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Duck

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1

Mittwoch, 9. Januar 2019, 09:24

BMW steigt in den Lieferserivce ein???- 2 Rad Drohne???

Hi,

gerade auf Heise.de gelesen.... (link zum Artikel)

zwar nix neues, aber ich denke, dass es in ein paar Jahren auch vermehrt (teil)autonome Fahrassistenzen geben wird.

So eine Autopilot für die Autobahn wäre schon ganz nett- oder ein Kurventrainer für die Hausrunde---

wenn man sich dann noch ein Verbund zum Headup vorstellt kommen ja schon Rennspielgefühle auf... Ob nach dem Abflug die Maschinen auch wieder selbständig auf die Straße gestellt wird, bleibt abzuwarten....



-- Wirklich schlimm wird es nur, wenn der Rechtsanwalt/ Zahnarzt mit seiner 2 Monaten alten GS, Born to be wild pfeifend, und überheblich entspannt grinsend, mich am Pass grinsend versägt--- ;( ;(

btw: weiß jemand, wie stark ein EMP sein müsste um eine solche GS auf 10m zu flashen? :whistling:

Wie seht ihr die Entwicklung? Grundlagenforschung? Nützlich? Aufzuhalten?
Würdet ihr die Technik nutzen wollen? Wie würdet ihr dazu stehen, wenn die Mehrheit diese Systeme nutzt?
Gruß Markus
Motorradneuling :cool:
--"Freude am Fahren" kommt nicht von ungefähr---

bratwurst

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2

Mittwoch, 9. Januar 2019, 10:22

Zweifelsohne eine technische Meisterleistung. :thumbup:

Ich glaube aber, das Problem ist, dass die meisten Moppedfahrer ihr Hobby aus reiner Spaß an der Freude praktizieren und weniger, um komfortabel von a nach b zu kommen. Dementsprechend glaube ich kaum, dass es mehr als über einen Prototypen hinausgehen wird.

Was ich mir aber sehr gut vorstellen kann, wäre beispielsweise so eine Art Anti-Highsider-Assistent. Sobald das Motorrad einen sich anbahnenden Highsider detektiert, greift das System ein und korrigiert soweit die Linie, wie es nötig ist.

Gruß,
Thomas

PS: neumodischer-Scheiß-Posts incoming in 3, 2, 1.... ;)

bdr529

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3

Mittwoch, 9. Januar 2019, 10:48

So ein neumodischer Scheißdreck :thumbsup:

Wenn die Assistenten den Fahrer praktisch ersetzen, kann ich mich auch gleich an die Playstation setzen.
Ist aber relativ egal, solange man noch Motorräder ohne den Kram bekommt. Das ist ja alles eine Frage der Einstellung.

Ich bin da auch sehr optimistisch, gerade wenn man den aktuellen Trend zu einfacheren Motorrädern sieht. High-End-Geräte wird es geben und auch genug Leute, die das brauchen, aber da ist genug Platz für andere.

Eine Passstraße mit einem MX-5 macht auch heute noch viel mehr Spaß als mit einem kraftstrotzenden Assistenten-überladenem SL.
Computer können heute auch besser Schachspielen als Menschen, trotzdem spielen die Menschen weiter.
VG
Michael

4

Mittwoch, 9. Januar 2019, 11:14

Ich versteh den ganzen Hype um autonomes Fahren nicht im Ansatz. Wo bleibt da der Spaß? Kann ich ja gleich vor'm Fernseher sitzen und mir Filme über's Moppedfahren anschauen....


Entmündigung der Bürger meiner Meinung nach. Sicherheit hin oder her, ist sowas m M nach nicht der richtige Weg.

LG Jenny

hawkeye

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5

Mittwoch, 9. Januar 2019, 12:56

Ich vermute mal, dass, wenn sich autonom fahrende PKW durchsetzen und ein entsprechendes Sicherheitsniveau erreicht ist, nichtautonomes Fahren von Seiten der Versicherungen exorbitant teuer werden wird. Dann stellt sich die Frage, ob man sich das leisten will und kann.
Ich persönlich würde auch gern weiterhin selbst fahren.

Grüße
Hawkeye
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Duck

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6

Mittwoch, 9. Januar 2019, 13:38

Sind schon ein paar nette Gedanken dabei.


Ich hoffe, dass das System so unauffällig integriert wird, wie das ABS (oder vielleicht auch die elektr. Einspritzung) und andere, bereits etablierte Assistenzsysteme, dass ich weiterhin durch die Kurven swinge und wenn ich es vielleicht zu schnell angegangen bin, ein Lämpchen aufleuchtet und doch noch alles gut geht.

Mit dem "Schock" einer aufmachenden Bremse beim ABS konnte ich bisher sehr gut leben und greife weiterhin voll in die Bremse, wenn es nötig ist. Ähnlich hätte ich nix dagegen mich "Fallen" zu lassen oder einen kleinen Ruck/ keinen Vortrieb zu bekommen, wenn die Kurvenlinie nicht stimmt...

Das die einzelnen Systeme immer komplizierter und vernetzter sind, wird meiner Meinung nach nicht aufzuhalten sein- Aber warum sollte es den Fahrspaß mindern? Ich persönlich weiß nicht, wie das Motormanagement funktioniert und nur rudimentär warum das Verbrennen von Benzin für Vortrieb sorgt ( ich denke auch, dass nicht wenige Motorradfahrer auch nicht wirklich was von "Kammerschen Kreiß und Lenkimpulse etc. verstehen....)
Gruß Markus
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Coyote

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7

Mittwoch, 9. Januar 2019, 13:59

Warum ist die Existenz autonomer Fahrzeuge eine Entmündigung der Bürger? Bin ich auch entmündigt, weil ich mir ein Auto mit Automatikgetriebe gekauft habe? Ich hab einfach keinen Bock aufs schalten, und während der Pendelei habe ich besseres zu tun als das Lenkrad festzuhalten. Ich könnte frühstücken oder was lesen oder was für die Arbeit tun. Oder schlafen.

Nicht immer, wenn ich fahre, *will* ich auch selbst fahren. und wenn ich selbst fahren will, kann ich das weiterhin tun. Auch mit meinem DSG kann ich weiterhin schalten. Ich will aber nicht.

<provokation>Die einzigen, die heutzutage noch selber fahren wollen, sind Terroristen.</provokation> ;)

Das Motorrad? Hatten wir doch schon. Als autonomes Fahrzeug im Alltag wohl eher nicht zu gebrauchen (da zu instabil) und vermutlich auch gar nicht dafür entwickelt, für Langstreckentests beim Hersteller auf der Teststrecke dagegen durchaus zeit- und kostensparend.
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8

Mittwoch, 9. Januar 2019, 14:21

Computer können heute auch besser Schachspielen als Menschen, trotzdem spielen die Menschen weiter.

Schönes Fazit :thumbup: Autofahren ist auch komfortabler als Motorrad fahren, und außer beim Beschleunigen i.d.R. auch schneller. Trotzdem fahren wir Motorrad.

Assistenten nehme ich gerne mit.

bratwurst

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9

Mittwoch, 9. Januar 2019, 14:56

nichtautonomes Fahren von Seiten der Versicherungen exorbitant teuer werden wird.

Höchstens relativ zum autonomen Fahren. Die Risiken für's nichtautonome Fahren dürften ja auf ähnlichem Niveau liegen. Rein theoretisch könnte auch die Prämie noch ein wenig sinken, weil die autonomen Fahrzeuge evtl. besser mit den "Fehlern" der nichtautonomen Fahrer umgehen können.

Die Blackboxen der Versicherungen haben sich ja anscheinend noch nicht durchgesetzt. Zum Glück.

Gruß,
Thomas

10

Mittwoch, 9. Januar 2019, 15:10

@Coyote: Das ist eben MEINE Meinung. ICH lasse mir nicht gern alles aus der Hand nehmen. DU hast eben ne andere Meinung. Ist doch gut so.
Wenn ich nicht selbst fahren will, nehme ich Zug oder Bus. Da erschließt sich mir der Sinn auch umwelttechnisch nicht, warum sich dann jeder von seinem Auto chauffieren lässt, statt ein "Großraumtaxi" zu nehmen.

So ist das halt. Meinungen gehen auch auseinander und es gibt selten ein Richtig oder Falsch.
LG Jenny

Coyote

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11

Mittwoch, 9. Januar 2019, 15:26

Die Blackboxen der Versicherungen haben sich ja anscheinend noch nicht durchgesetzt. Zum Glück.

Die Versicherungen versuchen es auch nur eher zaghaft, glaube ich.
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hawkeye

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12

Mittwoch, 9. Januar 2019, 15:36

Höchstens relativ zum autonomen Fahren. Die Risiken für's nichtautonome Fahren dürften ja auf ähnlichem Niveau liegen. Rein theoretisch könnte auch die Prämie noch ein wenig sinken, weil die autonomen Fahrzeuge evtl. besser mit den "Fehlern" der nichtautonomen Fahrer umgehen können.

Das hängt dann auch davon ab, wie die Haftungsfrage beim autonomen Fahren gestaltet wird. Das ist ja noch nicht entschieden. Es wird ja auch ein Szenario diskutiert, dass die Unfallzahlen beim autonomen Fahren so niedrig sind, dass die Fahrzeughersteller selbst für Schäden aufkommen könnten und Versicherungsgesellschaften in dem Bereich kaum noch benötigt würden. Wie dann Prämien für nicht autonome Fahrzeuge aussähen, ist schwer abzuschätzen. Ich würde aber eher vermuten, dass Versicherungsgesellschaften da eher kräftig zulangen.
Neulich habe ich einen schönen Satz zum autonomen Fahren gehört: Ein selbstfahrendes Auto ist doch super. Das steht dann für mich im Stau, während ich mit der Bahn zur Arbeit fahre ;) .
Grüße
Hawkeye
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13

Mittwoch, 9. Januar 2019, 15:47

Das hängt dann auch davon ab, wie die Haftungsfrage beim autonomen Fahren gestaltet wird. Das ist ja noch nicht entschieden. Es wird ja auch ein Szenario diskutiert, dass die Unfallzahlen beim autonomen Fahren so niedrig sind, dass die Fahrzeughersteller selbst für Schäden aufkommen könnten und Versicherungsgesellschaften in dem Bereich kaum noch benötigt würden.

Ich hatte das so verstanden, dass die Autohersteller das vorgeschlagen hatten. Ich halte das aber für einen Marketinggag und würde ganz arg vermuten, dass die Betriebsgefahr einer Maschine weiterhin beim Betreiber und nicht beim Hersteller liegt. Kann der Betreiber einen Herstellerfehler nachweisen, kann er sich an diesen wenden, den Unfallgegner braucht das aber nicht zu interessieren. Warum etwas Bewährtes und Naheliegendes ändern? Entsprechend verstehe ich offen gesagt die Diskussion darum auch gar nicht. Ich sehe die rechtliche oder logische Lücke gar nicht.
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Mittwoch, 9. Januar 2019, 16:03

@Jenny: Ich habe das mit der Entmündigung auch nicht so ganz verstanden, ehrlich gesagt.

@Versicherung: Das ist doch 'ne Schein-Debatte. Als ob sich die Unternehmen dagegen nicht auch absichern würden und die Kosten (na an wen wohl...) abwälzen würden. Spielt doch unter'm Strich keine Rolle, ob ich das Auto selbst versichere, oder ob es der Hersteller macht (und ggf. sich noch einen Aufpreis dafür berechnet).

Gruß,
Thomas

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15

Mittwoch, 9. Januar 2019, 16:17

Das ist doch 'ne Schein-Debatte. Als ob sich die Unternehmen dagegen nicht auch absichern würden

Nicht zwingend. Als die Post noch ein Staatsunternehmen war, waren deren Fahrzeuge nicht haftpflichtversichert. Ob eine Rückversicherung sinnvoll ist, hängt von der Anzahl der Fahrzeuge, der Schadenwahrscheinlichkeit und der Schadenshöhe ab. Dass die erwarteten Schadenshöhen in die Firmenkalkulation und damit auch in die Preiskalkulation für die Produkte eingehen, ist klar. Das hat aber nichts damit zu tun, wie sich dann Versicherungsprämien für diejenigen entwickeln, die nicht autonom fahren.

Im Moment ist dass eh nur Spekulation da noch gar nicht klar ist, in welcher Form autonomes Fahren überhaupt zugelassen werden wird und wie die Haftungsfrage dann geregelt werden wird.
Grüße
Hawkeye
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16

Mittwoch, 9. Januar 2019, 18:10

@Bratwurst: Ich finde, dass es einer Entmündigung gleich kommt, wenn einem alles aus der Hand genommen wird. Zumindest dann, wenn es irgendwann einmal ausschließlich autonom fahrende Fahrzeuge gibt, also alternativlos.
LG Jenny

Rob

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17

Mittwoch, 9. Januar 2019, 18:35

Ich wage zu behaupten, dass dieses Szenario keiner der hier Anwesenden mehr erleben wird.
Vorausschauendes Fahren: Oh, da vorne ist die Baustelle zu Ende, ich geb schon mal Gas!

Fafnir

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18

Mittwoch, 9. Januar 2019, 23:51

Doch - die Entwicklung ist rasant - ich mit meinen jetzt 50 vielleicht wirklich nicht mehr....aber Leute die heute 30 sind werden das erleben. Selber fahren wird irgenwann - in den nächsten 30 Jahren zu etwas werden was a) keiner mehr darf weil b) die Menschen es einfach nicht mehr machen wollen /können.

Es gehen manche Fertigkeiten einfach verloren weil sie keiner mehr ausübt - das muss gar keine gewollte gesteuerte Entwicklung sein - aber wie schon einer schrieb - wenn im Jahr 2050 jemand meint das Steuer noch selbst in die Hand nehmen zu müssen - dieser Jemand quasi nicht mehr versichert wird - oder es quasi unbezahlbar wird.

Nichts ist für „ewig“....wobei um das mal auf zu lockern - kenne die Führerscheinbögen von heute nicht - in den 80 ern gab es immer noch den Mann mit dem Handwagen in den Fragen...und da fahre ich am 24.12.2018 (nachdem ich in 32 Jahren nie einen gesehen habe) auf eine riesen Kreuzung hier in Düsseldorf und da zieht ein alter Mann mitten auf der Fahrbahn auf der Abbiegespur seinen Handkarren hinter sich her....mit einem Weihnachtsbaum da drauf.... :wub:

Gruss Fafnir

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Donnerstag, 10. Januar 2019, 00:46

Es gehen manche Fertigkeiten einfach verloren weil sie keiner mehr ausübt - das muss gar keine gewollte gesteuerte Entwicklung sein - aber wie schon einer schrieb - wenn im Jahr 2050 jemand meint das Steuer noch selbst in die Hand nehmen zu müssen - dieser Jemand quasi nicht mehr versichert wird - oder es quasi unbezahlbar wird.


Warum sollten die Versicherungen für Selbstfahrer teurer sein als heute? Die Prämie setzt sich doch aus der statistischen Schadensumme zusammen, die man verursacht, den Verwaltungskosten der Versicherung und der Gewinnspanne der Versicherung. Warum sollten Selbstfahrer zukünftig höhere oder unbezahlbare Schäden verursachen? Es könnte höchstens sein, dass die autonomen Fahrzeuge billiger in der Versicherung werden, weil sie statistisch geringere Schäden verursachen.
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Donnerstag, 10. Januar 2019, 06:37

Wekche Fertigkeit geht verloren? Die Fähigkeit, einen Griff zu drehen oder ein Pedal zu treten? (Ich fahre seit Jahren Automatik - siehe da, ich komme mit Schaltwagen trotzdem noch klar. Vielleicht nicht elegant, aber es ging ja um Fertigkeiten, nicht um die Meisterschaft.) Wir haben bereits die Fertigkeit verloren, Mammuts zu jagen und 50 km am Tag zu laufen. Sehe ich gerade nicht als Problem, die Fähigkeit des Körpers dazu ist trotzdem da. Das Wissen fehlt und die Übung fehlen vielleicht, das lässt sich aber bei Bedarf wiedererlangen, auch in tausend Jahren noch. Autofahren müssen Menschen auch erst lernen. Und die, die es nicht lernen, leben auch ganz gut. Es gibt sehr viel, was jeder von uns nicht gelernt hat.

Ja, Fahrschulen wirds in 30 Jahren vermutlich weniger geben. Die Menschheit wirds verkraften. Diejenigen, die aus Spaß fahren wollen, werden es weiterhin tun. Da braucht man nur auf die Endurofahrer zu schauen. Es gibt Straßen, und deren Benutzung ist vorgeschrieben. Es gibt sie trotzdem.

Sowieso: spätestens bei Motorrädern hört die Frage nach der Autonomie sowieso auf. Wer mit Gewalt selbst fahren will, kauft ein Motorrad. Dass es mal keine Motorräder mehr geben wird, befürchtet ja niemand.

Und glaubt jemand auch an autonome Fahrräder? Ein Radfahrer sollte ja tunlichst auch eine Haftpflichtversicherung haben. Die wirds also auch weiterhin geben.

@bdr: ganz langfristig kann es vielleicht schwer werden, einen Versichererer zu finden. Sollte das BGB tatsächlich so umstrukturiert werden dass autonome Kfz auf magische Weise ganz anders sind als alle anderen Maschinen wie z. b. autonom fliegende Drohnen oder Rasenmäherroboter oder ein Windrad, dann wird sich der Versicherer die Nische des manuellen Kfz gut bezahlen lassen. Zumal es dann vermutlich nicht erlaubt sein wird, das Spielzeug im öffentlichen Straßenverkehr zu verwenden, weil es einen zu großen Störfaktor darstellt. Man lässt ja auch keine Draisinen auf die Bahnlinien. Gleichzeitig fällt das Spielzeug aber vermutlich dann unter die persönliche Haftpflichtversicherung. Problem gelöst.
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