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  • »SonicTheHedgehog« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 17. Januar 2017, 22:46

Teuer vs. Billig - die Streitfrage zum Köppe einschlagen :)

Wie der Titel schon sagt, hier bewusst mal eine Diskussion vom Zaun gebrochen, die durchaus potential hat zu polarisieren. Ich würde mich freuen - nein - ich wünsche mir aber, dass wir das vielleicht doch sachlich diskutieren können, da ich wirklich Interesse habe mal verschiedene Standpunkte zu hören. Threadtitel ist also eher witzig gemeint... Köppe Einschlagen... Helme... und so... ;)

Helme: Teuer vs. Billig - was kann man kaufen, was sollte man fahren?

Die Meinungen gehen stark auseinander und die Tests auch. Tatsächlich wird aber vielen sehr günstigen Helmen immer wieder bescheinigt, dass sie bei einem Unfall genau so gut schützen wie sehr viel teurere Modelle.

Für mich ist es kaum eine Frage, dass günstigere Helme ansich im Falle eines Unfalls nicht per se schlechter schützen als teure Modelle. Ich sehe es eher so, dass es sowohl bei den billigen als auch bei den teuren Modelle gibt, die mal besser, oder mal weniger gut schützen... ...und auch Unfälle sind verschieden. Wir gehen dabei mal davon aus, dass alle die ECE Norm erfüllen, und auch wenn vorallem Hersteller teurer Modelle immer gerne betonen, dass die ECE nur ein Mindestmaß sei, bestätigen viele Tests, dass auch Billigheimer diese weit überschreiten können.

Die Frage ist vielleicht erstmal: Was ist teuer und was ist billig? Für mich ist alles was weit unter 200€ regulärer Preis liegt definitiv im Billigsegment. 200-400€ ist für mich mittelpreisig, und alles darüber Premium/Hochpreissegment. Meine persönliche Kategorisierung.

Neben dem Schutz bei einem Unfall - der passiven Sicherheit also - gibts bei einem Helm aber noch sowas wie aktive Sicherheit und Komfort. Die Übergänge sind dabei meiner Ansicht nach fließend. Passgenauigkeit so dass der Helm bei fahren nicht rutscht oder stört, gute Belüftung die einen kühlen Kopf garantiert und nicht in die Augen bläst, gutes Sichtfeld für anständigen Überblick, usw... sind aktive Sicherheitsfeatures und nicht nur Komfortfragen. Auch hier glaube ich, dass günstige Helme nicht durchweg schlecht sein müssen.

Wenn ich nen neuen Helm kaufe, hab ich oft das Gefühl, dass ich gar keine Wahl habe. Grade den Schuberth S2 gekauft, der definitiv eher im oberen Preissegment anzusiedeln ist. Gekauft habe ich ihn aber nicht deshalb, sondern eher weil er der war, der mir ganz persönlich am besten gepasst hat. Um ehrlich sein war er aus einer Auswahl von sehr vielen Helmen der Einzige der mir so ganz richtig gepasst hat. ...und da waren sehr viel teurere Helme genauso unpassend wie sehr viel billigere.

Allgemein denke ich, dass man höchstens Tendenzen erkennen kann. Teurere Helme sind in häufiger leichter, häufiger ruhiger, häufiger mit hochwertigeren Gadgets ausgestattet usw... Ne allgemeine Aussage lässt sich in meinen Augen aber nicht treffen.
Die häufig getroffene Aussage: "Du musst auf jeden Fall XXX€ ausgeben, denn da gehts um dein Leben, und alles andere ist fahrlässig und doof" finde ich persönlich definitiv nicht zutreffend und ich glaube tatsächlich, dass man mit sehr günstigen Modellen auch entsprechend sicher unterwegs sein kann.

Was meint ihr?

P.S.: sachlich bleiben ;)

blahwas

Leisereitung

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2

Dienstag, 17. Januar 2017, 22:58

Premiumsachen sind sicherlich besser als die Mittelklasse, aber ob man den Unterschied überhaupt bemerkt oder dann auch nutzt steht auf einem anderen Blatt.

Bei den Helmen gehe ich konform - alles was den Fahrer entlastet dient auch seiner Sicherheit. Es gibt aber auch Fahrer, die ermüden trotz Billighelm nicht - und sei es nur, weil sie eh alle 30 Minuten zum Rauchen Pause machen müssen ;) Und bei den Klamotten fahren manche vielleicht gar nicht im Dauerregen oder wirklich zwischen 5° und 30° - sondern nur von 20°-25° und Sonnenschein.

Kaufen kann man alles, was man sich leisten kann (oder gar finanzieren kann). Ich persönlich bin bei Helmen im Top-Segment angekommen, C3pro und Neotec zieren meine Rübe. Klamotten bin ich ebenfalls obere Mitte bzw. unteres Ende vom Topsegment, da kaufe ich aber gerne gebraucht und daher zu Preisen des Einsteigersegments. Da ich lange Touren fahre und eine aufmerksamkeitsfordernde Fahrweise pflege brauche ich den zusätzlichen Komfort, weil er mich einfach länger konzentriert durchhalten lässt.

Von der reinen Schutzfunktion her ist jede Motorradklamotte besser als 99% der Straßen- und Arbeitskleidung, mit der man selbst hierzulande noch genug Leute rumfahren sieht. Vom Südeuropa ganz zu schweigen :wacko:

timmae

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3

Dienstag, 17. Januar 2017, 23:00

Meine letzte Erfahrung war mein erster Endurohelm. Hatte mir gedacht da komme ich sehr preiswert weg und zahle 100€ bis höchstens 150€. Im Endeffekt passte aber dann der Nishua Enduro Carbon für reduzierte 200€ mit Abstand am besten. Den hätte ich niemals in die Vorauswahl aufgenommen.

200€-250€ war bisher immer mein Budget bei Integralhelmen und da bin ich mit meinem Scorpion zufrieden. Wichtig war mir da besonders das Pinlock.

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FT 2011&2012 Kirchhasel :route88:
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:thumbup:

kleiner Chris

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4

Dienstag, 17. Januar 2017, 23:04

Meine These: Sicher bekommt man ab 100€, für den Mehrpreis bekommt man ggf. mehr Features, mehr Komfort, bessere Ergonomie.

Was einem selbst wichtig ist muss man austesten.

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  • »SonicTheHedgehog« ist der Autor dieses Themas

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5

Dienstag, 17. Januar 2017, 23:10


Bei den Helmen gehe ich konform - alles was den Fahrer entlastet dient auch seiner Sicherheit. Es gibt aber auch Fahrer, die ermüden trotz Billighelm nicht - und sei es nur, weil sie eh alle 30 Minuten zum Rauchen Pause machen müssen ;) Und bei den Klamotten fahren manche vielleicht gar nicht im Dauerregen oder wirklich zwischen 5° und 30° - sondern nur von 20°-25° und Sonnenschein.


Genau das ist ein sehr guter Punkt. Für viele Motorradfahrer ist der Komfort vielleicht garkein Problem. Für fünf Touren im Jahr zum Kaffeetrinken. ...aber nur wenns nicht Regnet. Das ist garnicht bös gemeint, aber Butter bei die Fische: Das ist für viele "Biker" doch tatsächlich die durchschnittliche Nutzung dieser Fortbewegungsart.

Ein Ganzjahresfahrer, der sowohl bei glühender Hitze oder eisiger Kälte fährt braucht sicherlich was anderes als ein Saison-Wochenend-Heizer. Einer der Touren von mehreren 100km am Tag mit langen BAB etappen robbt, braucht sicherlich einen anderen Helm, als einer der jeden Tag nur 20min mit dem Mopped zur Arbeit fährt. Und so ändert sich auch der Anspruch - aber auch die tatsächliche Definition von Komfort.

Was ich sagen will: Komfort ist keine absolute Größe, sondern relativ und sehr individuell.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SonicTheHedgehog« (17. Januar 2017, 23:18)


Lille

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6

Mittwoch, 18. Januar 2017, 07:45

Eigentlich wurde schon alles gesagt, bzw. geschrieben. :rolleyes:

Was den Sicherheitsrichtlinien entspricht, reicht aus, um die Rübe zu schützen - erfüllt also sein Pflicht. Auch für 100€.

Alles darüber ist Komfort und Wohlbefinden. Und das muss eben einfach jeder im Zwiegespräch mit seinem Sparschwein persönlich abwägen. :grin:

Motorradfahren ist letztendlich - zumindest für die meisten - nur ein Hobby. und ein Hobby soll Spaß machen. Und wie bei jedem Hobby: Je hochwertiger die Ausrüstung, umso mehr Spaß macht es. :thumbup:
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Coyote

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7

Mittwoch, 18. Januar 2017, 07:45

Was meint ihr?

Hohe Qualität kostet nunmal Geld. Dazu braucht man dann einen hohen Preis oder eine effiziente Herstellung (oder beides). Und auf denhohen Preis kann man immer nochmal etwas draufschlagen.

Und niemand hindert einen daran, an etwas billiges einen hohen Preis anzutackern.

Also: Preis und Qualität haben eher weniger als mehr miteinander zu tun. Der Preis wird nicht durch die Qualität bestimmt, sondern durch die Nachfrage.
WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

bdr529

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8

Mittwoch, 18. Januar 2017, 10:01

Ich würde auch nicht den Preis als Indikator für Qualität heranziehen, sondern nur das Produkt selber.

Es gibt endlose Beispiele von völlig überteuerten Produkten zweifelhafter Qualität. Ein Produkt, das sehr viel billiger ist als vergleichbare Produkte, kann qualitativ schlechter sein, muss aber nicht. Wenn ein Hersteller Marktanteile gewinnen will, verzichtet er für eine bestimmte Zeit auf eine große Marge oder hat gegenüber Konkurrenten einen Kostenvorteil (Stückzahlen, Technologie...). Ein sehr niedriger Preis sollte skeptisch machen, aber mehr auch nicht. Bei den preiswerten Helmen ist die Sicherheit offensichtlich gewährleistet und das nicht nur bezogen auf die Mindestanforderugnen. Die Dämpfungswerte zeigten bei den Tests, die ich gelesen habe, keine Abhängigkeit vom Preis. Es gab immer gute und weniger gute Helme in allen Preislagen. Anscheinend kann jeder Hersteller problemlos sichere Helme herstellen. das ist ja kein Hitech-Produkt, sondern nur Styropor in einer Kunststoffschale.

Das ist eigentlich eine gute Nachricht, weil man sich den Helm nach Passform, Komfort und Design aussuchen kann.
VG
Michael

bratwurst

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9

Mittwoch, 18. Januar 2017, 10:05

Du musst auf jeden Fall XXX€ ausgeben, denn da gehts um dein Leben, und alles andere ist fahrlässig und doof

Das der Satz maximal falsch ist, ist glaube ich klar.

Wenn es mir genügen würde, dann würde ich auch den Polo-Einfach-Helm für 49 Euro nehmen. Sprich etwas schwerer, etwas lauter, kein Pinlock, etwas größer, etwas un-aerodynamischer, etc. Da mir die genannten Dinge allerdings doch wichtig sind, wird's dann doch wieder etwas teurer. Allerdings habe ich wie der TE auch das Problem, dass mir bei Weitem nicht jede Mütze passt. :| Mein erster Helm war ein HJC-Trumm, der einzige Helm in der Filiale, gepasst hat. War kein teures Gerät, deswegen war das Ding auch groß, schwer und laut. :| Neulich bin ich dann über den Shoei GT-Air gestolpert, mit dem ich bis jetzt sehr zufrieden bin. Der Schnäppchenjäger in mir war dank Louis'scher 20-Prozent-auf-alles-Aktion auch beglückt.

Ansonsten sollte noch bedacht werden, dass billig nicht mit günstig gleichzusetzen ist. Billiges ist immer zu teuer. :smirk:

Hat eigentlich schonmal jemand mitbekommen, dass es zu schwerwiegenden Kopfverletzungen bei einem Unfall gekommen ist, die mit einem anderen (hochwertigerem) Helm nicht passiert wären?

Gruß,
Thomas

bdr529

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10

Mittwoch, 18. Januar 2017, 10:33

Hat eigentlich schonmal jemand mitbekommen, dass es zu schwerwiegenden Kopfverletzungen bei einem Unfall gekommen ist, die mit einem anderen (hochwertigerem) Helm nicht passiert wären?



Ja, hab' ich:

VG
Michael

hawkeye

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11

Mittwoch, 18. Januar 2017, 11:56

Hallo,

dieser aktuelle Test passt ganz gut zum Thema. Die Anforderung an die Schlagdämpfung im Labor erfüllen auch die billigen Helme. Allerdings kommt in der Praxis noch die Passform hinzu. Ein Helm kann nur dann wirklich gut schützen, wenn er richtig gut auf den Kopf passt. Bei den billigen Helmen werden einfache Innenausstattungungen verwendet, die nicht immer optimal sitzen, so dass die praktische Sicherheit durchaus darunter leiden kann. Eine nicht funktionierede Belüftung kann auch ein Sicherheitsmanko darstellen, etwas wenn das Visier bei jeder Gelegentheit beschlägt.
Letztendlich sollte es bei der Helmauswahl auf den Einsatzzweck und das persönliche Anforderungsprofil an Ausstattung und Komfort ankommen. Der allerwichtigste Punkt ist allerdings die Passform.

Grüße

Hawkeye
Mein Brötchengeber: Onlineshop für Moppedteile

Manuel

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12

Mittwoch, 18. Januar 2017, 13:45

Die letzte Zeile von Hawkeye nehmen wir dann bitte für jede Anfängerfrage: welchen Helm soll ich mir kaufen.

Kradreisender

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13

Mittwoch, 18. Januar 2017, 13:52

Ich seh das auch so, schützen werden sie alle unterm Strich recht gleich.
Der Preisunterschied zeigt sich dann im Komfort und der Verarbeitung. Wobei hier auch nicht gilt teurer = besser. Beispiel Schuberth E1. Ich dachte ich bin im falschen Film, als ich den in der Hand hatte.

Passen muss er und wenn man <10.000km/Jahr fährt und sonst keine großen Wehwehchen hat, dann reicht auch ein günstiger Helm in der 100€-Klasse, wenn er denn passt.

bratwurst

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14

Mittwoch, 18. Januar 2017, 15:00

Was ich bei verschiedenen Tests nie so ganz nachvollziehen kann, ist wenn die Passform besonders herausgestellt wird - sowohl positiv als auch negativ. Viele Leute haben nunmal keinen DIN-genormten Schädel bzw. Körper.

Die wichtigste Botschaft aus dem zitierten Test:

Zitat

Die von MOTORRAD getesteten Billigheimer der Helmszene stehen den Premiummodellen in Sachen Stoßdämpfung in nichts nach.

http://www.motorradonline.de/motorradhel…est.768087.html

Gruß,
Thomas

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15

Mittwoch, 18. Januar 2017, 15:03

Der E1 ist wirklich ein gutes Beispiel. Ich war ja ziemlich scharf auf den, jedoch war mir von Anfang an der Preis einfach schon zu hoch. Einfach außerhalb meine Wohfühlpreisbereichs ohne den ich kognitive Dissonanzen bekomme.
Ales ich ihn aber in dne Fingern hatte und aufgezogen habe, war er eh disqualifiziert. Die gefühlte Qualität entspricht nichtmal annähernd dem was der Preis verspricht. Ich kenne massenhaft deutlich günstigere Helme, welche viel besser verarbeitet und wertiger wirken.
Von der Passform wollen wir garnicht reden...
...ne, wollen wir tatsächlich nicht, denn Passform ist individuell. Ich finde auch nicht, dass man Passform am Preis festmachen kann. Jeder Kopf ist anders und eine Form zu bauen, die eher an der Mehrheit der Köpfe vorbei geht, ist sicherlich schwerer und teurer, als einfach einen Standard herzunehmen.

Der E1 ist aber ganz speziell und persönlich für mich ein Helm, der von Helmen die vielleicht nur ein achtel seinen Preises kosten, in vielerlei Hinsicht geschlagen wird.

Passen muß ein Helm in erster Linie - da sind wir uns alle einig. Auch, dass wohl fast alle Helme einen relativ ähnlich guten passiven Unfallschutz bieten, oder?

Darüber hinaus gehts dann um den aktiven Unfallschutz, den Komfort und die Features.
Auch diese Anforderungen sind höchst individuell und nicht zwangsweise Preisbereichsgebunden. Günstige Helme müssen nicht schlecht belüftet oder mit unzureichendem Sichtfeld "ausgestattet" sein. genau so wenig wie ein sehr teurer Helm hier nicht automatisch glänzen muss. Es gibt einzelne Features, die tendenziell eher in einem höheren Preisbereich zu finden sind, und allgemein gibt es vielleicht eine Tendenz, dass Kombinationen bestimmter Featueres wahrscheinlicher in einem höheren Preissegment werden, aber was man will und braucht kommt immer auf die Einzelperson an.
Wie gesagt, mich haben die Features des E1 sehr gereitzt, auch weil ich sie für die passive Sicherheit wichtig fand (Schild usw...), aber das hilft alles nix, wenn der Helm nicht passt.

...vielleicht gehts in dritter Instanz dann auch noch um die Haltbarkeit auf Dauer - aber selbst da bekleckern sich sehr teure Modelle oft nicht gerade mit Ruhm.

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16

Mittwoch, 18. Januar 2017, 15:21

Was ich bei verschiedenen Tests nie so ganz nachvollziehen kann, ist wenn die Passform besonders herausgestellt wird


Das habe ich auch nie begriffen. Auf welchen Kopf ist das bezogen? Schuberth baut bestimmt gute Helme, aber mir passen die gar nicht. HJC und Shark schon. Haben die dann eine "bessere" Passform?
VG
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17

Mittwoch, 18. Januar 2017, 15:21

Zitat

Der E1 ist wirklich ein gutes Beispiel. Ich war ja ziemlich scharf auf den, jedoch war mir von Anfang an der Preis einfach schon zu hoch. Einfach außerhalb meine Wohfühlpreisbereichs ohne den ich kognitive Dissonanzen bekomme.
Ales ich ihn aber in dne Fingern hatte und aufgezogen habe, war er eh disqualifiziert. Die gefühlte Qualität entspricht nichtmal annähernd dem was der Preis verspricht. Ich kenne massenhaft deutlich günstigere Helme, welche viel besser verarbeitet und wertiger wirken.

Echt? Finde ihn von meinen bisherigen Helmen definitiv einer der besten (Shoei XR900, Shoei XR 1000, Shoei Multitec) und passt perfekt auch meinen Schädel. :D
Landete bisher immer in letzter Instanz bei Shoei oder Schuberth, bei Schuberth passten die Helme bis zum E1 aber nicht so richtig... obwohl ich statt Multitec gerne den C3 gehabt hätte. HJC, Uvex, Nolan und Co fand ich nie so recht überzeugend und im Vergleich zum XR1000 auch immer zu laut, und der war schon nicht der leiseste.

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18

Mittwoch, 18. Januar 2017, 15:30

Gepasst hat mir der E1 auch wie angegossen, nur war die restliche qualitative Anmutung einfach keine ~600€ wert.

Ich bin gespannt auf den Scorpion ADX gespannt.

bratwurst

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19

Mittwoch, 18. Januar 2017, 16:28

@bdr: Lustigerweise passt Schuberth mir auch eher nicht. Dabei werden ausgerechnet die häufig im Bezug auf die Passform gelobt. :sostupid:

Gruß,
Thomas

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Mittwoch, 18. Januar 2017, 16:48

moins Gemeinde

Der E1 passt mir auch nicht :grin: ich trage gerne den Nolan N104 EVO Storm der sitzt super auf meine Rübe, im Sommer ist der echt klasse, aber wenn es zu warm wird lässt die Lüftung echt zu wünschen überig,da trag ich dann doch lieber mein Nolan N44 ist luftiger.
Im winter ist der N104 auch nicht gerade Prikelnd, da zieht es von vorne unten rein . da trag ich mein HJC rpha r-pha 10 plus, also für jede witterung ein andern. ich hab noch nix gefunden der für jedes wetter gleich gut ist.
obwohl ich meine helme Probe fahre, Den N104 hab ich im Frühjahe an einen sehr warmen tag gekauft und Probegefahren, war super gut , ,- weil ich bei jedem Wetter fahre, gibts bei jeden wetter ein andern Helm preis bisher so ca 250-350 euronen

Ich lass mir sowas immer schenken :grin:

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