Der offizielle Thread zum Saisonende 2022

  • Hallo zusammen,


    die Bruchstrichfahrer schlafen schon lange, die Winterfahrer werden gerade auch erstaunlich ruhig und nur noch ein paar richtig harrrrte Biker sind noch unterwegs. Die ersten Streufahrzeuge sind auch schon gesichtet worden und Schnee lag hier zumindest auch schon großflächig herum. Es ist also Zeit für ein kleines Saisonfazit. :)


    Wie schaut's bei euch aus? Was gab's cooles bei euch? Viel gefahren? Viel erlebt?


    Bei mir gab's auf den 8000 km tatsächlich so Einiges: 2 sehr coole Motorradurlaube verbracht, in 3 Ländern überhaupt das erste Mal gewesen und Motorrad gefahren, ein Land "so richtig" entdeckt und eine neue Insel erkundet. :) Außerdem die erste richtige Offroad-Tour mit dem Sandman gemacht und sozusagen Blut geleckt. :) (praktischerweise auch nur im sprichwörtlichen Sinne :) ). Was mich zum nächsten Punkt bringt: Ich habe mit meiner alten Honda dieses Jahr knapp 700 km zurückgelegt, für meinen Geschmack viel zu wenig. Deswegen habe ich mich dann doch zum Verkauf entschlossen. Diese Woche wird sie mich leider endgültig verlassen. ;( Die Nachfolge steht schon in der Garage, eine Honda CRF 250 Rally, BJ 2020, keine 9000 km gelaufen, mit Fahrwerksupgrade.


    In dem Sinne negativ: Die Anzahl an Tagestouren war bei mir eher so einstellig. Ich war genau 0x im Sauerland (davon 0x mit dem Sandman), 2 oder 3x in der Eifel und ein paar Mal noch im Münsterland am Longinusturm. Ich hab dieses Jahr mehr Kilometer im Ausland zurückgelegt, als daheim (das an sich sehe ich schon irgendwie positiv. :) ). Darüber hinaus noch relativ viel Erfahrungen mit Leihmotorrädern machen dürfen - und am besten pupst es sich doch in die eigene Sitzbank. :)


    Ansonsten 0x gestürzt, 0x Umfaller, 0x blöde Situationen im Straßenverkehr erlebt, die mir nachhaltig in Erinnerung geblieben sind. Darf gern so bleiben. :)


    Alles in allem eine gute Saison, die Lust auf 2023 macht. :)


    Und ihr so? :)


    Gruß,

    Thomas

  • Bei mir waren es etwa 10 tkm dieses Jahr. Davon einige im Schwarzwald - vor der Haustür- auf der Alb - andere Tür - und in den Vogesen

    Zum Glück ist das ganze Jahr nichts dramatisches passiert, dafür ein paar nette Menschen kennengelernt.


    Jeden Kilometer genießen können, viele davon auch mit den Söhnen unterwegs gewesen,


    Und festgestellt, das ich mal wieder mit dem Zelt unterwegs sein will.


    So als grobe Richtung, was alles noch ansteht - für mehrere Jahre - ist Irland und auch Schottland.

    Kurzfristiger Route de Grand Alpes und den Rückweg Route Napoleon.


    Noch kurzfristiger diverse Probefahrten - die AT will ich mal fahren, die neue Strom und, wenn ein Händler in der Nähe zu finden ist, auch die CF Moto. Ob was davon wirklich spruchreif wird?

    Entscheidet wahrscheinlich das Popometer…


    Freue mich darauf, das demnächst die nächste kurze Fahrt ansteht, ne ordentliche Endreinigung für dieses Jahr steht noch an und nochmal volltanken.


    Ansonsten ist das Jahr wahrscheinlich gelaufen, mit sehr wenig negativen Momenten, was Motorradfahren angeht.


    Viele Grüße

    Jürgen

  • Wie schaut's bei euch aus? Was gab's cooles bei euch? Viel gefahren? Viel erlebt?


    Gut schaut es bei mir aus, bis auf einen kleinen Dämpfer. Viel gefahren? ja. Viel erlebt? auch ja.


    Ich bin bis jetzt (und ich denke da kommt auch dieses Jahr nix mehr dazu) 17.835 km gefahren, die MT09 hat 963 l Sprit verbrannt und 2,2 Tonnen Co2 in die Luft geblasen. Für den Spritspaß habe ich 1.868 EUR ausgegeben.

    Die Saison begann ungewohnt früh, denn am 01.01. war bomben Wetter so habe ich mit Silvester (nur mit echtem i) zurückgehalten.

    Danach war bis Mitte März Pause und es gingen die ersten Tagestouren los.


    Ich war dieses Jahr im Schwarzwald und den Vogesen auf Bromance Tour, danach in den Alpen mit Anreise auf eigener Achse und Abreise auf fremder Achse. Das Forums-FT war sehr cool in einer Region wo ich schon so halb war. Danach wieder Tagestouren und leider dann... ein unschönes und teures Erlebnis, wo ich bis heute bei der Risikofreudigkeit noch nicht hinweg bin, der Sturz. Kaputt gegangen ist nur Technik und ein bisschen Ego, beides lässt sich reparieren. Gekostet hat mich der "Spaß" ungefähr 2000 €,,, aber naja. Ett is wie et iss.


    Außerdem war ich im Namen des Passknackers (wo ich übrigens noch nie soviel Pässe wie dieses Jahr geknackt habe) im Osten von Deutschland und im Nordwesten von Tschechien. Vor allem Tschechien hat mich überrascht mit guten Strecken und günstigen Preisen, wärs nicht soweit weg wärs einen Landespreis beim Passknacker wert.


    Highlight war aber dieses Jahr definitiv der Schwarzwald trotz dessen dass ich in den Alpen war. Vielleicht aber auch weil diese Ecke Alpen schon kenne.


    Fremdgefahren bin ich dieses Jahr eher selten da ich überglücklich mit meiner MT09 bin und mir derzeit kein anderes Mopped als Ersatz vorstellen könnte.

    Aber es war eine Tracer9, eine MT09 mit keinem SP Fahrwerk und eine MT09 Bj 2022. Wenn ich mich recht entsinne, mir war eher nach Touren.


    1x gestürzt, 0x Umfaller (dafür paar Beinahe die aber dank strammer Haxen verhindert wurden) 0x blöde Situationen im Straßenverkehr erlebt, die mir nachhaltig in Erinnerung geblieben sind. Darf gern so bleiben. :)


    Ich war im der Niederlande, Luxemburg, Belgien, Frankreich, der Schweiz (wenn auch nur 15km) und in Tschechien.

  • 2022... im März ist es passiert. Ich werde alt - und habe mir meine erste BMW gekauft :D Im Forum natürlich nichts erzählt, währenddessen Stück um Stück reiseoptimiert. Zum 1.April ließ ich dann die Bombe platzen - was natürlich erstmal keiner glauben wollte. Aber: am 2.April war die GS noch immer da. 8o


    Ende April ging die Transalp nach anderthalb Jahren Restaurationszeit auf Anhieb übern TÜV.



    Zwischenzeitlich ging es mit der GS vooorsichtig ins Gelände, bei Touratech, mit dem Sandman durch holländischen Sand. Teilweise senkrecht, teilweise waagrecht (Danke hackstueck für das Foto!).



    Und zu Stehlin auf's Endurogelände.



    Im Juni ging's mit Gespann und NC in die Eifel zum Familientreffen. Was auf dem Rückweg dann noch mit einem Unfall endete. Die NC wurde auf einer Hornet geparkt.



    "Endlich" gab's wieder was zu basteln. ?( An der NC hier und da was verbogen, der vordere Fender gerissen. Alles selbst reparierbar - aber ärgerlich und unnötig.


    Ende Juni endlich mal wieder ein Mo24 Treffen :) Man traf sich in der thüringischen Rhön. Diesesmal durfte die GS mit.



    Ende Juli gab es noch das traditionelle Futtertruppentreffen im Allgäu - und danach ging es auch schon weiter in den Urlaub.



    Vom Allgäu über Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Andorra.



    Drei Wochen unterwegs mit dem Zelt :)



    Im September musste das Möhrchen noch einer OP unterzogen werden, nachdem die Einstellschraube der Kettenspannung abgerissen war. Und sich erfolgreich weigerte, sich entfernen zu lassen. Es endete schließlich mit einer neuen, gebrauchten Schwinge.



    Einige Baustellen in und um's Haus, Besuch der Verwandtschaft, Entrümpelung des Dachbodens.. sorgten ansonsten auch bei uns dazu, dass wir dieses Jahr eher selten am Sonntag oder gar nach Feierabend unterwegs waren.



    Aktuell bin ich nun dabei, die Motorräder "winterfest" zu machen, um sie 2023 mit frischem TÜV einzulagern. Soweit mal der Plan :)

  • Maine erste Saison, und quasi auch nur halb weil erst im August es wirklich losgehen konnte. Summa summarum ca. 5300km, davon 4600 auf eigenem Moped. Wäre gerne mehr gefahren, aber mir war schon beim „Lappenmachen“ klar, dass „Zeit“ der limitierende Faktor sein wird.


    Unfälle: 0, Umfaller 3 (2x Fahrschule, 1x eigenes Moped und ausgerechnet im Fahrsicherheitstraining :D) - immerhin wirklich alle absoluten im Stand, kein Schaden außer Ego. Brenzlige Situationen: 0 (zumindest keine mitbekommen :D).


    Festgestellt: mit Abstand am meisten Spaß hatte ich bisher beim Zirkeln durch den Parkour im Fahrsicherheitstraining. Davon werde ich nächstes Jahr so viele mitnehmen, wie es nur irgendwie geht. Vielleicht muss ich doch irgendwann auch mal auf die Rennstrecke, aber wenn dann nur mit anderen Mopeds und am liebsten nur gegen mich selbst… mir gefiel es jedenfalls sehr, mich unter bekannten Bedingungen immer weiter an „was trau ich mich“ heran zu tasten und war schon etwas glücklich zu „erfahren“, was so geht. Wie gesagt, mir gehts noch um ein kompetitives Element sondern um das Fahrgefühl bzw. auch Vertrauen in mich und Maschine. Irgendwer schrieb auch mal von nem Event auf ner Kartbahn - DAS wäre wahrscheinlich genau mein Ding! Geschicklichkeit reizt mich mehr als Geschwindigkeit.


    Auch festgestellt: 6-7h am Stück im Sattel machen mir nichts aus. Nur meinem Hintern. Sch*** Sitzbank. ;) Mehr als Tagestouren waren dieses Jahr nicht drin, notgedrungen immer mit locker 40-60 Minuten Autobahn An- und Abfahrt. Naja, am Anfang macht auch Autobahnfahren Spaß und wenn’s da keine nennenswerten Kurven gibt, muss man halt ab und an für den kleinen Spaßfaktor zwischendurch am Gashahn ziehen. Nicht ganz so befriedigend, aber tut auch. :) Ich nehm was ich krieg (in Sachen Strecke & Fahrzeit).


    Nun halte ich fürs nächste Jahr (neben zig Fahrtrainings) Ausschau nach mal etwas mehr Zeit am Stück, mal so ein wirklich ganzer Tag, morgens früh los und erst nachts zurück, und vielleicht kann ich ja sogar mal 3 Tage am Stück irgendwo abknappsen. Oder normalen Urlaub mit Ausfahrten kombinieren (zur Not mit Leihmaschinen). Schau‘mer mal.


    Klamottentechnisch bin ich auch noch nicht am Ende. Gerade ist’s ganz schön kalt auf den Hobel, aber um den Gefrierpunkt herum fahre ich nicht. Punkt. Aber auch für so um die 5-10 Grad fehlt mir noch was an Kleidung. Mal schauen was noch so geht.


    Ansonsten warte ich jetzt also auf die nächste Gelegenheit am Wochenende mit so um die 10 Grad Außentemperatur und trocken. Dann kommt die Gute MT09 nochmal aus der Garage. Freue mich jetzt schon drauf wie ein kleines Kind…

  • Ich habe diese Saison meinen km-Rekord aufgestellt mit 50000+x. Mal sehen ob zwischen Weihnachten und Neujahr noch was geht - am 31.12.21 bin ich 700 km gefahren und ich habe noch ein Motorrad mit Salzschäden stehen, dass ich eh verkaufen wollte :)


    Das wichtigste: 0x gestürzt, 0x Umfaller - aber 2x lebensgefährliche Situationen mit Gegenverkehr erlebt - einer bog links ab 20 Meter vor mir (Bosnien), der andere überholte in einer Kurve (Österreich). Das hatte ich so krass noch nie. Und im Schwarzwald habe ich mich über blinkfaule 2 Autofahrer echt hart aufgeregt, einer wird langsamer und zieht nach links, als ich gerade überholen wollte, der andere wird langsam und hält dann einfach auf freier Strecke an. Bei meinen Gruppenausfahrten gab's in Italien leider einen Sturz mit Bruch im Fuß bei einem Africa Twin-Fahrer, der inzwischen aber wieder nahezu 100% verheilt ist.


    Ich hatte tolle Reisen nach Portugal mit lecker Spanien am Weg, Frankreich (Alpen), Frankreich (Vogesen) plus Schwarzwald, Südtirol, alles in Österreich, ganz viel Rumänien, und als epischste Tour dieses Jahr die Landespreise Kroatien, Bosnien und Montenegro. Außerdem war ich noch in der Schweiz, Slowenien, Tschechien und Ungarn unterwegs. Und ich bin einige Kilometer an der ukrainischen Grenze entlang gefahren und konnte rüber gucken. Meine Reisegruppen haben alle gut funktioniert und ich würde mit den gleichen Leuten jederzeit wieder fahren. 2 Etappen war ich sogar auf dem Anhänger dabei, was mir ca. 4 Tage Anreise auf Achse erspart hat.


    Die Mechanik hat mich nicht geärgert, und mit den Behörden gab's auch keinen Ärger :) Allerdings hätte ich mich vorher über das portugiesische Mautsystem informieren sollen. Jetzt habe ich eine Transponder-Box für P, E, F, I - und damit für künftige Reisen nach Südeuropa ertüchtigt :)


    Der Fuhrpark war stabil, die neue Versys 4 hat sich bewährt. Dafür verlassen mich die China-Navis langsam, bin jetzt bei Nr. 3. Ich bin dieses Jahr einige Mal ganz schön nass und kalt geworden - vielleicht werde ich da im Alter auch einfach empfindlicher. Dagegen wehre ich mich mit Sitzheizung und Heizweste. Weil ich die Sitzheizung vor der ersten Reise hektisch angeschlossen hatte, durfte ich in Portugal morgens 2x 30 Minuten auf einen Freund des Hoteliers mit Starthilfeakku warten ;) Online lief auch alles rund, ich habe weiterhin Spaß am Reiseberichteln, und beim Passknacker habe ich wohl Platz 3, wenn vielleicht nicht sogar noch Platz 2, falls bis 31.12. was geht - ich habe in der Nähe noch etwas übrig gelassen (Erzgebirge).


    Nächstes Jahr werde ich 30 statt 50 Tage Urlaub haben, da werde ich wohl deutlich weniger fahren.

  • Da ich gerade den Rest eines grippalen Infektes überwinden muß, gehe ich davon aus, dass dieses Jahr auch nichts mehr passiert.

    Ich bin knapp 3000 KM weniger gefahren, als letztes Jahr, aber immer noch über 13.000 KM. Das resultiert zum einen daraus, dass ich mir das eBike angeschafft habe und von den über 2000 KM im Kalenderjahr 2022 einige in der Freizeit gefahren bin, zum anderen daran, dass ich im Sommer drei Wochen mit der Familie mit dem Wohnmobil, bis zum Nordkap, unterwegs war und natürlich kein Motorrad dabei hatte und noch an einer zweiwöchigen Pause wegen Corona.

    Trotzdem war das Jahr 2022 für mich gut und ich hatte viel Spaß.

    Bis Ostern war ich überwiegend mit der Yamaha unterwegs, aber nicht so viel und nur bis ins Bergische Land.

    Vor Ostern waren wir traditionell mit der Familie in Kirchzarten. Wie immer hatte ich ein Motorrad auf dem Anhänger dabei, dieses Mal die V-Strom. Mit der bin ich im teilweise winterlichen Schwarzwald immerhin knapp über 700 KM gefahren.

    Nach Ostern habe ich mich auf Touren hier im Umkreis beschränkt, es ging maximal bis ins Bergische Land.

    Ende Mai war ich dann ein paar Tage alleine mit Wohnmobil, Anhänger und der Z1000SX in den Vogesen, habe dort die 25.000 KM mit der SX vollgemacht. Bis Mitte August gab es dann wieder Tagestouren in der Umgebung.

    Mitte August ging es dann mit Wohnmobil, Anhänger und der V-Strom in die Schweiz nach Innertkirchen. Dort bin ich knapp 1400 KM bei herrlichem Wetter gefahren und habe den Schweizer Landschaftsporno genossen. Hat trotz der Tempobeschränkungen reichlich Spaß gemacht und war definitiv einer meiner schönsten Motorradurlaube.

    Dann ging es bis Mitte September wieder auf Tagestouren in die Umgebung. Ende September war ich dann mit Vaddern, Womo und Anhänger von Samstag bis Freitag in den Vogesen, wie immer in Riquewihr. In den Tagen dort bin ich über 1700 KM gefahren, habe es mit der SX ziemlich krachen lassen und hatte viel Spaß. Vattern auch, hat viel Spaß am Motorradfahren zurückgewonnen und ist dort auch über 1000 KM gefahren.

    Kurz nach unserem Familienurlaub in Dänemark gab es dann eine Entscheidung bezüglich Motorrad, die ich wie üblich spontan und nach kurzer Überlegung getroffen habe. Die SX ging zum Händler zurück und ich habe mir die Z900 als Anniversary Edition gekauft. Mit der war ich dann noch über 1300 KM seit Mitte Oktober unterwegs. Seit knapp zwei Wochen steht sie aber genau wie die V-Strom in der Garage. Um die SX tat es mir erstaunlicherweise nicht leid. Sie war mein Traummotorrad, ich hatte drei Jahre und fast 30.000 KM Spaß mit ihr, aber das war es dann halt auch. Ich bereue den Verkauf nicht.

    Da ich mit der Yamaha dieses Jahr auch nur knapp über 600 KM gefahren bin, habe ich gedacht, sie ist über und sie deswegen auch zum Händler zum Verkauf gebracht. Das ist mir erstaunlicherweise schwer gefallen. Keine Ahnung warum. Ok, ich habe aus einem eher hässlichen Motorrad ein tageslichttaugliches gemacht, sie ist immerhin auch knapp drei Jahre bei ihr und ich bin fast 6000 KM mit ihr gefahren. Ich bin noch nicht wirklich sicher, ob sie verkauft wird. Viel verhandeln werde ich nicht, entweder jemand ist bereit einen hohen Preis zu zahlen oder ich hole sie zu Beginn des Jahres noch einmal zurück.

    Einen Unfall gab es zum Glück nicht, nicht mal einen Umfaller. Besonders viel Kohle habe ich auch nicht ausser Reihe ausgegeben. Gerade mal ein Paar Handschuhe habe ich mir von Held gekauft und jetzt noch einen Nolan Helm.

    Nächstes Jahr geht es in den Familienurlaub in den Schwarzwald, nach Süd-Tirol und nach Kärnten. Dazu plane ich zehn Tage Schwarzwald, Vogesen und Schweiz mit Womo. Dann möchte ich noch zwei Wochen mit Moped und Zelt auf Tour gehen, mal sehen war daraus wird.

  • 2022 war eigentlich eine sehr schöne Saison, meine kleine Suzi ist weder umgefallen noch hatte ich einen Unfall mit ihr. Der Großteil der Kilometer ist im Ausland entstanden, was ich nicht schlimm finde.

    Die Alpen wurden dieses Jahr gar nicht angesteuert, aber dafür gab es zwei schöne Urlaube. Einmal Slowenien, Kroatien, Bosnien Herzegowina und Montenegro und der andere war auf Sardinien. Das Forums treffen darf natürlich auch nicht untergehen, welches endlich mal wieder auf den eigenen Zweirädern angesteuert wurde 🎉.

    Fazit: Super Saison, zwar werden die Kilometer nicht mehr, aber damit habe ich mich mittlerweile abgefunden 😅

    Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der


    Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.

  • Die Saison 2022 ist bei mir gleich ereignisreich und etwas wirr gestartet.

    Im Februar hab ich meiner 2009er Z750 noch einen neuen Superbike-Lenker samt neuen Griffen von LSL spendiert um mir die Ergonomie ein wenig gefälliger zu machen und entspannt in die Saison zu starten.

    Hier noch mal Bilder der Z - bissl fehlt sie ja schon.


    Das kam dann aber plötzlich doch ganz anders, als ich ein für mich unwiderstehliches Angebot gefunden habe. Nach gerade mal 108 km wurde die Z750 verkauft und durch eine 2021er Ducati Supersport 950

    ersetzt - ein Bike welches mir seit der Probefahrt in 2021 im Kopf rum gespukt ist.


    Ich habe mich dann mit der Duc vertraut gemacht und im Mai ein intensiv-Fahrsicherheitstraining besucht.

    Die Motorrad Saison blieb zum Glück ohne größere Negative Einschläge - kein Unfall und auch kein Umfaller. Darf 2023 bis 2077 gerne so bleiben.

    Positiver Höhepunkt war sicherlich mein erster mehrtägiger Motorradausflug - Das Forentreffen 2022 in Thüringen!

    Das hat mich auch ein wenig angefixt und so soll es im Mai 2023 mit Manuel auf eine mehrtägige Schwarzwald-Tour gehen.

    Ansonsten bin ich nur Tagestouren gefahren, meist zwischen 180 und 300 km, eine aber mit knapp 500km, welche mich aber echt fertig gemacht und mir meine Grenzen aufgezeigt hat. Da ist kein aufmerksames und aktives Fahren mehr möglich.

    Von der KM Leistung sind sowohl das Jahr 2022 als auch der im Mai montierte Michelin Road 5 hinter den Erwartungen zurück geblieben - es wurden insgesamt nicht mal ganz 7000km, bei der Versicherung hatte ich großspurig und optimistisch volle 10.000 eingeplant.


    Die Duc hat in diesem Jar 366,8 liter Sprit auf 6874 km verbrannt. Ein Schnitt von 5,33 Liter auf 100 km mit einem 110 Ps starken Bike mit übergewichtigem Fahrer geht für mich in Ordnung.


    Sonstiges zur Saison: Ich hab auf der Autobahn geschaut was die Duc kann, macht aber keinen Spaß.

    Ich habe das Kurven-ABS bereits im Ernstfall testen müssen als ich nur um Haaresbreite einen Zusammenstoß mit einem Reh verhindern konnte.

    Die Duc hat mir gezeigt dass der Gasgriff im ersten Gang teils mit Gefühl zu handhaben ist und dass auch ein Stoppie schneller passiert als man denkt.


    Pläne für's nächste Jahr:

    Schöne Touren erleben, mehr fahren als dieses Jahr, den 2 Jahres Service bei Ducati ohne darauf folgende Privatinsolvenz hinter mich bringen, ein besserer Fahrer zu werden und vor allem: Gesund bleiben.

    "Reality is on a delay. For you, nothing is now. Realizing this fact is unsettling. If we can only react to the past, how do we manage to navigate the present? It's easy to spiral into a treatise on free will while in the fetal position, overthinking our forever past." - Kyle Hill

  • Es werden zwar hoffentlch noch einige km hinzu kommen - wenn es jetzt nicht bis zum Jahresende weiterregnet. Aber ein Fazit kann man ja schonmal ziehen.

    Im April gings auf eigener Achse - und noch mit der treuen Sertao II - nach Spanien und dort auf den TET.


    P1090192.jpg


    Da zeigt sich wieder: Für die Anreise ist ein größeres Motorrad gut - auf dem TET hätte ich mir mein kleines nervöses Motorrad gewünscht. Aber beides gleichzeitig geht nicht.


    dsc_1410.jpg


    Kaum wieder zu Hause habe ich dann die Sertao II mit 138.000km auf der Uhr verkauft. Das waren eigentlich 12.000km zu früh. Ich hatte mitr vorgenommen, auch bei der Sertao II wieder die 150.000km voll zu machen.

    Aber ich hatte ja schon seit dem Winter die Tenere 700 in der Garage stehen:


    P1240733.jpg


    Und die hat mich dann den Rest des Jahres nicht mehr los gelassen. Daher gibts dieses Jahr auch einen neuen km-Rekord mit bisher 57.000km.

    Los gings mit einer Tour zum Touratech Travel Event und IZI-Meeting, das sich zu einer 16 Tage Tour durch DE, PL und den Schwarzwald ausgewachsen hat.

    Danach gings mit Blahwas für 3 Woche Kreuz und Quer durch den Balkan. Der hat der Tenere süd-osteuropäische Fahrweise gezeigt ;) .

    Im August gings dann 3 Wochen nach Skandinavien - einen guten Teil des dortigen TET fahren. Der TET in Skandinavien ist viel einfacher als in Spanien - da war die Tenere die richtige Wahl.

    Und weil dann noch Zeit war im September mal schnell 10 Tage über die Route des Grandes Alpes und die Route Napoleon.

    Man sieht schon - so richtig lösen konnte ich mich von der Tenere nicht...

    Nebenher muß sie dann auch als Alltagsfahrzeug arbeiten - aber auch das bringt mir jedesmal ein Lächeln aufs Gesicht.

    Die anderen beiden Motorräder sind dieses Jahr zu kurz gekommen: Die Husky insgesamt nur 700km:


    P1220020.jpg


    Immerhin teilweise artgerecht bewegt auf dem XT Treffen in Alvern. Das liegt bei Munster - und die haben da ein großes Militärgebiet. Und die Einheimischen kennen sich da aus... Ansosnten mal 'ne Tagestour durchs Weserbergland.


    Das kleine nervöse Motorrad hatte es etwas besser getroffen - das war beim Enduro Cross Camp auf der Motocross-Strecke in Schrecksbach und einmal im Brabant auf Roadbooktour mit dem Sandman. Das ist eigentlich zu wenig - aber sorry - ich war mit der Tenere unterwegs. Zur Widergutmachung geht es mit dem kleinen nervösen aber gleich im Januar weiter - es ist grade auf Kreuzfahrt nach Afrika, wo wir den Auftrag zum winterlichen Erdgassparen unterstützen werden.


    Ansonsten hat alles gut geklappt: Es gab keinen Unfall - und nicht mehr Umfaller als normal :) . Und es hat auch alles zuverlässig geklappt. Keine technischen Ausfälle und unliebsamen Überraschungen. Weder unterwegs noch zu Hause.

  • Die diesjährige Saison habe ich, wie Manuel, am 1. Januar eröffnet. Derzeit pausiert sie - das Wetter ist mir zu usselig. Vielleicht ergibt sich bis zum 31.12. noch die eine oder andere Gelegenheit.


    Was ich dieses Jahr nur ein einziges Mal gemacht habe, ist, mit dem Mopped zur Arbeit zu fahren. Das ist zwar keine tolle Fahrerei, aber man bleibt im Flow. Und man fährt sich die Reifen eckig.


    In der zweiten Urlaubswoche im Allgäu habe ich mir ein Mopped gemietet - eine kleine Suzuki SV 650. Ich habe die Freikilometer ausgereizt und einige Pässe abgefahren, die ich bisher nur von der Befahrung mit dem Auto kannte. Das ging gut mit der Suzi - auch weil der 650er V2 tatsächlich ein tauglicher Motor für ein kompaktes und relativ leichtes Mopped ist. Nach meiner Erfahrung mit vergaserbefeuerten Cagiva Raptor 650 war das nicht selbstverständlich.


    Die gefahrenen Kilometer habe ich nicht gezählt. Aber die zwei Termine bei der örtlichen Prüforganisation und ein Reifenwechsel. Ansonsten keine Probleme mit den eigenen Moppeds. Keine Um- / Unfaller, keine in Erinnerung gebliebenen Begegnungen mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ach ja, und das letzte Fahrsicherheitstraining des Jahres (Ende Oktober) im FSZ Grevenbroich mitgemacht. Weitere sollen folgen.


    Aussicht auf die kommende Saison:


    Ich habe drei Probefahrten geplant, u.a. eine ausführlichere mit der HD Nightster sowie mit der Honda CB 750 Hornet und der Moto Guzzi V100 Mandello. Vielleicht auch noch mit der Triumph Speed Twin.


    Die Ducati soll bei Desmo Reiff eine Durchsicht bekommen. Die Kawasaki soll 2023 erstmalig serviciert werden und einen anderen Lenker erhalten.


    Ausser den üblichen Haus- / Feierabendrunden möchte ich endlich wieder mehr Tages- / Wochenendtouren fahren. Ausserdem überlege ich krampfhaft, wie ich günstig und ohne großen Aufwand, und NICHT auf eigener Achse, in meine spanische Heimat im Kantabrischen Gebirge komme. Falls das nicht klappt, habe ich mit die RDGA als Ziel gesetzt. Schauen wir mal...




    Grüsse aus dem Westzipfel


    Harry aka schredder66

  • schlaf gut meine Süsse .... träum schön .... freu dich auf nächste Saison ..... viele schöne Kilometer, Unfallfrei, Blitzerfrei, Umfallfrei, und mit den ganzen Kumpels

  • Ich hab im März ein paar kleine Runden gedreht, dann hat meine Frau noch aufgrund des nahenden Juniors gebeten vorerst zu pausieren, als der dann am 13.5 auftauchte war eh keine Zeit mehr, obwohl ich 1,5 Monate auf der Arbeit pausieren konnte. Ich glaube im Juli wollte ich dann wieder mit dem Motorrad auf die Arbeit und danach wenigstens eine kleine Feierabendrunde drehen, da hat sich die Batterie aber über die Standzeit beschwert und gestreikt. Mit neuer Batterie gab es dann immer wieder kleine Tagestouren Richtung Eifel oder eine Hausrunde nach der Arbeit.

    Das West Treffen habe ich in diesem Jahr nicht organisiert, es kam aber in Form von bratwurst  Standard94 und hackstueck trotzdem nach Remagen und so war mein Sohn mit knapp 3 Monaten auf seinem ersten Forentreffen, also für knapp 2 Stunden oder so. Vielleicht findet sich da ein Termin für 2023, ich muss im Sommer nur 24h/Woche arbeiten und der Sohn ist dann auch wieder etwas älter. Muss Mal gucken, wann BDR529 seinen Urlaub plant, Traditionen wollen ja beibehalten werden. ;)

    Im September hat mein ehemaliger Nachbar mich dann zum Knieschleifertraining in Grevenbroich aufgefordert, ich hab mir 2 Wochen vorher auf dem Fahrrad den Zeh angebrochen und es damit selbst versaut. Ärgert mich sehr und soll in 2023 nachgeholt werden.


    Am Montag hatten wir hier soviel Schnee, wie ich es seit 2015 noch nicht erlebt habe, denke also die Saison ist rum, ich sollte wohl mal die Batterie ausbauen. :S


    Wie viele Kilometer es insgesamt waren möchte ich gar nicht so genau nachschauen, deutlich zu wenig, aber das hatte ja einen Grund und wenn ich dann fahren konnte war das immer eine willkommene Auszeit.


    Die Aprilia macht einfach tierisch Laune, auch wenn sie definitiv zu laut ist. Wenn ich Mal nicht mit Ohrstöpseln fahre und nach dem Spätdienst durch den Nachbarort komme (Tempo 30 bergauf mit schmaler Straße) fühlt sich das schon merkwürdig an. Bin trotzdem froh, sie letztes Jahr gekauft zu haben, war die richtige Entscheidung und ich wüsste aktuell keine Alternativen, die mit meinem Budget auskommen würden.

    CEO of West-Treffen®

  • Guten Abend,


    Habe mich jetzt zwar längere Zeit nicht gemeldet (viel um die Ohren gehabt) aber als angehender A2 Fahrer fahre ich den Winter treu und tapfer zurzeit noch mit dem Mofaroller durch. :)


    Wartung am Wochenende bei 4C° Open Air erledigt :sostupid: . Merke aber dass ich um gescheite Ausrüstung (Klamotten) "nicht" drumherum komme. :gwbush:


    Aber solange es nicht glatt ist geht es weiter.


    Schöne Weihnachts Grüße von Leon

    Edited once, last by Leon: Wichtige Korrektur ().

  • Seit Anfang Juli 2022 habe ich endlich nach über 10 Jahren wieder eine eigene Maschine, eine Yamaha XJ 600 Baujahr 1989. Vorher habe ich mir gelegentlich die ein oder andere Maschine leihen können.


    img20221005173158f2ftd.jpg


    Trotz eigener Maschine kamen 2022 aber nur insgesamt knapp 1.800 km zusammen. Die meisten Kilometer davon noch mit den geliehenen Hondas bis zum Frühjahr.

    Dafür war der einzige Defekt unterwegs eine abvibrierte Tachowelle. Die konnte ich direkt vor Ort wieder festschrauben.


    Warum bin ich so wenig gefahren? Da habe ich ausführlich drüber nachgedacht. Der Sommer war sehr heiß und hat mir zu schaffen gemacht. Da war die Lust sich in die Motorradklamotten zu zwängen nicht besonders groß. Dazu kommt das ich keine Alltagsfahrten mehr mit dem Motorrad mache. Insgesamt wirkte das für mich gesundheitlich desaströse Jahr 2021 noch nach und meine Motivation zum Motorrad oder Rad fahren war sehr gering. Irgendwie habe ich auch keine passende Ausfahrtengruppe gefunden die mich quasi mitzog. Liegt sicher auch daran das ich eher cruise als flott fahre. Sollte man bei dem Motorrad nicht meinen, aber das ist eher noch eine Reminiszens an meine Vergangenheit, wo ich deutlich sportlicher fuhr.


    Aussicht auf 2023: Ich starte mit frischen Elan und viel Motivation ins neue Jahr. Nachdem ich mich wegen meiner Gesundheit eigentlich schon vom Breitenradsport verabschiedet hatte, kämpfe ich mich dieses Jahr zurück und hänge noch ein paar Jahre dran. Diese Entscheidung hat auch Auswirkungen aufs Motorrad fahren. Auch da bin ich deutlich motivierter. Ich werde mir wieder ein kleines Zelt kaufen und alle paar Wochen ein Wochenende mit dem Motorrad unterwegs sein. Ich werde mir eine kleine Reiseenduro als Zweitmaschine zulegen. Ob schon 2023 oder erst 2024 weiß ich noch nicht. Gibt immer noch so viele schöne Schotterstrecken in Europa. Das wären mal neue Erfahrungen die mich noch mehr motivieren. Leichtes bis mittleres Gelände bin ich bisher mit dem Motorrad noch nicht gefahren. Wunsch wären ein oder zwei Zylinder mit ca. 40 bis maximal 50 PS. Noch warte ich auf die Vorstellung der neuen Royal Enfield Himalayan 450. Die BMW G 310 GS ist leistungsmäßig schwächer, aber trotzdem strebe ich für 2023 mal eine Probefahrt an. Der BMW Händler wäre auch nur 1 km entfernt. Bei Honda käme die CB 500 X in Frage. Die wäre allerdings etwas schwerer und nicht ganz so geländegängig. Mal schauen.

    LG Jennifer

  • Es ist wichtig, nicht aufzugeben, und an sich zu arbeiten. Dafür :respekt:


    Für Schotterstraßen braucht man eigentlich keine "geländegängige" Maschine. Ein Unterfahrschutz macht Seelenfrieden, und wenn die Sitzposition zulässt, dass man mal 5 Minuten im Stehen fahren kann, hilft das sehr. Ansonsten 80/20 Mischprofil (TKC 70, Pirelli STR), drauf und loooos :)

  • Es ist wichtig, nicht aufzugeben, und an sich zu arbeiten. Dafür :respekt:


    Für Schotterstraßen braucht man eigentlich keine "geländegängige" Maschine. Ein Unterfahrschutz macht Seelenfrieden, und wenn die Sitzposition zulässt, dass man mal 5 Minuten im Stehen fahren kann, hilft das sehr. Ansonsten 80/20 Mischprofil (TKC 70, Pirelli STR), drauf und loooos :)

    Manchmal sind die Schotterstraßen aber auch sehr ausgewaschen oder nach Regen schlammig. Da kann Geländegängigkeit nicht schaden. Mit meiner Straßenmaschine würde ich bei Schotter nicht fahren.

    LG Jennifer

  • Es kommt halt echt drauf an.


    Man kann mit einer Straßenmaschine schon extrem viel machen, solange der Untergrund halbwegs fest ist. Bei Schotter ist das der Fall, bei Sand und Schlamm ist die Party halt schnell zu Ende mit Straßenreifen. Mischreifen helfen da etwas, aber die sind auch kein Allheilmittel.


    Wenn du mit ner Straßenmaschine irgendwelche Schotterpisten fährst, hast Du halt trotzdem die Angst permanent im Nacken. Du weißt nicht, ob hinter der nächsten Kurve die Straße für Dich unbefahrbar wird. Du weißt, dass wenn Dir die 200+kg-Maschine ins Kippen kommt, wird's schwer. Du weißt, wenn die Maschine auf den Boden kommt, dann die Fahrt für dich dann möglicherweise zu Ende sein kann, weil irgendein Hebel abbricht oder Dir die Ölwanne schrottest. Kaputtes Plastik für paar Hunderter sind da dann dein geringstes Problem. :(


    Aber das hilft dir halt alles nichts, wenn Du mit deiner Straßenmaschine im Urlaub unterwegs bist, vor dir eine kilometerlange Baustelle auftaucht, mit abgefräster Fahrbahndecke und grobem Schotter als Fahrbahnbelag der Wahl. Und die Enduro steht fein verpackt in der heimischen Garage.


    Die Enflield ist bleischwer, die hab ich mir auch genauer angeschaut. Qualitativ ist da auch noch ein gewaltiger Unterschied zu den Japanern. Die CB500X ist meiner Meinung nach auch nicht wirklich geländegängig. Das ist eher ne Straßen-Reiseenduro. Wenn es ein großer Motor sein soll, würde ich mir die T7 ansehen. Ansonsten... *Zur CRF Rally schiel*


    Gruß,

    Thomas

  • Nun ja, mit meiner 600er Yamaha werde ich sicher keine größeren Reisen ins Ausland machen. Das ist ja ein Oldtimer und soll auch ein bisken gesschont werden. Deshalb ja die Zweitmaschine. Die Honda 300 Rallye hatte ich mir auch angeschaut. Aber 27 PS ist halt schon ein bisken schwach. Bin ja nicht gerade ein Leichtgewicht und mit Urlaubsgepäck würde ich schon das Höchstgewicht der Honda überschreiten. Ein verstärktes Fahrwerk bräuchte ich wahrscheinlich auch. Die BMW 310 GS hat ein bisken mehr Leistung und Zuladung und ein besseres Fahrwerk. Die jetzige Himalayan soll zwar sehr geländetauglich sein, die Zuladung stimmt auch, aber 24 PS ist mir definitiv zu schwach. Aber ich werde demnächst mal einen eigenen Thread zu meiner Suche aufmachen.

    LG Jennifer

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