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mopedbaer

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1

Samstag, 17. Juni 2017, 01:23

Baumarkt-Tuning - Muss das sein?

Stichwort: Individualisierung von Massenprodukten - schon zu meiner "Sturm-und-Drang-Zeit" in den 90ern ein ganz großes Thema bei Autos. Da wurden hässliche Klarglas-Rücklichter an olle Golfs geschraubt, die Kisten mit bunten Federn tiefergelegt, Schweller und Spoiler angebracht und der böse Blick mit Klebestreifen auf die Scheinwerfer geklebt. Innen gab es dann noch das Mini-Lenkrad mit gummiartiger Noppen-Hülle als mega-hässlichen Blickfänger. Damals gab es den Begriff "Baumarkt-Tuning" dafür.

Irgendwie wiederholt sich die Geschichte (mal wieder), diesmal allerdings sind Zweiräder die Opfer. Ganz beliebt die Mini-LED-Blinker. Sie können nicht klein, kurz und unsichtbar genug sein. In Hinsicht auf Proportionen scheint "Bernd das Brot" Vorbild zu sein. Auf Platz Zwei die Stummelhecks mit Alu-Kennzeichenträger der Sorte "Fortgeschrittener Werkunterricht". Neben Problemen mit den Proportionen gibt es oft auch hier wieder funktionelle Einschränkungen, sofern man nicht nur Schönwetter-Sonntagsfahrer ist.
Platz Drei belegen die quietschbunten Kupplungs- und Bremshebel. Passen zum restlichen Design in etwa so gut wie x-beliebige bunte Aufkleber aus Kinderzeitschriften, die an beliebige Stellen geklebt werden.

Mir war das Phänomen der geschmacklosen Individualisierung eines Massenprodukts schon früher ein Rätsel und das ist nicht besser geworden. Wieso geht man - im übertragenen Sinn - in ein schickes Restaurant und kippt sich dann eine Büchse Aldi-Ravioli über sein Essen? Kann man nicht einfach mal anerkennen, dass die Designer von Autos und Motorrädern im Gegensatz zur allerallerüberwiegenden Zahl der Besitzer wirkliches Talent haben und dabei auch funktionelle Randbedingungen im Blick behalten?

Bin ich eigentlich der Einzige, der 99% der ganzen Individualisierungen und Umbauten geschmacklos und funktionell fragwürdig findet? Sagt mir nicht, dass ich schon zu alt bin. Wie gesagt, schon in meiner Jugend fand ich es gruselig, Individualisierung über das Verschandeln von Massenprodukten zu suchen...

freakshow2410

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2

Samstag, 17. Juni 2017, 08:15

Moin,

also warum du das "Baumarkt-Tuning" nennst, verstehe ich nicht ganz.
Vor allem an sportlichen Motorrädern sind die Standard KZH ein Graus.



Weiß nicht, wie man das schöner finden kann, als einen kurzen/kleinen KZH.

Ansonsten: jedem das Seine. :-) Hauptsache dem Fahrer gefällts.

Standard94

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3

Samstag, 17. Juni 2017, 08:30

Ist in erster Linie halt Geschmackssache, das hat zwar teils interessante Auswüchste, aber so ist das halt.

Manche Miniblinker sind schön, andere sind so positioniert, dass man sie erst mal suchen muss, allerdings hat das KIA bei ihrem Serien Sorento auch so gemacht, die Blinker such ich auch immer.

RollerIngi

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Samstag, 17. Juni 2017, 08:38

@ Mopedbaer: du findest die 99% doch deshalb geschmacklos, weil sie nicht Deiner Vorstellung von schick und schön entsprechen? Schönheit liegt doch immer im Auge des Betrachters.
Und Gegenfrage : wie sonst soll man Individualisierung betreiben ? man will seinem Auto oder Motorrad einen persönlichen Stempel geben, wie soll das sonst gehen ? Wie früher mit der Sprühdose ist ja nicht mehr anzuraten :)
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timmae

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5

Samstag, 17. Juni 2017, 09:30

Bei der GPZ habe ich die Blinker vorne nach einem Sturz ersetzt, die hatten beinahe eine Sturzbügelfunktion und hell sind die auch nicht. Hinten kamen Miniblinker hin, weil die auch unter die Kofferträger passten und wieder heller waren als das Original.

Bei der CB sieht es jetzt ähnlich aus, die Blinker sind echte Totschläger, kann gut sein, dass da mal was neues rankommt. Dann auch mit entsprechender Leuchtkraft.

KZH mit gefühlten Sollbruchstellen finde ich auch schräg.

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6

Samstag, 17. Juni 2017, 10:33

Ich finde die Individualisierung völlig ok. Warum sollte man sein Mopped nicht verschönern, wenn es einem gefällt? Mir gefallen auch viele Basteleien nicht, aber das müssen sie auch nicht. Es muss dem Bastler/Tuner gefallen, nicht mir.

Und was das Design der Hersteller angeht: Da wird ganz viel schlichtweg aus Kostengründen gespart. Was ja grundsätzlich ok ist; dadurch können sich viele erst Motorräder leisten. Zudem ist das Design nur auf den Massengeschmack ausgerichtet, ebenfalls nachvollziehbar, aber extrem langweilig. Bei den Autos kann man doch einen Audi nicht vom anderen unterscheiden; selbst markenübergreifend nur unglaublich langweiliges Einheitsdesign und auch noch fast alle in der gleichen Farbe. Mut geht anders.

Ich finde Umbauten toll, weil es für Vielfalt sorgt. Und gelegentlich ist auch einiges dabei, was mir gefällt.

Kleinere Blinker überlege ich mir auch, weil die originalen klobig aussehen und es einige viel elegantere Blinker gibt. Werden gegen Aufpreis ja auch vom Werk angeboten, weil die Standardblinker eben nicht gut designt sind.
VG
Michael

blahwas

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7

Samstag, 17. Juni 2017, 11:22

Du hast Felgenrandaufkleber vergessen :grin: Ich nenne das "Kirmes-Tuning": Miniblinker, kurzer Kennzeichenhalter und auch ganz wichtig, Brüllrohr ("Sportschalldämpfer"). Vielleicht noch andere Spiegel. Konnte ich mir früher auch nicht vorstellen, an einem klassischen Naked Bike wie der NTV oder einer XJR finde ich das auch voll daneben. An meiner Versys habe ich das mittlerweile aber auch angefangen. Ich gebe zu, es hat mich Überwindung gekostet, die gelben Blinkerkappen durch weiße zu ersetzen - die sind aber auch von Kawa. Das Heck habe ich tatsächlich aus Geschmacksgründen verschlankt mit Mini-KZH und Miniblinkern. Meine Miniblinker sind etwa fingernagelgroß, und das durchaus auch "weil es geht" bzw. in Ablehnung an die StVZO überhaupt. Das sind aber nicht die 150-Euro-Kellermannteile, die nach 2 Jahren kaputt sind, sondern 10 Euro-China-Teile, die nach 1 Jahr kaputt sind. Ich habe auch keine Adapter und Verlängerungen im Gesamtwert über dem der Blinker gekauft, sondern aus Originalblinkern etwas gebastelt.

Paradox am Rande: Der Mini-KZH mit nahezu Null Spritzschutz ist schwerer als der Originale mit gutem Spritzschutz :sostupid: Aber wenn man nicht gerade hinter eine Schafsherde her fährt geht es - besonders mit Topcase.

Funktionale Veränderungen finde ich grundsätzlich gut, also z.B. kurze/klappbare CNC-Hebel, Lenkerendspiegel (vibrieren weniger und man sieht nicht nur Schultern), Windschilder die tatsächlich Windschutz erzeugen und/oder bei denen man nicht taub wird, Ganganzeigen, Sturzschutz, und besonders gerne auch griffigere, festere, höhere/tiefere, ebenere Sitzbänke (mit Heizung und/oder atmungsaktiv). Gepäck ist auch wieder ein Thema. Sowas zeigt, dass das Fahrzeug tatsächlich genutzt wird, und dafür ist es doch da. Und wenn es nicht nur die Sachen aus dem ersten Regal von Louis sind, dann ist klar, dass sich da jemand mit beschäftigt hat.

Tuning-Autos finde ich teilweise auch peinlich, besonders mattschwarz sieht echt nicht gut aus. Andererseits lebt da halt jemand seine Leidenschaft aus, und wer bin ich, das schlecht zu finden? Hat doch jeder sein Hobby.

Sportyzilla

Schüttelshaker

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8

Samstag, 17. Juni 2017, 12:16

Grundsätzlich wird auch ein Designer seine Ideen mit den Konstrukteuren, Controllern und dergleichen abstimmen müssen.

Für ein Massenprodukt sind die Themen Sicherheit und Produkthaftung sicherlich mit Priorität zu betrachten. Ein "hübscher" Leichtbaukennzeichenhalter kommt einfach nicht direkt in Serie, weil es da gewisse Spannungsfelder gibt... zum Glück, leider. ;) ;(

Was Qualität und Geschmack angeht, sprechen wir daruberhinaus über zwei weitere Paar Schuhe.
Der siebte Sinn der Westfalen: Der Starrsinn.

mopedbaer

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9

Samstag, 17. Juni 2017, 12:40

@ Mopedbaer: du findest die 99% doch deshalb geschmacklos, weil sie nicht Deiner Vorstellung von schick und schön entsprechen? Schönheit liegt doch immer im Auge des Betrachters.
Und Gegenfrage : wie sonst soll man Individualisierung betreiben ? man will seinem Auto oder Motorrad einen persönlichen Stempel geben, wie soll das sonst gehen ? Wie früher mit der Sprühdose ist ja nicht mehr anzuraten :)


Ich finde die 99% geschmacklos, weil sie das Gesamtbild kaputtmachen. Die Designer liefern in der Regel eine runde, gelungene Sache ab und dann wird irgendwas aus dem Zubehör rangeschraubt, das wie ein Fremdkörper wirkt. Wie schon gesagt, für mich ist das dasselbe wie in ein schickes Restaurant zu gehen und dort dann die Dose Aldi-Ravioli über das Essen zu kippen. Oder sich eine Jacke zu kaufen und der dann erst mal die Ärmel abzuschneiden, um irgendwelche anderen ranzunähen.

Und zu Deiner Frage: Muss man denn ein Massenprodukt wirklich individualisieren? Da scheint bei vielen ein regelrechter Zwang zu herrschen. Nur wozu? Macht einen selber das einzigartiger oder interessanter? Zumal ich langsam den Eindruck habe, dass der am individuellsten unterwegs ist, der nicht irgendwelchen Kappes an sein Moped schraubt. ;)


Funktionale Veränderungen finde ich grundsätzlich gut, also z.B. kurze/klappbare CNC-Hebel, Lenkerendspiegel (vibrieren weniger und man sieht nicht nur Schultern), Windschilder die tatsächlich Windschutz erzeugen und/oder bei denen man nicht taub wird, Ganganzeigen, Sturzschutz, und besonders gerne auch griffigere, festere, höhere/tiefere, ebenere Sitzbänke (mit Heizung und/oder atmungsaktiv). Gepäck ist auch wieder ein Thema. Sowas zeigt, dass das Fahrzeug tatsächlich genutzt wird, und dafür ist es doch da. Und wenn es nicht nur die Sachen aus dem ersten Regal von Louis sind, dann ist klar, dass sich da jemand mit beschäftigt hat.


Funktionale Änderungen nehme ich ausdrücklich aus meiner Kritik aus. Ich meine wirklich nur die optischen Veränderungen, die die Kiste "schöner" machen sollen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mopedbaer« (17. Juni 2017, 12:44)


hackstueck

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Samstag, 17. Juni 2017, 12:53

Ich finde die 99% geschmacklos, weil sie das Gesamtbild kaputtmachen. Die Designer liefern in der Regel eine runde, gelungene Sache ab
Leider nein. Guck die mal die Spiegel an der neuen V-Strom an. Oder diverse Kennzeichenhalter. Da gibt es welche mit Spritzschutzfunktion, die auch halbwegs gut aussehen. Und welche, die tatsächlich nur dazu da sind, um ausgetauscht zu werden.

Außerdem wäre es doch langweilig, wenn jeder das Motorrad wie aus dem Werk fahren würde. Natürlich gibt es designtechnische "Unfälle", wo der Schrauber halt einfach keinen Geschmack hat. Aber oftmals sind solche Anbauteile vom Werk her so billig gemacht, dass alles andere eine Verbesserung darstellt.


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Manuel

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11

Samstag, 17. Juni 2017, 13:14

Also erstmal: ich habe kein Auge für eine "Linie" eines Motorrades. Ich schraube die Sachen die ich persönlich gut finde und wenn jemand anderes das als "Baumarkt" Tuning, dann darf der das so sehen. Ist ja seine Sache.
An meiner Maschine habe ich bis jetzt nur andere Hebel rangeschraubt, weil das tatsächlich ein funktionales Tuning ist. Die Hebel lassen sich besser greifen und verstellen als die Orginalhebel.
Auspuff kommt mir wohl auch einer ran, aber eher aus Optikgründen. Und ja auch Sound, nur höllenlaut muss es auch nicht mehr sein.
Blinker überlege ich noch welche ich ranmache und beim Heck bin ich mir auch noch nicht schlüssig.

Ich glaube, mopedbear, du hast es einfach in deiner Jugend übertrieben und hast jetzt erkannt, dass das falsch war.
Und ob "hässlich" oder nicht liegt doch immer im Auge des Betrachters, oder?

Und welcher Zwang? Glaube ich nicht...

Hueni

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12

Samstag, 17. Juni 2017, 13:41

Es gibt schon einige "verschönerte" Moppeds, die unterwegs sind, bei denen ich unweigerlich ein Grinsen im Gesicht habe.

Aber, Geschmäcker sind verschieden, sollte man akzeptieren.

Ich habe an meiner GSR 750 auch einiges geändert, z.B. den Kennzeichenträger, die Blinker, den Auspuff, den Lenker, Brems-und Kupplungshebel, einen Bugspoiler, die Sitzbank und Sturzpads....

Aber, mein Motorrad ist stimmig geändert und sieht ganz sicher besser aus als im original.

Wenn der Designer bei Suzuki frei arbeiten durfte und sich tatsächlich aus freien Stücken für den serienmäßigen Kennzeichenträger, den pummeligen Stummelauspuff, die dicken unförmigen Blinker und den schmalen verchromten Lenker zu einem
mattschwarzen Motorrad entschieden hätte, hätte er wohl den Beruf verfehlt....

RollerIngi

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13

Samstag, 17. Juni 2017, 13:47

Ich stelle mir gerade 10 aufs Haar gleiche Motorräder vor + 10 Fahrer, die verzweifelt nach ihrem Kennzeichen gucken, weil sie sonst Ihre Maschine nicht erkennen :grin:

Viele Veränderungen haben doch einen doppelten Effekt. Funktional und schön. Eine auffällige Lackierung zum Beispiel hat einen gewissen Sicherheitseffekt und sieht vielleicht auch noch gut aus.
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mopedbaer

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14

Samstag, 17. Juni 2017, 14:37


Ich glaube, mopedbear, du hast es einfach in deiner Jugend übertrieben und hast jetzt erkannt, dass das falsch war.


Nein, meine Einstellung hat sich diesbezüglich nie wirklich geändert. Meine Autos waren optisch "Serie", die ganzen optischen Anbauteile aus dem Zubehör fand ich schon immer zu 99% unpassend, mal abgesehen von Felgen, die es durchaus auch in passend und ansehnlich gab. Letztere sind aber ohnehin nicht so spezifisch Teil des Auto-Designs, meistens jedenfalls.
Man sah fast immer (und sieht es jetzt fast immer bei den Mopeds), dass da etwas fremdes angeschraubt wurde. Es sind nahezu immer Brüche im Stil oder unpassende Proportionen zu sehen.

Und ja, das ist schon dann individuell, aber eben nicht auf die Art "Man ist die schön!", sondern eher "Der mit der Narbe" oder "Der mit dem lila Hut". :)

BiO-HaZaRd

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15

Samstag, 17. Juni 2017, 15:28

Ähm ... Nö, muss nicht sein

Ich glaube aber nicht das jemand sein Fahrzeug, egal ob Auto oder Motorrad, verändern würde wenn es ihm nicht gefällt. Er investiert immerhin einiges an zeit und auch einiges an Geld um sein Fahrzeug zu verändern also wird er das sicherlich nicht zum schlechteren tun. Sicher trifft er damit nicht den Geschmack von jedem aber das ist auch nicht Sinn der Sache. Meine Fazer ist weitestgehend original aber so 1-2 kleinere Sachen die Optik betreffendhabe ich doch ausgetauscht. Gerade bei den Lichtern ist das so eine Sache mit den Originalteilen. Ich habe LED Blinker und Rücklicht weil es ganz einfach viel geiler aussieht. Es passt einfach deutlich besser zu der Maschine denn wenn ich jetzt in der Garage was suche und mir die alten Blinker szs. über den Weg laufen frage ich mich bei welchem Traktor habe ich die eigentlich ausgebaut? Groß, klobig, gelb; Sehen aus wie von einem 60er Jahre Moskwitsch. Und die vordere Scheibe musste einer schwarzen weichen. Es gibt sicher extreme Umbauten bei denen man sich fragt ob das noch vernünftig ist aber ich bin mir sicher das es derjenige so sieht.
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Samstag, 17. Juni 2017, 20:49

Hab meinen Lenker und Auspuff getauscht. Warum? Lenker sieht besser aus und fühlt sich besser an. Auspuff weil ich gerne mehr von meiner Kiste höre. Nein, sie macht keinen unnötigen Lärm, das Ding ist sehr leise. Blinker hätte ich auch getauscht, wenn die F800 nicht schon die optionalen BMW LEDs dran hätte.

Beim Auto find ich die meisten Sachen auch grausam. Aber ein Gewindefahrwerk ist auch ne schöne Sache. Weniger Karosseriebewegung in der Kurve und ein wenig tiefer sind auch immer schön aus. Ja, da haben sich Ingenieure drangesetzt, aber wenn die Ingenieure das Fahrwerk zu weich/hart machen dann weiß ich nicht warum es als etwas Negatives dargestellt wird wenn die Ansprüche ans Fahrwerk divergieren.

Auf einer Ebene befinden wir uns bei Spoilern etc. Die meisten Fahrzeuge profitieren nicht von "Aerodynamik"-Paketen, schon garnicht wenn ein Halbstarker sie ohne Performancehintergrund auf seinen 1.2er Polo schraubt. Aber wenn demjenigen das Basteln selbst Spaß macht dann weiß ich nicht warum ich mich darüber aufregen/ärgern sollte. Das Gefühl von "das hab ich selbst gemacht" ist ein ziemlich geiles, egal was andere davon halten.
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17

Samstag, 17. Juni 2017, 21:48

Nun ja, inwiefern die immer gleichen Kellermänner oder Felgenrandaufkleber das Motorrad "individueller" machen, erschließt sich mir auch nicht auf den ersten Blick. Wirklich individuell sind Motorräder mit angeschraubten Bierkisten oder Hirschgeweihen. Soll es schon gegeben haben. ;) :grin:
Wie meine Auspuffanlage oder der Kennzeichenhalter aussieht, ist mir völlig egal. Die sehe ich beim Fahren nicht. Wenn ich nicht fahre, habe ich besseres zu tun, als mein Motorrad anzuschauen. Die ZZR gefällt mir optisch sowieso nicht besonders, aber sie fährt sich geil und darauf kommt es an. Die Zephyr gefällt mir optisch ausgesprochen gut. Aber auch da kommen immer wieder Bemerkungen über die klobigen Blinker. Das scheint so eine Manie zu sein. Jeder Blinker, der nicht Mini-LED ist, ist anscheinend klobig. Die größeren Blinker zu mögen, ist wohl mein Individualismus.
Aber ist mir eigentlich völlig egal, jeder nach seinem Geschmack.

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18

Samstag, 17. Juni 2017, 22:02

Wenn die Designer eine runde Sache ablieferten, wäre der Verkauf von Customizing-Teilen nicht lukrativ. Dass Motorräder auf ihren Designbildern gerne auch mal weder Spiegel noch Kennzeichenhalter haben, sagt ein übriges.
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Manuel

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Samstag, 17. Juni 2017, 22:04

Und ich glaube weiterhin das es irgendwo in einem verkaufsland die blinkergröße reglementiert ist.

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20

Samstag, 17. Juni 2017, 22:16

Habe meinem Tigerle eine zweite Farbe gegönnt, das blau ist zwar eine originale Farbe, jedoch so nicht ab Werk.

Blinker sind auch andere, die sorgen immer wieder für interessierte Blicke - stören meiner Meinung nach jedoch die Optik nicht. Die Original Blinker, egal ob Birne oder LED, gehen mir designtechnisch auf den Kecks.

Was hat sie noch? Ach ja, schlichte, reflektierende Felgenbänder - alles andere, was sonst an ihr verbaut ist, stammt aus dem Original Triumph Zubehörteilekatalog.

Bisher wurde sie, bzw. ich noch nicht des "Baumarkt-Tunings" bezichtigt. :grin:
Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

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