstmachen rauszunehmen: die Bilder auf der Website finde ich jetzt nicht besonders schlimm. Wenn man sich nur daran orientiert, wäre ich alle gezeigten Strecken mit Ausnahme des Sonnenblumenfeldes auch als Offroad-Anfänger gefahren. Generell geht mit einer schweren Reiseenduro auf Schotterstraßen und steinigen Böden sehr viel.

    Sand oder tief zerfurchte Feldwege sind dann nochmal ein anderes Thema - das trifft man üblicherweise aber eher selten als Hindernis wenn man "normale" Routen plant.

    Yep. Unbefestigte Wege und Pässe lassen sich mit fast allem befahren. Das ist eher eine Frage der Reifen und ggf. der Bodenfreiheit. Geht je nach Moped mal vorsichtiger oder langsamer, aber es geht fast immer.

    Und wem es zu mühsam ist, sein Moped aufzuheben: Einfach nicht umfallen - macht das nicht - ist für nichts gut.


    Und wirklich Offroad, d.h. durch's freie Feld ohne Wege fahren die meisten eh nicht.

  • Eins verstehe ich aber jetzt nicht.
    Reisenduro und dann tieferlegen.

    Das ist doch so als kaufe ich mir ein Cabrio und schweiß dann ein Dach drauf.

    Da kann er sich doch gleich ein Naked-Bike mit breitem Lenker kaufen.

    Nö, eine Reiseenduro ist nicht nur wegen der Bodenfreiheit auf Schotter besser zu fahren als eine Naked. Man kann eine Reiseenduro ohne Federwegverlust tiefer legen, das ist sogar die Regel. Zudem hast du eine andere Geometrie, Sitzposition und größere Räder und schmalere Räder als ein Naked Bike. Bei einer Tieferlegung verlierst du davon "nur" Bodenfreiheit und muss ggf. an verblockten Stellen langsamer fahren bzw. absteigen. Auf Schotter eher selten.

    VG
    Michael

  • Ich werfe jetzt mal die neue Aprilia Tuareg in den Ring.


    Erfüllt eigentlich alle Anforderungen. Für Straße und auch für mal eine Schotterpassage (oder mehr) sehr gut zu gebrauchen. Passt ins Budget und Koffer für die Urlaubsreise gibt es auch.

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