Motorradhelme Alpinestars Shop Offroadforen Community Bogotto Motorradbekleidung Black Cafe London Motorradbekleidung Dainese Motorradbekleidung Arlen Ness Motorradbekleidung Revit Motorradbekleidung Berik Motorradbekleidung
John Doe Motorradbekleidung Klim Motorradbekleidung Nexx Helme Macna Motorradbekleidung Segura Motorradbekleidung Spidi Motorradbekleidung Scorpion Motorradhelme Shark Motorradhelme Suomy Motorradhelme Sidi Motorradstiefel X-Lite Motorradhelme XPD Motorradstiefel Rokker Motorradbekleidung LS2 Motorradhelme

Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: MOTORRAD online24. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Lille

Café & Pension

Beiträge: 29 941

Registriert: 10. August 2008

Wohnort: Baden-Württemberg

Motorrad: V - deren Namen nicht genannt werden darf :) & italienische Bella & Honda-Roller

  • Private Nachricht senden

81

Sonntag, 22. April 2012, 11:54

Was kann denn bei solch einem Test schlimmstenfalls rauskommen?

Möglichkeit 1:
Der ältere (oder auch jüngere, wenn man's auf alle Altersgruppen ausweitet) Autofahrer ist fit und sieht gut.
"Gratulation. Sie stellen manchen 20jährigen in den Schatten. Weiterhin gute Fahrt. Bis in 5 Jahren"

Möglichkeit 2:
Der Fahrer ist nicht 100% fit, sieht nicht mehr so gut.
"Ich gebe Ihnen einen Schreiben für den Hausarzt mit. Sie sollten sich durchchecken / zum Augenarzt überweisen lassen."
Schön, wenn dann grauer Star beizeiten festgestellt wird? Oder grüber Star rechtzeitig behandelt wird?


Möglichkeit 3:
Der Fahrer ist eingeschränkt / nicht mehr fahrfähig.
"Ich gebe Ihnen ein Schreiben mit. Lassen Sie das vom Hausarzt abklären. So können Sie im Moment leider nicht mehr fahren."
Wünschenswert: Eine Info, wie's weitergeht, welche Hilfen/Alternativen es gibt, wer ggf weiterhelfen kann.
*Lille*

Dirk U.

Mitglied

Beiträge: 15 344

Registriert: 18. April 2008

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: Kawasaki Versys 650 CBO

  • Private Nachricht senden

82

Sonntag, 22. April 2012, 11:54

Nächster Schritt:

Eignung zum fahren eines Fahrzeug nur noch für Menschen die ohne Gesundheitsrisiko leben und somit eine perfekte Gesundheit aufweisen können.

Also keine Fahrerlaubnis mehr für Raucher, Leute mit Blutdruckproblemen, Über- oder Untergewicht, Leute die ab und zu Alkohol trinken, psychischen Problemen (regelmäßige Untersuchungen beim Psychiater), Diabetiker, Leute mit häufigen Schluckauf und Niesattacken. Leute die die nicht mindestens 5 Stunden Schlaf täglich nachweisen können dürfen nicht mehr ans Steuer. :thumbup:

blahwas

Leisereitung

Beiträge: 30 376

Registriert: 17. Juli 2005

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: Kawasaki Versys 650, Yamaha MT-09

  • Private Nachricht senden

83

Sonntag, 22. April 2012, 11:59

@Dirk
Muss man das unbedingt ins Lächerliche ziehen? :(

Lille

Café & Pension

Beiträge: 29 941

Registriert: 10. August 2008

Wohnort: Baden-Württemberg

Motorrad: V - deren Namen nicht genannt werden darf :) & italienische Bella & Honda-Roller

  • Private Nachricht senden

84

Sonntag, 22. April 2012, 11:59

Wieso muss man bei solchen Diskussionen eigentlich immer so übertreiben, Dirk...? ;)

Hinweis.. es ist also z.B. okay, wenn jemand, der DAS noch sieht, Auto fährt?



So sieht die Umwelt mit grauem Star aus. Aber will ja keiner wissen, soll auch keiner testen.
Und den FS abgeben doch erst recht nicht....

Damit darf man also weiter am Straßenverkehr teilnehmen?
*Lille*

Wraithrider

unregistriert

85

Sonntag, 22. April 2012, 12:05

Dirk, ich bin voll bei dir. Genau so sehe ich das auch. VOR ALLEM der Punkt mit dem Schlaf. Sekundenschlaf ist eine DER top Unfallursachen. Übrigens ein Vorteil für die Alten, die brauchen weniger davon. (5h am Tag... da würde ich aber bald im Graben liegen, wenn ich mich an die Tempolimits halten UND nur 5h schlafen würde.)


@blahwas
Eine "Einschränkung" ist aber noch lange keine Behinderung und schon gar keine Fahruntüchtigkeit.
Und ob der WTF-Unfall nun durch Verwechseln von Gas und Bremse zu Stande kommt, ob das im Alter von 20 oder 80 passiert, oder durch einen nervösen Gasfuß nachdem jemand mit 100 durch die Stadt gefahren ist und an der Ampel noch mal versehentlich anfährt (hab ich selbst von direkt dahinter beobachtet), ist mir ziemlich egal, das Ergebnis ist immer das gleiche. Warum sollte das also ausgerechnet beim Senioren eine hinreichende Begründung für einen Generalverdacht sein?

@Lille
Ist ja ok, wenn du das für alle forderst. Entspricht nicht meiner Meinung, kann ich aber akzeptieren und will ich strikt vom Threadtitel abgrenzen.

Immerhin gibt es 7 Mio. Diabetiker _in Behandlung_ in Deutschland. Das ist eine nicht zu vernachlässigende Zahl, finde ich. Und die Frage darf ja wohl gestattet sein: Warum ausgerechnet Senioren und warum ausgerechnet einen Reaktionstest? Mein in Ehre ergrauter Fahrlehrer hatte wahrscheinlich auch nicht die besten Reaktionen und trug ne Brille, aber mit Erfahrung und Intuition hat er das mehr als ausgeglichen. Das lässt sich bloß recht schwierig messen. Im schlechtesten Fall führt das dazu, dass jemand der insgesamt der bessere Fahrer ist, durch den Reaktionstest fällt, und sei es bloß weil er überhaupt nicht gewohnt ist, vor nem Computer zu sitzen und Knöpfchen zu drücken. Umgekehrt gesteht der Gesetzgeber uns eine Reaktionszeit von 1,8 Sekunden (= Sicherheitsabstand) zu - wer soll durch diesen Test noch durchfallen?

Du sprichst vom trotzig aufstampfen und davon was MAN SELBST will, ja trifft das denn auf die Gegenseite nicht zu? Man prüfe, nach welchen Kriterien man sich aussucht, was man gern überprüft haben will. Das Beispiel Diabetes hab ich nicht ohne Grund gewählt, sondern weil es in meinem Umfeld häufig eine Rolle spielt. "Ich WILL ABER getestet werden! *stampf*"?
Es ist auch fraglich, wie viele Menschen es gibt, die tatsächlich einen Unfall verursacht haben, weil sie _nicht bemerkt haben_ dass sich langsam eine Fehlsichtigkeit einschleicht.


Wie gesagt, wir haben ein System um Fahrer die auffällig werden auszusortieren. Es besteht kein Bedarf für Präventivmaßnahmen, der wird ja nicht mal für Fahranfänger (MPU zum Führerscheinerwerb wurde als Beispiel genannt) gesehen. Zumal die Regeln in Deutschland bereits recht streng sind.

@Ekie
Der Führerschein auf Probe hat aber keinerlei Auswirkungen auf den Fahranfänger (abgesehen von der 0,0 Promillegrenze) SO LANGE ER NICHT AUFFÄLLIG WIRD. Und genau da liegt der Unterschied. Der eine wird härter bestraft WENN etwas vorfällt, der andere bereits im Vorhinein.

Wie lauten die Verkehrszahlen, die für sich sprechen? Ich finde es ziemlich schwer, die Statistiken sinnvoll aufzudröseln. Es fehlen meist ja schon die Fahrleistungen, was einen Vergleich ziemlich verunmöglicht. Als Beispiel aus einer Statistik die ich hier grade rum zu liegen habe:
2009 - Beteiligte Fahrer von Personenkraftwagen als Hauptverursacher von Unfällen mit Personenschaden
25-35: 36.997
35-45: 35.427
45-55: 32.036
65 und mehr: 27.559


@VFReundlich
Alle zehn (oder meinetwegen auch 5, wenn's denn sein muss, einigen wir uns auf 7) Jahre einen Auffrischungskurs in einer Fahrschule, allerdings OHNE Prüfung, das wäre wieder etwas, wo ich zustimmen könnte - bzw. alternativ dazu ein Fahrsicherheitstraining.
Aber wie du auch schon zur Fahrerflucht sagst: Gegen die Fahrtrichtung, ohne zu blinken anderen die Vorfahrt nehmen ist bei Leibe nichts, was den Alten vorbehalten ist. Das machen die Jungen genau so.

Und es sind auch alles Dinge, denen mit einem Seh- oder Reaktionstest nicht beizukommen ist. Es stellt sich also die Frage, welchen Effekt diese Maßnahme überhaupt hätte.

86

Sonntag, 22. April 2012, 12:06

Warum dann überhaupt noch einen Sehtest bei Führerscheinbeantragung? Dann kann man diesen doch auch abschaffen. Ich habe meinen 84 beim 3er. gemacht und letztes Jahr wieder für den Motorradführerschein.
Dazwischen wäre ich 27 Jahre ohne gefahren, hätte ich nicht den Taxischein gehabt. Macht ergo auch keinen Sinn

Wraithrider

unregistriert

87

Sonntag, 22. April 2012, 12:37

Berechtigte Frage. Ich könnte jetzt auch keine guten Gründe für die momentane Praxis nennen.

Dirk U.

Mitglied

Beiträge: 15 344

Registriert: 18. April 2008

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: Kawasaki Versys 650 CBO

  • Private Nachricht senden

88

Sonntag, 22. April 2012, 12:53

Vielleicht war das von mir etwas überzogen dargestellt aber letztendlich trifft es den Punkt. Es war auch keinesfalls lächerlich gemeint auch wenn das vielleicht so aufgefasst werden könnte. Wraithrider hat das schon gut beschrieben.

89

Sonntag, 22. April 2012, 12:59

Wieso muss man bei solchen Diskussionen eigentlich immer so übertreiben, Dirk...? ;)

Hinweis.. es ist also z.B. okay, wenn jemand, der DAS noch sieht, Auto fährt?



So sieht die Umwelt mit grauem Star aus. Aber will ja keiner wissen, soll auch keiner testen.
Und den FS abgeben doch erst recht nicht....

Damit darf man also weiter am Straßenverkehr teilnehmen?

Wo ist da etwas zu sehen? :durchgeknallt: :grin:
Wer blöd guckt, fährt blöd.

blahwas

Leisereitung

Beiträge: 30 376

Registriert: 17. Juli 2005

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: Kawasaki Versys 650, Yamaha MT-09

  • Private Nachricht senden

90

Sonntag, 22. April 2012, 13:07

Eine "Einschränkung" ist aber noch lange keine Behinderung und schon gar keine Fahruntüchtigkeit.
Und ob der WTF-Unfall nun durch Verwechseln von Gas und Bremse zu Stande kommt, ob das im Alter von 20 oder 80 passiert, oder durch einen nervösen Gasfuß nachdem jemand mit 100 durch die Stadt gefahren ist und an der Ampel noch mal versehentlich anfährt (hab ich selbst von direkt dahinter beobachtet), ist mir ziemlich egal, das Ergebnis ist immer das gleiche. Warum sollte das also ausgerechnet beim Senioren eine hinreichende Begründung für einen Generalverdacht sein?

Es ist kein Verdacht, sondern FAKT, dass die körperliche Fähigkeiten im Alter nachlassen. So viel zum "Generalverdacht", der übrigens ein prima(?) Argument gegen alles ist. Und ich habe nirgendwo behauptet, dass die grundsätzliche Fahrtüchtigkeit NUR von Senioren beurteilt werden soll. Schon weiter vorne steht sowas wie "Test alle 5 Jahre, und ab Alter 60 alle 2 Jahre".

Gegen Leute, die innerorts absichtlich 100 fahren gibt es schon Gesetze.

Wraithrider

unregistriert

91

Sonntag, 22. April 2012, 13:52

Es ist ein reiner VERDACHT, dass ab einem bestimmten Alter (z. B. 60) die Seh- und Reaktionsfähigkeit so stark nachlassen, dass sie zur Fahruntüchtigkeit führen (UND es nötig sei, den Fahrer dazu zu zwingen, das einzugestehen und den Führerschein abzugeben). Mit "Fakten" hat das nichts zu tun. Und der Generalverdacht ist auch kein Argument gegen alles, sondern nur dagegen, Führerscheininhaber ohne Indikation regelmäßig mit Tests und Untersuchungen zu belästigen.

Gegen Leute, die innerorts absichtlich 100 fahren gibt es schon Gesetze.

Gegen Leute die mit einer Sicht wie im von Lille gezeigten Bild fahren oder ihr Fahrzeug nicht unter Kontrolle haben ebenfalls!

Dirk U.

Mitglied

Beiträge: 15 344

Registriert: 18. April 2008

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: Kawasaki Versys 650 CBO

  • Private Nachricht senden

92

Sonntag, 22. April 2012, 14:21

Wer so eine Sicht hat wie auf dem Foto darf dann auch nicht mehr über die Straße gehen weil er Unfälle verursacht, oder wie?

Gesendet von meinem HTC Desire HD A9191 mit Tapatalk 2

Zottelc4

Team MO24

Beiträge: 5 984

Registriert: 10. Mai 2005

Wohnort: Hessen

Motorrad: Zephyr 1100, ZZR 1400 XT 250

  • Private Nachricht senden

93

Sonntag, 22. April 2012, 14:38

Das eigentliche Problem ist, wie soll getestet werden und wer legt die Grenzen fest?
DIe Teilnahme am Straßenverkehr ist eine komplexe Sache, die von vielen Faktoren beeinflusst wird. Jetzt nehmen wir ein paar unbestritten Wichtige heraus und messen und beurteilen sie in einer praxisfernen Situation. Jetzt setzen wir eine wie auch immer geartete Grenze. Der Eine schafft sie mit Glück hauchdünn, der Andere scheitert mit Pech hauchdünn. Das kann tagesformabhängig sein. Wer definiert die Regeln und Grenzen?
Ich dürfte nach heutigen Regeln keinen LKW Führerschein mehr machen, weil ich bei den Tests zum räumlichen Sehen keine Chance habe. In der Praxis habe ich aber keine Probleme, Entfernungen abzuschätzen. Ich bin einige Jahre mit dem LKW unterwegs gewesen und hatte nie ein Problem, die 18 Meter entfernte Rampe auf wenige Zentimeter genau anzufahren. Der völlig praxisferne Test versagt hier völlig. Zudem erachte ich die Fähigkeit, Abstände gut einschätzen zu können, bei Tempo 200 viel wichtiger, als auf einem 40-Tonner.
Denkbar wäre doch so eine Art praktische Prüfung, wo die allgemeine Fahrtüchtigkeit überprüft wird. Da muss ja niemand "durchfallen", aber bestimmte Auffälligkeiten könnten ja der zuständigen Behörde gemeldet werden. Fällt ein solcherart gemeldeter auf (Rotlichtverstöße, Parkrempler, unsichere Fahrweise, kann die Behörde weitere Schritte unternehmen. Also eine Art Probezeit für solche "Kandidaten".
Ich sehe also das größte Problem in der Festlegung der Prüfkriterien. Wenn das wirklich zur Senkung der Unfallzahlen beitragen würde, dann könnten die Versicherer ja die Kosten übernehmen. Das wäre dann wahrscheinlich immer noch ein gutes Geschäft.

Dirk U.

Mitglied

Beiträge: 15 344

Registriert: 18. April 2008

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: Kawasaki Versys 650 CBO

  • Private Nachricht senden

94

Sonntag, 22. April 2012, 15:21

Vielleicht sollte man praxisorientiert die Leute in eine Art Simulator setzen und dort eine Fahrt absolvieren lassen. Alles ohne Sehtest, denn der wird auch automatisch bestanden oder eben nicht, je nach Abschneiden.


Gesendet von meinem HTC Desire HD A9191 mit Tapatalk 2

Lille

Café & Pension

Beiträge: 29 941

Registriert: 10. August 2008

Wohnort: Baden-Württemberg

Motorrad: V - deren Namen nicht genannt werden darf :) & italienische Bella & Honda-Roller

  • Private Nachricht senden

95

Sonntag, 22. April 2012, 15:25

Gegen Leute die mit einer Sicht wie im von Lille gezeigten Bild fahren oder ihr Fahrzeug nicht unter Kontrolle haben ebenfalls!
Wer sagt das? Wer bemerkt das? Wer überprüft das?
*Lille*

Dirk U.

Mitglied

Beiträge: 15 344

Registriert: 18. April 2008

Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Motorrad: Kawasaki Versys 650 CBO

  • Private Nachricht senden

96

Sonntag, 22. April 2012, 15:38

Willst du die Leute dann nur noch in Begleitung auf die Straße lassen?
Ohne Begleitung besteht immer die Gefahr das sie vor ein Auto oder Motorrad laufen.

Gesendet von meinem HTC Desire HD A9191 mit Tapatalk 2

Wraithrider

unregistriert

97

Sonntag, 22. April 2012, 16:08

Wer sagt das? Wer bemerkt das? Wer überprüft das?

Wer sagt, bemerkt und überprüft denn, ob jemand mit 100 durch die Stadt (fahren darf) fährt?

Coyote

kann Spuren von Sellerie enthalten

Beiträge: 13 037

Registriert: 5. Februar 2006

Wohnort: Bayern

Motorrad:  Honda VFR 800 A, Moto Guzzi Griso 1100

  • Private Nachricht senden

98

Sonntag, 22. April 2012, 17:58

@Coyote
Ich behaupte, ohne Tempolimit innerorts würden auch nicht mehr Leute 130 fahren als heute.


Keine Ahnung wo du lebst, aber hier würde ich locker dagegen wetten und in dem Fall einfach mal an der Cannstatter Straße stoppen gehen. Und ganz abgesehen davon: ich hab nicht behauptet, dass jemand 130 fahren würde.

Zitat

Generell halte ich die Folge von festen Tempolimits, dass unabhängig von der Situation immer Schild +20km/h gefahren wird, für die schlechtere Lösung im Vergleich dazu, sich selbst Gedanken über die optimale Geschwindigkeit zu machen.


Die Existenz eines Schildes schließt das Gedankenmachen ja nicht aus. Tatsächlich ist es weiterhin erforderlich. Du gehörst ja auch nicht zu der Truppe wie ein ehemaliger Kollege, der seinen Polo mit 70 aus der Kurve geschossen hat und dann gegen die Kommune klagen wollte, weil 70 ja erlaubt waren und die Kurve deshalb damit passierbar sein muss.

Die Folge von festen Tempolimits, dass die, die sich keine Gedanken darüber machen, nur Schild + 20 km/h fahren und die, die sich Gedanken machen, eine bessere Geschwindigkeit wählen ist effektiver für die Verkehrsregulierung, als dass erstgenannte Gruppe macht was sie will. Die zweite Gruppe ist so oder so unbeeinflusst, die braucht man nicht betrachten.
WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

Lille

Café & Pension

Beiträge: 29 941

Registriert: 10. August 2008

Wohnort: Baden-Württemberg

Motorrad: V - deren Namen nicht genannt werden darf :) & italienische Bella & Honda-Roller

  • Private Nachricht senden

99

Sonntag, 22. April 2012, 18:26

Willst du die Leute dann nur noch in Begleitung auf die Straße lassen?
Ohne Begleitung besteht immer die Gefahr das sie vor ein Auto oder Motorrad laufen.
Jemand, der mit 18 blind ist (oder schwer sehbehindert) und den Sehtest nicht besteht (er würde es ja nicht mal versuchen) darf den FS nicht machen. Er darf aber trotzdem auf die Straße und lernt - ja, anfangs mit Begleitung - wie er sich zu Fuß im Straßenverkehr zurecht findet.

Wieso darf also der 18 jährige Sehbehinderte nicht autofahren. Aber der 60 jährige darf es, weil er es schon immer durfte?

Punkt zwei: Ein Fußgänger ist mit 3kmh unterwegs, ein Auto mit mind. 30kmh innerorts. Wenn jemand mit 3kmh jemand übersieht und anrempelt, sind dessen Überlebenschancen relativ hoch. Bei 30kmh mit Auto sind die Chancen schon geringer.

Wer sagt, bemerkt und überprüft denn, ob jemand mit 100 durch die Stadt (fahren darf) fährt?
Ob jemand 100 fährt SIEHT man. Man kann es einfach messen und es ist für jeden Außenstehenden recht einfach erkennbar.

Ob jemand nichts sieht, erkennt man erst, wenn die Fehler gravierender werden. Und ohne einen Test kann man es nicht von außen erkennen, nur ahnen.
*Lille*

100

Sonntag, 22. April 2012, 18:31

Ich fass mir an den Kopp.
Unsere EU Diktatoren sind doch schon dabei uns den Individualverkehr wegzunehmen.

Autofreie Städte bis 2050:
http://www.heise.de/tp/blogs/2/149406

Dazu gabs irgendwo auf der EU Webseite auch mal nen Propagandafilm.

Jeder Mensch hat ein bestimmtes CO2 Einkommen im Monat, statt Geld.

Nun muss er überlegen, ob er sich lieber die billigen Lebensmittel kauft, die weniger CO2 Produziert haben oder aber eine kleine Reise nach Tim Buktu macht.
Das läuft dann so ab: Weils keine AUtos mehr gibt in Städten, musste ne Nummer anrufen und deinen Zielort mit Zeit angeben. Dann wird berechnet wieviel CO2 dioe Fahrt verbraucht / Kostet,
Dieses CO2 wird deinem CO2 Konto nun abgezogen und steht nicht mehr für den Kauf von Lebensmitteln, e.c.t. zur Verfügung.
Dann kommt ein computergesteuertes Auto, mit E-Antrieb und kutscht Dich durch die Gegend.

Wie gesagt, irgendwo gabs dazu mal einen Film..... Und was machen wir? Wir machen uns das Leben selbst schwerer.....
Wir sollten den EU Bürokraten die sich diesen ganzen Scheiss ausdenken mal lieber kräftig in den Hintern treten.

[edit]
Nochj nen paar Infos:
http://www.bild.de/politik/ausland/europ…42036.bild.html

So habde das EU Propagandavideo noch gefunden:
http://ec.europa.eu/news/transport/110328_de.htm#
„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ - Benjamin Franklin
Gesundheitliche Aufklärung:
Zwischen Wahrheit und Lüge unserer Konsumgüter
ISBN: 3844808523

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xivender« (22. April 2012, 18:44)


AXO Motorradbekleidung Belstaff Motorradbekleidung Büse Motorradbekleidung Furygan Motorradbekleidung Held Motorradbekleidung Ixon Motorradbekleidung HJC Motorradhelme Spidi Motorradbekleidung Nolan Motorradhelme
Home MotoGP Superbike IDM Motocross Motorradbekleidung Verkehrsrecht Motorradtests Motorrad Reisen Aprilia BMW Buell Ducati Harley-Davidson Honda Kawasaki KTM MZ Suzuki Triumph Yamaha 125er Sportler 125er Chopper 125er Enduro 125er Tourer Roller Piaggio Mofa Biete Suche Gewerbliche Kleinanzeigen Versicherung Auto Versicherung Roller Versicherung