Lilles Weltreisevorbereitungsthread

  • Ich hab übrigens schon gefragt, ob denn ein indicher Stempel im Wartungsheft auch zählt. :D

    Ich denk mal Stempel ist Stempel.



    Man kann auch Service in Ungarn oder... Frankreich machen lassen.


    Und bzgl. Name: ich würde was englisches nehmen.

  • Ich denk mal Stempel ist Stempel.

    Man kann auch Service in Ungarn oder... Frankreich machen lassen.

    Das ist eben die Frage, da die 3 Jahre Garantie "Europaweit" gelten. Keine Ahnung, ob und wie sich ggf Stempel von "außerhalb Europas" auf die Garantie auswirken.


    Einfahrtkontrolle mache ich noch zuhause. Den ersten KD plane ich noch innerhalb Europas ein. Und den nächsten dann irgendwo... ;) Aber den Gag mit den auswärtigen Stempeln will ich mir dann schon machen.

    *Lille*

  • ...das wäre schön skurril, wenn der indische Hersteller Royal-Enfield im Garantiefall eine gemachte Inspektion in einer indischen Vertretung nicht anerkennen würde. Fürs Image würde das meines Erachtens ein dickes Eigentor sein🤔

  • Dachte für Herstellergarantie muss es eine offizielle Vertragswerkstatt sein ?


    Das habe ich dann ja schon vor. Also offizieller Stempel von Royal Enfield India :D

    *Lille*

  • Dachte für Herstellergarantie muss es eine offizielle Vertragswerkstatt sein ?

    Nein, solange es explizit nach Herstellervorgaben wird kannste deine Inspektion sonstwo durchführen lassen. Dass dann vielleicht ein Hersteller nicht mehr gewillt ist dir großzügige Kulanzen zu geben steht auf einem ganz anderem Blatt.

  • Das habe ich dann ja schon vor. Also offizieller Stempel von Royal Enfield India :D

    Ok,


    ja Ford sagt zb


    Es ist nicht erforderlich, dass das Fahrzeug von einem Ford Partner gewartet wird; wir empfehlen jedoch Wartungen und Reparaturen durch unsere Ford Partner ausführen zu lassen. Sie können Ihr Fahrzeug im Ausland warten lassen. Damit die Ford Neuwagengarantie nicht erlischt, muss das Fahrzeug gemäß der im Serviceheft angegebenen Wartungsintervalle gewartet werden.

    Wenn ein Fahrzeug nicht von einem Ford Partner gewartet wird, müssen alle verwendeten Teile Ford-Originalteile und -flüssigkeiten bzw. Teile und Flüssigkeiten sein, die der Qualität von Ford-Originalteilen und den Spezifikationen für Flüssigkeiten entsprechen.


    Wobei wenn es kein Ford Partner war, sie wohl eher versuchen werden bei Schaden irgend einen Grund zu finden, wieso irgendwas nicht korrekt war.


    Würde einfach mal schriftlich bei RE fragen.

  • Die Niederländerin Noraly Schoenmaker hat auch mit so einem Moped angefangen (In / ab Indien).

    Mittlerweile sich aber verbessert. Einer der Gründe war die zu geringe Motorleistung. Was bei bestimmten Gelände nachvollziehbar ist.

    Itchy Boots
    I've ridden 130.000 kilometers solo around the world and still counting! My name is Noraly, I'm Dutch and passionate about motorcycles, traveling and…
    www.youtube.com


    Ich habe so eine Enfield vor wenigen Monaten auf einem Motorradtreff gesehen. Was mich dann sehr erstaunt hat (über mich selber!!); ich fand diese klare rustikale Art .... ok.

    Sowas mit 50 PS, das alles für ca. 5.500,- ......


    Gut, würde ich am Ende dann auch nicht kaufen wollen. ABER ..... das Teil hat was. Als reines "Gebrauchsmotorrad" (was ich nicht benötige) finde ich sie irgendwie "interessant, passend".

  • Kulanz.. ein beliebtes thema. Steht und fällt teilweise mit dem lokalen Händler (der mehr oder weniger Bock hat, sich zu kümmern). Und mit dem Hersteller selbst.


    Oft ist es ja ein Abwägen. Lasse ich den KD beim Vertragshändler machen für 600€ - oder beim freien Schrauber für 400€. Um dann im Falle eines Falles nach 5 Jahren mal auf Kulanz 200€ Material kostenlos zu bekommen. Dafür aber beim Markenhändler nochmal 300€ Arbeitszeit bezahlen muss. Weil auf Kulanz komplett für 0€ respariert das auch die Vertragswerkstatt nicht.

    *Lille*

  • Würde einfach mal schriftlich bei RE fragen.

    Wozu? In Indien ist der Service vermutlich billiger als bei uns ;) Und bevor ich mir die Finger schmutzig mache :D

    *Lille*

  • Als reines "Gebrauchsmotorrad" (was ich nicht benötige) finde ich sie irgendwie "interessant, passend".

    Hauptgrund für mich war jetzt wirklich: Man kommt überall dran. Das hatte mich an der F gestört, dass man z.B. für Starthilfe erstmal die obere Verkleidung (6 Schrauben) abschrauben muss. Kann man zwar modifizieren, aber werksseitig gibt es dazu eben keine Lösung.

    *Lille*

  • Kulanz.. ein beliebtes thema. Steht und fällt teilweise mit dem lokalen Händler (der mehr oder weniger Bock hat, sich zu kümmern). Und mit dem Hersteller selbst.


    Oft ist es ja ein Abwägen. Lasse ich den KD beim Vertragshändler machen für 600€ - oder beim freien Schrauber für 400€. Um dann im Falle eines Falles nach 5 Jahren mal auf Kulanz 200€ Material kostenlos zu bekommen. Dafür aber beim Markenhändler nochmal 300€ Arbeitszeit bezahlen muss. Weil auf Kulanz komplett für 0€ respariert das auch die Vertragswerkstatt nicht.

    Für Kulanz ist so ein Instagram und co gedöns wenn er ein bisschen reichweite hat, natürlich schon von Vorteil ;)


    Hab einige Reiseberichte von Leute in Indien gelesen, und da war RE schon zuvorkommen.

    Reichweite gegen Vorteile, ist ein Deal den viele Firmen eben gerne eingehen.

  • Mittlerweile sich aber verbessert. Einer der Gründe war die zu geringe Motorleistung. Was bei bestimmten Gelände nachvollziehbar ist.

    Sorry Frank, aber wenn man keine Ahnung von Offroad hat . . 8o


    Die mögliche Motor-Spitzenleistung spielt zunächst nur eine sehr untergeordnete Rolle . . Übersetzung, Gewicht, Fahrwerk, Bodenfreiheit und die Reifen sind da weitaus entscheidender. Mit einer leichten 250er Enduro und vielleicht 20PS lässt sich eine Höchstgeschwindigkeit bis etwa 120km/h erreichen. Das Tempo im (und sei es noch so leichten Gelände) zu fahren erfordert schon einiges an Erfahrung und sollte selbst für einen geübten Enduristen nur über relativ kurze Strecke gefahren werden.


    Das Risiko sich bei einem Sturz schwer zu verletzten oder sich gar den Hals zu brechen steigt enorm. Merke: Je schwerer das Gelände, desto weniger hängt es an der Maschine bzw. der Spitzenleistung des Motors sondern irgendwann nur noch am Können des Fahrers-/Fahrerin.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Wie immer: "Definiere Offroad" :) Und wenn man auf befestigten, aber nicht geteerten Straßen, ansich eher "Endurowandern" macht - und das über Monate hinweg auf Lanbgstrecken - kann man den Wunsch nach "mehr Leistung" durchaus nachvollziehen. Und es kommt auch noch drauf an, ob man die Enduro mit dem Anhänger zum Wald fährt, oder ob man auch längere Etappen auf normalen Straßen mit dem Motorrad überwinden will. Da wird es mit 250ccm schnell unlustig.

    *Lille*

  • weniger Bock hat

    Das ist so meine meist gelesene Erfahrung. Du sollst kaufen, nicht meckern und das Bike zu regelmäßigen Wartung bringen.



    Oft ist es ja ein Abwägen. Lasse ich den KD beim Vertragshändler machen für 600€ - oder beim freien Schrauber für 400€. Um dann im Falle eines Falles nach 5 Jahren mal auf Kulanz 200€ Material kostenlos zu bekommen. Dafür aber beim Markenhändler nochmal 300€ Arbeitszeit bezahlen muss. Weil auf Kulanz komplett für 0€ respariert das auch die Vertragswerkstatt nicht.

    Eben dies. Und da ist es hilfreich zu wissen was so ungefähr kaputt gehen könnte.

    Für Kulanz ist so ein Instagram und co gedöns wenn er ein bisschen reichweite hat, natürlich schon von Vorteil ;)

    Vooooorsicht.... düüüünes Eis. Mit negativer Publicity zu drohen, da sollte man wissen was man tut.

  • Schon klar, 250ccm in einer normalen "Enduro" erzeugen halt nicht mehr als ca 25PS, die auf Strassen dann schon mal etwas mager werden können.

    Insbesondere mit Gepäck, relativ hohem Eigengewicht, langer Übersetzung, usw . . . braucht man nicht drüber zu diskutieren.


    Der Hinweis von Frank war "bei bestimmten Gelände nachvollziehbar ist" . . . und das ist eben nicht. Falls jedoch "bestimmtes Gelände" = feste Straße sein soll, nehme ich alles zurück ;)

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

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