Was ist euer Limit für ein Motorrad?

  • Ich rätsel gerade so vor mich hin - wo liegt eigentlich mein persönliches Limit was ich ausgeben möchte für ein Motorad?

    Und ich kann sagen, ich bin da recht wankelmütig. :D


    Wie sieht es mit euch aus?

    Was wäre für euch das absolute Limit?

    Was war das teuerste Motorrad was ihr je gekauft habt? Und warum musste es genau das sein?

    Und vor allem, habt ihr es bereut?

  • ich hab mir kein Limit gestellt aber an die Folgekosten und Unterhaltungskosten gedacht .... kaufen per Kredit kann man eigentlich fast alles ... wie gesagt man muss es sich ganz einfach leisten können .... :rocker:

    WENN MAN RECHTS DREHT WIRD DIE LANDSCHAFT SCHNELLER !!!!!

  • Das teuerste war 5700 für die MT-09, +1000 für Inspektion und Instandsetzung (Unfallfahrzeug). Das war eigentlich mehr als ich ausgeben wollte, aber bereute habe ich es nicht, da ich inzwischen doch 60000 km drauf gefahren habe. Und dass es das aktuelle Modell war, hat dafür gesorgt, dass sie länger "neu" aussieht.


    Neukauf kommt überhaupt nicht in Frage, und eigentlich auch nichts was noch Garantie hat. Ich will meine Werkstatt selbst wählen können bzw. selbst schrauben. Wenn ich das Gefühl habe, dass die Garantie nützlich werden könnte, dann kaufe ich ein anderes Fahrzeug (= andere Marke).

    MO24 Team Reisen

  • Bin mal gespannt, ob Dir die Antworten weiterhelfen werden. Budget für Ausgaben hängt ja doch auch sehr vom Einnahmenbudget ab….


    Die nächste - ebenfalls sehr individuelle - Frage ist dann, welchen Stellenwert hat das „Traummoped“ und ist man ggf. bereit zu dessen Gunsten auf etwas zu verzichten?


    Aber all das mal außen vor: mein Budget für das letzt (und einzige) Moped war 12-15k. Geworden ist’s dann eine für ca. 10.5k, so dass ich noch Luft für das ein oder andere Extra hatte. ;)

  • Die Motorräder wurden mit der Zeit immer teurer, Gehalt und Ansprüche sind ein Stück weit gewachsen.

    Die teurerste war jetzt die Shiver für 4000€, Inspektion und neue Reifen für 1200€ kamen allerdings nochmal dazu.

    Alternativ habe ich auch die MT07 im Blick gehabt. Fing damals so bei 5000€ an, Bj 2014 mit unterschiedlicher Laufleistung und Mal mit, Mal ohne sinnvolles Zubehör. Bei einem Neupreis von um die 7000€ war das jenseits dessen, was ich bereit war zu zahlen. Bei einer MT07 um die 4000€ wäre ich wohl schwach geworden. So bin ich mit der Aprilia zufrieden, auch wenn sie aktuell zu wenig gefahren wird und eigentlich zu laut ist, aber irgendwas ist ja immer. :S

    JubiFT2010 Edersee :mo24:
    FT 2011&2012 Kirchhasel :route88:
    Meisentreffen 2011, Eifeltreffen 2011 :mo24:


    :thumbup:

  • Bei mir ist das Limit im Laufe der Zeit nach oben gegangen. Hängt mit zunehmenden Alter und größerer finanzieller Sicherheit zusammen. Das teuerste Motorrad war und ist die Z1000SX. Die hat als Tourer damals einen Listenpreis von knapp unter 15.000 Euro gehabt und ist auch im Unterhalt ziemlich teuer. Der Kauf hat sich, nachdem ich seit 2011 um das Motorrad herumgeschlichen bin, spontan ergeben, weil ich gute Ankaufsangebote für zwei Motorräder hatte. Ich bin insgesamt sehr zufrieden, hätte vermutlich Geld gespart, wenn ich sie mir sofort gekauft hätte und nicht günstigere vermeintliche Alternativen. 20.000 Euro würde ich auch heute nicht für ein Motorrad ausgeben. 15.000 Euro wenn ich es unbedingt haben will, lieber so um die 12.000 Euro. Und ich möchte mir eigentlich nur noch ein neues Motorrad kaufen

  • Aktuell liegt das Einkaufspreis Limit bei max 7500€ für eine Strassenmaschine und 6500€ für eine Offroad.


    Das Verhältnis kann sich aber etwas verschieben, kommt halt drauf an was man gerade sucht, wann man gerade sucht und wieviel Zeit man in die Suche investieren will.


    Ich fahre seit .. überlege.. 41 Jahren Motorrad und hatte bis heute .. überlege.. 8 Strassenmaschine und 6 Offroader. Alle gebraucht gekauft und mit den Jahren auch das Budget allmählich steigern können.


    Die meisten Strassenmaschine nach 4-10Jahren wieder verkauft, die Offroader nach spätestens 5 Jahren. Immer gutes Geld dafür bekommen und direkt wieder ins Budget für eine neue (gebrauchte) investiert. So hat die verkaufte immer grob 50% vom Budget für die neue eingebracht und die Investition auf 3000-4000€ begrenzt.


    Nur bei der geklauten hats nicht gepasst, da musste ich die ganzen 5500€ für die Ersatz Maschine investieren. ||

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • 2014: S1000R 14.250,- neu

    Wollte eine RnineT kaufen. Aber dann musste ich feststellen das die S1000R für das gleiche Geld (!') alles hatte und die RnineT nichts davon. Die S1000R die besten Bremsen die ich je erlebt habe ....

    Somit kaufte ich die bessere.


    2016: R1200R LC 15.000,- neu

    Sollte meine R1200S (Sportboxer) ersetzen. Besserer Motor + ich wollte es etwas bequemer haben.


    (RnineT kam dann trotzdem mal für 6 Monate zur S1000R. :whistling: )


    Als dann die aktuelle Speed Triple mit ihren ca. 18.000,- rauskam, war ich nicht mehr bereit ...... meine 15.000,- zukünftig auszubauen. Nach einem Jahr auch nicht die ca. 16.000,- für eine Jahres-Speedy!

    Mittlerweile habe ich besagte "15.000,-" in Stein gemeißelt.


    Werde aber auch keine mehr zu diesem Betrag kaufen. Meine MT09SP hat mich 11.500,- gekostet und zeigt mir aktuell das mir auch dies reicht.


    Ist ja alles eine individuelle Sache. Bekannter besitzt u.a. einen herrlichen Aston Martin und sein Motorrad-Limit geht bis zu 30.000,- Euro.


    PS.: 21. PKW + 18 Motorräder. Früher waren Auto + Mopeds mein Hobby. Heute nicht mehr, in dem Sinne.

    Edited 2 times, last by Frank-RE ().

  • Das teuerste Motorrad war bisher die F700GS für 6000€. Ob ich es bereut habe, darüber denke ich noch immer nach. Ich weiß nicht, ob ich damit als Reisemotorrad glücklich werde, oder ob ich sie wieder abstoße- Aber wodurch ersetzen?


    Die Motorräder davor lagen zwischen 2500 und 4000€.

    *Lille*

  • Wie sieht es mit euch aus?

    Was wäre für euch das absolute Limit?

    Was war das teuerste Motorrad was ihr je gekauft habt? Und warum musste es genau das sein?

    Und vor allem, habt ihr es bereut?

    Das Limit ergibt sich bei mir aus, was wäre wenn es am ersten Tag nach Kauf plötzlich komplett wertlos wäre. D.h. das Motorrad muss für mich ab Tag 1 abgeschrieben sein und darf mich nicht in finanziellen Trouble bringen.

    Auf Luxusgegenstände spare ich hin und kaufe sie nicht auf Pump.

    Das teuerste Motorrad war die BMW R 1200 GS, weil ich sie haben wollte. Und sie war, rückblickend, das bisher beste Allroundbike.

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  • Das Limit ergibt sich bei mir aus, was wäre wenn es am ersten Tag nach Kauf plötzlich komplett wertlos wäre.

    Das verstehe ich nicht, warum sollte ein gekauftes Motorrad plötzlich komplett wertlos werden? Ausser Unfall mit Totalschaden (was eine Versicherung decken würde) oder Diebstahl (auch hier ggf. versichert) fällt mir da nichts ein.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Es geht mir einfach um das finanziell abgeschrieben haben. Wenn es nie so kommt, umso besser.

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  • Mein teuerstes Moped war meine jetzige KTM, die ich neu für 12.400,- gekauft habe. Ich hatte nach gebrauchten Maschinen geschaut, die waren aber aufgrund der Rabatte kaum günstiger als die Kiste in neu.

    Bereut habe ich es keine Sekunde. Würde ich mehr für ein Moped ausgeben? Aktuell wäre das glaube ich meine Schmerzgrenze. 15 Tsd. €+ würde ich definitiv nicht dafür ausgeben.

    Ich stehe eher nicht auf maximale Ausstattung beim Moped.

    Gebraucht oder neu hängt davon ab, was ich dann suchen werde und der Marktlage. Ich brauche nicht das aktuellste Modell, darf es auch gerne schon länger geben.

    VG
    Michael

  • Meine teuerste ist Berta mit 4900 €uro.
    Die ich aber nur zum Teil selbst gezahlt habe.

    Mein Limit lag eigentlich bei 1500-2000€.


    Wieviel ich zahlen würde? So viel wie ich mir leiten kann. Kein Kauf auf Pump.

  • Das teuerste Bike war die MT09SP mit knapp über 9000 € gebraucht. Warum? Weil ich die haben wollte und es ist gutes Angebot war.

    Davor hatte ich die Tracer 700, neu. Für knapp... öhm... 8200 €. Bis jetzt inkl. Wertverlust das teuerste Bike, aber das günstige im Unterhalt?

    Limit: hmmm, soviel dass ich das ohne auf Pump kaufen kann und immer noch genug beiseite liegen habe. Aber seitdem ich mal meine Altersvorsorge durchgerechnet habe und mit meinem Gehalt gegen gecheckt habe (das auch gestiegen ist) bin ich da sehr entspannt.


    Eine MT10 oder eine Aprilia Touno 1100 sind zwar geil, aber für meine Zwecke völlig übermotorisiert. Manchmal denke ich so im Stillen über eine Tracer9 oder eine BMW R1200RS nach (Ja, ein BMW Boxer...).

    Aber als erstes muss es geil fahren, zweites muss es halbwegs günstig im Unterhalt sein und drittens muss ich selbst, nachdem ich die Möglichkeiten habe, dran schrauben können.

  • Die Aufwendungen für die Wartung spielen schon eine Rolle. Wenn ich nicht praktisch alles selber machen könnte, würde das Budget deutlich niedriger ausfallen.


    Alleine die Möglichkeit mit einem Satz noch guter aber gebrauchter Reifen, selbst Ein-Ausbau der Räder und 10€ fürs Aufziehen spare ich ordentlich was zusammen. Ölwechsel kostet mich nur Material für ca 40€ usw.


    Die Entscheidung wieviel jeder für ein Motorrad ausgibt bzw. kann oder möchte ist sehr unterschiedlich, davon dürfte sich kaum irgendwas ableiten lassen.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Ich habe die F800R zuletzt in einer Summe bezahlt. Das waren 5.500,-€ für ein zu dem Zeitpunkt vier Jahre altes Motorrad mit 20.000km von BMW. Fand ich einen super Deal.


    Die KTM habe ich finanziert. Die Laufzeit weiß ich nicht mehr. Wenn ich es in einer Summe hätte bezahlen wollen, wäre das Limit vermutlich bei 8.000,-€ gewesen. Das hätte logischerweise für die Super Duke nicht gereicht.


    Ich wollte einfach das Motorrad fahren was ich wollte. Habe nichts gegen Finanzierungen. Würde es auch nicht finanzieren, wenn ich es nicht einer Summe bezahlen könnte, aber das Geld ist beim Barkauf halt weg. Dafür finanzier ich keine Sachen wie Möbel, Fernseher oder andere Elektronik.


    Die BMW ist auch finanziert. Angezahlt habe ich nur den Überschuss, der nach Verkauf und Ablösung der Finanzierung der KTM über war.

    Grüße vom Fuchsteigkringel


    "Das perfekte Symbol unserer Zeit ist der Laubbläser:
    Er verlagert ein Problem von einem Ort zum anderen, ohne es zu lösen,
    benötigt dafür wertvolle Energie und macht dabei eine Menge Lärm." - geklaut aus einem anderen Forum


    Insta: @foxdonut50


    2010-2011: Kawasaki ER-5 :japan:
    2011-2013: Suzuki GSF600 Bandit GN77B :japan:
    2013-2015: Husqvarna SM610i.e. :italia:

    2015-2021: BMW F 800 R :deutsch:

    06-08/2018: Ducati 749 :italia: :sostupid:

    2021-2022 : KTM 1290 Super Duke R 3.0 "Arnold" :austria:

    2022-xxxx: BMW S 1000 R K63 :deutsch:

  • Dafür finanzier ich keine Sachen wie Möbel, Fernseher oder andere Elektronik.

    Das mache ich sowieso nicht. Das einzige was ich finanzieren würde wäre nötige Haushaltselektronik wie Kühlschrank oder eine Küche. Der Rest ist Luxus.

  • Ich könnte keine Aussage treffen. Preisen steht immer ein Nutzen gegenüber, dazu kommt die situative Liquidität. Das ist eine Gleichung mit drei Variablen.


    Mal exemplarisch: wenn ich eine Maschine für 30000 angeboten bekomme wo ich weiß, dass ich sie für 35000 locker wieder verkauft bekomme, und ich könnte grad etwas Geld gebrauchen - da lohnt sich vielleicht sogar ein Kredit.


    Gleichzeitig kann es auch sein, dass man eine Maschine trotz günstigen Angebots nicht haben will.

    WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

  • Die Honda zu Studentenzeiten für 1500 Euro. Wirklich viel mehr war da sich nicht drin. Die Aprilia hat 4800 gekostet, mein persönliches Limit lag bei 5000. Warum? Ganz genau kann ich das auch nicht sagen. Finanziell wäre mehr drin gewesen, aber ich war der Meinung, 5000 reichen genauso gut.


    Heute liegt das Limit vermutlich auch immernoch bei 5000.


    Gruß,

    Thomas

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