Zelte geeignet um auf dem Motorrad mítzunehmen

  • Wenn man mit den mitgelieferten Hüllen auf Kriegsfuß steht, empfiehlt sich wirklich Vango. Deren Packsäcke sind gut 50% größer als benötigt und werden erst am Schluß zusammengezogen und komprimiert.


    Die Packsäcke von Decathlon sind übrigens auch so, dass sie erst nach dem Verpacken nochmals komprimiert werden.

  • Alternative Packsäcke gibt's doch in rauhen Mengen, das sollte kein Entscheidungskriterium sein. Ich würde das Zelt eh gerne separat in einer etwas größeren wasserdichten Tasche transportieren. Bei der letzten Norwegen Tour musste ich jeden Morgen Tetris spielen, weil ich zuviel in der Tasche hatte. Das hat richtig genervt.

  • Mit Packsack meine ich dabei dies hier:


    Also das, worin das Zelt selbst wieder verstaut werden muss. Es bringt ja nichts, wenn sich as Packmaß nach jedem Auf- und Abbau um 10% vergrößert ;)


    Auf dem Bild sieht man auch die beiden Zurrgurte, mit denen man das eingepackte Zelt noch komprimieren kann. Viele Zelt-Hüllen haben das nicht. Da muss man beim Zusammenrollen schon das richtige Maß schaffen, um das Zelt in die Hülle und den Reißverschluss danach noch zu zu bekommen.


    Bei Vango ist die Tasche noch größer (gefühlt +50%) und man hat rundum Zurrgurte zum komprimieren.



    Kein Reißverschluss, sondern nur eine Kordel zum zuziehen.

  • Ja die Dinger sind gut. Ich transportiere mein Zelt ja mittlerweile sogar ganz ohne Sack, einfach im Quadrat falten und in den Koffer legen.


    Schlafsäcke sollte man im übrigen bei täglichem Gebrauch nicht einrollen sondern nur in einen Packsack stopfen. Tut dem Material besser, hab ich mal gehört.

  • Schlafsäcke sollte man im übrigen bei täglichem Gebrauch nicht einrollen sondern nur in einen Packsack stopfen. Tut dem Material besser, hab ich mal gehört.

    Schlafsäcke sollte man immer stopfen habe ich gelernt. Geht außerdem schneller.

  • Lagerung am besten ohne Kompression hängen lassen, aber dafür braucht man natürlich den Platz.


    Lohnt sich vermutlich aber auch nur wenn man ein sehr teures Modell hat.

  • Lohnt sich vermutlich aber auch nur wenn man ein sehr teures Modell hat.

    Oder den Platz hat. Meiner bleibt komprimiert. Ist übrigens auch ein Aldi Schlafsack von vor 10 Jahren

  • ....mit Packsack meinte ich so ein Rackpack von Ortlieb oder Drybag von SW-Motech. Damit kann man das Packmaß auch schön klein halten.

    Schlafsack kommt natürlich nur aufgehängt in den Kleiderschrank. Ich habe einen Deuter Kunstfaserschlafsack für kühle Temperaturen und einen Frilufts Daunenschlafsack für den Sommer. Die nehmen im Schrank ganz schön viel Platz weg

  • Schlafsack kommt natürlich nur aufgehängt in den Kleiderschrank

    ok, das ist jetzt das erste mal das ich das höre..


    Also ich glaub dir, aber bisher hab ich einen schlafsack eben nach der reise entweder

    A) gewaschen

    oder B) wenn es nur zb 1 tag bei nem kumpel übernachten war, aufgehangen für 2 tage und dann eben wieder in den Sack

  • Ich habe nach intensiver Recherche im Internet noch ein Zelt mit besonders kleinem Packmaß gefunden :thumbup: Gibt's Meiningen dazu?

  • Ich hab mal eine Frage zum Thema auf Asphalt... Erfahrungsgemäß bekommt man die mit Heringen nicht fest.

    Könnte man alternativ Steine innen rein legen?


    Da wo ich ggf. Zelten könnte gibt es sehr viel Asphalt und seeehr wenig Wiese.

  • Hab ich schon gemacht, klappt. Musste aber ein paar mal nachjustieren.

    Also nicht nur im Innenzelt, das Außenzelt habe ich mit Steinen auf Spannung gebracht, blieb trocken bei Dauerregen in einer Hochebene, also war das auch stabil.

  • Kommt absolut auf's Zelt an. Es gibt welche, die alleine stehen und die keine Häringe brauchen. Da könnte man Steine reinlegen (will man das? reicht da nicht eh das Gepäck?)


    Aber wenn es eben Zelte sind, die abgespannt werden müssen, weil sonst die Plane durchhängt (doof bei doppelwandig, weil es dann durchfeuchtet), würde ich eher große Steine, Bretter o.ä. zusammensuchen und da versichen die Abspannung dran zu befestigen. Ist aber wirklich nur ne so-la-la Lösung und vermutlich nur semi-stabil. :(

  • Aber wenn es eben Zelte sind, die abgespannt werden müssen, weil sonst die Plane durchhängt (doof bei doppelwandig, weil es dann durchfeuchtet), würde ich eher große Steine, Bretter o.ä. zusammensuchen und da versichen die Abspannung dran zu befestigen. Ist aber wirklich nur ne so-la-la Lösung und vermutlich nur semi-stabil. :(

    Genau das habe ich in einer Dauerregennacht in Norwegen gemacht. Das funktioniert schon ganz gut. Aber bis ich es stabil hatte, war ich 5x wieder draußen im Regen und habe nachjustiert. NIcht optimal aber wenn man nur auf Schotter/Fels zelten kann, ist das eine Option.

  • Schotter/Felsen: Da habe ich gute Erfahrungen gemacht mit ganz normalen Nägeln, wie man sie im gut sortierten (Fach)Baumarkt bekommt. Also so Größenordnung 20cm.


    Dazu dann natürlich keinen Gummihammer, sondern einen ordnetlichen Fäustel. Damit bekommt man sogar hochalpin noch das Zelt festgetackert. Das ist bei unbs gewittererprobt.

  • Stein statt Hammer.


    Stein innen, bitte nicht den Zeithoff beschädigen.


    Anspannen muss man je nach Zelt nicht zwingend zum Boden, es darf auch Baum, Schild, Wasserrohr, Nachbars Wohnmobil usw sein.


    (Je mehr ich hier lese desto weniger Lust habe ich auf Camping :S )

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