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Lille

Café & Pension

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201

Sonntag, 2. September 2012, 07:51

Solche Leute fahren aber auch schon mindestens hundert Jahre unfallfrei, wenn man der Statistik Glauben schenkt.


Oder es ist eben wie bei uns in der Nachbarschaft, daß es "auf dem kleinen Dienstweg" geregelt wird, der Geschädigte es mit dem Verursacher persönlich klärt, dieser den Schaden bar unterm Kopfkissen rauskramt. Dann bekommen weder Polizei noch Versicherung was mit, und es taucht in keiner Statistik auf.
*Lille*

buckelkopf

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202

Sonntag, 2. September 2012, 08:06

Ich wäre unbedingt dafür, dass ältere Menschen ab einem bestimmten Alter (z.B. ab 65) sich in regelmäßigen Zeitabständen (z.B. alle 2 Jahre) einem Eignungstest unterziehen sollten. Ich gehöre ebenfalls seit einigen Jahren zur Rentnerfraktion und hätte damit überhaupt kein Problem.

Wer in diesem Alter der Meinung ist noch ein Fahrzeug führen zu können, kann dies doch unter Beweis stellen. Damit muß man sich keineswegs diskriminiert fühlen.
Buckelkopf
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blahwas

Leisereitung

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203

Sonntag, 2. September 2012, 10:26

In den Fällen von Lille und Sporty würde ich der Polizei diese Info stecken. Und zwar anonym, weil ich keine Lust auf Kleinkrieg mit verbohrten alten Leuten habe. Deren Meinung zu ändern ist Mammutprojekt, auf das ich keine Lust hätte, besonders im dem Fall von Lille. "Der muss sonst ins Heim!" ist seine eigene Sache und nicht meine Schuld, wenn ich dafür sorge, dass die Fahrtüchtigkeit von so Leuten mal geprüft wird. Autofahren ist kein unveräußerliches Menschenrecht, und in beiden Fälle liegt eine massive Fremdgefährdung vor.

Sportyzilla

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204

Sonntag, 2. September 2012, 10:42

In den Fällen von Lille und Sporty würde ich der Polizei diese Info stecken. Und zwar anonym, weil ich keine Lust auf Kleinkrieg mit verbohrten alten Leuten habe. Deren Meinung zu ändern ist Mammutprojekt, auf das ich keine Lust hätte, besonders im dem Fall von Lille.

Ich muss mir das irgendwie mal überlegen. Vielleicht rufe ich mal bei den Grünen an und frage, wie sowas abläuft. :|
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Fischi

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205

Sonntag, 2. September 2012, 19:28

wenn ich dafür sorge, dass die Fahrtüchtigkeit von so Leuten mal geprüft wird.


Problem dabei, diese Prüfung kennen deutsche Behörden nur als MPU, für ältere Menschen im Prinzip unmöglich diese zu bestehen.

Ich würde ehrlich gesagt nichts machen, mir sind aus allen Altersklassen unsichere Fahrzeugführer bekannt....ich finde da sind die Behörden selbst in Pflicht rechtzeitig zu erkennen ob jemand untauglich ist oder nicht...rennen doch genug rum, oder sind die jetzt alle in Stadien oder zur Terrorabwehr abgestellt?

Ausserdem hätte ich wie weelah das blöde Gefühl dem Denunzinatentum damit ein Danäer Geschenk zu machen...
Das Leben ist kein Ponyhof, aber es lebt sich nicht schlecht wenn man in einem wohnt :rolleyes:

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blahwas

Leisereitung

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206

Sonntag, 2. September 2012, 19:59

Ich würde ehrlich gesagt nichts machen, mir sind aus allen Altersklassen unsichere Fahrzeugführer bekannt....

"unsicher" ist das eine, "praktisch blind" etwas völlig anderes...

Normalerweise läuft sowas dann so ab, dass die Polizisten vor Ort den Führerschein an sich nehmen und dabei die Leute überreden, ihn rauszurücken.

Lille

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207

Sonntag, 2. September 2012, 21:32

Problem dabei, diese Prüfung kennen deutsche Behörden nur als MPU, für ältere Menschen im Prinzip unmöglich diese zu bestehen.


Wieso sollte das in einer MPU enden? MPU ist das Resultat aus einer Verfehlung im Straßenverkehr. Je nach Schwere oder Häufigkeit.

Aber es ist nicht das Resultat, daß jemand sagt "Der fährt unsicher". Wäre ja wohl etwas zu einfach, oder?
*Lille*

Pandora0809

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208

Sonntag, 2. September 2012, 22:20

Ok - ich misch mich mal hier ein. Wenn ich hier auf dem Land wohnen bleibe und meine Pappe mit z.B. mitte 70 abgeben muss, was dann? Ich müsste dann umziehen, weil Arzt in 2 km, Einkaufsmöglichkeit auch in 2 km, alles andere ca. 15 km weit weg. Muss dann der Lappen komplett weg oder wie wäre es damit, dass die "untauglichen" Senioren wenigstens den Mofaschein, behalten können für die Mofaautos.
Andersherum gefragt, zwar haben jugendliche Fahrer 2 Jahre Probezeit, aber wenn sie nicht auffallen dürfen sie weiter, rechts überholen, über die durchgezogene Linie kurz vor der Kurve überholen (mir vor 8 Tagen passiert, wäre ich dem auf dem MöP entgegen gekommen, wäre ich jetzt Vergangenheit), durch die geschlossene Ortschaft mit ca. 120 Sachen (haben wir hier vor allem am WE).

Wir können hier diskutieren so viel wir wollen, wenn es den Oberen gefällt werden sie uns das auferlegen. Ob und in wie weit es dann Sinn macht werden wir sehen. Wobei ICH mich schon fragte, warum jugendliche Fahrer beim Motorrad bis auf 34 PS begrenzt werden, aber nicht beim Auto. Warum nicht dort eine 40 oder 50 PS Begrenzung einbauen? Voriges Jahr bei Effelsberg, 18jähriger rast mit zwei Kumpels 17 und 16 Jahre alt mit Vatis Golf gegen einen Baum, der 16jährige Beifahrer ist tot...
Wer urteilen will über mich und mein Leben, der möge meine Stiefel anziehen und 10.000 Schritte mit ihnen gehn...

Wraithrider

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209

Sonntag, 2. September 2012, 23:04

Ein 48PS Motorrad entspricht in etwa einer 250PS Dose. Darum macht so eine Begrenzung beim PKW-Führerschein praktisch betrachtet keinen Sinn.

Lille

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210

Montag, 3. September 2012, 06:19

Ich bin die ersten 4 Jahre wo ich den Autoführerschein hatte mit 34PS (VMax 120kmh) gefahren. Auch nach Hamburg und an die Cote d'Azur. Hab's auch überlebt (und auch damals hab es schon 100+PS Golf)

Erzähl mal einem 18 jährigen, er darf nur max. 60PS im Auto fahren.... geht ja gar nicht! Und ja - man kann sich mit 50PS genauso tot fahren wie mit 200PS. Trotzdem erschließt sich mir nicht der Sinn, warum jemand, der seit 5 Tagen den FS hat, ein Auto fahren muss, das 250kmh läuft.

Und Nein - ich finde nicht, daß das nur die unter 25jährigen betreffen soll, sondern jeden, der den FS macht - und sei's mit 40.
*Lille*

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211

Montag, 3. September 2012, 08:26

Zu Arzt & Co kann man Taxi fahren. Wenn es bei euch keine Taxis gibt, dann werden nach einer entsprechenden Regelung ja hoffentlich Leute auf die Idee kommen, im ländlichen Raum Taxis anzubieten. Für die Fixkosten eines Autos kann man ziemlich viel Taxi fahren.

Man darf schon heute nicht außerorts rechts überholen oder über durchgezogene Linien fahren. Wenn die Polizei das mitbekommt (z.B. durch eine Anzeige) gibt's mächtig Ärger. In den ersten 2 Jahren Führerschein ist der Lappen dann weg.

MIt dem stark eingeschränktem Sehvermögen z.B. in den letzten 2 beschriebenen Fällen hätte man nie einen Führerschein bekommen. Die Gesetzeslücke ist im Moment, dass das nur 1x im Leben geprüft wird.

Bisher ist es so, dass man weiter Mofa fahren darf, wenn man den Führerschein abgeben musste. Bürokratische Begründung: Für Mofa braucht man ja keinen Führerschein, sondern nur eine Prüfbescheingung. So weit ich weiß ist für die Mofa-Prüfbescheinigung auch kein Sehtest erforderlich.

Und in Sachen "wenn die oberen das wollen": Die oberen sind alle alt, und die demokratisch legitimierten davon haben enorm viele alte Wähler.

Das schreit eigentlich nach einer EU-Richtlinie ;) auf die EU kann man schließlich immer prima schimpfen. Die EU ist quasi der Batman der Demokratie :huh:

Dirk U.

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212

Montag, 3. September 2012, 09:03

Das schreit eigentlich nach einer EU-Richtlinie ;) auf die EU kann man schließlich immer prima schimpfen. Die EU ist quasi der Batman der Demokratie :huh:

Genau. Und ich denke auch das niemandem mehr ein Führerschein erteilt werden soll der schon mal geniest hat. Man weiß ja wie gefährlich eine Niesattacke bei der Fahrt sein kann.
Ach ja und wenn jemand Fernseher geschaut hat sollte er auch nicht mehr fahren dürfen weil es ja doch emotional ablenken kann.

Am besten wir reglementieren auch wie man sich den Hintern abzuputzen hat.

P.S. Fremdsprachenkenntnisse in "englisch", "zynisch" und "schlecht über andere Leute" sind vorhanden.

Wraithrider

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213

Montag, 3. September 2012, 09:53

@Lille
Ich weiß auch aus eigener Erfahrung, dass es mit nem Seat Marbella geht. Aber es geht nicht gut. Hätte ich mit 17 wie meine Schwester heute die Option auf einen 118PS Smart Roadster gehabt, da wäre aber sowas von klar gewesen wofür ich mich entscheide. Verstehe nicht, warum man das denjenigen die mit einer späten Geburt gesegnet sind immer madig reden will - zumal der Smart sogar noch viel sicherer ist als der Marbella. (Einzig der Stauraum... aber wie oft hat man als 17jähriger schon Kühlschränke und dergleichen zu transportieren... Kann man mit nem Motorrad auch bloß nicht so richtig gut.)

Der Grund für die 250km/h beim Fahranfänger ist genau der gleiche wie bei jedem anderen: Mehr ist besser. Es gibt Leute, die können das bei überhaupt niemandem nachvollziehen und halten das für Teufelszeug, egal wie erfahren man schon ist, aber das ist ja nun wirklich kein Grund dagegen.

Stoppel

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214

Montag, 3. September 2012, 10:37

"Mehr ist Besser" finde ich zu pauschal, um wahr zu sein. Auch wenn ich meine zu wissen, worauf du hinaus willst und eingeschränkt zustimme.

Wenn doch dieser Grundgedanke "Leben und leben lassen" auch funktionieren würde, wäre diese Diskussion überflüssig. Solange Menschen ihr eigenes Recht an Mobilität über das Leben der anderen stellen, muss es wohl leider wieder gesetzlich geregelt werden und auch durchgesetzt werden.
Einem Epileptiker, wie diesem ist es eigentlich untersagt, ein Fahrzeug zu führen. Es hätte wahrscheinlich den Unfall nicht verhindert, verdeutlicht aber meiner Meinung nach, dass das o.g. Motto leider nicht funktioniert. Es gibt genügend Gründe, die das Teilnehmen am Straßenverkehr verbieten, es fehlt allein an Einsicht. Warum nicht eine regelmäßige ärztliche Kontrolle, auch ohne Altersbeschränkung.

Soweit ich das weß, unterteilt der Gesetzgeber schon länger zwischen einer medizinisch-gensundheitlichen und einer medizinisch-psychologischen Eignung zum Führerschein. Unser ehemaliger Praktikant mußte erstmal ein ärztliches Attest vorlegen, dass er seit einem gewissen Zeitraum drogenfrei war, damit er zur MPU zugelassen wurde...
"Wenn du Gott siehst, musst du bremsen"

Lille

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215

Montag, 3. September 2012, 10:37

Warum muss ein Fahranfänger 250 fahren können (bzw. dürfen), wenn er sein Auto nicht mal bei 100 in einer Schrecksituation beherrscht?

Oder willst Du behaupten, daß Du mit 100km Fahrpraxis damals genau geistesgegenwärtig und schnell reagiert hast, wie Du es 10 Jahre später beherrscht?

Jeder weiß: Sicheres Autofahren (oder auch Motorradfahren) ist eine Frage der Praxis. Und die hat man nicht nach 5 Tagen und nicht nach 100km, sondern eigenet man sich im Laufe der Jahre Stück um Stück an. Aber anstatt eben entsprechend Leistung der Fahrzeuge und Geschwindkeiten anzupassen, wird ein Tag nach der bestandenen Prüfung in ein 180PS Auto gesessen und Gas gegeben.

Wenn ich unsere Tageszeitung aufschlage, hatten wir in den letzten 2 Monaten einen Fall, wo eine Renterin beim Ausparken einen Baum erwischt hat (wir sind damals sogar zufällig an dem Unfall vorbeigekommen... das Auto war Totalschaden... )

Aber jeden Montag, wenn ich die Zeitung aufschlage, sind min. 2-3 Berichte drin, wo junge Leute (zumeist Männer) zwischen 18 und 22 "aus ungeklärter Ursache" von der Straße abkamen oder auf die Gegenfahrbahn gerieten, ohne Fremdverschulden. Vermutlich zu langsam gefahren?

Ich sprach oben nicht davon, daß alle einen 34PS Marbella fahren sollen - daß die Blechbüchse null Sicherheit bot, ist klar. Aber wieso müssen es 180PS sein, wenn es das selbe Modell des Fahrzeuge auch mit 80PS gibt?
Wo kann ein 18 jähriger ein 180PS ausfahren? Auf der Landstraße vermutlich nie. Und ich kenne wenige in dem Alter, die einen Job als Außendienstmitarbeiter haben und 2x wöchentlich nach Hambug fahren müssen. ;) Die meisten fahren damit zur Arbeit (bzw Ausbildung, Schule) - sagen wir mal 20km. Und ansonsten abends und am Wochenende zu/mit Freunden.

Wozu braucht man da die 180PS? Und wie wird dann gefahren?

Wir sind früher auch in die 100km entfernte Disko gefahren - mit 34 oder 50 oder 60PS. Dauerte halt länger - aber die Zeit unterwegs war auch zeit, die man dann eben auch mit seinen Freunden verbracht hat. Und wenn man 20 Minuten länger unterwegs war, war das halt so. War doch Wochenende.
*Lille*

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216

Montag, 3. September 2012, 11:11

Seit ich ein Auto mit 192 PS statt 75 PS fahre, bin ich viel entspannter unterwegs. Ich muss nicht mehr mit gerade noch nicht quietschenden Reifen um die Kurve vor der Steigung knallen, damit ich den Berg rauf noch das Tempolimit erreiche. Als Fahranfänger hatte ich zunächst 60 PS. Ich kann aber nicht ausschließen, dass ich mit 192 PS nicht ebenso volles Rohr um die Kurve geknalllt wäre. :S

Eckes

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217

Montag, 3. September 2012, 11:30

Zu Arzt & Co kann man Taxi fahren. Wenn es bei euch keine Taxis gibt, dann werden nach einer entsprechenden Regelung ja hoffentlich Leute auf die Idee kommen, im ländlichen Raum Taxis anzubieten. Für die Fixkosten eines Autos kann man ziemlich viel Taxi fahren.
Es gibt flächendeckend bundesweit Patientenfahrdienste. Die werden auch vollständig von der Krankenkasse gezahlt, bis evtl auf einen Eigenanteil von bis zu 10€.
Außerdem gibts sonstige mobile Hilfsdienste.
Essen auf Rädern, Leute die dich zum Einkaufen fahren und begleiten, Haushaltshilfen, sogar zum Kaffeekränzchen hab ich im Zivildienst mal Leute eingesammelt.

Das Angebot ist da - dass jemand ohne Auto ins Heim müsste ist Augenwischerei.
Nowadays people know the price of everything and the value of nothing.

- Oscar Wilde

weelah

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218

Montag, 3. September 2012, 12:16

Ich weiß ja nicht, wie das so in euren Familien so ist.

80 % meiner Verwandtschaft hat nicht die Chance ein eingeschränktes Sehvermögen zu bekommen, weil die ein gutes Stück vorm Rentenalter bereits das Zeitliche segnen.
Meine Versicherungsvertreterin hat mir kürzlich bestätigt, das die Leute keineswegs mehr sp alt werden - nur Einige werden steinalt.

Die meisten streichen bereits vor dem Rentenalter die Flagge. In meiner Familie liegt das Sterbealter durchschnittlich um die 63 Jahre (manche deutlich früher, manche etwas später) Nur ein Einziger hat mal die 85 Jahre geknackt. Gerade die Männer schaffen kaum noch das Renteneintrittsalter

Taxi kann sich auch kaum jemand leisten - ich kenne recht viele Rentner die ja auf das Mofa /oder die 20km/h Rädchen umgestiegen sind - meist Frauen.
Eben weil ein Auto zuviel kostet - eine Bekannte fährt ein Quad - dafür benötigt man einen PKW Führerschein und das Teil fährt so schnell ja auch nicht.
Ich kennen alte Leute, die schon Probleme haben die 10 Euro für den Doc und die Zuzahlungen für Medikamente auf die Kette zu bekommen.
Die fahren auch nicht selber, sondern fahren nicht selten mit der alten Freundin mit.
Oft ist das KFZ der einzige Luxus, den alte Leute sich noch leisten, damit die nicht daheim versauern.

Ich fahre ja selten Bus- aber wenn da kann man was erleben. Hat man Gehhilfen, so kann es einem passieren, das man von einem Schüler in den Bus gestoßen wird, weil man zu langsam einsteigt.
Nicht immer sind hilfsbereite Leute in der Nähe, die sich so einen kleinen Asi dann vorknöpfen und den Opa aufheben. Merkwürdigerweise fühlt sich auch in einem vollen Bus, niemand für solche Vorfälle verantwortlich - nicht mal der Fahrer.
Da ich regelmäßig frühstücken gehe und offenbar die Rollatorfraktion der Meinung ist, das Menschen in Motorradkleidung sich sehr gut eigenen auf deren Rollatoren auf zu passen, hört man die ein oder andere Geschichte, die einen nachdenklich macht.

Ich bin dagegen alte menschen (sind wir ja irgendwann auch mal) zu entmündigen oder wie Idioten zu behandeln.
Komischerweise ist das scheinbar eine rein deutsche Angewohnheit - in anderen Ländern bringt man alten Leute Respekt entgegen

Hier werden die oft so behandelt, als würden sie den Jungen die Luft zum Atmen weg schnappen.

Meine Mutter fährt nicht gerade herrausragend - das ist aber nicht unbedingt altersbedingt. Die fuhr schon immer ziemlich eckig und unsicher. Kenn ich nicht anders.

Mein Opa fuhr bis zu seinem Tode (85) vollkommen sicher, wenn auch ein wenig langsamer. Er war aber auch als LKW Transportunternehmer auf eigenem Bock kein Raser und hat in seiner gesamten KFZ Laufbahn keinen Unfall verursacht.

Außerdem seh ich den Gleichheitsgrundsatz verletzt. Ich denke, wenn dann sollten alle Führer eines KFZ alle 4- 5 Jahre zum Gesundheitscheck

Coyote

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219

Montag, 3. September 2012, 12:25

Ich weiß ja nicht, wie das so in euren Familien so ist.


Anders. Meine Großeltern sind alle sehr alt geworden und der Rest lebt auch noch.

Zitat

Außerdem seh ich den Gleichheitsgrundsatz verletzt. Ich denke, wenn dann sollten alle Führer eines KFZ alle 4- 5 Jahre zum Gesundheitscheck


Alter ist von Art. 3 (3) nicht abgedeckt (ansonsten wäre die Rente auch verfassungswidrig), aber ich stimme zu: wenn das Problem Leute sind, die gesundheitlich fahrunfähig sind, dann ist die Lösung dafür nicht "führen wir eine Altersgrenze ein" sondern "führen wir eine gesundheitliche Grenze ein".
#wirsindmehr

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Coyote« (3. September 2012, 12:28)


Lille

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220

Montag, 3. September 2012, 12:31

Außerdem seh ich den Gleichheitsgrundsatz verletzt. Ich denke, wenn dann sollten alle Führer eines KFZ alle 4- 5 Jahre zum Gesundheitscheck


Hätte ich kein Problem damit. :thumbup:

Übrigens....

Ich möchte behaupten, auf unserem "Bummelbus" auf dem Lande "ist die Welt noch in Ordnung". Da werden keine Opis in den Bus geschubst und da haben die jungen Leute, die zu den geschützten Werkstätten fahren, ebenso ihren Platz wie die Oma.

Zweiter Gedanke, der mir durch den Kopf ging: Ich glaube nicht, daß in einer Stadtwohnung eine alte Person zwingend bessere Unterstützung bekommt als aus dem Land.

Würde auch mal ganz überspitzt behaupten:
Wenn ein alter Mensch tot 4 Wochen in seiner Wohnung liegt, dann passiert das eher in einem Wohnsilo in der Stadt, als in einem 200-Seelen-Dorf auf dem Land.

Das Hauptproblem sehe ich einfach daran, daß man es EINSEHEN muss, wenn es selbst nicht mehr geht und daß man sich dann eben die Unetrstützung holt, die man braucht. Mein Vater hatte mit 60 aufgehört zu fahren, meine Schwiegermutter mit 70. Obwohl die heute mit 80 immer noch fit ist. Aber sie hatte von sich aus gesagt "Ich fühle mich nicht mehr sicher, also lasse ich es bleiben". Seitdem wird viel mit dem Rollator erledigt und die Großeinkäufe werden aufgeschrieben und mit Enkel oder Nachbarin erledigt.

Problematisch wird's eben, wenn der Betroffene selbst (egal ob alt oder andersweitig körperlich oder geistig eingeschränkt) die Veränderung nicht merkt (oder nicht merken will), und dann trotzdem unterwegs ist.

In D wird Autofahren gerne als eine Art Recht auf Freiheit angesehen. Aber wenn die mit der Gefährdung anderer Personen verbunden ist, hört eben meiner Meinung nach die Freiheit auf.
*Lille*

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