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blahwas

Leisereitung

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321

Montag, 30. Januar 2017, 20:41

:schweiz:

Gehst du als Führerscheinbesitzer ab 70. Lebensjahr alle zwei Jahre zum Arzt und lässt dir die Fahrtüchtigkeit bestätigen. Das ist bereits seit ein paar Jahren so gesetzlich geregelt.

Bleibst du dem Aufgebot fern, verfällt dein Führerschein und wenn du ihn wieder haben möchstest: Komplettes Fahrausbildungsprogramm. :whistling:

Wie konnte das jemals durchgesetzt werden? Klar, ihr habt ein legendäres Bahnsystem und keine eigenen großen Autohersteller, aber auch bei euch wird man im Laufe des Lebens mächtiger, vermögender und einflussreicher - keine guten Voraussetzungen, um Ältere irgendwie einschränken zu können...

Regelmäßige Auffrischung fände ich auch sinnvoll. Es ändern sich ja doch jedes Jahr einige Kleinigkeiten. Kreisverkehre stellen immer noch Leute vor Herausforderungen, grüne Rechtsabbiegerpfeile (darum gerne wieder abgebaut wegen Anwohnern, die sich über hupende Hintermänner beschweren), neuerdings die Rettungsgasse ab Schrittgeschwindigkeit, dass man Busse mit Warnblinker nur in Schrittgeschwindigkeit, Parken in Spielstraßen nur auf markierten Flächen, Tempolimit außerorts bei Fahrbahntrennung oder mehr als einer Spur pro Richtung "offen" usw.

Sunny

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322

Montag, 30. Januar 2017, 21:07

In :italia: gibt es so etwas sehr ähnliches auch schon lange. In fast jedem Land in Europa gibt es so etwas, nur im Autoland Deutschland weigern sich die Politiker dieses Thema aufzugreifen.

Bozen: http://www.provinz.bz.it/mobilitaet/them…rlaengerung.asp

Bevor man so etwas einführt, wäre ein ordentlicher Sehtest alle 5 Jahre die nötigere Konsequenz. Zusätzlich den Erste Hilfe Kurs regelmässig wiederholen lassen.

Standard94

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Montag, 30. Januar 2017, 21:24

Was Blahwas beschreibt sind leider alles Sachen die nicht so neu sind, zumindest gabs das alles 2011 bei meinem Führerschein.
Erste Hilfe sollte eher sogar öfter wiederholt werden

Lille

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Montag, 30. Januar 2017, 21:25

Würde mich interessieren, was in CH und IT untersucht wird. :rolleyes:
*Lille*

gnome

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325

Montag, 30. Januar 2017, 21:29

:schweiz:
Sehen
Hören
Reflexe

Also die körperliche Fitness, da man von geistiger Fitness eh ausgeht. Das Strassenverkehrsamt drückt sich da etwas vor den Details.

Werde am WE mal meine persönliche Seniorin fragen ;)
Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gnome« (30. Januar 2017, 21:34)


Lille

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Montag, 30. Januar 2017, 21:31

Ja - frag mal. Wäre interessant.
*Lille*

weelah

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327

Montag, 30. Januar 2017, 21:36

Ich finde auffällig gewordene Fahrer müssen, egal welches Alter, überprüft werden.



Wer eckig fährt, gehört raus gezogen und ggf. überprüft, fährt er noch so das er sich oder andere gefährdet hat, wie diese Blödmänner, die Rennen fahren, Alkohol am Steuer Lappen
weg -ungeeignet zum Führen eines KFZ

Sunny

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Montag, 30. Januar 2017, 22:05

Als ich meinen Personenbeförderungsschein das letzte Mal verlängert hatte, wurde wie die Male vorher ein Augenärztliches Gutachten angefordert. Da saß ich ca. 20 Minuten beim Arzt und hab in die 'Röhre' geschaut. Bei diesem Test hatte ich noch sehr gute Werte, die Arzthelferin meinte: Was glauben Sie was da für Blindschleichen kommen.

Ansonsten kann ich mich der blahwas' Meinung nur anschließen, ich sehe fast täglich Fahrer die beim Einfahren in den Kreisverkehr links blinken, um dann die zweite Ausfahrt rechts zu nehmen, und beim Ausführen natürlich NICHT zu blinken. Von den Träumern mit dem Smartphone in der Hand will ich gar nicht erst anfangen. Ja, Auffrischung kann nicht schaden. Und ein ordentlicher Sehtest mit verbindlichem Ergebnis.

EDIT: @gnome, würde ich auch interessieren wie das abläuft, bzw. was gefragt wird.

@All.
Grundsätzlich lassen natürlich die Sinne bei älteren Menschen nach und da die älteren Menschen immer mehr werden, würde ich vernünftige Regelungen begrüßen. Das wird nicht einfach und kann nicht allen gerecht werden. Leider gibt es auch zu viele sture alten Menschen, die einfach nicht einsehen wollen nicht mehr 30 zu sein. Und das autonome Fahren ist noch weit, sehr weit weg von der Realität.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sunny« (30. Januar 2017, 22:11)


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329

Dienstag, 31. Januar 2017, 10:17

Wieso nur für ältere Menschen? Warum nicht für jüngere auch? Es fahren auch jüngere Menschen durch die Gegend, die aufgrund von Krankheit, Behinderung, Übergewicht, Untergewicht, schlechter Fitness-Zustand, Übermüdung, Kleinwuchs, Übergröße, unterdurchschnittliche Intelligenz oder sonstigen Einschränkungen keine optimale Fahrleistung erbringen können. Am besten wäre, das jährlich zu testen oder noch besser vor jeder Fahrt. Man lässt nur noch die Besten auf die Straße. Also keine jungen Fahrer (zu unerfahren), keine alten Fahrer (nicht mehr leistungsfähig), keine Männer zwischen 25 und 45 (zu aggressiv), keine Frauen (fahren zu defensiv), keine Analphabeten (können die Zusatzschilder und Wegweiser nicht lesen), keine tauben Menschen (können Hupen und Sirenen nicht hören) usw. usw.

Das wäre toll, oder?

Klar gibt es auch bei älteren Menschen Extremfälle, aber die gibt es auch bei jüngeren Fahrern. Aber will man diese vom Verkehr ausschließen? Die Älteren fahren langsamer, behindern manchmal den Verkehr; nervt mich auch manchmal. Aber haben die deswegen weniger Anspruch am Straßenverkehr teilzunehmen? Mich nerven manchmal auch jüngere Fahrer, die schneller oder langsamer fahren als ICH. Sind dann entweder Raser oder Schleicher. Mann kann auch andere Kriterien finden, um Bevölkerungsgruppen zu identifizieren, die vermeintlich ein Verkehrsrisiko darstellen. Da lässt sich auch jeweils eine Statistik zu finden. Ganz vorne dabei sind natürlich die bekloppten Motorradfahrer. Alles bekloppte potentielle Selbstmörder. Ich würde gern die langen Gesichter sehen - auch hier im Forum - wenn man zum Erhalt des Motorradführerscheins jedes zweite Jahr das Sportabzeichen ablegen muss. Die Fitness spielt beim Motorradfahren keine unerhebliche Rolle. Auch sollte man Fahren bei Nacht einschränken, weil zu gefährlich.

Irgendwie entwickelt sich unsere Gesellschaft immer mehr zu einer Angstgesellschaft, die jedes Risiko um jeden Preis vermeiden will. Da wird reguliert was das Zeug hält. Sicherheitszäune, Sicherheitskleidung, Leitplanken, Fahrerassistenzsysteme, Helme für Fußgänger (das kommt auch noch).
Ich verstehe diese Entwicklung nicht. Selbstverantwortung scheint nicht mehr gefragt zu sein oder wird niemandem zugetraut.
VG
Michael

Lille

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330

Dienstag, 31. Januar 2017, 11:21

Was ich sinnvoll finde, ist ein Sehtest - grauer Star kommt schleichend, und wird anfangs ggf gar nicht bemerkt.

Wobei... Was macht man dann bei der Diagnose "grauer Star" - das geht ja von "leichter Beeinträchtigung" bis "blind" - ab wann darf man nicht mehr fahren? Oder nicht mehr nachts fahren? Wird man zur Augen-OP gezwungen, wenn man noch 1x pro Woche einkaufen will und noch 60% sieht?

Dann aber: Sehtest für alle. Grauer Star beginnt nicht mit 75, sondern ggf scho mit 45. Und wieviele sind fehlsichtig unterwegs, weil seit dem Sehtest mit 18 Jahren nie wieder überprüft wurde?


Hörtest? Also Fahrverbot für alle von Geburt an tauben Mitmenschen? 8|


Der Reaktionstest wäre interessant - vor allem auch für Leute, die sich für topfit halten. :grin:

Wer kennt das nicht? Man hat gute und schlechte Tage. Tage, an denen man den perfekten Bremspunkt an jeder Kurve findet, und Tage, wo es einfach nicht läuft und man am besten wieder direkt heimfährt.

Was, wenn man zum Test einen "schlechten" Tag erwischt? Wiederholung binnen x Tagen? Oder Führerschein sofort weg?

Oder wenn man einen undeutlich sprechenden, oder schlecht erklärenden Prüfer erwischt, der gedanklcih schon Feierabend hat und die Anweisungen nur noch telegrammartig runterleiert? dann ist der FS weg, ehe man verstanden hat, wann man welchen Knopf drücken muss. 8|


Wäre interessant, wie gut "junge" bei dem Test dann abschneiden, der lauthalt für "die Alten" gefordert wird. :rolleyes:
*Lille*

hackstueck

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331

Dienstag, 31. Januar 2017, 11:43

Hörtest? Also Fahrverbot für alle von Geburt an tauben Mitmenschen? 8|
Wieso das? Gehörlose dürfen Auto fahren.

Sehtest und eine Theorieauffrischung wären doch ein guter Anfang. Ein Sehtest beim Augenoptiker kostet weniger als 10€ und eine Stunde Fahrschule oder ne abgespeckte 10-Fragen-Theorieprüfung sind jetzt auch nicht so teuer.
Kann mann gerne verpflichtend für alle machen. So alle 5 Jahre, ab 70 dann alle 2 Jahre oder so.

Bei jungen Fahrern wird ja auch mehr als genug "gegängelt" (die Maßnahmen sind gar nicht so verkehrt). 0-Promille-Grenze bis 21, Probezeit, Aufbauseminare bei Verstößen in der Probezeit, Stufenführerschein beim Motorrad, Schwerpunktkontrollen der Polizei, Präventionsarbeit in Berufsschulen. Bei den Alten traut man sich so was einfach nicht, weil man ja wieder gewählt werden will.


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Dienstag, 31. Januar 2017, 11:54

Sehtest und eine Theorieauffrischung wären doch ein guter Anfang. Ein Sehtest beim Augenoptiker kostet weniger als 10€ und eine Stunde Fahrschule oder ne abgespeckte 10-Fragen-Theorieprüfung sind jetzt auch nicht so teuer.
Kann mann gerne verpflichtend für alle machen. So alle 5 Jahre, ab 70 dann alle 2 Jahre oder so.


Auch hier: Selbstverantwortung wird durch Bürokratie ersetzt. Ich versteh's nicht. Klar kann man das alle 5 Jahre machen. Wird die Straße dadurch sicherer? Wie viel? Noch sicherer wäre auch ein Füherschein für Fußgänger und Radfahrer mit regelmäßiger Prüfungspflicht inkl. Sehtest. geht ja nicht, dass jemand mit einer Sehschwäche als Fußgänger am Verkehr teilnimmt. Der muss dann halt einen Begleiter organisieren. Auch das würde den Straßenverkehr sicherer machen. Das kann man endlos weitertreiben bis zum Exzess. Aber wollen wir das? Wo ist denn die Grenze?

Irgendwann ersticken wir in Regelungen und Vorschriften. ich finde unsere Gesellschaft heute schon überreglementiert. Aber damit scheine ich wohl keiner Mehrheit anzugehören....

Aber dann zum Motorradfahren ab nach Frankreich, weil die Motorradfahrer da noch mehr Freiheiten genießen.
VG
Michael

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Lille

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Dienstag, 31. Januar 2017, 11:59

Wieso das? Gehörlose dürfen Auto fahren.


Jepp - ich weiß (ich hatte in der Ausbildung ein paar, mit denen ich zusammengearbeitet habe)

Aber wenn "Hörtest" im Alter (bzw. nicht Bestehen) die Fahrerlaubnis kosten könnte, dann wäre ja alle, die schon in jungen Jahren schwerhörig oder taub sind, im Umkehrschluss ja auch ausgeschlossen.

Deswegen finde ich "schwerhörig im Alter" keinen Ausschlussgrund, warum man nciht mehr fahren dürfte.

Bei jungen Fahrern wird ja auch mehr als genug "gegängelt" (die Maßnahmen sind gar nicht so verkehrt). 0-Promille-Grenze bis 21, Probezeit, Aufbauseminare bei Verstößen in der Probezeit, Stufenführerschein beim Motorrad, Schwerpunktkontrollen der Polizei, Präventionsarbeit in Berufsschulen. Bei den Alten traut man sich so was einfach nicht, weil man ja wieder gewählt werden will.


Die Einschränkungen für "junge Fahrer" finde ich Blödsinn - ich wäre dafür, vieles davon auszuweiten. :thumbup:

Null-Promille-Grenze gibt es in vielen europäischen Ländern für alle Autofahrer. So what? Entweder ich fahre - dann trinke ich Saftschorle - oder ich trinken - dann bleibt die Karre eben an dem Abend stehen.
Und ich muss mich auch abends nicht maßlos abschießen, wenn ich weiß, daß ich morgen früh um acht wieder nüchtern sein muss.

Aufbauseminar (oder eben sowas ähnliches) auch gerne bei gravierenden Verstößen oder Wiederholter Auffälligkeit - unabhängig vom Alter.

Stufenführerschein beim Motorrad täte generell allen Motorradanfängern gut. Auch bei 40+
Ich hab mit 49PS freiwillig angefangen, trotz unbeschränktem A. Heute gibt es so eine große Auswahl an 48PS Maschinen, und zwischen früher 27PS, bzw 34PS und den heutigen 48PS liegen Welten. Das übersteht man auch mit 40+ als Fahranfänger, ohne untermotorisiert zu sein.

Schwerpunktkontrollen worauf? das verstehe ich nicht?

Und Präsventionsarbeit ist klar - die ist abhängig vom Klientel. "Junge Fahrer" macht in der Berufschule Sinn, "Sicherung im Kindersitz" im Kindergarten (für die Mütter natürlich ;) ) und "Sicher Motorradfahren" am Bikertreff.
Wo man "Sicher fahren im Alter" anbieten kann, ist schwer zu sagen. Wer im Altersheim sitzt, braucht es wohl nicht mehr. :grin: Rentnernachmittag? :rolleyes: okay.. warum denn nicht? ^^
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Manuel

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Dienstag, 31. Januar 2017, 12:00

ich finde unsere Gesellschaft heute schon überreglementiert. Aber damit scheine ich wohl keiner Mehrheit anzugehören....


Um mal ein anderes Schlachtfeld zu erwähnen: ich bin schon ganz froh das es in Dland einen TÜV gibt, der kontrolliert dass beim Hintermann alle Bremsen funktionieren und der mich nicht übern Haufen fährt.

Lille

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Dienstag, 31. Januar 2017, 12:10

Die Bremse funktioniert am Tag der HU, aber zwei Tage später tritt der Fahrer ins Leere.

Darf er es dann so die nächsten 2 Jahre lassen, bis zum nächsten TÜV? Oder muss er selbst Verantwortung übernehmen und die Bremse reparieren lassen, ehe er wieder fahren darf? :rolleyes:
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336

Dienstag, 31. Januar 2017, 12:15

Und Präsventionsarbeit ist klar - die ist abhängig vom Klientel. "Junge Fahrer" macht in der Berufschule Sinn, "Sicherung im Kindersitz" im Kindergarten (für die Mütter natürlich ) und "Sicher Motorradfahren" am Bikertreff.
Wo man "Sicher fahren im Alter" anbieten kann, ist schwer zu sagen. Wer im Altersheim sitzt, braucht es wohl nicht mehr. Rentnernachmittag? okay.. warum denn nicht?


Präventionsarbeit im Sinne von Aufklärung und Information finde ich den richtigen Ansatz! Da wird die Selbstverantwortung in den Mittelpunkt gestellt.
Warum man z.B. den 7. Sinn vor oder nach der Tagesschau nicht wieder aufleben lässt, verstehe ich nicht. Ich kann mir mangelndes Interesse nicht vorstellen. Gerade die Kürze und Konzentration auf ein Thema fand ich schon lehrreich. Ok, die frauenfeindlichen Beiträge kann man auch weglassen, wenn's sein muss. obwohl lustig waren die schon :grin:

Beim TÜV sehe ich die Sache anders. Dort hat der Durchschnittsmensch nicht den technischen Sachverstand sein Auto ausreichend zu untersuchen. Hier würden aus Kostengründen auch Reparaturen an den Bremsen oder anderen sicherheitsrelevanten Teilen aufgeschoben. Lille hat natürlich recht, dass hier die Selbstverantwortung auch mit TÜV nicht aufhört.
VG
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Dienstag, 31. Januar 2017, 12:19

Was, wenn man zum Test einen "schlechten" Tag erwischt? Wiederholung binnen x Tagen? Oder Führerschein sofort weg?

Auch an einem schlechten Tag fahren die Menschen Auto. ;)

Aber warum nicht, wenn überhaupt, einen Test für alle Altersklassen? Meinetwegen kann man bis zu einem gewissen Alter ja einen höheren Intervall haben, aber auch vor dem Rentenbeginn gibt es Veränderungen in Körper und Psyche, die die Fahreigenschaften beeinträchtigen können.

BDR: An sich bin ja auch ich für ein selbstverantwortliches Leben selbstbestimmter Bürger. Leider wird Selbstverantwortung heute viel zu häufig als purer Egoismus ausgelebt. Und wenn ich mir dann die möglichen Schäden ansehe, so empfinde ich diesen Eingriff in meine Selbstbestimmung als so gering an, dass ich gut damit leben könnte.

Natürlich soll man der Regulierungswut immer kritisch gegenüber bleiben und das Wohl gegen den Einschnitt abwägen. In diesem Fall muss ich für mich ganz ehrlich sagen: Das passt schon, wenn es eben eine nicht alterabhängige Regelung, sondern eine Generelle ist. Denn, wie gesagt, auch in jungen Jahren kann es körperliche Veränderungen geben, die nicht wahrgenommen werden. Da ist es ganz gut, wenn man es mal einem "Schwarz auf Weiss" präsentiert wird...
"Wenn du Gott siehst, musst du bremsen"

Lille

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Dienstag, 31. Januar 2017, 12:20

Warum man z.B. den 7. Sinn vor oder nach der Tagesschau nicht wieder aufleben lässt, verstehe ich nicht.


Verstehe ich auch nicht - ich sehe regelmäsig Situationen, wo ich dann denke "Darüber könnte man eine eigene Sendung machen!"

Die frauenfeindlichen Beiträge waren aus den 1950/60ern. Damals war nicht nur der 7.Sinn frauenfeindlich, sondern die ganze Gesellschaft. ;)

Beim TÜV sehe ich die Sache anders. Dort hat der Durchschnittsmensch nicht den technischen Sachverstand sein Auto ausreichend zu untersuchen. Hier würden aus Kostengründen auch Reparaturen an den Bremsen oder anderen sicherheitsrelevanten Teilen aufgeschoben.


Aber mit "Der hat noch 2 Monate TÜV" kannst Du Dich als Halter auch nicht aus der Verantwortung rausreden. Zwischen den HUs wird von Dir als Fahrer trotzdem erwartet, daß Du Dein Fahrzeug in verkehrssicherem Zustand hältst. Und daß Du eben merkst "Bremse bremst nicht richtig", also entsprechend handelst und den Schaden beheben lässt.
*Lille*

hackstueck

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339

Dienstag, 31. Januar 2017, 12:25

Schwerpunktkontrollen worauf? das verstehe ich nicht?
Junge fahrer. Gerne vor Schulen mit ausreichendem Anteil an Schülern Ü18.
Oder generell die Wahrscheinlichkeit kontrolliert zu werden. Ich bin da nicht betroffen, aber ein Kommilitone darf regelmäßig als junger Fahrer mit einem sportlich aussehenden KFZ für die Herren in grün blau anhalten.


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Dienstag, 31. Januar 2017, 12:52

Wo ist die Chance am größten, illegal getunte Kisten zu erwischen? :rolleyes:

Wenn man die Karre technisch in Ordung hält, Umbauten und Tuningmaßnahmen von TÜV eintragen lässt, nicht stockbesoffen oder bekifft unterwegs ist - und natürlich einen FS besitzt - wo ist dann das Problem?

Das war schon so, als ich 18 und auf der Berufschule war (was schon ein paar Tage her ist :whistling: ) - da kurvte das damals noch grün-weiße Fahrzeug mit Insassen in durchfallbraun auch täglich übern Parkplatz, auf der Suche nach illegalen Umbauen, abgelaufenem TÜV und abgefahrenen Reifen. Wer eine auffällige Kiste fuhr, durfte alle paar Wochen auf dem Revier vorbeifahren und papiere vorlegen.

Wer ein normales 08/15 fuhr, blieb unbehelligt. Und wer eine getunte Kiste fuhr, präsentierte natürlich fett grinsend dem Polizisten seinen dreiseitigen Fahrzeugschein mit allen Eintragungen, dazu einen Ordner mit ABEs. Gehört doch dazu (wer auffällig tunt, kennt das eigentlich).

Welches Motorrad wird an der Polizeikontrolle rausgezogen? Die serienmäsige 650er GS - oder der auffälig lackierte Streetfighter-Umbau mit Sportauspuff? :grin:
*Lille*

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