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zxcd

Mo24-Kultanhänger

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1

Freitag, 22. Dezember 2017, 14:16

Enduro mit niedriger Sitzhöhe gesucht - welche Tipps habt ihr?

Hallo liebes Forum,

nach Jahren auf Straßenmaschinen würde ich nächstes Jahr gerne mal wieder eine Enduro dazunehmen und suche dafür ein passendes Modell. Ich habe mir gerade eine KTM EXC-250 und eine Husqvarna angesehen, leider aber bei beiden feststellen müssen, dass die Sitzhöhe für mich (1.68m Körpergroße, 62 Kg Gewicht) deutlich zu hoch ist. Bei beiden Modellen komme ich allenfalls mit den Zehenspitzen auf den Boden, was m.M.n. gerade im Enduro-Bereich ein KO-Kriterium ist. Daher bin ich nun auf der Suche, nach einer Alternative.

Folgende Ansprüche & Ideen habe ich im Kopf:

• Das Motorrad wird definitiv eine Straßenzulassung bekommen; kürzere Strecken (<20 Km) auf Landstraßen kann ich leider nicht ausschließen
• Außerhalb der Straßen wird die Maschine eher auf Schotter, Sand, Wald etc. gefahren, jedoch nicht auf richtigen Motocross-Stecken
• Dementsprechend liegt der Fokus eher auf sportlichem "Endurowandern" (ich hasse dieses Wort), nicht aber auf Motocross-Sport
• Baujahr sollte mindestens 2008 sein
• Aufgrund der o.g. Größen-Problematik sollte die Maschine auch für einen kleineren Menschen gut händelbar sein

Habt ihr konkrete Modellvorschläge oder Empfehlungen, die zu meiner Beschreibung passen?

Vielen Dank und liebe Grüße,
zxcd

blahwas

Leisereitung

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2

Freitag, 22. Dezember 2017, 14:36

Yamaha Tricker fällt mir bei kleinen Enduros ein. Nicht besonders hoch, eher leicht, und für 20 km Landstraße ausreichend stark.

Wie immer gilt im Endurobereich, dass die Gebrauchtpreise weit über denen ähnlicher Straßenmaschinen liegen, bei gleichzeitig schlechterer Haltbarkeit und gerne auch schlechterem Pflegezustand... :S

gnome

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Freitag, 22. Dezember 2017, 15:15

Wenn's neu darf: Beta Alp 4.0 - komm ich mit 165cm und 60kg runter :)
Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

timmae

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4

Freitag, 22. Dezember 2017, 15:56

Der Sohn vom sandman hat sich doch die KTM Freeride geholt, die dürfte ziemlich gut passen für die Ansprüche.

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kleiner Chris

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Freitag, 22. Dezember 2017, 16:10

Kawasaki KLX 250 oder Yamaha WR 250 R!?

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zxcd

Mo24-Kultanhänger

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Freitag, 22. Dezember 2017, 17:16

Vielen Dank schon mal für eure Antworten! Die KTM Freeride finde ich zumindest optisch sehr ansprechend...
Was ist von der Honda CRF 250 L zu halten?

Und eine Grundsatzfrage: Ist es empfehlenswert, für mein Fahrverhalten eine 250ccm-Maschine zu nehmen oder sollte ich nicht doch eher auf 350/450 aufstocken, wenn ich damit auch über Landstraßen fahren will bzw. muss?

Vielen Dank :)

Sandman

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Freitag, 22. Dezember 2017, 17:45

Vergiss die Sport Modelle ala EXC . . die sind nix für deine Anwendung, damit bringst du dich um (ernst gemeint). Die Freeride wurde schon genannt, ist mit 4T oder 2T Motor erhältlich, hat aber einen sehr kleinen 5L Tank mit dem max 100km möglich sind. Gewicht ist unschlagbar niedrig, deshalb wie ein MTB zu fahren. Aufgrund der kurzen Übersetzung aber nicht sehr Strassentauglich.

Die Beta Alp dürfte noch mehr in Richtung Landstrassentauglichkeit gehen, und ein wenig Offroad geht mit der allemahl. Ist etwas schwerer, aber der niedrige Schwerpunkt und der gutmütige Motor macht es leicht sie zu fahren.

Die Kawa KLX ist der Beta recht ähnlich und bei kleineren Fahrern/Anfängern/Frauen sehr beliebt.

Die Honda CRF ist auch noch eine Alternative, zuverlässig ähnlich der Kawa.

Mehr Hubraum bedeutet bei den meisten (nicht-Sport) Modellen auch mehr Gewicht, das ist fürs Gelände immer von Nachteil. Bereits 10kg spürt man sehr deutlich, erst recht als Anfänger. Die Mehrleistung ist im Gelände dann die Kehrseite der Medaille. Im Gegensatz zum Strassenbetrieb lassen sich mehr PS nicht mehr auf den Boden bringen. Mit 250ccm (oder weniger) kann man auch über die Straße fahren,

Ich würde zur Beta Alp tendieren, robust, niedrig, relativ leicht auch für die Strasse durchaus geeignet.
Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

Sandman

spielt gerne im Dreck

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8

Freitag, 22. Dezember 2017, 19:02

Nachtrag:

die angegebene Sitzhöhe (vorallem bei den Sportmodellen) ist nicht sehr aussagekräftig. Die Federung (passende Feder und Einstellung vorausgesetzt) ist auf den ersten cm ziemlich weich, die Maschinen gehen schon beim Draufsetzen deutlich tiefer in die Knie als ein normales Straßenmotorrad. Die Sitzbänke sind sehr schmal, man kommt also leichter auf den Boden. Durch das niedrige Gewicht kann man die Maschinen auch mit etwas Schräglage noch gut abstützen. Im Gelände spielt die Sitzhöhe kaum eine Rolle, wichtiger sind die richtigen (passenden) Abstände zum Lenker und zu den Fußrasten . . man fährt im Gelände hauptsächlich im Stehen.
Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

Manuel

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9

Freitag, 22. Dezember 2017, 19:20

@sandman: hast du noch in Erinnerung was ich (1,73m, 78kg) zu deiner Freeride beim Probesitzen gesagt habe? Ich habs nicht mehr behalten.

timmae

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10

Freitag, 22. Dezember 2017, 20:36

Die betas sind ja nicht nur selten auf mobile, sondern auch noch gut teuer. Selbst die kleine 200er...

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gnome

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Freitag, 22. Dezember 2017, 21:19

Die betas sind ja nicht nur selten auf mobile, sondern auch noch gut teuer. Selbst die kleine 200er...
Sind ja auch keine 08/15-Moppeds - sondern Spezialisten fürs Endurowandern ;)
Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

timmae

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Samstag, 23. Dezember 2017, 05:42

Oder irgendwie allzweckteile, je nach Auslegung. Auf jeden Fall wertstabil und mit eigenem Forum, mit Kontakt zum Hersteller und einem Importeur. Gute sache.

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Sportyzilla

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Samstag, 23. Dezember 2017, 10:53

Zitat


Wie immer gilt im Endurobereich, dass die Gebrauchtpreise weit über denen ähnlicher Straßenmaschinen liegen, bei gleichzeitig schlechterer Haltbarkeit und gerne auch schlechterem Pflegezustand... :S
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Leider, leider.

Und für eine verranzte Suzuki aus den 80ern muss man immer noch 2000 Euro bezahlen.

Ich kann die Preise da auch nicht so ganz nachvollziehen, zumal die Haltbarkeit irgendwie immer ein Thema zu sein scheint.

Ich habe mal für mich und Töchterlein geguckt nach gebrauchten.... also so für die Zukunft. Aber bei den Preisen kann ich mir ja fast immer besser ne neue Kathi holen. Die Freeride hat auf mich einen sehr wertigen Eindruck gemacht.

Und sogar total vermurkst verkaufe ich die wieder für 80% vom Neupreis. Ja nee is klar.

Mein Nachbar sagt, die Kawa klx sei nur was für China, aber zu schwach für German Landstraße... aber ich habe da keinerlei Erfahrung!


Was ich noch gesehen habe.

Hier schießen ja immer mehr so China-Roller Läden aus dem Boden.
Da bekommt man so eine 125er Enduro für kleines Geld. Und mal ehrlich, die schmeißt man nach den 2 Jahren Garantie dann halt weg. Hat schonmal jemand den gleichen Gedanken gehabt?

Ist wahrscheinlich so, wie Mercedes-Benz gegen Lada, aber hey...
Der siebte Sinn der Westfalen: Der Starrsinn.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sportyzilla« (23. Dezember 2017, 10:57)


Sportyzilla

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Samstag, 23. Dezember 2017, 11:02

Junge, diese Wartungsintervalle.

"Vorführer mit 5 Betriebsstunden. Einfahrinspektion und erster Service bereits gemacht!" :wacko:
Der siebte Sinn der Westfalen: Der Starrsinn.

Sandman

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Samstag, 23. Dezember 2017, 14:02

Die (Sport-) Enduros sind für den harten Offroad Einsatz konstuiert, bei niedrigem Gewicht und geichzeitig starken und schnell hochdrehenden Motoren (welche Straßen- 350er hat schon 50PS?) müssen die (bei entsprechend sportlichem Einsatz) halt alle 15-20h einen Ölwechsel haben.
Dafür sind ie fast unzerstörbar und stecken auch heftige Stürze oft unbeschadet weg. Die Fahrwerke und die übrigen Komponenten sind entsprechend hochwertig ausgelegt . . . das kostet eben. Außerdem legt man im Gelände kaum km zurück. Durchaus möglich, das man für einen schweren Sreckenabschnitg mal 30 Minuten braucht, und dabei nur ein paar km gefahren ist und den Motor aber richtig gefordert hat.

Ich habe mit einer (gebrauchten) XT600E angefangen im Gelände zu fahren. Die war nach 2 Jahren schrottreif. Lager zerbröselt, Speichen gebrochen, Kunstoffteile abgerissen, Lenker krumm, Felgen mit Schlag, Federelemente undicht und ausgeschlagen . . . für die Sraße und leichtes Gelände war die schon ganz OK, aber mehr auch nicht. Mit China Ware enrnsthaft ins Gelände zu wollen halte ich für rausgeschmissenes Geld, die dürften wohl rasch mit gebrochenen Teilen auf der Strecke bleiben.

Wer jedoch nur ein wenig abseits der Straßen ein wenig über Schotter oder unbefestigte Wege rollen will, ohne allzu sportliche Ansprüche zu stellen, der kann sicher auch mit einer günstigen Enduro sicher glücklich werden.
Leider schließen sich gute Offroad und gute Straßen Eigenschaften doch ziemlich aus. Das fängt schon mit den Reifen an, Stollen sind im Gelände top, auf der Straße eher mit Vorsicht zu nutzen . .

Grundsätzlich gilt: Es gibt keine Motorräder die sowohl für die Straße als auch fürs Gelände optimal geeignet sind, man fährt mit einem Rennrad ja auch keine MTB STrecke . . oder?
Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

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Sonntag, 24. Dezember 2017, 10:20

@Sporty und Sandman: Ich glaube, eure Auffassung von "Gelände" unterscheidet sich dann doch etwas.... ^^

Gruß,
Thomas

Sandman

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Sonntag, 24. Dezember 2017, 13:33

Ich glaube, eure Auffassung von "Gelände" unterscheidet sich dann doch etwas.... ^^


Wohl wahr, aber das ist das Schöne daran . . . man hat was zum Diskutieren :rolleyes:
Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 18:08

Zitat


Wie immer gilt im Endurobereich, dass die Gebrauchtpreise weit über denen ähnlicher Straßenmaschinen liegen, bei gleichzeitig schlechterer Haltbarkeit und gerne auch schlechterem Pflegezustand... :S
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Melden

Leider, leider.

Und für eine verranzte Suzuki aus den 80ern muss man immer noch 2000 Euro bezahlen.

Ich kann die Preise da auch nicht so ganz nachvollziehen, zumal die Haltbarkeit irgendwie immer ein Thema zu sein scheint.

Ich habe mal für mich und Töchterlein geguckt nach gebrauchten.... also so für die Zukunft. Aber bei den Preisen kann ich mir ja fast immer besser ne neue Kathi holen. Die Freeride hat auf mich einen sehr wertigen Eindruck gemacht.

Und sogar total vermurkst verkaufe ich die wieder für 80% vom Neupreis. Ja nee is klar.

Mein Nachbar sagt, die Kawa klx sei nur was für China, aber zu schwach für German Landstraße... aber ich habe da keinerlei Erfahrung!


Was ich noch gesehen habe.

Hier schießen ja immer mehr so China-Roller Läden aus dem Boden.
Da bekommt man so eine 125er Enduro für kleines Geld. Und mal ehrlich, die schmeißt man nach den 2 Jahren Garantie dann halt weg. Hat schonmal jemand den gleichen Gedanken gehabt?

Ist wahrscheinlich so, wie Mercedes-Benz gegen Lada, aber hey...



Also schau doch mal auf www.svendura.de

Die gute Svenja war mit Ihrer KLX 250 schon in halb europa und da die maschine mit einem kleinen trick (da werksmässig auf 105kmh gedrosselt) und 5 minuten arbeit entdrosseln und packt dann ohne probleme 130kmh.

Kein Autobahngerät ausser mal auf kurzen etappen, aber perfekt fürs endurowandern.

Sportyzilla

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 18:24

Danke für den Tipp und die vielversprechende Lektüre!

:thumbup:
Der siebte Sinn der Westfalen: Der Starrsinn.

Sandman

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Dienstag, 2. Januar 2018, 18:57

Noch eine interessante englische Seite zum Thema Enduro (Dual Sport):

https://adventuremotorcycle.com/
Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

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