Mal wieder: Die Suche nach dem ersten eigenen Moped

  • Dank Drehmomentwelle (> 200 Nm)

    Welches Motorrad ist denn das? Kenne kein einziges Motorrad mit über 200Nm. :/

    Grüße vom Fuchsteigkringel




    2010-2011: Kawasaki ER-5 :japan:
    2011-2013: Suzuki GSF600 Bandit GN77B :japan:
    2013-2015: Husqvarna SM610i.e. :italia:

    2015-2021: BMW F 800 R :deutsch:

    06-08/2018: Ducati 749 :italia: :sostupid:

    2021-2022 : KTM 1290 Super Duke R 3.0 "Arnold" :austria:

    2022-xxxx: BMW S 1000 R K63 :deutsch:

  • Triumph Rocket evtl?


    Dazu steht in der Motorrad von 2005:

    Ein Vulkan, der sich selbst vor dem Ausbruch schützt. In den ersten drei Gängen über das Motormanagement bis zu einem Viertel seines Drehmoments beraubt, im Fünften ein
    gutes Stück vor dem Leistungszenit abermals über die Elektronik gekappt.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

    Edited once, last by Sandman ().

  • Triumph Rocket evtl?

    .....

    Stimmt!

    .... und nach der kommt eine INDIAN mit ihren ca. 1,8 L. Aber weit unterhalb der 200 Nm-Grenze.


    PS.: Gerade gelesen: Die BMW R18, die ja demnächst unser fragender Kollege haben möchte ;) , liegt bei 158 Nm und drückt die bereits bei 3000 Umdrehungen. Damit hat ja dann BMW mal ein "deutsches" Drehmoment-Monsterchen rausgebracht. :huh:

    Edited once, last by Frank-RE ().

  • Die olle Vmax hat in der Richtung auch was zu bieten. Alles irgendwie Dragster mäßig.. Hauptsache geradeaus. 8o


    Ob das alles eine Empfehlung für das erste eigene Moped ist? :D

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Ob das alles eine Empfehlung für das erste eigene Moped ist? :D

    Klar doch! 8)     ;)

    Hier gibt es doch immer die selben Ratschlage: Klein, leicht, schmal, mickrig ..... also alles Mopeds die zu mir passen. :S ;) Wer will das??


    Der Jung will ne R18 + hat die notwendigen Kräfte ....... Da muss man auch mal als erstes gleich das zweitbeste, alleskönnende Euter-Moped nahebringen. Danach kommt dann die R18 und bis dahin muss es flutschen. ;)



    Bis Morgen! :thumbup: :)

  • Ob das alles eine Empfehlung für das erste eigene Moped ist? :D

    Das habe ich nicht gesagt, sondern ich bezog mich auf Drehmoment.

    Welches Motorrad ist denn das? Kenne kein einziges Motorrad mit über 200Nm. :/

    Eine VN2k mit knapp 2,1 l Hubraum und ein paar interne Optimierungen. Die VN der Serie 1 hatte serienmäßig bereits 177 Nm, die Serie 2 noch 166 Nm, wegen der Euro 3 Norm. Wenn man das ganze Geraffel ausmistet, ein paar entscheidende Komponenten ändert und alles entsprechend auf dem Prüfstand optimiert, sind 200 Nm und mehr kein Hexenwerk. Die Mechaniker des Umbaus waren damals sehr in der Viertelmeilen-Szene aktiv.


    Das der Panzer gut nach vorne geht, zeigt die Tatsache, dass der 5. Gang, welcher eigentlich eine Art lang übersetzter Overdrive ist, wie ein kürzer übersetzter Fahrgang wirkt. Noch heute suche ich regelmäßig den nicht vorhanden 6. Gang, weil sich der 5. so quirlig fährt. Und ich fahre dieses Moped seit 13 Jahren. Es macht einfach nur Spaß dieses Drehmoment zu spüren. Aber um meine Dicke geht nicht. Es gibt einige Harleys, die mit Milwaukee-Eight Stage IV Kits (2.147 cm³) gute 123 PS am Hinterrad bringen. Die Big Bore-Kits nicht zu vergessen oder speziell umgebaute Victory zu nennen. Auch die Rocket bietet gutes Potential. Die Szene bietet da einiges. Ich bin da nicht auf dem Laufenden.


    Sandman, du hast absolut recht, so ein Trumm Metall ist sicher nix zum Kurvenräubern. Eine solche Masse Eisen möchte eher geradeaus.

    Back to Topic, wollte den Threat nicht sprengen.

    Sabbel nich - dat geit!

  • Alles gut, ich lese fleißig mit und mach mir so meine Gedanken. Jetzt bin ich erstmal im Urlaub und komme da bei der Meinungsfindung bestenfalls in der Theorie weiter. ;)


    Ich hab mir mal vorgenommen, mit folgenden zwei „Extremvertretern“ meine Probefahrt-Testreihe anzufangen:

    Triumph Trident 660 (unteres Ende preislich, zumindest neu)

    BMW R18 (gucken, ob ich da überhaupt Freude dran hab).


    Dann seh ich vielleicht schon klarer, ob ich direkt ein Thema mit nem klobigen Bock hab.


    Wie dem auch sei, danach hab ich vielleicht eine bessere Vorstellung wo es hingehen soll und dann mach ich mir den weiteren Schlachtplan mit Euren Vorschlägen.


    Vielen Dank an alle für den Input bis hierher!

  • Wenn dir beides gefällt nimmst du ein Mittelmaß und schaust dir ne BMW R nineT an. :P

    Grüße vom Fuchsteigkringel




    2010-2011: Kawasaki ER-5 :japan:
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    2013-2015: Husqvarna SM610i.e. :italia:

    2015-2021: BMW F 800 R :deutsch:

    06-08/2018: Ducati 749 :italia: :sostupid:

    2021-2022 : KTM 1290 Super Duke R 3.0 "Arnold" :austria:

    2022-xxxx: BMW S 1000 R K63 :deutsch:

  • Wenn dir beides gefällt nimmst du ein Mittelmaß und schaust dir ne BMW R nineT an. :P

    Die R1200R, auf der die R nineT basiert, hat schon gut Schmalz. Ist nicht zu schwer und der Motor macht echt Spaß, wenn man die Charakteristik eines Zweizylinders mag. Ich bin seit meiner Güllepumpe 1983 dem V2 erlegen. Mir gefällt die Charakteristik dieser Motoren. Aber auch ein Drilling könnte mich reizen, zumal dieser Motor beide Welten vereint.

    Sabbel nich - dat geit!

  • Als Anfänger eine R18 fahren... huch... ich würde mir das nicht zutrauen.

    Ich sag mal so, wenn der Geldbeutel dick genug ist, dass wenn sie nach 5 Stunden mal auf der Seite liegt und 4000€ an Kratzern drin sind, dies kein Problem ist, dann bitteschön.


    Man kommt mit den Füßen gut runter.

    Nur das mit den Kurven ist mit dem Ding eben eher etwas problematisch.

  • Warum sollte man sie nach 5h auf die Seite legen? :(


    Ohne die R18 jemals gefahren zu haben, würde ich mal behaupten, die lässt sich genauso gut wie jeder andere Riesencruiser auch fahren. Auch von einem Anfänger.


    Gruß,

    Thomas

  • Okay - wenn man Cruiser generell mal kennenlernen will, kann man auch schauen, wann wo man wieder der HD Truck mit der Roadshow ist. Da einfach mal für einen "leichten" Chopper/Cruiser eine Runde buchen und austesten.


    Fahrbar ist das alles und ein netter Kontrast, wenn man es noch nie versucht hat.



    Ich würde aber mal behaupten, mit einem niedrigen Cruiser/Chopper fällt man nicht (schneller) um wie mit einer hohen Reiseenduro. Und die liegt ja auch nicht zwangsläufig nach 5h ;)

  • Ich meine eher so Punkte wie Handling und vorallem die astronomisch hohe Selbstbeteiligung bei der VK.

  • Ich würde ja erstmal mit 1000€ Selbstbeteiligung ausprobieren, ob mir das Motorrad ansich liegt. Ggf ist es auch shcon nach dem Probesitzen raus und man will gar nicht mehr Probefahren.


    Ggf, wenn der R18 "nicht ganz gefällt", wäre auch mal eine Harley Superlow, Softtail, Dyna einen Versuch wert :) Oder California 1400?


    Ankucken und Probesitzen kostet ja nix! :) Warum nicht, einfach mal zum Spaß, ankucken?

  • Welches Motorrad ist denn das? Kenne kein einziges Motorrad mit über 200Nm.

    Platz 1 - Triumph Rocket 3 Die Triumph Rocket 3 ist und bleibt die Alleinherrscherin der Drehmoment-Krone - mit 221 Newtonmeter bei 4000 Touren macht ihr kein anderes Serienmotorrad den ersten Platz

  • Die ist mir auch sofort nach dem Schreiben eingefallen. Bei zweieinhalb Litern Hubraum bleibt dem Ding ja auch nichts anderes übrig. ^^

    Grüße vom Fuchsteigkringel




    2010-2011: Kawasaki ER-5 :japan:
    2011-2013: Suzuki GSF600 Bandit GN77B :japan:
    2013-2015: Husqvarna SM610i.e. :italia:

    2015-2021: BMW F 800 R :deutsch:

    06-08/2018: Ducati 749 :italia: :sostupid:

    2021-2022 : KTM 1290 Super Duke R 3.0 "Arnold" :austria:

    2022-xxxx: BMW S 1000 R K63 :deutsch:

  • Nur das dieses Drehmoment nur in bestimmten Gängen freigeschaltet ist und diese NM eine Menge Gewicht bewegen müssen.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf! :)<<

  • Also mit den 221Nm stellen die 291kg Trockengewicht ja wohl kein Problem dar, da gibt es wesentlich schwerere Maschinen mit deutlich weniger Nm und auch die schieben gut vorwärts.


    Schauen wir mal, was es am Schluss wird - ob Powercruiser oder was "normaleres" ;)

    Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

  • Hallo :)

    Probefahren ist auf jeden Fall eine gute Idee. Du schriebtest zwar, dass du erstmal mit Naked liebäugelst aber warum denn nicht einfach etwas aus der BMW R18 Klasse, wenn es dein Traummopped ist?

    Fang doch mit einer Honda Rebel an. 500er wenn du das gemütliche Fahren ernst meinst, 1000 wenn du doch etwas mehr von der Beschleunigung mitkriegen möchtest.

    Ich bin die noch nicht gefahren, würde aber vermuten, dass die von unten raus gut kommen und dann auch deinen Vorstellungen entsprechen: Gemütlich und niedrigtourig fahren anstatt hochtourig und spritzig.


    Kawasaki hat da noch die Vulcan S, die zwischen den beiden Rebellen liegen sollte.


    Ich möchte dir nakeds aber nicht ausreden, sind auch super! Die SV650x wurde dir ja schon madig geredet, kann ich bedingt bestätigen. Das X macht aus dem Ding eine Foltermaschine, ich war damit trotzdem ein paar Tausend KM in Schottland unterwegs, hab aber viel geweint :)

    Die SV650 ohne X ist das perfekte Einsteigermopped, das genug Spaß macht, bis man auf eine BMW R18 umsteigen möchte. Das gilt aber für viele andere Mittelklasse Nakeds auch.

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