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kleiner Chris

aka nERDANZIEHUNG

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321

Dienstag, 22. Mai 2018, 20:42

Ich hatte den MP3 auch lange belächelt, bis ich ihn mal gefahren bin... man muss es erlebt haben bevor man über das Fahrerlebnis urteilt. Dennoch würde ich mir vorher wahrscheinlich 586 andere Motorräder vor dem/der Niken kaufen.

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Sandman

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322

Dienstag, 22. Mai 2018, 21:07

Sorry aber das ist doch einfach überheblich.


Das kann schon sein . . ist aber letztlich meine Sicht zu dem Thema.

Übrigens kann jeder mit der Zeit soviel Erfahrung sammeln, das er zumindest mit seinem "normalen" Motorrad (und die halbwegs modernen sind technisch schon ganz ordentlich gemacht) eine gute Fahrzeugbeherrscung entwickelt. Das das nicht von Anfang an geht sollte jedem klar sein, war bei mir auch nicht anders. Übrigens fahre ich kaum mehr als 1x m Jahr bei einem Kurventraining mit, und das kostet ca 200€. Dafür verzichte ich gerne mal auf was anderes bzw. habe ich meine meine Motorräder immer gebraucht gekauft, die letzte hat 6400€ gekostet.

Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, mit (s)einem normalen Motorrad erst einmal Erfahrungen zu sammeln, sich an dem ein- oder anderen Training zu beteiligen und so die persönliche Geschicklichkeit auszubauen, die Fahrzeubeherrschung zu verbessern, die jeweilige Situation richtig einzuschätzen lernen und seine Fahrweise entsprechend anzupassen. Wer danach immer noch das Gefühl hat, das es ohne so ein zweites Vorderrad nicht geht . . . darf er sich gerne so ein Teil zulegen.

Ich sehe die Funktion an sich, und die Konstruktion im Besonderen auch gar nicht als "schlecht" an. Vielmehr ist es die unausgesprochene Aussage " . . ohne gehts ja gar nicht" die mir immer wieder die Kotze hochkommen läßt. (Sorry, aber für mch fühlt sich das so an).
Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

kleiner Chris

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323

Dienstag, 22. Mai 2018, 21:24

Zitat

... ohne gehts ja gar nicht

Da liest du wohl Dinge zwischen den Zeilen die da gar nicht stehen. Weder bei 2 Vorderrädern, noch beim Kurven-ABS, noch beim Anfahrassistent, noch bei was auch immer. Einzig ABS ist verpflichtend seit ein paar Jahren und das ist bei vielen Bikes abschaltbar.

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hackstueck

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324

Dienstag, 22. Mai 2018, 21:25

Ich sehe die Funktion an sich, und die Konstruktion im Besonderen auch gar nicht als "schlecht" an. Vielmehr ist es die unausgesprochene Aussage " . . ohne gehts ja gar nicht" die mir immer wieder die Kotze hochkommen läßt. (Sorry, aber für mch fühlt sich das so an).
Niemand schreibt das so. Aber in jedem Post, wo etwas neues vorgestellt wird, polterst du los, dass man das doch alles gar nicht braucht.
-> "Früher war alles besser" (tm)
Und wer das neue nutzt ist zu doof zum Motorrad fahren (ob man das ist diesem Fall "Motorrad" nennen will mal dahin gestellt).

Da fahren Profis das Ding probe, stellen fest, dass man damit viel Spaß haben kann und wenn die Bedingungen nicht optimal sind auch schneller und sicherer unterwegs sein kann als mit dem Motorrad. Und du liest daraus, dass "es nicht mehr ohne geht"?

Edit: sorry, der Post liest sich etwas schärfer als es gedacht war, aber man darf sich auch mal mit etwas Neuem auseinander setzen, ohne gleich "braucht niemand!" zu rufen.


Suzuki Bandit 1250 SA (2015 - ?)
Yamaha XJ 600 S Diversion (2013 - 2015)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hackstueck« (22. Mai 2018, 21:28)


Sandman

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325

Dienstag, 22. Mai 2018, 21:43

Niemand schreibt das so. Aber in jedem Post, wo etwas neues vorgestellt wird, polterst du los, dass man das doch alles gar nicht braucht.


Ja und . . ist eben meine Meinung zu dem Thema.
Und von "früher war alles besser" habe ich nie gesprochen . . müsste man eigentlich mal genauer definieren wann das gewesen sein soll. Im Gegenteil, viele Motorräder aus vergangenen Zeiten waren die reine Katastrophe was Motor, Fahrwerk, Bremsen und/oder Bereifung betrifft.

Und wer das neue nutzt ist zu doof zum Motorrad fahren (ob man das ist diesem Fall "Motorrad" nennen will mal dahin gestellt).


Ja, in einigen Fällen trifft es genau das . . . was aber letztlich auch nur meine Enschätzung ist und niemand sich hier persönlich angesprochen fühlen muss.

PS: Mit einem etwas schärferen Post kann ich durchaus leben . . . sonst wird doch langweilig :rolleyes:
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bdr529

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326

Dienstag, 22. Mai 2018, 23:11

Für mich wäre es nichts, auch wenn sich das Ding gut fährt. Darf auch gerne schneller sein, als ein "normales" Motorrad.
Reizt mich null.

Und die Optik... :sostupid:
VG
Michael

Manuel

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Dienstag, 22. Mai 2018, 23:14

Fahren und ausprobieren würde ich das Ding schon mal. Muss ich mal mit meinem Yamaha Händler schnacken.

freakshow2410

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Dienstag, 22. Mai 2018, 23:59

@Sandmann
Für mich liest es sich auch so, hatte ich ja mit Sarkasmus auch vorher schonmal angedeutet. Ich glaube auch nicht, dass du das bewusst machst oder jmd. angreifen möchtest. Nur zur Außenwahrnehmung.

Zu dem „Ding“: Würds mal fahren, wenns mir jemand hinstellt, aber dediziert losziehen um es zu probieren würde ich nicht. Ob man damit Wheelies machen kann? :grin:

Lille

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329

Mittwoch, 23. Mai 2018, 08:20

Klar wäre mir das ding auch zu teuer und zu "unmotorradhaft" aber wenn es eine Technik für 2räder gäbe, die das wegklappen des Vorderrades verhindert, wieso nicht?

Nicht jeder ist so ein erfahrener Fahrer wie du und/oder hat die Zeit und das Geld um zb lauter Trainings etc zu machen oder Strecken zu fahren die einen stark verbessern.

Da fahren Profis das Ding probe, stellen fest, dass man damit viel Spaß haben kann und wenn die Bedingungen nicht optimal sind auch schneller und sicherer unterwegs sein kann als mit dem Motorrad.


Ein "Bauchschmerz", den ich bei den ganzen elektronischen Helferlein (bezieht sich nicht speziell auf das Dreirad) habe: Man kann schneller fahren, als es die eigenen Fährigkeiten - die man sonst mühsam und ggf teurer antrainieren müsste - es sonst zulassen würden.

Mit einem normalen Motorrad ohne Helferlein würde man eine fiktive Kurve mit angenommen 80kmh anfahren - um Reserven zu haben, falls die Kurve zumacht oder falls man hinter der Kurve überrascht wird und eine Notbremsung machen. Man fährt die Kurve also seinen Fähigkeiten entsprechend an.
Und mit 1000 Helferlein? Da fährst man dann ggf völlig gnadenlos mit 20kmh+ oder mehr in die Kurve rein. Traktionskontrolle, Kurven-ABS und Anti-Sturz-Luftstoß werden die Situation schon retten, falls irgendetwas nicht passt. 8| Daß aber irgendwann auch mal dire Reaktionsfähigkeit eines Menschen - vor allem eben eines untrainierten und unerfahrenen Motorradfahrers - irgendwann erschöpft ist, wird dann nicht mehr bedacht.

Ich denke mir immer, es muss immer Respekt vor dem Motorradfahren und ein bißchen Schiss (*) vor dem Motorradfahren erhalten bleiben. Ein Kurven-ABS zum Beispiel mag den Sturz beim Bremsen ind Schräglage verhindern - aber es hilft nicht, wenn der Fahrer unerfahren paralysiert nicht bremst. Oder es hilft auch nicht, wenn der Bremsweg nicht ausreicht, man noch ausweichen sollte, das Ausweichen aber mangels Erfahrung überhaupt nicht beherrscht - und drauf hält.

Helferlein sind sicher eine gute Unterstützung. Aber alle Fähigkeiten, die man sich als Motorradfahrer aneignen sollte, können sie eben nicht ersetzen. Und sie sollten einem nie das Gefühl geben, als könnten sie es. ;)

(*) Schiss in der Hinsicht, daß man sich bewusst ist - und bewusst bleibt - welches Risiko man eingeht. Und dann "mehr Spaß" oftmals auch mit mehr Risiko verbunden ist. Natürlich keine lähmende Angst! ;)


Ob man damit Wheelies machen kann? :grin:


Gute Frage! Sonst taugt das Ding nix! :grin: (wenn man es könnte, hätte "Motorrad" längst ein Foto davon auf dem Titelbild gebracht ;) )



Und ja - ich finde das Teil eindeutig zu klobig, zu häßlich und würde mir dann eher noch einen MP3 in die Garage stellen. :P
*Lille*

kleiner Chris

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Mittwoch, 23. Mai 2018, 08:37

@Lille
Aus Erfahrung kann ich dir sagen, das ich Kurven nicht aggressiver aufgrund von ABS anfahre. Was ich manchmal bewusst mache ist aus Kurven aggressiver herausbeschleunigen und der Traktionskontrolle zu vertrauen, wenn diese aber tatsächlich einsetzt bekommt man das per blinken im Display mit (kommt augfrund der tollen Reifen trotz 125 Nm relativ selten vor)
Unbewusst verlasse ich mich nicht auf die Elektronik und FSTs mache ich auch regelmäßig eigentlich jedes Jahr.

Hat sonst jemand hier ein Motorrad mit Helferlein und fährt damit explizit riskanter?

freakshow2410

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Mittwoch, 23. Mai 2018, 08:47

Ich fahre seit diesem Jahr kein Deut anders als vorher, trotz aller Unterstützung.

bdr529

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Mittwoch, 23. Mai 2018, 08:59

Was heißt schon explizit riskanter?

Es ist nicht unbedingt riskanter, wenn ich mit einem Motorrad mit Kurven-ABS, Traktionskontrolle und aktivem Fahrwerk eine Kurve 5 Km/h schneller durchfahre, als mit einem 08/15-Motorrad.
Das gilt aber auch für den Vergleich von einem Motorrad mit einem konventionellem Top-Fahrwerk und einem mit Standard-Fahrwerk.
Von unterschiedlichen Reifen mal ganz abgesehen.

Ich glaube gar nicht, dass man seine Risikobereitschaft großartig ändert, wenn man ein anderes Motorrad fährt. Ich passe eher die Geschwindigkeit der Qualität der Maschine und der eigenen Risikobereitschaft an.

Riskant fahren kann ich auch mit der letzten Gurke....
VG
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333

Mittwoch, 23. Mai 2018, 09:20

Jedes Mal wenn ein neues Sicherheitsfeauture vorgestellt wird melden sich die selben 4 Leute mit dem selben Aussagen.

Hattet ihr die "Bauchschmerzen" auch als beim Auto ABS, ESP und Sicherheitsgurte Einzug hielten? Man kann mit jedem Fahrzeug über seinen Grenzen fahren und das Material überlasten

Manuel

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Mittwoch, 23. Mai 2018, 09:25

Ich hab nur ABS... aber fahre ich damit riskanter als ohne? Kann ich so nicht sagen. Hatte vorher kein so gutes Fahrwerk und so gute Reifen wie jetzt.
Hat mir das ABS schon mal den Arsch gerettet? Ich meine ja, aber ich kann mich nicht mehr an die Situation erinnern. Erfolgreich verdrängt.
Mit Respekt Motorrad fahren? Wozu, das nimmt mir den Spaß den ich habe. Ich vertraue da mittlerweile auf meine Fähigkeiten die ich habe.

Lille

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Mittwoch, 23. Mai 2018, 09:48

Ich glaube gar nicht, dass man seine Risikobereitschaft großartig ändert, wenn man ein anderes Motorrad fährt.

Also ich fahre mit NC und Versys (mit ABS) schon anders, als ich mit der Guzzi fahre(n würde täten, wenn sie..) ohne ABS. Und ich bremse selbstverständlich mit ABS "agressiver", als ich es ohne mache. Entsprechend halte ich ohne ABS auch bewusst noch mehr Sicherheitsabstand, um ggf nochmal aufmachen zu können, wenn es eng wird.

Hattet ihr die "Bauchschmerzen" auch als beim Auto ABS, ESP und Sicherheitsgurte Einzug hielten?

Nein - hatte ich nicht. Wieso sollte ich? Fährt ein Autofahrer riskanter, weil er ABS oder einen Sicherheitsgurt hat? (wozu ESP gut sein soll, hab ich bis heute nicht rausgefunden, obwohl mein Auto das auch hat).


Mein Post bezug sich vor allem auf Sandmanns Aussgabe vs. zum Beispiel Angrist. Sandmann baut auf Training. Bei Angrist ging die Aussage in die Richtung, was ich durch fehlende Erfahrung (Training, Fahrpraxis) nicht abdecken kann, darf/muss dann die Elektronik richten?

Wozu muss ein Motorrad 45° Schräglage können, was der Fahrer ohne Erfahrung nicht hinbekommen würde? Warum muss man 45° Schräglage fahren, wenn es nur durch die Technik möglich gemacht wird?

45 Grad seien möglich mit der neuen Technik. 45 Grad, bis die Fußrasten schleifen


Die 45° schaffe ich auch ohne ein zweites Vorderrad . . und selbst bei 48° setzt bei meiner DD noch keine Fußraste auf. Nein danke, so ein häßliches und schweres (und vermutlich teures) Teil nur weil man zuviel Schiss hat mit einem normalen Motorrad in die Kurve zu gehen . . .


[...]

Nicht jeder ist so ein erfahrener Fahrer wie du und/oder hat die Zeit und das Geld um zb lauter Trainings etc zu machen oder Strecken zu fahren die einen stark verbessern.


Normalerweise wäre die Konsequenz: Man "kann" (antrainiert) 45° Schräglage fahren - oder man kann es eben nicht. Dann fährt man halt nur 30° Schräglage.

Also was soll es bringen, ein Motorrad zu haben, das 45° kann, und einen Fahrer, der 30° könnte - aber mehr fahren will? ;)


Wenn es wegklappt, liegt Sandmann genauso auf der Schnauze wie jeder andere auch. nur weiß er, daß das passieren kann, wenn er es übertreibt. Mit Helferlein wird dann drauf vertraut, daß wenn es wegklappen könnte, das Helferlein die Situation rettet.



Wie oft klappt denn ein Motorrad - uneinfangbar - ein, ohne daß man es, entsprechend der Straßenverhältnisse, zuvor nicht "übertrieben" hätte (das bedeutet nicht Rossi-mäsig übertrieben, sondern z.B. einfach nur bei 10°C und nasser Straße mit "normalem" Tempo gefahren, obwohl langsamer angebracht gewesen wäre)?
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Mittwoch, 23. Mai 2018, 09:56

Ich kann die Bedenken gegen solche Systeme, z.B,. von Sandmann hinsichtlich der kommenden gesetzlichen Vorschriften absolut nachvollziehen.

Es werden nach und nach immer mehr "Sicherheitssysteme" gesetzlich vorgeschrieben. Ich möchte selber entscheiden dürfen, welches Risiko ich persönlich eingehen möchte und mir das nicht von einem Gesetzgeber vorschreiben lassen (z.B. Helmpflicht für Fahrradfahrer), sofern es nicht die Sicherheit anderer spürbar betrifft.
Ich bin durchaus nicht gegen ABS, ESP, aktives Fahrwerk, selbstfahrende Autos usw. Ich möchte nur wählen dürfen, was ich davon brauche.

Irgendwann wird auch das autonom fahrende Motorrad kommen, aber hoffentlich niemals verpflichtend sein.
VG
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Mittwoch, 23. Mai 2018, 09:57

@Angy
Da hat das aber eher mit modernem Fahrwerk und modernen Komponenten zu tun und weniger mit Elektronik, oder?

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Mittwoch, 23. Mai 2018, 10:00

Ich kann die Bedenken gegen solche Systeme, z.B,. von Sandmann hinsichtlich der kommenden gesetzlichen Vorschriften absolut nachvollziehen.

Weniger das gesetzlich, als daß zukünftig ein neues Motorrad bei 20.000€ anfängt und werksseitig 300kg wiegt. ;(

Da hat das aber eher mit modernem Fahrwerk und modernen Komponenten zu tun und weniger mit Elektronik, oder?

Die Guzzi hat das beste Fahrwerk von allen :grin: da können sich Versys und NC ne Scheibe abschneiden.
*Lille*

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Mittwoch, 23. Mai 2018, 10:18

Nein - hatte ich nicht. Wieso sollte ich? Fährt ein Autofahrer riskanter, weil er ABS oder einen Sicherheitsgurt hat? (wozu ESP gut sein soll, hab ich bis heute nicht rausgefunden, obwohl mein Auto das auch hat).

Wieso dann beim Motorrad? Schon mal bei Schnee gefahren? Dafür haste dein ESP, ich trau mich wetten, dass es auch schon eingegriffen hat.

Zwischen "Bosch hat ein neues System in Entwicklung" und "Jedes Neufahrzeug am Stichtag XY muss es haben" liegt ein gewaltige Zeitstrecke. ABS gibt es nach Wikipedia seit 1985 (!), bzw '88 für Motorräder, Pflicht ist es seit 2016, das sind fast 30 Jahre. Wer jetzt noch Langweile hat, kann gern noch raussuchen, welcher der Prozentsatz der Neuzulassungen kein ABS hatte. Kann mir keiner erzählen, dass er ernsthaft Schiss hat, dass das neue System das heute vorgestellt wird morgen Pflicht ist.

Weniger das gesetzlich, als daß zukünftig ein neues Motorrad bei 20.000€ anfängt und werksseitig 300kg wiegt. ;(

Ist doch heute schon egal, sonst würden sich fette Reiseenduros nicht so gut verkaufen

Lille

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340

Mittwoch, 23. Mai 2018, 10:23

Wieso dann beim Motorrad? Schon mal bei Schnee gefahren? Dafür haste dein ESP, ich trau mich wetten, dass es auch schon eingegriffen hat.

Wissenlicht nur, indem es mich bergauf auf Glatteis ausgebremst hat. ;( Mit meinem ollen Käfer und Handbremse wäre ich da noch hochgekommen. Mit dem Megane blieb ich stehen und musste rückwärts den Berg wieder runter. :wacko:

Ist doch heute schon egal, sonst würden sich fette Reiseenduros nicht so gut verkaufen

Der durchschnittliche Motorradfahrer fährt 2000km/Jahr.. ;) Das geht auch mit 300kg ;)
*Lille*

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