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Gin

Mo24-Kultanhänger

  • »Gin« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 29. Juni 2018, 16:36

Wann war eure erste längere Tour?

Ich hab mich heute gefragt, wie man denn so als Anfänger eigentlich startet.
Direkt nach dem Schein unmittelbar ne längere Tour zu machen erscheint mir momentan noch etwas kühn.

Was wären denn eure Km Zahlen so direkt danach, ohne das man verzweifelt gleich nach der Hälfte der Strecke nach einem Hotel Ausschau halten möchte?

Und ab wann ergaben sich denn die ersten Reisen mit ü 500km?

hawkeye

Mo24-Inventar

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2

Freitag, 29. Juni 2018, 16:52

Hallo,
also ich würde am Anfang einfach fahren, fahren und nochmal fahren. Einfach um Fahrpraxis zu sammeln. Sehr gut finde ich auch ein Fahrsicherheitstraining für Anfänger zu machen. Dort bekommt man viele Tipps und Tricks gezeigt, die eine Fahrschule nicht vermitteln kann. Das bringt sehr viel Sicherheit.
Wie lang die ersten Touren ausfallen, kann man pauschal nicht sagen. Das hängt vom Mopped, von der persönlichen Kondition und von den Streckengegebenheiten ab (200km im Mittelgebirge sind deutlich anstrengender als 200km im Flachland) . Bei den ersten Tagesouren immer beachten: Man muss auch wieder zurück kommen. Also rechtzeitig- also bevor man merkt, dass es anstrengend wird- wieder Richtung Heimat fahren.
Grüße
Hawkeye
Mein Brötchengeber: Onlineshop für Moppedteile

timmae

* Gebt mir einen Namen *

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3

Freitag, 29. Juni 2018, 17:28

Kommt immer drauf an was eine längere Tour so ist.
Mit meiner 125er bin ich nach 3 Monaten zu meinem ersten Treffen an den Edersee gefahren. Das müsste 2010 gewesen sein?
Die Gpz habe ich 2012 gekauft und bin am nächsten Tag nach Aachen auf ein Treffen. Das waren immer so ca 1000km am Wochenende, also Etappen um die 300km, vielleicht sogar etwas weniger. Da muss man sich mit Gefühl rantasten und schauen was geht. Glaube die Touren zu Treffen in Deutschland waren nicht verkehrt, mit einem festen Ziel kann man immer schauen wie man den Weg gestalten möchte und ist nie unglaublich weit weg von zu Hause.

Die erste richtig große Tour war dann erst 2016 in die Pyrenäen, hing aber auch immer mit Zeit und Geld zusammen.

Da muss jeder schauen wie er sich entwickelt, einfach immer wieder losfahren und wenn es sich gut anfühlt fährt man weiter.

Gesendet von meinem WAS-LX1A mit Tapatalk
JubiFT2010 Edersee :mo24:
FT 2011&2012 Kirchhasel :route88:
Meisentreffen 2011, Eifeltreffen 2011 :mo24:

:thumbup:

RollerIngi

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Motorrad: Honda NC750S DCT

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4

Freitag, 29. Juni 2018, 17:50

Ich fahre jetzt seit 1 Jahr (und 7 Tagen). Längste Tagestour bisher waren 350 km. Da war ich abends doch ziemlich platt.
Richtige Reise hatte ich noch nicht, 1 x 4 Tage Schwarzwald im Hotel, da kamen aber, da es ein Training war, nicht viele Kilometer zusammen. Dafür wusste ich hinterher, dass meine Taschen erstklassig sind :)
Für dieses Jahr wird es bei Tagestouren bleiben, für nächstes Jahr wird sicher eine Reise angedacht, aber da hab ich noch keinen Plan (erstaunlicherweise).

So die ersten Wochen direkt nach dem FS bin ich erstmal in der Umgebung rumgegondelt, nie weiter als 50 km.
Operative Hektik ist ein Zeichen von geistiger Windstille.

kleiner Chris

aka nERDANZIEHUNG

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5

Freitag, 29. Juni 2018, 18:44

Was heißt denn längere Tour? Ich fahre selten über 350 km am Tag... warum auch? Mit einem Schnitt von ca. 60 km/h bei einer normalen Tour über das Land sind das 5,5 Stunden in Fahrt.

Ich finde irgendwas zwischen 200 und 300 km optimal, je nachdem wie sehr ich noch die Gegend genieße und fotografieren will.

Natürlich geht auch mehr, aber dann wahrscheinlich nicht auf Dauer.

Als Einstieg machte ich Wochenendausflüge... z.B. 250 km in die Vogesen, übernachten und am nächsten Tag zurück.

Gesendet vom Schmartfon

BiO-HaZaRd

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6

Freitag, 29. Juni 2018, 19:14

10.5.1998
Mit der Suzuki GN 125 von Köln durch die Eifel, Belgien, Luxemburg und wieder zurück. Abfahrt kurz vor 6h morgens, Rückkehr kurz vor 21h. Insgesamt 665km. Ich habe den genauen Routenverlauf und einige Fotos noch irgendwo.
Ich hatte den Führerschein im September des Vorjahres gemacht und die Saison noch so gut es ging mitgenommen. Das längste 97 war eine Tour in den Hunsrück soweit ich mich erinnere, an den Manderscheider Burgen vorbei. Auf jeden Fall gibt es solche Fotos :grin:
Aber die erste, lange und wirklich tourenmässig gelpante Tour war die im Mai 98. Seit dem versuche ich immer Anfang Mai nach Luxemburg zu fahren als eine Art Hommage an diese erste Tour.
"Ihr soldatischer Gehorsam hat dort eine Grenze wo ihr Wissen, ihr Gewissen und ihre Verantwortung die Ausführung eines Befehls verbietet" - Generaloberst Ludwig Beck 1938

Manuel

immer zügig defensiv

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7

Freitag, 29. Juni 2018, 19:24

Ich meine 2 Wochen nachdem ich das Motorrad hatte bin zu meiner Schwester ins Saarland gefahren. Aber ich hatte den Schein schon vier Jahre, bin nur nicht gefahren.
Auf der Tour ist dann auch erstmal mein Handy nass geworden, weil ich dachte das die Außentasche meiner 150 € Textiljacke Wasserdicht sei... Auf der Rücktour auch den ersten Abflug weil ich doch die 6 oder 7 Jahre alten Dunlop Serienreifen fahren wollte. Naja, ich war 22 und wollte Motorrad fahren.

Sandman

spielt gerne im Dreck

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8

Freitag, 29. Juni 2018, 19:26

An meine erste längere Tour . . . kann ich mich kaum noch erinnern. Das muss so 1982 gewesen sei, ich glaube mit meiner damaligen SR500 gings in die Eifel, also ca 200km aus dem Pott, mit Camping. Ein paar Jahre später mit der XJ 750er Seca, der Freundin hinten drauf für eine Woche den Rhein und die Mosel runter. Die längste Tagestour . . das muss vor ca 8 Jahren mit knapp 500km durchs Sauerland gewesen sein.

Meine längste Offroadtour war 350km lang durch Brabant in NL/BE. Anfahrt mit dem Auto ab 06:00 aus dem Pott, dann von 09:00 bis abends 19:00 mit der KTM durch die Pampas, mit nur wenigen kurzen Pausen zwischendurch . . . zum Tanken, Pinkeln und eine Kleinigkeit aus dem Rucksack futtern. Danach nochmal 180km mit dem Auto und dem Anhänger zurück nach Hause, da war ich dann um 22:00 zurück . . . und ziemlich fertig.
Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

CHR_

Mo24-Kultanhänger

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9

Freitag, 29. Juni 2018, 20:56

Zwei Monate nachdem ich den Führerschein hatte ging es für 5 Tage / 1600km naxh Dänemark. Schließlich wollt ich fahren - und insgesamt hat das gut geklappt. Auch wenn ich heute weiß, daß ich da etwas naiv rangegangen bin... :grin:

bdr529

Platzhirsch

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Motorrad: KTM 1090 Adventure R

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10

Freitag, 29. Juni 2018, 21:22

Ich bin 3 Monate nach bestandenem Führerschein an den Gardasee gefahren (ca. 2.000 Km insgesamt). Ein bisschen improvisiert bei den Klamotten, aber unter dem Strich ein geiler Urlaub.
Warum auch nicht?
VG
Michael

Beiträge: 218

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11

Freitag, 29. Juni 2018, 21:34

Meine erste längere Tour war 1985 mit meiner AR80 (Kawasaki) von Frankfurt an den Tegernsee.
Wir waren zu dritt und alle erst 16 Jahre, aber diese Tour vergessen wir nie.
Eine Harley die kein Öl verliert hat keins mehr, denn eine Harley ölt nicht sondern makiert ihr Revier :kiffer:

henne

Mo24-Bewohner

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12

Freitag, 29. Juni 2018, 22:10

Ca. 2 Jahre nach meinem Führerscheinwerwerb. Das lag hauptsächlich an dem mir vorher fehlenden Geld und der Tatsache, dass man sich als Schüler bei Mama und Papa ja ganz gut "aufgehoben" fühlt. Das Wichtige "Ja mach doch" kam dann erst durch meine Frau; und in einer WG gibts dann auch weniger Bedenkenträger als im Elternhaus. Hier nachzulesen: Mit 440ccm³ knapp 4000km durch Deutschland

Das "einfach machen" in Verbindung mit der Wahl eines festen Abfahrtdatums stellte sich dann auch bei den weiteren Fahrten als wichtigster Tipp heraus...

Ein bisschen improvisiert bei den Klamotten, aber unter dem Strich ein geiler Urlaub.
Warum auch nicht?


Lass mich raten, bis auf den Helm war nichts davon "für Biker" gemacht; geschweige denn Adventuretauglich? :thumbsup:

Man beachte meine damalige Gepäcklösung :kiffer:
Der Norden fängt da an, wo die Leute aufhören zu

RollerIngi

Mo24-Bewohner

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13

Freitag, 29. Juni 2018, 22:24

Henne, schade, dass die Bilder nicht mehr zu sehen sind :( aber bin schon beim Lesen beeindruckt :thumbup:
Operative Hektik ist ein Zeichen von geistiger Windstille.

bdr529

Platzhirsch

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Motorrad: KTM 1090 Adventure R

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14

Freitag, 29. Juni 2018, 23:55

Lass mich raten, bis auf den Helm war nichts davon "für Biker" gemacht; geschweige denn Adventuretauglich? :thumbsup:


Genau so war's. Regenkombi? Wozu das denn, ist doch Anfang September? Wie jetzt, Schneetreiben auf dem Brenner?
VG
Michael

JoeDreck

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15

Samstag, 30. Juni 2018, 06:46

Erstmal hallo in die Runde.

Ich bin neu. Sowohl auf dem Motorrad als auch im Forum.

Ich habe mir am Tag nach bestandener Prüfung ein angemeldetes Motorrad von Privat gekauft. Im Anschluss bin ich ca 200 km nach Hause gefahren. Das sind auch die aktuellen "Touren" die ich so mache.
Das war dann schon anstrengend.

blahwas

Leisereitung

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16

Samstag, 30. Juni 2018, 09:42

Ein paar Wochen nach dem Führerscheinerwerb und drei Tage nach dem Kauf meines ersten Motorrads bin ich mit Sozia zum 1. Treffen eines Internetforums ;) aufgebrochen, trotz sehr schlechter Wettervorhersage. Den Reisebericht von 2006 gibt's hier noch.

Kradreisender

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17

Samstag, 30. Juni 2018, 10:12

Kann man so pauschal nicht sagen.
Das scheitert ja schon an der Definition der längeren Tour.
Ich und mein Motorradkumpel fahren auch mal Touren mit 600km/Tag, andere Kumpels von mir winken schon ab, wenn es mehr als 150km/Tag werden sollen.

Das muss jeder für sich selber rausfinden. Wenn Du deinen Schein hast, dann fahr einfach los. Das merkst Du dann schon, wenn es anfängt anstrengend zu werden. Ich würde mir da auch erst mal keine großen Ziele stecken, meine ersten "Tagestouren" waren von mir aus zum Sudelfeld oder Kesselberg, die zwei Klassikerstrecken hier. Sind alles in allem ~200km Gesamtstrecke. Hat mir für damals gut gereicht, als "Anfänger" macht man auch deutlich mehr Pausen. Heute sind die beiden Strecken allenfalls was, wenn ein neuer Satz Reifen eingefahren werden muss oder wenn es denn auf dem Weg liegt.

Und natürlich kommt es drauf an, spielt das Wetter mit, wie hat man die Nacht vorher geschlafen, wie ist der Verkehr etc etc. Bei Temperaturen >30°C ist es mir schon zu heiß, da muss ich dann auch keine großen Runde drehen. Genau wie am Wochenende, da fahr ich unsere große Runde (Erding-Kesselberg-Brenner-Penserjoch-Mendelpass-Gampenpass-Timmelsjoch-Kühtai-Kesselberg-Erding) lieber nicht. Kommt man vor lauter Verkehr auch nicht groß vorwärts.

Meine erste richtig längere Tour waren ca. ein Jahr nach dem Führerschein, da war ich in Dänemark/Schweden. War total cool, trotz (oder gerade weil) ich davor jahrelang nimmer im Zelt gepennt hatte, keine Ahnung hatte, was ich alles brauche und eigentlich einfach losgefahren bin. Ganz ohne Tagesziel, einzig die beiden Termine für die Fähren waren fix. Ansonsten einfach losfahren und irgendwann nen Campingplatz suchen. Waren so ~4000km in zehn Tagen, wobei ich auch Tage hatte, da bin ich gerade mal 100km gefahren (in Dänemark und auf Usedom).

Mein Tipp: Macht euch nciht zu viele Gedanken! Macht einfach, wir sind hier in Europa, nicht in der russischen Taiga, wo tagelang kein Mensch zu sehen ist.

@Gin, wenn DIR das zu kühn erscheint, zwingt dich jemand dazu? Fahr einfach so, wie du magst. Alles andere schreit nach Frusterlebnis, gerade als Anfänger auf dem Motorrad.

Kleine Anekdote, vor ein paar Jahren sind mein Kumpel und ich auf die Idee gekommen, wir fahren am Sonntag zum Pizzaessen zum Brenner. Flux hat sich noch ne Freundin von meinem Kumpel mit angehängt.
Zum Treffpunkt kamen dann zwei Mädels, die besagte Freundin und eine Kollegin von ihr. Diese Kollegin hatte erst seit ner Woche den Führerschein, wollte aber unbedingt mifahren. Ich dachte noch, okay, Timmelsjoch als Anfänger (war zu dem Zeitpunkt noch nie dort, hatte aber ein bisl was gelesen), schau mer mal. Wir dann also los über den Kesselberg Richtung Brenner.
Bis zur Pizza war alles super, dann ging es an den Jaufenpass. Da sind wir dann etwas forsch hochgefahren, oben angekommen war unser Neuling mit den Nerven am Ende. Vollkommen überfordert von den Kurven am Jaufenpass. Wollte schon gar nimmer runterfahren und wäre am liebsten via Autobahn heimgefahren. Ging natürlich nicht.
Dann haben wir uns aufgeteilt, wir zwei Jungs sind losgefetzt, die Damen haben sich mehr Zeit gelassen, und dem "Küken" wurde die schöne Linie vorgefahren. Schön gemütlich.
Wir haben uns dann am Timmelsjoch oben wieder getroffen, aus den Frusttränen sind Jubelschreie geworden! Wo sie am Jaufenpass noch von unserem Tempo überfordert und gestresst war, hatte sie am Timmelsjoch dann, dank bester Unterstützung, einen Heidenspaß. Runter waren wir dann wieder eine schöne Vierergruppe, die bis nach Hause ein schönes Tempo hingelegt hat.

Was ich damit sagen will: Wenn Du Bock hast, eine große Strecke anzugehen, mach es! Sei nicht frustriert, wenn Du in einer Gruppe nicht mithalten kannst. Und ganz wichtig: Nicht mit Gewalt versuchen, dran zu bleiben! Rede mit den Leuten, die merken nicht unbedingt, das Du überfordert bist. Wenn die Gruppe gut ist, dann finden sich Wege, wie bei uns, wenn sie es nicht ist, dann lass sie einfach ziehen.

blahwas

Leisereitung

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18

Samstag, 30. Juni 2018, 10:19

Was ich damit sagen will: Wenn Du Bock hast, eine große Strecke anzugehen, mach es! Sei nicht frustriert, wenn Du in einer Gruppe nicht mithalten kannst. Und ganz wichtig: Nicht mit Gewalt versuchen, dran zu bleiben! Rede mit den Leuten, die merken nicht unbedingt, das Du überfordert bist. Wenn die Gruppe gut ist, dann finden sich Wege, wie bei uns, wenn sie es nicht ist, dann lass sie einfach ziehen.

Genau so sehe ich das auch :thumbup: Und: Niemand fährt schnell, um dich zu ärgern, das ist einfach Routine bei den Erfahrenen.

RollerIngi

Mo24-Bewohner

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19

Samstag, 30. Juni 2018, 13:13

Erstmal hallo in die Runde.

Ich bin neu. Sowohl auf dem Motorrad als auch im Forum.

Ich habe mir am Tag nach bestandener Prüfung ein angemeldetes Motorrad von Privat gekauft. Im Anschluss bin ich ca 200 km nach Hause gefahren. Das sind auch die aktuellen "Touren" die ich so mache.
Das war dann schon anstrengend.


Herzlich willkommen :)
Operative Hektik ist ein Zeichen von geistiger Windstille.

Angrist

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20

Sonntag, 1. Juli 2018, 04:18

Ich hab mich heute gefragt, wie man denn so als Anfänger eigentlich startet.
Direkt nach dem Schein unmittelbar ne längere Tour zu machen erscheint mir momentan noch etwas kühn.

Was wären denn eure Km Zahlen so direkt danach, ohne das man verzweifelt gleich nach der Hälfte der Strecke nach einem Hotel Ausschau halten möchte?

Und ab wann ergaben sich denn die ersten Reisen mit ü 500km?



Am Anfang erstmal viel den Nahbereich erkunden.
Wenn man das Glück hat (was ich nur bedingt hatte) auch Freunde zu haben die anständig fahren können, kann man sich dan mit denen auch langsam an zb mal 300 km und mehr ranzutasten und falls was am Bike ist, hat man ein Backup das einen nach Hause bringt bzw Hilfe holt.

Man macht gerade als Anfänger so viele Fehler, oder vielleicht hat das Motorrad auch diesen Fehler (man kauft ja als Anfänger meist alt und gebraucht) das man die gröbsten Sachen erstmal im Nahbereich erleben sollte.


Erstes Mal liegenbleiben weil Hahn schon auf Reserve stand, Killschalter/Seitenständer den Start verhindern und man es nicht merkt (und keinen Empfang hat um Leute zu fragen) ist ne lustige Story (und kostet nen Kasten Bier an den Helfer/Spritlieferant) wenn es 50km um den eigenen Wohnort rum geschieht.

Geschieht dies Sonntag Nachmittags 1000km entfernt in Frankreich, Italien oder Polen und man steht auf dem Standstreifen der Autobahn bei 35 Grad, dann ist guter Rat teuer und weit weg.

Ich selbst hab den Schein im Spätsommer fertig gehabt, Effektiv 2 Monate gefahren (kleiner Abflug hat mir einige Wochen Pause beschert damals), dann im April des folgenden Jahres die Saison begonnen, Mitte Mai bis Anfang Juni dann wegen Krankheit nicht fahren können.
Da hatte ich aber schon Ticket für ein Festival in Frankreich gebucht und wollte eigentlich nicht alleine mit dem Auto dort hinfahren und obwohl ich in dem Jahr bisher kaum gefahren bin, auf die Maschine gestiegen und 1200km in einem Tag runtergerissen da ich nicht früher Urlaub bekam.
Empfehlen würde ich sowas aber keinem.

Sowas kommt aber eben immer auf das Motorrad an auch. auf meiner 600er Bandit war ich nach den 1200km tot, Arme totvibriert, konnte quasi nichts mehr richtig halten und am Nächsten Tag alles weh und kaputt.
Auf der 1250er Bandit bin ich gestern die gleiche Strecke gefahren und ja, der Arsch tat danach genauso weh aber Halbverkleidung und weit weniger Vibration des Motorrades sowie Heizgriffe für die letzen 500km zwischen 11 Nachts und 3 Uhr morgens, haben bewirkt das ich hier halbwegs ok ankam und heute auch ein normaler Mensch war und nicht nur dahinvegitierte ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Angrist« (1. Juli 2018, 04:32)


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