Spanngurte für Hängertransport

  • Hallo zusammen,


    ich brauche für einen baldigen Motorradtransport Spanngurte und finde meine nicht mehr. Welche habt ihr mit welcher Spannkraft und Länge? Sonst benutze für die untere Gabelbrücke Zurrschlaufen.


    VG,

    Manuel

  • Wenn Du noch Zeit zum online kaufen hast, würde ich die hier nehmen: https://www.24mx.de/product/sp…4mx-tie-down_pid-TWN-U002


    Ansonsten wenn es schnell gehen muss aus'm Baumarkt sowas hier: https://www.hornbach.de/p/zurr…haken-35-mm-5-m/10399207/


    Würde nicht sie ganz schmalen mit 2,5 cm Breite nehmen. Das ist zu wenig fürs Moped. Hab ich schon ausprobiert. =O


    Gruß,

    Thomas

  • ...ich nutze die hier.


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    Ich nutze zwei für vorne und zwei für hinten.


    Je nachdem, wie viel Platz vorne an der Gabelbrücke ist, nutze ich noch die Klemmen, die irgendwann mal der Sandmann empfohlen hat.

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    Falls das mit der Länge der Gurte zu knapp würde, könnte man die auch noch mit den Gurtschlingen nutzen.


    Mit der Mischung steht das Motorrad auf dem Anhänger richtig gut.

  • Das Mopped wird am 09.06. verzurrt, es ist also noch genug Zeit.



    Wenn Du noch Zeit zum online kaufen hast, würde ich die hier nehmen: https://www.24mx.de/product/sp…4mx-tie-down_pid-TWN-U002

    Das sieht ja eher nach Spielzeug und das würde ich für hinten nehmen.


    für vorne eher sowas:


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    Aber mal schauen was Sandman und tremor so empfehlen.

  • Die Schnellspanngurte von 24MX oder Powerplustools nutze ich seit 15 Jahren , , die sind gut und günstig. 1000kg Zugkraft mit einer Riesenratsche braucht man garantiert nicht.


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    Kurze Schlaufen für die untere Gabelbrücke oder eben diese Lenker Griff Klammern für vorne.

    Die kurzen Schlaufen am Rahmen und den Schnellspanngurten geht das auch für hinten ganz gut.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Ich vermeide bei Motorrädern Gurte mit offenen Haken. Bei starken Bewegungen des Anhängers kann durch das Einfedern des Mopeds oder das Wandern des Hinterrades auf der glatten Ladefläche (sofern das nicht durch eine Schiene verhindert wird) der Gurt entlastet werden und der offene Haken aus der Öse springen. Ist mir einmal passiert.

    Bei einer Endlosschlaufe mit Ratsche oder Karabiner Haken wir bei Hueni ist das ausgeschlossen.

    Gurte mit offenen Haken verwende ich nur bei starrer Ladung.

    VG
    Michael

  • Ist mir noch nie passiert, aber völlig ausschließen kann man das nicht.


    Auf meinem Mini Anhänger habe ich nur zwei kurze Schienen für die Vorderräder rechts und links. Die sind auch nur für die schmalen Offroader nutzbar. Die DD steht in der Mitte und hat nur einen Bügel vorne.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Das Problem mit dem offenen Haken hatte ich ganz am Anfang auch Mal. Da hatte sich der Gurt während der Fahrt zu sehr gelockert. Seitdem nutze ich auch keine offenen Haken mehr. Und klar, 1000 KG Zugkraft braucht man sicher nicht. Aber, für mich stimmen Preis und Qualität. Also, so what. Wenn ich etwas besseres finde, investiere ich, wie zuletzt in die Lenkerklemmen. Bei einem offenen Anhänger würde ich evtl. über Gurte mit Aufrollautomatik nachdenken, braucht man auch nicht unbedingt

  • So, dass das Ding gut in die Federn geht.


    Bei einer normalen Ratsche läufst du viel eher Gefahr, dass da was durchrutscht, als bei den Schnellverstellern, die sich automatisch selbst fest ziehen.


    Gruß,

    Thomas

  • Ein starker Gurt mit Karabiner und stabiler Ratsche zum günstigen Kurs geht für alles . . .


    Die billigen Ratschen sind oft Kernschrott, lösen sich gerne von selbst.


    Die 24MX Gurte können 550kg, das reicht vollkommen.


    Aufrollautomatik . . muss ich auch schauen, ist mir bis dato unbekannt.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

  • Wieviel zugkraft braucht man so beim mopped? Bei denen ohne der ratsche von Sandman hab ich Angst dass die sich an der Verspannung lockern.

    Das kommt darauf an, was du von den Spanngurten erwartest. Sollen die nur das Moped bei normaler Fahrt in Position halten oder auch bei einem kleineren Auffahrunfall noch verhindern, dass dir die Mopeds im Auto einschlagen?


    Ich verwende Gurte, nach DIN EN 12195-2 (Norm zur Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen) produziert sind. Das mag Overkill sein, aber die kosten auch nicht viel mehr und geben mir ein sicheres Gefühl, dass sich nicht eine Billig-Ratsche zerlegt (siehe Sandmans Beitrag):


    Beispiele:


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    Zusätzlich bei Bedarf Rundschlingen für die Befestigung am Lenker:


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    VG
    Michael

  • In der Ausgabe 12/2019 gab es einen interessanten Artikel zum Motorradtransport auf dem Anhänger. Es ging auch um Spanngurte und die Zulassung der Zurrgurte.


    Manuel

    Ich habe dir eine PN geschrieben.

  • Zurrschlaufen oberhalb der unteren Gabelbrücke würde ich immer jeder Art von Lenkerverzurrung am Alulenker bevorzugen.

    Letzteres sehe ich nur als Notlösung an.


    Auch wenn unser Sandman da Meister der Verzurrung ist + zigfache Erfahrung hat. 8) ;)



    PS.: Südfrankreich / Da wir drei vorab keinen "Probelauf" gemacht haben, nur mit Maßband alles abgemessen haben, kamen wir nachdem wir endlich abends alles verstaut hatten weit über eine Stunde später weg als geplant.

    In Frankreich am Ziel nach 1200 km angekommen war dann auch einer der hinteren Spanngurte eingerissen. Der verlief über eine Kante. Gut, wir hatten zwei Reserve mitgenommen.

    Obwohl wir dies beim verzurren sahen, gab keine andere Möglichkeit, alles sehr beengt, haben wir damit nicht gerechnet. Beim nächstenmal also doch besser mal einiges an Dämmmaterial unter den Gurt legen wo es angebracht ist.


    BOXER hätten wir lieber mittig stehen gehabt. Ging aber aufgrund der Zylinder nicht. Ein Moped zu verzurren ist easy! Zwei geht auch aber drei ist schon mal stressig. Irgendwo läuft immer ein, zwei Gurte bei einem Motorrad nicht perfekt. Um die Seitenbewegung zum Boxer zu unterbinden mussten wir dann auch bei einem (Nuda) etwas kräftiger verzurren als es sein muss. DAS möchte ich echt nicht nur über eine Lenkerverzurrung machen.


    So stand der Anhänger einen Tag vor Abfahrt in der TG geparkt. Nachbarn dachten wohl auch "Jetzt spinnt der ja richtig!" :bg:


  • Zurrschlaufen oberhalb der unteren Gabelbrücke würde ich immer jeder Art von Lenkerverzurrung bevorzugen.

    Letzteres sehe ich nur als Notlösung an.

    Habe ich auch immer gesagt. Kommt halt auch ein bisschen auf den Lenker an. Bei den Lenkerhälften von der Z1000SX waren die Klemmen kein Problem. Die waren stabil. Bei der V-Strom mache ich Gurtschlingen möglichst hoch an den Sturzbügeln. Die Z900 kriegt einfach Lenkerklemmen und fertig ist die Laube. Wichtig ist eh, das Motorrad nicht zu weit in die Federn zu ziehen. Vorne reicht es nach meiner Erfahrung locker, wenn man bis zur Hälfte des Federweges zieht. Anfangs habe ich auch immer etwas fester verspannt. Mittlerweile habe ich 25.000 Km Motorradtransport hinter mir und bin wesentlich entspannter 😉

  • Ich hab einteilige Spanngurte von Braun in 35mm, genaues Modell weiß ich aber nicht. Zusätzlich noch die Endlosschlingen für die untere Gabelbrücke. Wenn der Platz da ist, würde ich vorne immer durch die Gabelbrücke gehen. Bei Verkleidungen kann es aber teilweise problematisch werden, je nachdem wo die Ösen am Hänger sind.


    Marke ist eigentlich egal, mir war nur wichtig, dass die blauen Prüfzettel dran sind. Ich bin mir nicht sicher, ob die als Privatperson irgendwo verpflichtend sind, aber wenns geprüft ist, schadet es sicherlich nicht. Vorteil der einteiligen Spanngurte ist, dass du die Ratsche genau da positionieren kannst, wo du sie brauchst, bzw sie nicht stört. Wird aber bei 2 Motorrädern aufm Hänger wahrscheinlich noch nicht problematisch werden.

    "Das, was am lautesten knallt, sind nicht die Bomben. Es sind Mopeds mit Fehlzündungen" -Four Lions-

  • Muss nochmal erwähnen, das mein lütter Anhänger zu 90% nur die beiden 100kg Mopeds transportieren muss.

    Die ließen sich auch mit einer Packschnur sicher befestigen . . . ;)


    Ansonsten wird der 120kg Anhänger nur mit der DD beladen, die sich mit 4Stück 550kg Schnellspanngurten und Schlaufen um die Gabelbrücke/Rahmen für den Weg ins Sauerland oder Eifel (max 150km Anfahrt) sicher verzurren lässt. Die Gurte werden regelmäßig (so alle 6 Jahre) gegen neue ausgetauscht . . nix hält ewig.

    Für weitere Strecken oder mehr ausgewachsene Motorräder müsste ich einen anderen Anhänger leihen und dann auch andere Gurte verwenden.

    In 20 Jahren hab ich mit dem Anhänger ca 50tkm und der Zurrmethode noch keinen Ausfall gehabt . . Bedingungen oben.

    Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert ! :dakar:

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