Molly, meine dänische Yamaha XJ 600

  • Vor kurzem kaufte ich mir eine Yamaha XJ 600 mit 73 PS. Die Maschine war im Februar 1990 erstmals zugelassen und dürfte eigentlich nur 66 PS haben. Ab 1989 hatten die deutschen Modelle aufgrund der Abgasbestimmungen weniger Leistung. Meine Recherche ergab dann das die Yamaha 1989 aus Dänemark importiert wurde. Im Mai 1989 wurde der deutsche Brief für meine XJ 600 ausgestellt. Die dänischen Modelle hatten weiterhin 73 PS. Die interne Modell Bezeichnung wechselte von 51j zu 3km. Die deutschen Modelle hießen ab 1989 3kn.


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    Von den Vorbesitzern bekam die Maschine neue Spiegel und Blinker. Die höhere Tourenscheibe von Five Stars scheint schon länger montiert zu sein. Die Reifen sind neue BT 46 von Bridgestone.


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    Die Maschine ist für das Alter in einem guten Zustand. Aber ein paar Kleinigkeiten sind natürlich zu tun.


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    Für mich ist die XJ 600 immer noch ein toller Sporttourer. Ausserdem mag ich die typische 80er Jahre Optik.

    LG Jennifer

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    Am Mittwoch endlich die erste Tour mit meiner Yamaha XJ 600 von 1989. Von Ronsdorf, wo ich die Maschine unterstellen konnte bis zur Zulassung, ging es erstmal mit Molly zum Café Hubraum.


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    Während sie sich ausruhen konnte, gönnte ich mir ne Pommes und was kaltes zu trinken.


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    Nach der Pause ging es weiter über Müngsten nach Unterburg und dann durchs Eschbachtal nach Wermelskirchen. Von dort fuhr ich über Bergisch Born nach Radevormwald.


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    Ich folgte der Straße Richtung Schwelm, machte aber am Sportflugplatz nochmal eine kleine Pause.


    Noch vor Schwelm bog ich rechts ab nach Ennepetal. Über Altenvoerde ging es runter nach Gevelsberg. Dann ein Stück durch Hagen und unterhalb der Hohensyburg überquerte ich die Ruhr. Am Ende der Serpentinen bog ich rechts ab Richtung Schwerte. Dann ging es links weiter nach Dortmund. Über Wellinghofen erreichte ich nach 142 km Hörde. Endlich ist Molly zu Hause und ich kann zukünftig meine Touren direkt von zu Hause aus starten.


    Und was ist noch an der Maschine zu tun? Der Leerlauf ist mit ca. 700 U/min viel zu niedrig. Ich musste den Motor im Stand immer auf Drehzahl halten. Unter 3.000 U/min läuft der Motor unrund und nimmt nicht so gut Gas an. Darüber läuft er einwandfrei. Hab die Leerlaufdüsen in Verdacht. Werde mir mal Vergaserreiniger besorgen und in den Tank kippen. Wenn das nicht hilft muss ich die Vergaser zerlegen und reinigen. Habe den Verdacht das der vordere Reifen Luft verliert (Reifen sind ganz neu und vorher ungefahren). Werde das auf jeden Fall im Auge behalten. Ansonsten ist die 600er eine echte Drehorgel. Ab 6.000 U/min geht richtig die Post ab. Der Motor dreht mühelos über 10.000 U/min. Insgesamt bin ich durchaus zufrieden. Molly und ich müssen uns bei den nächsten Touren nur noch richtig kennenlernen.

  • Ich musste den Motor im Stand immer auf Drehzahl halten. Unter 3.000 U/min läuft der Motor unrund und nimmt nicht so gut Gas an. Darüber läuft er einwandfrei.

    Zentralgas schraube hoch drehen - und dann denk ich mal das es die schwimmernadeln sind , dürften ja auch schon etwas älter sein

  • Die XJ 600 bietet mit ihrem Fahrwerk bestimmt ein sehr leichtfüssiges Fahrverhalten (schmale Reifenbreiten), das Gewicht ist ja auch überschaubar.

    Wenn du die Vergaser mal ordentlich durchcheckst, reinigst und ordentlich synchronisierst hast du ein ganz unkompliziertes Motorrad. Viel Spaß mit der XJ :thumbup:

  • Ich hab mal ne zeitlang vom kumpel die große gefahren FJ1200, auch fein zu fahren und man merkt das da richtig was ab geht und vom fahrverhalten trotz ihr alter voll genial, ist zwar nicht so richtig meine welt aber vorstellen könnte ich mir das schon ;) .

  • Wenn man luftgekühlte Reihenvierer und den Style der Achtziger und Neunziger mag macht man mit einer XJ nichts falsch. Robust, einfache Technik und eine Menge Fahrspaß gibt's dazu.

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